NRW: Jede(r) Achte bezog Ende 2015 Mindestsicherungsleistungen

Donnerstag, 27. Juli 2017

NRW: Jede(r) Achte bezog Ende 2015 Mindestsicherungsleistungen

Ende 2015 bezogen in Nordrhein-Westfalen zwölf Prozent (2,1 Millionen) der Bevölkerung soziale Mindestsicherungsleistungen.

Düsseldorf (IT.NRW).Ende 2015 bezogen in Nordrhein-Westfalen zwölf Prozent (2,1 Millionen) der Bevölkerung soziale Mindestsicherungsleistungen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, gehören hierzu Gesamtregelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Grundsicherung für Arbeitsuchende), Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Sozialgesetzbuch XII sowie Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Personen ab 55 Jahren wiesen mit 6,4 Prozent die niedrigste und Minderjährige mit 19,7 Prozent die höchsten Mindestsicherungsquoten aus. Bei den jungen Erwachsenen (18 bis 29 Jahre) lag der Anteil bei 14,4 Prozent. Von 2011 bis 2015 sind die Anteile in allen Altersgruppen gestiegen - am stärksten bei den Minderjährigen (+3,9 Prozentpunkte) und den jungen Erwachsenen (+2,7 Prozentpunkte).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Mindestsicherungsquoten*)in Nordrhein–Westfalen 2011 und 2015
*)Personen mit Bezug von Mindestsicherungsleistungen je 100 Personen entsprechenden Alters
Alter 2011 2015
55 oder älter 5,8 % 6,4 %
30 – 54 11,0 % 12,7 %
18 – 29 11,7 % 14,4 %
unter 18 15,8 % 19,7 %
ingesamt 10,2 % 12,0 %

Diese und weitere interessante Ergebnisse zum Thema haben die Statistiker jetzt in der Reihe Statistik kompakt unter dem Titel „Mindestsicherung regional” veröffentlicht. Ab sofort stehen in der Landesdatenbank Daten zumBezug von Mindestsicherungsleistungen von 2007 bis 2015 differenziert nach Geschlecht, Nationalität und Alter für alle Städte und Gemeinden NRWs zum kostenlosen Download bereit. Die Daten zeigen, dass sowohl die Mindestsicherungsquoten als auch die demografische Struktur der Empfänger von Mindestsicherungsleistungen regional unterschiedlich stark variieren. (IT.NRW)

(203 / 17) Düsseldorf, den 27. Juli 2017

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