NRW-Krankenhäuser beschäftigten 2019 mehr Personal bei nahezu unveränderter Patientenzahl

Dienstag, 22. Dezember 2020

NRW-Krankenhäuser beschäftigten 2019 mehr Personal bei nahezu unveränderter Patientenzahl

Im Jahr 2019 wurden in den 341 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 4,7 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär versorgt; das waren 0,2 Prozent mehr als 2018.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 wurden in den 341 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 4,7 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär versorgt; das waren 0,2 Prozent mehr als 2018. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der hauptamtlichen Ärztinnen und Ärzte gegenüber 2018 (damals: 44 339) um 1,9 Prozent auf 45 167 Personen. Die Beschäftigtenzahl im Pflegedienst war mit 107 220 um 3,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor (2018: 103 404). In den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern standen im Jahr 2019 insgesamt 117 869 Betten (2018: 119 595) zur Verfügung. Die Zahl der Intensivbetten war mit 6 308 niedriger als im Jahr 2018 (6 396) aber höher als zehn Jahre zuvor. 2009 hatte die Zahl der Intensivbetten noch bei 5 452 gelegen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Hauptamtliche Ärzte und Personal im Pflegedienst in NRW-Krankenhäusern
Jahr Personal im Pflegedienst hauptamtliche Ärztinnen und Ärzte
2009 95 463 32 781
2010 96 444 33 923
2011 98 244 35 290
2012 98 911 36 857
2013 100 269 37 915
2014 100 251 38 892
2015 100 312 39 921
2016 102 081 41 262
2017 102 744 42 224
2018 103 404 44 339
2019 107 220 45 167

Wie die Statistiker weiter mitteilen, ist die durchschnittliche Verweildauer der Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern in den letzten zehn Jahren um einen Tag gesunken: 2019 blieben Personen im Schnitt 7,1 Tage im Krankenhaus; im Jahr 2009 hatte die Verweildauer noch bei 8,1 Tagen gelegen. Der Bestand an Krankenhäusern ist – auch aufgrund von Fusionen – im gleichen Zeitraum um 72 Häuser auf 341 gesunken. Die Zahl der Krankenhausbetten war um 3,6 Prozent niedriger als im Jahr 2009. (IT.NRW)

(441 / 20) Düsseldorf, den 22. Dezember 2020

Footermap Title