NRW-Krankenhäuser: Mehr Personal und weniger Patienten im Jahr 2017

Montag, 27. August 2018

NRW-Krankenhäuser: Mehr Personal und weniger Patienten im Jahr 2017

Im Jahr 2017 wurden in den 344 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern mehr als 4,6 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär versorgt; das waren 0,5 Prozent weniger als 2016.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 wurden in den 344 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern mehr als 4,6 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär versorgt; das waren 0,5 Prozent weniger als 2016. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war die Zahl der hauptamtlichen Ärztinnen und Ärzte mit 42 224 Personen um 2,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor (2016: 41 262). Die Beschäftigtenzahl im Pflegedienst stieg gegenüber dem Vorjahreswert um 0,6 Prozent auf 102 744 (2016: 102 081).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Hauptamtliche Ärzte und Personal im Pflegedienst in NRW-Krankenhäusern
Jahr Personal im Pflegedienst hauptamtliche Ärztinnen und Ärzte
2000 100 004 25 450
2001 100 711 26 056
2002 100 001 26 984
2003 98 082 27 446
2004 96 161 30 071
2005 95 050 30 329
2006 95 089 30 573
2007 94 643 31 069
2008 95 240 31 534
2009 95 463 32 781
2010 96 444 33 923
2011 98 244 35 290
2012 98 911 36 857
2013 100 269 37 915
2014 100 251 38 892
2015 100 312 39 921
2016 102 081 41 262
2017 102 744 42 224

Wie die Statistiker weiter mitteilen, ist die Verweildauer von Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern im Langzeitvergleich um durchschnittlich 2,8 Tage gesunken: 2017 blieben Personen im Schnitt 7,2 Tage im Krankenhaus; im Jahr 2000 hatte die Verweildauer noch bei 10,0 Tagen gelegen. Der Bestand an Krankenhäusern ist – auch aufgrund von Fusionen – im gleichen Zeitraum um 118 Häuser auf 344 gesunken. Die Zahl der Krankenhausbetten war um 12,8 Prozent niedriger als im Jahr 2000. (IT.NRW)

(243 / 18) Düsseldorf, den 27. August 2018

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