NRW: Kreislauferkrankungen auch 2017 häufigste Todesursache

Donnerstag, 4. Juli 2019

NRW: Kreislauferkrankungen auch 2017 häufigste Todesursache

Im Jahr 2017 starben in Nordrhein-Westfalen 204 842 Menschen und damit rund 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 starben in Nordrhein-Westfalen 204 842 Menschen und damit rund 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren Krankheiten des Kreislaufsystems mit einem Anteil von 33,1 Prozent (67 716 Verstorbene) auch 2017 die häufigste Todesursache. 35,4 Prozent der Frauen und 30,6 Prozent der Männer starben an den Folgen einer Kreislauferkrankung. Zwischen dem 40. und 80. Lebensjahr war der Anteil der an Kreislauferkrankungen gestorbenen Männer höher als der der Frauen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
An Krankheiten des Kreislaufsystems Gestorbene in NRW im Jahr 2017
Altersgruppe Anteil an der Gesamtzahl der gestorbenen …
Männer Frauen
unter 1 1,6 % 2,7 %
1–14 3,9 % 2,4 %
15–19 4,4 % 8,9 %
20–24 5,7 % 7,2 %
25–29 3,9 % 6,8 %
30–34 9,2 % 9,8 %
35–39 10,1 % 10,6 %
40–44 15,0 % 11,8 %
45–49 17,5 % 9,9 %
50–54 19,3 % 10,0 %
55–59 20,0 % 12,6 %
60–64 21,1 % 13,0 %
65–69 24,0 % 17,6 %
70–74 26,5 % 21,9 %
75–79 30,0 % 28,2 %
80–85 34,3 % 36,2 %
85–90 39,1 % 42,7 %
90 u. ä. 44,2 % 48,9 %

Zweithäufigste Todesursache waren mit einem Anteil von 25,2 Prozent bösartige Neubildungen (51 576 Verstorbene). Bei 15 167 dieser Todesfälle waren Krebserkrankungen der Verdauungsorgane ursächlich, bei 11 579 Fällen Krebserkrankungen der Atmungsorgane und bei 5 610 Fällen Krebserkrankungen der Genitalorgane. Bei Männern spielten Krebserkrankungen als Todesursache eine größere Rolle (27,6 Prozent) als bei Frauen (22,9 Prozent). Dritthäufigste Todesursache waren mit 15 866 bzw. 7,7 Prozent Krankheiten des Atmungssystems (ohne Neubildungen). Das durchschnittliche Sterbealter lag bei 78,6 Jahren (Frauen: 81,4 Jahre; Männer: 75,7 Jahre) und war damit um 0,9 Jahre höher als fünf Jahre zuvor (Frauen: +0,5 Jahre; Männer: +1,5 Jahre). (IT.NRW)

(173 / 19) Düsseldorf, den 4. Juli 2019

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