In NRW machten auch 2019 wieder mehr Mädchen Abitur als Jungen

Mittwoch, 8. April 2020

In NRW machten auch 2019 wieder mehr Mädchen Abitur als Jungen

Der Mädchenanteil an allen Absolventen mit Hochschulreife lag im Sommer 2019 an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen bei 55,2 Prozent.

Düsseldorf (IT.NRW). Der Mädchenanteil an allen Absolventen mit Hochschulreife lag im Sommer 2019 an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen bei 55,2 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren Mädchen – wie auch im Vorjahr (Sommer 2018: 54,8 Prozent) – beim Abitur überrepräsentiert. Bei den Schulabgängern mit und ohne Hauptschulabschluss waren dagegen Jungen mit Anteilen von 59,5 (Vorjahr: 60,1 Prozent) bzw. 61,5 Prozent (Vorjahr: 61,6 Prozent) häufiger vertreten als Mädchen. Bei den Absolventen mit Fachhochschulreife (inkl. schulischer Teil) kamen Mädchen – wie im Vorjahr – auf einen Anteil von 47,5 Prozent.

Schulabgänge von allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen
Schulabgang Sommer 2018 Sommer 2019
zusammen weiblich männlich zusammen weiblich männlich
Anzahl Prozent Anzahl Prozent
1) inklusive schulischer Teil
ohne Hauptschulabschluss 11 522 38,4 61,6 11 420 38,5 61,5
Hauptschulabschluss 28 287 39,9 60,1 30 250 40,5 59,5
Fachoberschulreife  67 521 48,1 51,9 66 025 48,1 51,9
Fachhochschulreife1) 6 867 47,5 52,5 6 935 47,5 52,5
Hochschulreife 75 001 54,8 45,2 74 520 55,2 44,8
Insgesamt 189 198 48,9 51,1 189 155 49,1 50,9

Im Sommer 2019 verließen insgesamt 189 155 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. Auch im vergangenen Jahr beendeten wieder weniger Mädchen (92 810; 49,1 Prozent) als Jungen (96 345; 50,9 Prozent) die Schule.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Schulabgänge von allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen
Schulabgang Abgangsjahr 2019
zusammen weiblich männlich
Anzahl Prozent
1) inklusive schulischer Teil
ohne Hauptschulabschluss 11 420 38,5 61,5
Hauptschulabschluss 30 250 40,5 59,5
Fachoberschulreife  66 025 48,1 51,9
Fachhochschulreife1) 6 935 47,5 52,5
Hochschulreife 74 520 55,2 44,8
Insgesamt 189 155 49,1 50,9

Die Statistiker weisen darauf hin, dass ab diesem Schuljahr Schüler- und Lehrerzahlen aus Datenschutzgründen auf ein Vielfaches von fünf gerundet werden. Hierdurch besteht keine Additivität. (IT.NRW)

(85 / 20) Düsseldorf, den 8. April 2020

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