NRW: Mehr Zuzüge als Fortzüge in 2019 – Wanderungsgewinn niedriger als im Vorjahr

Mittwoch, 17. Juni 2020

NRW: Mehr Zuzüge als Fortzüge in 2019 – Wanderungsgewinn niedriger als im Vorjahr

Im Jahr 2019 sind 444 025 Personen aus dem Ausland oder aus anderen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen zugezogen.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 sind 444 025 Personen aus dem Ausland oder aus anderen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen zugezogen. Gleichzeitig sind 396 769 Personen aus Nordrhein-Westfalen fortgezogen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Wanderungsgewinn von 47 256 Personen im Jahr 2019 um 5 215 Personen niedriger ausgefallen als ein Jahr zuvor (2018: +52 471). Während die Zahl der Zuzüge nach Nordrhein-Westfalen im vierten Jahr in Folge zurückgegangen ist und gegenüber 2018 um 4 434 Personen bzw. 1,0 Prozent gesunken ist, ist die Zahl der Fortzüge über die Landesgrenze gegenüber dem Vorjahr um 781 Personen bzw. 0,2 Prozent gestiegen.

Der Wanderungsgewinn ist, wie in den Jahren zuvor, ausschließlich auf eine positive Wanderungsbilanz zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Ausland zurückzuführen. Im Jahr 2019 sind 52 914 mehr Personen aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen zugezogen als aus Nordrhein-Westfalen über die Grenzen Deutschlands fortgezogen sind. Der Wanderungsüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um fast 10 000 Personen verringert (2018: +62 848).

297 530 Personen zogen 2019 aus dem Ausland nach NRW; das waren 2,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Gut die Hälfte (50,4 Prozent) der Zuwanderer kam aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union (einschl. Vereinigtes Königreich). Die Top-3-Herkunftsländer der Zuzüge aus dem Ausland im Jahr 2019 waren – wie bereits im Vorjahr – Rumänien (44 274), Polen (27 024) und Bulgarien (19 028).

Von NRW in das Ausland zogen im gleichen Zeitraum insgesamt 244 616 Personen; das waren 0,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 53,6 Prozent der Auslandsfortzüge hatten einen Mitgliedstaat der Europäischen Union als Ziel. Die drei am häufigsten gewählten Zielländer decken sich mit den bedeutendsten Herkunftsländern (Rumänien: 37 232; Polen: 27 938; Bulgarien: 13 919). (IT.NRW)

(167 / 20) Düsseldorf, den 17. Juni 2020

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