NRW: Primärenergieverbrauch lag 2013 bei 66 400 Kilowattstunden je Einwohner

Donnerstag, 10. Dezember 2015

NRW: Primärenergieverbrauch lag 2013 bei 66 400 Kilowattstunden je Einwohner

Im Jahr 2013 lag der Primärenergieverbrauch je Einwohner in Nordrhein-Westfalen bei 239 Gigajoule bzw. 66 400 Kilowattstunden (kWh).

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2013 lag der Primärenergieverbrauch je Einwohner in Nordrhein-Westfalen bei 239 Gigajoule bzw. 66 400 Kilowattstunden (kWh). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, blieb der Verbrauch je Einwohner damit im Vergleich zum Jahr 2012 nahezu unverändert (−0,2 Prozent). Mit der Energiemenge von einer Kilowattstunde kann man beispielsweise eine Maschine Wäsche waschen. Der gesamte Primärenergieverbrauch im Land lag mit etwa 4,2 Millionen Terajoule bzw. 1,2 Milliarden Megawattstunden (MWh) ebenfalls nahezu (-0,1 Prozent) auf Vorjahresniveau. Der Anteil NRWs am gesamtdeutschen Verbrauch (13,8 Millionen Terajoule) belief sich auf gut 30 Prozent.

Die Energieproduktivität lag in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2013 bei 145,70 Euro je Gigajoule (in jeweiligen Preisen) und war damit preisbereinigt (real) um 0,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Unter Energieproduktivität verstehen die Statistiker das Verhältnis des Bruttoinlandsproduktes zum Primärenergieverbrauch; sie ist ein oft genutztes Maß für die Effizienz im Umgang mit Energieressourcen.

Die energiebedingten CO2-Emissionen aus dem Primärenergieverbrauch waren 2013 in NRW niedriger als ein Jahr zuvor. Mit etwa 264 Millionen Tonnen lagen die Kohlendioxidemissionen um 1,6 Prozent unter denen des Jahres 2012; sie trugen mit 33,5 Prozent zu den gesamtdeutschen Emissionen bei. Pro Einwohner lag der CO2-Ausstoß mit 15,0 Tonnen um 1,7 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert.

Der Primärenergieverbrauch ist ein Indikator für den Verbrauch von Energieressourcen. Er umfasst die für Umwandlung und Endverbrauch benötigte Energie, die aus Primärenergieträgern wie beispielsweise Stein- und Braunkohle (roh), Hartbraunkohle, Erdöl, Erdgas, Grubengas, erneuerbaren Energieträgern oder Kernenergie gewonnen wird.

Diese und weitere Ergebnisse zur Umweltbeanspruchung in NRW und den anderen Bundesländern sind ab sofort auf der Internetseite des Arbeitskreises „Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder” kostenlos abrufbar. (IT.NRW)

(118 / 16) Düsseldorf, den 10. Mai 2016

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