NRW: Rückgang der Geburten setzt sich 2024 das dritte Jahr in Folge fort
In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2024 mit 152.688 Kindern 1,8 % weniger Babys geboren als ein Jahr zuvor (2023: 155.515). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Geburtenzahl zum dritten Mal in Folge. Im Jahr 2014 wurden im Vergleich dazu noch 155.102 Kinder geboren. In den Jahren 2016 bis 2021 lag diese Zahl noch im Schnitt bei über 170.000 Lebendgeborenen.
| Lebendgeborene in Nordrhein-Westfalen 2010 bis 2024 | |
|---|---|
| Jahr | Lebendgeborene |
| 2010 | 147.333 |
| 2011 | 143.097 |
| 2012 | 145.755 |
| 2013 | 146.417 |
| 2014 | 155.102 |
| 2015 | 160.468 |
| 2016 | 173.276 |
| 2017 | 171.984 |
| 2018 | 173.150 |
| 2019 | 170.391 |
| 2020 | 170.038 |
| 2021 | 175.386 |
| 2022 | 164.496 |
| 2023 | 155.515 |
| 2024 | 152.688 |
12 Kreise und kreisfreie Städte entgegen dem NRW-Trend mit Geburtenanstieg
In 12 Kreisen und kreisfreien Städten kamen 2024 – entgegen dem Trend im Landesschnitt –mehr Kinder zur Welt als ein Jahr zuvor. Der höchste Anstieg der Geburtenzahl konnte im Rheinisch-Bergischen Kreis sowie im Kreis Paderborn mit je 2,9 % verzeichnet werden. Die größten Rückgänge gab es in Duisburg (–8,1 %), Mülheim an der Ruhr (–6,4 %) und Solingen (–6,2 %).
Gut 70 % der Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit
Bei 70,6 % der Neugeborenen besaß die Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit. Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren am häufigsten Syrerinnen (4,3 %), Türkinnen (3,3 %) oder Rumäninnen (1,9 %).
Methodische Hinweise
Die Daten zur Statistik der Geburten basieren auf Meldungen der Standesämter, die Angaben zu Neugeborenen und deren Eltern an die Statistischen Landesämter liefern. In dieser Auswertung wurden alle Lebendgeborenen gezählt, für deren Mutter ein Wohnort in NRW gemeldet wurde.
Über IT.NRW
Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)
Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.
Weitere Ergebnisse der Statistik der Geburten finden Sie in der Landesdatenbank NRW.
(147 / 25) Düsseldorf, den 28. Mai 2025