NRW: Trotz Hitze und Trockenheit wurden 17,1 Prozent mehr Zuckerrüben geerntet als im Vorjahr

Mittwoch, 8. Januar 2020

NRW: Trotz Hitze und Trockenheit wurden 17,1 Prozent mehr Zuckerrüben geerntet als im Vorjahr

Die nordrhein-westfälischen Landwirte erzielten bei der diesjährigen Zuckerrübenernte mit 75,1 Tonnen je Hektar einen um 17,1 Prozent höheren Flächenertrag als im Dürrejahr 2018.

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälischen Landwirte erzielten bei der diesjährigen Zuckerrübenernte mit 75,1 Tonnen je Hektar einen um 17,1 Prozent höheren Flächenertrag als im Dürrejahr 2018. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen der „Ernte- und Betriebsberichterstattung” mitteilt, liegt der Ertrag damit aber um 3,6 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre von 2013 bis 2018.

Die in Nordrhein-Westfalen insgesamt geerntete Menge an Zuckerrüben war mit 4,45 Millionen Tonnen um 12,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Zuckerrübenanbaufläche verringerte sich um 3,9 Prozent auf 59 300 Hektar.

Ergebnisse*) der Zuckerrübenernte in NRW im Jahr 2019
Landesteil Anbaufläche
in Hektar
Erntemenge
in Tonnen je Hektar in Tonnen
*) Ergebnisse der Ernte- und Betriebsberichterstattung – 1) Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln – 2) Regierungsbezirke Münster, Detmold und Arnsberg  
  Nordrhein 1) 44 400 75,5 3 356 200
  Westfalen 2) 14 800 74,0 1 097 000
Insgesamt 59 300 75,1 4 453 200

Ausschlaggebend für dieses Ernteergebnis in Nordrhein-Westfalen waren in diesem Jahr die günstigen Wachstumsbedingungen im Herbst. Die Witterungsverhältnisse in NRW ermöglichten zu Beginn der Vegetation eine termingerechte Aussaat und eine zügige Jugendentwicklung. Für eine ideale Pflanzenentwicklung war es aber in den Sommermonaten (Juni bis August) zu trocken und zu warm. Durch einsetzende Niederschläge im September kam es zu einem unerwarteten Massezuwachs der Zuckerrüben. (IT.NRW)

(8 / 20) Düsseldorf, den 8. Januar 2020

Footermap Title