NRW-Verbraucherpreise im Februar: Obst und Gemüse mit höchsten Preissteigerungen gegenüber 2010

Dienstag, 14. März 2017

NRW-Verbraucherpreise im Februar: Obst und Gemüse mit höchsten Preissteigerungen gegenüber 2010

Hauptpreistreiber in NRW waren in den vergangenen sieben Jahren neben Tabakwaren verschiedene Obst- und Gemüsesorten, aber auch Molkereiprodukte wie Butter und Quark.

Düsseldorf (IT.NRW). Hauptpreistreiber in NRW waren in den vergangenen sieben Jahren neben Tabakwaren (+24,0 Prozent; darunter Feinschnitt: +48,5 Prozent) verschiedene Obst- und Gemüsesorten (darunter Kopf- oder Eisbergsalat: +79,9 Prozent, Kiwis, Ananas oder Mangos: +61,2 Prozent), aber auch Molkereiprodukte wie Butter (+51,3 Prozent) und Quark (+42,2 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich des Weltverbrauchertages (15. März 2017) mitteilt, befinden sich unter den Top-Ten der Waren und Dienstleistungen mit den höchsten Preissteigerungen im Februar nicht nur Lebensmittel: Auch Tageszeitungen (+47,2 Prozent) und Schmuck aus Edelmetall (+43,6 Prozent) belasten zunehmend die Geldbörse der Verbraucher.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Entwicklung ausgewählter Verbraucherpreise in NRW
– Februar 2017 gegenüber Februar 2010 in Prozent –
Ware / Dienstleistung Indexstand 2010 = 100
Ambulante Pflegedienstleistungen für
  gesetzlich Versicherte
–68,2 %
Studien– oder Immatrikulationsgebühr –66,5 %
Fernsehgerät –51,4 %
Notebook oder Netbook –46,3 %
Desktop–PC –40,1 %
Rundfunk–, Fernseh–, Videogeräte –35,6 %
Mobiltelefon ohne Vertrag –31,5 %
Informationsverarbeitungsgeräte –27,1 %
Dienstleistungen von Kreditinstituten –23,7 %
Ärztliche Dienstleistungen –19,2 %
Verbraucherpreisindex insgesamt +9,9 %
Obst +41,4 %
Quark +42,2 %
Schmuck aus Edelmetall +43,6 %
Kabeljau oder Lachs, frisch +46,5 %
Tageszeitung +47,2 %
Tabak (Feinschnitt) +48,5 %
Butter +51,3 %
Paprika +53,7 %
Kiwis, Ananas oder Mangos +61,2 %
Kopf– oder Eisbergsalat +79,9 %

Überdurchschnittliche Preissenkungen gegenüber Februar 2010 wurden von den Statistikern vor allem bei Geräten der Unterhaltungselektronik bzw. Informationsverarbeitung (−21,9 Prozent; darunter Fernsehgeräte: −51,4 Prozent) festgestellt. Unter den zehn Erhebungspositionen mit den stärksten Preisrückgängen waren allein fünf Warengruppen aus diesem Bereich. Von Preisrückgängen gegenüber 2010 profitierten gesetzlich Versicherte bei ambulanten Pflegedienstleistungen (−68,2 Prozent) infolge der Einführung des Pflegestärkungsgesetzes II zu Beginn dieses Jahres am stärksten. (IT.NRW)

(060 / 17) Düsseldorf, den 14. März 2017

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