NRW-Verbraucherpreise: Nahrungsmittel und Tabakwaren mit höchstem Preisanstieg

Montag, 14. März 2016

NRW-Verbraucherpreise: Nahrungsmittel und Tabakwaren mit höchstem Preisanstieg

Hauptpreistreiber in NRW waren in den vergangenen sechs Jahren neben Tabakwaren (+20,2 Prozent; darunter Feinschnitt: +41,5 Prozent) insbesondere Nahrungsmittel (+15,3 Prozent; darunter Obst: +34,3 Prozent).

Düsseldorf (IT.NRW). Hauptpreistreiber in NRW waren in den vergangenen sechs Jahren neben Tabakwaren (+20,2 Prozent; darunter Feinschnitt: +41,5 Prozent) insbesondere Nahrungsmittel (+15,3 Prozent; darunter Obst: +34,3 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Weltverbrauchertags (15. März 2016) mitteilt, befinden sich unter den Top-Ten der zehn Waren und Dienstleistungen mit den höchsten Preissteigerungen nicht nur Lebensmittel: Auch für Schmuck aus Edelmetall (+40,9 Prozent) sowie für Museums- oder Zoobesuche (+29,6 Prozent) mussten die Verbraucher im Februar 2016 tiefer in die Geldbörse greifen als im Februar 2010.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Entwicklung ausgewählter Verbraucherpreise in NRW
– Februar 2016 gegenüber Februar 2010 in Prozent –
Ware / Dienstleistung Indexstand 2010 = 100
*) unter Berücksichtigung von Qualitätsunterschieden älterer und neuerer Produkte
Studien–oder Immatrikulationsgebühr  –67,0 % 
Fernsehgerät –45,9 % 
Note– oder Netbook –43,7 % 
Desktop–PC –39,7 % 
Heizöl –32,1 % 
Telefon –30,3 % 
Kopf–oder Eisbergsalat –22,0 % 
ärztliche Dienstleistungen –19,2 % 
digitale Kamera –18,5 % 
Herd mit Backofen –15,7 % 
Verbraucherpreisindex,insgesamt +7,3 % 
Grundsteuer B +28,2 % 
Gemüsekonserve +29,0 % 
Museums– oder Zoobesuch +29,6 % 
Bohnenkaffee +30,0 % 
frisches Fischfilet +33,7 % 
Obst +34,3 % 
Quark +35,8 % 
Tageszeitung +40,1 % 
Schmuck aus Edelmetall +40,9 % 
Tabak (Feinschnitt) +41,5 % 

Überdurchschnittliche Preisrückgänge gegenüber Februar 2010 ermittelten die Statistiker insbesondere bei Mineralölprodukten (−16,3 Prozent; darunter Heizöl: −32,1 Prozent; Kraftstoffe: −12,0 Prozent) und bei Geräten der Unterhaltungselektronik bzw. der Informationsverarbeitung (−22,7 Prozent; darunter Fernsehgeräte: −45,9 Prozent). Fünf der zehn Produkte bzw. Dienstleistungen mit der verbraucherfreundlichsten Preisentwicklung stammten aus dem Multimediabereich. (IT.NRW)

(061 / 16) Düsseldorf, den 14. März 2016

Footermap Title