NRW-Verbraucherpreisindex Dezember 2017: Niedrigste Teuerungsrate in diesem Jahr

Freitag, 29. Dezember 2017

NRW-Verbraucherpreisindex Dezember 2017: Niedrigste Teuerungsrate in diesem Jahr

In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex zwischen Dezember 2016 und Dezember 2017 um 1,5 Prozent gestiegen.

Düsseldorf (IT.NRW). In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex zwischen Dezember 2016 und Dezember 2017 um 1,5 Prozent gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, ist dies die niedrigste Teuerungsrate seit November 2016 (damals: +0,8 Prozent).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Verbraucherpreisindex für Nordrhein–Westfalen
Jahr Jahresdurchschnittsveränderungen
in Prozent
2007 +2,2
2008 +2,4
2009 +0,3
2010 +1,0
2011 +2,2
2012 +1,9
2013 +1,6
2014 +1,1
2015 +0,3
2016 +0,6
2017 +1,8

Gegenüber dem Vormonat (November 2017) stieg der Preisindex um 0,5 Prozent. Das ist 2017 der zweithöchste Monatswert. Saisonüblich zur Weihnachtszeit stiegen dabei binnen Monatsfrist insbesondere die Preise für Pauschalreisen (+20,1 Prozent). Aber auch die Preise für Gemüse sind zwischen November und Dezember 2017 überdurchschnittlich angestiegen (+3,8 Prozent). Für Bekleidung und Schuhe hingegen mussten die Verbraucher im Vergleich zum Vormonat weniger ausgeben (−2,0 Prozent).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Verbraucherpreisindex für Nordrhein–Westfalen
– Veränderungen in Prozent –
Monat Monatsabstand Jahresabstand
Dezember 2016 +0,9 +1,9
Januar 2017 −0,6 +2,1
Februar 2017 +0,6 +2,3
März 2017 +0,1 +1,7
April 2017 +0,1 +2,1
Mai 2017 −0,2 +1,6
Juni 2017 +0,1 +1,6
Juli 2017 +0,4 +1,8
August 2017 +0,1 +1,9
September 2017 +0,1 +1,9
Oktober 2017 ±0 +1,6
November 2017 +0,3 +1,8
Dezember 2017 +0,5 +1,5

Wie die Statistiker weiter mitteilen, stieg der Preisindex im Durchschnitt des Jahres 2017 gegenüber 2016 um 1,8 Prozent. Das ist der höchste Wert seit 2012. Besonders deutlich waren die Preisanstiege im Jahresdurchschnitt bei Butter (+48,3 Prozent), Sahne (+23,4 Prozent) und Heizöl (+16,5 Prozent). (IT.NRW)

(365 / 17) Düsseldorf, den 29. Dezember 2017

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