NRW-Verbraucherpreisindex: Höchste Teuerungsrate seit Juli 2013

Dienstag, 3. Januar 2017

NRW-Verbraucherpreisindex: Höchste Teuerungsrate seit Juli 2013

In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex zwischen Dezember 2015 und Dezember 2016 um 1,9 Prozent gestiegen.

Düsseldorf (IT.NRW). In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex zwischen Dezember 2015 und Dezember 2016 um 1,9 Prozent gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, ist dies die höchste Teuerungsrate seit Juli 2013 (damals: +2,1 Prozent). Gegenüber dem Vormonat (November 2016) stieg der Preisindex um 0,9 Prozent.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen
– Veränderungen in Prozent –
Monat Monatsabstand Jahresabstand
Januar 2016 −0,8 +0,6
Februar 2016 +0,4 +0,1
März 2016 +0,7 +0,4
April 2016 −0,4 ±0
Mai 2016 +0,4 +0,2
Juni 2016 +0,1 +0,4
Juli 2016 +0,2 +0,5
August2016 ±0 +0,4
September 2016 +0,1 +0,7
Oktober 2016 +0,3 +0,9
November 2016 ±0 +0,8
Dezember 2016 +0,9 +1,9
Januar 2017 -0,6 +2,1

Binnen Monatsfrist stiegen insbesondere die Preise für Heizöl (+11,6 Prozent), Gas und Kraftstoffe (jeweils +5,0 Prozent) überdurchschnittlich an. Saisonüblich zur Weihnachtszeit verteuerten sich Pauschalreisen gegenüber November um 20,9 Prozent.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen
Jahr Jahresdurchschnittsveränderungen in Prozent
2006 +1,3
2007 +2,2
2008 +2,4
2009 +0,3
2010 +1,0
2011 +2,2
2012 +1,9
2013 +1,6
2014 +1,1
2015 +0,3
2016 +0,6

Im Durchschnitt des Jahres 2016 stieg der Preisindex gegenüber 2015 um 0,6 Prozent. Auffällige Preissenkungen zeigten sich insbesondere bei Mineralölerzeugnissen (−9,8 Prozent; davon Heizöl: −17,3 Prozent und Kraftstoffe: −7,8 Prozent). Günstiger als im Jahresdurchschnitt des Vorjahres waren u. a. auch die Preise in den Bereichen Nachrichtenübermittlung (−1,0 Prozent; darunter Telekommunikationsdienstleistungen: −1,5 Prozent) und Verkehr (−0,8 Prozent; darunter Kraftstoffe: −7,8 Prozent). Die Preise für Zeitungen und Zeitschriften (+4,8 Prozent) zogen dagegen überdurchschnittlich an. (IT.NRW)

(003 / 17) Düsseldorf, den 03. Januar 2017

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