NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner im Schnitt bei 22 263 Euro

Freitag, 20. September 2019

NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner im Schnitt bei 22 263 Euro

Im Jahr 2017 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 22 263 Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 22 263 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 713 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Mit 39 062 Euro wies Attendorn im Kreis Olpe das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Schalksmühle im Märkischen Kreis (37 002 Euro) und Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss (33 719 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten Kranenburg im Kreis Kleve (16 684 Euro) und Gelsenkirchen (16 312 Euro).

Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen 2017 in Nordrhein-Westfalen auf rund 398,5r Milliarden Euro. Von allen Städten und Gemeinden des Landes wiesen die Städte Köln (24,1 Milliarden Euro) und Düsseldorf (15,9 Milliarden Euro) die höchsten Einkommenssummen auf. Damit verfügte jeder Einwohner Kölns statistisch gesehen über 22 319 Euro (etwa so viel wie im Landesdurchschnitt). In der Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen durchschnittlich bei 25 817r Euro.

Die höchsten Zuwächse beim verfügbaren Einkommen im Vergleich zum Vorjahr ermittelten die Statistiker für Straelen (+7,5 Prozent) und Geldern (+5,5 Prozent); beide liegen im Kreis Kleve. Die geringsten Zuwächse aller Städte und Gemeinden des Landes erzielten Altena im Märkischen Kreis (+2,7 Prozent) und Gelsenkirchen (+2,4 Prozent).

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. Es ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung unberücksichtigt bleibt. (IT.NRW)

(255 / 19) Düsseldorf, den 20. September 2019

Footermap Title