NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner im Schnitt bei 22 294 Euro

Mittwoch, 11. November 2020

NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner im Schnitt bei 22 294 Euro

Im Jahr 2018 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 22 294 Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 22 294 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 747 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Mit 39 443 Euro wies Attendorn im Kreis Olpe das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Schalksmühle im Märkischen Kreis (36 004 Euro) und Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss (33 834 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten Gelsenkirchen (16 450 Euro) und Kranenburg im Kreis Kleve (16 350 Euro).

Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen im Jahr 2018 in Nordrhein-Westfalen auf rund 399,6 Milliarden Euro. Von allen Städten und Gemeinden des Landes wiesen Köln (24,3 Milliarden Euro) und Düsseldorf (16,1 Milliarden Euro) die höchsten Einkommenssummen auf. Rein rechnerisch kamen damit auf jeden Einwohner Kölns mehr als 22 402 Euro. In der Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen bei durchschnittlich 26 087 Euro.

Die höchsten Zuwächse beim verfügbaren Einkommen im Vergleich zum Jahr 2017 ermittelten die Statistiker für Schalksmühle im Märkischen Kreis (+5,1 Prozent) und Attendorn im Kreis Olpe (+5,0 Prozent). Die geringsten Zuwächse aller Städte und Gemeinden des Landes erzielten Straelen im Kreis Kleve (+0,2 Prozent) und Stemwede im Kreis Minden-Lübbecke (+1,7 Prozent).

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. Es ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung unberücksichtigt bleibt. (IT.NRW)

(367 / 20) Düsseldorf, den 11. November 2020

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