NRW: Weniger Inhaftierte in Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten

Dienstag, 23. Juli 2013

NRW: Weniger Inhaftierte in Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten

Ende März 2013 waren in den nordrhein-westfälischen Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten 14 473 Personen inhaftiert bzw. wurden verwahrt.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende März 2013 waren in den nordrhein-westfälischen Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten 14 473 Personen inhaftiert bzw. wurden verwahrt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der Insassen damit um 1,9 Prozent niedriger als im Vorjahr (2012: 14 754 Inhaftierte).

12 897 (89,1 Prozent) der Häftlinge verbüßten eine Strafe nach allgemeinem Strafrecht und 1 461 Personen (10,1 Prozent) eine Jugendstrafe. 115 Personen (0,8 Prozent) befanden sich Ende März 2013 in Sicherheitsverwahrung. Etwa jeder Vierte (4 022 Straffällige) befand sich im offenen Vollzug. Rund 75,6 Prozent der Inhaftierten (10 947) besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit. Der Ausländeranteil war mit 24,4 Prozent um 0,5 Prozentpunkte niedriger als ein Jahr zuvor.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Insassen*) in den NRW-Justizvollzugsanstalten am 31. März 2013 nach der Dauer der Haftstrafe
Dauer der Haftstrafe Männer Frauen insgesamt
*) nach allgemeinem Strafrecht Verurteilte
bis zu 1 Jahr  5 490     494    5 984  
1 bis 2 Jahre  2 178     114    2 292  
3 bis 5 Jahre  2 860     132    2 992  
mehr als 5 Jahre  1 546     83    1 629  
Insgesamt  12 074     823    12 897  

Der Frauenanteil der nach allgemeinem Strafrecht verurteilten Inhaftierten lag mit 6,4 Prozent (823 Frauen) in etwa auf Vorjahresniveau. In den Jugendstrafanstalten belief sich der Anteil weiblicher Insassen Ende März 2013 auf 3,3 Prozent (48 Frauen). (IT.NRW)

(175 / 13) Düsseldorf, den 23. Juli 2013

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