NRW: Weniger Inhaftierte in Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten

Dienstag, 16. September 2014

NRW: Weniger Inhaftierte in Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten

Ende März 2014 waren in den nordrhein-westfälischen Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten 14 217 Personen inhaftiert bzw. wurden verwahrt.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende März 2014 waren in den nordrhein-westfälischen Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten 14 217 Strafgefangene inhaftiert bzw. wurden verwahrt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der Insassen damit um 1,8 Prozent niedriger als im Vorjahr (2013: 14 473 Inhaftierte).

12 795 (90,0 Prozent) der Häftlinge in NRW verbüßten im vergangenen Jahr eine Strafe nach allgemeinem Strafrecht und 1 309 Personen (9,2 Prozent) eine Jugendstrafe. 113 Inhaftierte (0,8 Prozent) befanden sich Ende März 2014 in Sicherheitsverwahrung. Etwa jeder dritte Straffällige (4 206) befand sich im offenen Vollzug. Drei Viertel der Inhaftierten (10 628) besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit; der Ausländeranteil war mit 25,2 Prozent um 0,9 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Insassen*) in den NRW–Justizvollzugsanstalten am 31. März 2014 nach der Dauer der Haftstrafe
Dauer der Haftstrafe Männer Frauen insgesamt
*) nach allgemeinem Strafrecht Verurteilte
  bis zu 1 Jahr  5 662     502    6 164  
  1 bis 2 Jahre  2 026     111    2 137  
  3 bis 5 Jahre  2 827     135    2 962  
  mehr als 5 Jahre  1 465     67    1 532  
Insgesamt  11 980     815    12 795  

Der Frauenanteil der nach allgemeinem Strafrecht verurteilten Inhaftierten lag mit 6,4 Prozent (815 Frauen) in etwa auf Vorjahresniveau. In den Jugendstrafanstalten belief sich der Anteil weiblicher Insassen Ende März 2014 auf 3,0 Prozent (39 Frauen). Nicht berücksichtigt wurden bei dieser Statistik Personen, die in Untersuchungs- oder Abschiebungshaft und sonstigen Freiheitsentziehungen einsaßen. (IT.NRW)

(252 / 14) Düsseldorf, den 16. September 2014

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 251 / 14

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