NRW: Weniger Todesfälle durch Drogenkonsum im Jahr 2014

Mittwoch, 20. Juli 2016

NRW: Weniger Todesfälle durch Drogenkonsum im Jahr 2014

Im Jahr 2014 starben in Nordrhein-Westfalen 3 167 Personen an den Folgen von Drogenkonsum. Der Anteil dieser Sterbefälle an allen Gestorbenen in Nordrhein-Westfalen lag 2014 - wie bereits ein Jahr zuvor - bei etwa 1,6 Prozent.

Düsseldorf (IT.NRW).Im Jahr 2014 starben in Nordrhein-Westfalen 3 167 Personen an den Folgen von Drogenkonsum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des nationalen Gedenktages für verstorbene Drogenabhängige (21. Juli 2016) mitteilt, war die Zahl der aufgrund von Drogenkonsum Verstorbenen um 0,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (2013: 3 195). Der Anteil dieser Sterbefälle an allen Gestorbenen in Nordrhein-Westfalen lag 2014 - wie bereits ein Jahr zuvor - bei etwa 1,6 Prozent.

88,5 Prozent der „Drogentoten“ starben aufgrund von Alkoholkonsum (2 802 Fälle). In den übrigen 365 nicht-alkoholbedingten Fällen war der Konsum von psychotropen Substanzen oder Betäubungsmitteln ursächlich für den Tod.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Todesfälle durch Drogenmissbrauch*) in Nordrhein–Westfalen
Altersgruppe Jahr
2004 2009 2014
*) Todesfälle durch psychotrope Substanzen oder
Betäubungsmittel (nicht–alkoholbedingt)
10 – 14 1
15 – 19   2   4 2
20 – 24   16   21   11
25 – 29   34   33   21
30 – 34   51   52   32
35 – 39   66   52   52
40 – 44   47   74   47
45 – 49   45   64   48
50 – 54   21   35   54
55 – 59   12   18   42
60 – 64   12   13   20
65 – 69   9   13   6
70 – 74   6   10   7
75 – 79   –   7   7
80 – 84 2   13   7
85 – 89   3   7   4
90 und älter   5   1   5
Insgesamt   332   417   365

Wie die Grafik zeigt, wurden die meisten Todesfälle durch nicht-alkoholbedingten Drogenkonsum im Jahr 2004 in der Altersgruppe der 35- bis 39-Jährigen, im Jahr 2009 bei den 40- bis 44-Jährigen und im Jahr 2014 bei den 50- bis 54-Jährigen verzeichnet.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden die landesweit höchsten Anteile der aufgrund von Drogenkonsum an allen Gestorbenen mit jeweils 2,4 Prozent in den Städten Köln und Gelsenkirchen verzeichnet. Die Kreise Olpe und Höxter wiesen hier mit jeweils 0,8 Prozent die niedrigsten Werte auf. (IT.NRW)

(190 / 16) Düsseldorf, den 20. Juli 2016

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