NRW: Weniger Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen im Jahr 2018

Donnerstag, 8. August 2019

NRW: Weniger Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen im Jahr 2018

Im Jahr 2018 ereigneten sich in Nordrhein- Westfalen 647 Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen oder bei deren Beförderung.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 ereigneten sich in Nordrhein- Westfalen 647 Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen oder bei deren Beförderung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das elf Unfälle weniger als im Jahr 2017 (−1,7 Prozent). Dabei geschahen 137 Unfälle beim Umgang, also z. B. bei Lagerung, Abfüllung, Herstellung oder Verwendung dieser Stoffe (2017: 151  Unfälle), weitere 510 Unfälle ereigneten sich bei deren Beförderung (2017: 507). Die freigesetzte umweltgefährdende Stoffmenge war mit 813  Kubikmetern um mehr als die Hälfte niedriger als 2017 (damals: 1 788 Kubikmeter).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen in NRW
Jahr Unfälle insgesamt freigesetzte Menge in m3
2010 452 1 136
2011 289 1 669
2012 332 1 851
2013 469 3 550
2014 540 2 344
2015 566 2 767
2016 643 1 070
2017 658 1 788
2018 647 813

268 Kubikmeter bzw. 33 Prozent der im Jahr 2018 freigesetzten wassergefährdenden Stoffe konnten nicht wiedergewonnen werden, sodass das Material einer anschließenden Nutzung oder Verwendung nicht zur Verfügung stand oder nicht einer geordneten Entsorgung zugeführt werden konnte. Mit 545 Kubikmetern konnte der überwiegende Teil (67 Prozent) wiedergewonnen und somit eine dauerhafte Belastung des Wasserhaushalts vermieden werden. Wie die Statistiker weiter mitteilen, waren die Hauptunfallursachen in 227 Fällen Fehlverhalten oder menschliches Versagen, in 140  Fällen waren es Materialfehler und 280 Unfälle hatten sonstige (z. B. höhere Gewalt) oder ungeklärte Ursachen. (IT.NRW)

(212 / 19) Düsseldorf, den 8. August 2019

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