NRW-Wirtschaft: Niederlande weiterhin wichtigster Handelspartner

Donnerstag, 10. März 2016

NRW-Wirtschaft: Niederlande weiterhin wichtigster Handelspartner

Im Jahr 2015 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von knapp 18,3 Milliarden Euro in die Niederlande (-4,4 Prozent gegenüber 2014).

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2015 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von knapp 18,3 Milliarden Euro in die Niederlande (−4,4 Prozent gegenüber 2014). Damit bleiben die Niederlande - trotz des Rückgangs - das wichtigste Abnehmerland NRWs; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (3,3 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, folgten Frankreich (15,5 Mrd. Euro; −2,7 Prozent) und das Vereinigte Königreich (13,9 Mrd. Euro; +14,1 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 28) zusammen nahmen im vergangenen Jahr Waren im Wert von 118,0 Milliarden Euro ab; das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Die zehn wichtigsten Abnehmer– und Einfuhrländer NRWs 2015
Abnehmerland Ausfuhr in
Milliarden Euro
Herkunftsland Einfuhr in
Milliarden Euro
Niederlande 18,3 Niederlande 37,1
Frankreich 15,5 Volksrepublik China 25,3
Vereinigtes Königreich 13,9 Frankreich 12,7
Vereinigte Staaten 12,0 Belgien 11,3
Belgien 10,5 Italien 9,7
Volksrepublik China 10,3 Vereinigtes Königreich 9,5
Italien 9,4 Polen 8,4
Polen 9,0 Vereinigte Staaten 8,3
Österreich 8,4 Spanien 6,7
Spanien 6,0 Japan 6,5

Auch bei den Importen führten im Jahr 2015 die Niederlande die Rangliste der wichtigsten Lieferländer Nordrhein-Westfalens an: Von dort bezog NRW Waren im Wert von 37,1 Milliarden Euro (−0,6 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (10,9 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (25,3 Mrd. Euro; +9,5 Prozent), Frankreich (12,7 Mrd. Euro; −2,0 Prozent), Belgien (11,3 Mrd. Euro; −14,4 Prozent) und Italien (9,7 Mrd. Euro; −0,9 Prozent). Auch bei den Importen kamen nahezu zwei Drittel (126,3 Mrd. Euro; 60,9 Prozent) des gesamten Einfuhrwerts aus EU-Ländern. (IT.NRW)

(057 / 16) Düsseldorf, den 10. März 2016

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