NRW-Wohnungsbau: 2017 wurden 21,1 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als 2016

Mittwoch, 25. April 2018

NRW-Wohnungsbau: 2017 wurden 21,1 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als 2016

Im Jahr 2017 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern nach jetzt vorliegenden endgültigen Ergebnissen mit 52 481 Wohneinheiten 14 094 (−21,1 Prozent) Wohnungen weniger zum Bau freigegeben als 2016 (damals: 66 555 Wohnungen).

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern nach jetzt vorliegenden endgültigen Ergebnissen mit 52 481 Wohneinheiten 14 094 (−21,1 Prozent) Wohnungen weniger zum Bau freigegeben als 2016 (damals: 66 555 Wohnungen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, fiel der Rückgang bei den Mehrfamilienhäusern (26 969 Wohnungen; −15,9 Prozent) unterdurchschnittlich aus. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen hat sich hier von 5 208 auf 2 637 fast halbiert (−49,4 Prozent). Mit 16 386 wurden in Ein-und Zweifamilienhäusern 12,2 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor. Weitere 5 934 Wohnungen (−38,5 Prozent) sollen durch Um- oder Ausbauten an bereits vorhandenen Gebäuden entstehen.

Für das Jahr 2017 ermittelten die Statistiker in Nordrhein-Westfalen eine Baugenehmigungsquote (genehmigte Wohnungen je 10 000 Einwohner) von 29,3. Die höchsten Quoten in NRW wiesen die Stadt Düsseldorf (61,0) sowie die Kreise Heinsberg (55,1) und Paderborn (54,2) auf. Die niedrigsten Quoten wurden für die Städte Gelsenkirchen (9,0), Solingen (11,1) und Hagen (12,2) errechnet. (IT.NRW)

(115 / 18) Düsseldorf, den 25. April 2018

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