In NRW wurde 2020 2,0 Prozent weniger Freilandgemüse geerntet

Donnerstag, 18. März 2021

In NRW wurde 2020 2,0 Prozent weniger Freilandgemüse geerntet

Im Jahr 2020 wurden in Nordrhein-Westfalen mit 732 737 Tonnen 2,0 Prozent weniger Freilandgemüse geerntet als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2020 wurden in Nordrhein-Westfalen mit 732 737 Tonnen 2,0 Prozent weniger Freilandgemüse geerntet als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, entfiel dabei mit 213 078 Tonnen gut ein Viertel (27,4 Prozent) der Gesamternte auf Möhren und Karotten. Das waren 5,8 Prozent weniger als im Jahr 2019. Die zweihöchste Erntemenge erzielten die Gemüsebauern 2020 mit Speisezwiebeln: Mit 69 634 Tonnen wurden hier 2,7 Prozent mehr Speisezwiebeln geerntet als ein Jahr zuvor. Weißkohl lag mit einer Erntemenge von 64 285 Tonnen (−9,4 Prozent) auf Platz drei. Die Erntemenge von Spargel lag im vergangenen Jahr bei 19 749 Tonnen; das waren 11,5 Prozent weniger als 2019.

In Nordrhein-Westfalen wurde im vergangenen Jahr auf 25 012 Hektar Anbaufläche Freilandgemüse angebaut. 2 461 Hektar (9,8 Prozent der Freilandgemüsefläche) wurden ökologisch bewirtschaftet.

Die Gemüsearten mit den größten Anbauflächen im Land waren Möhren und Karotten sowie Spargel, die mit jeweils 3 864 Hektar zusammen 30,8 Prozent der gesamten Gemüseanbaufläche belegten. Über zwei Drittel der Anbauflächen für Möhren und Karotten befanden sich in den Regierungsbezirken Düsseldorf (1 619 Hektar) und Köln (1 021 Hektar). Die größten Anbauflächen für Spargel gab es in den Regierungsbezirken Münster (1 448 Hektar), Detmold (1 027 Hektar) und Düsseldorf (855 Hektar). (IT.NRW)

(93 / 21) Düsseldorf, den 18. März 2021

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