NRW: Zahl der Gestorbenen war im Mai 2020 niedriger als ein Jahr zuvor

Donnerstag, 25. Juni 2020

NRW: Zahl der Gestorbenen war im Mai 2020 niedriger als ein Jahr zuvor

Nach vorläufigen Ergebnissen starben in Nordrhein-Westfalen im Mai 2020 etwa 16 100 Menschen.

Düsseldorf (IT.NRW). Nach vorläufigen Ergebnissen starben in Nordrhein-Westfalen im Mai 2020 etwa 16 100 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand unplausibilisierter Daten mitteilt, war die Zahl der Gestorbenen damit niedriger als im Mai 2019 (damals: 16 500).

Während der Grippesaison steigen die Sterbefallzahlen in der Regel von Dezember bis April an und sinken ab Mai wieder ab. Auch in diesem Jahr verringerte sich im Mai die Zahl der Sterbefälle gegenüber dem Vormonat. So starben im Mai 2020 ca. neun Prozent weniger Menschen als im April 2020 (17 700 Todesfälle). Im langjährigen Vergleich sind für das Sterbegeschehen im Mai 2020 keine Auffälligkeiten zu beobachten. Wie die Grafik zeigt, liegt die Zahl der Sterbefälle auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vorjahren.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Gestorbene in Nordrhein-Westfalen 2015 bis 2020 nach Sterbemonat*)
Monat 2015 2016 2017 2018 2019 2020
*) 2019: vorläufige Ergebnisse – 2020: ermittelt aus teilweise unplausibilisierten Meldungen zum Stand 22.06.2020
ohne Sterbefälle, die sich außerhalb Nordrhein-Westfalens ereigneten
Januar 19 271 17 741 20 841 18 733 18 634 18 302
Februar 19 954 16 926 19 633 19 156 17 901 17 464
März 19 924 18 805 18 370 24 025 19 107 19 251
April 16 854 16 968 16 148 17 552 17 070 17 743
Mai 16 480 16 651 16 728 16 453 16 489 16 073
Juni 15 531 15 271 15 402 15 259 16 183  
Juli 16 747 16 299 15 773 17 220 17 356  
August 15 455 15 980 15 483 17 359 16 184  
September 14 964 15 455 15 090 15 384 15 344  
Oktober 16 573 16 674 16 451 16 270 17 040  
November 15 860 17 013 16 673 16 076 17 099  
Dezember 16 739 18 468 18 250 17 653 18 072  

Das Statistische Landesamt veröffentlicht die vorliegenden Ergebnisse, um Aussagen zum aktuellen Sterbegeschehen zu ermöglichen und damit Politik und Wissenschaft mit Entscheidungsgrundlagen zu unterstützen. Die Daten sind teilweise noch nicht abschließend geprüft und die Sterbefallzahlen können sich durch Nachmeldungen der Standesämter noch erhöhen. Die Auswertung umfasst lediglich Todesfälle von Personen, die innerhalb des Landes verstarben und dort auch gemeldet waren. (IT.NRW)

(184 / 20) Düsseldorf, den 25. Juni 2020

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