NRW: Zahl der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen im Jahr 2015 um fünf Prozent gestiegen

Montag, 12. September 2016

NRW: Zahl der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen im Jahr 2015 um fünf Prozent gestiegen

In Nordrhein-Westfalen ereigneten sich im Jahr 2015 insgesamt 566 Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen oder bei deren Beförderung.

Düsseldorf (IT.NRW). In Nordrhein-Westfalen ereigneten sich im Jahr 2015 insgesamt 566 Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen oder bei deren Beförderung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 26 Unfälle mehr als im Jahr 2014 (+5 Prozent). Dabei ereigneten sich 175 Unfälle beim Umgang, also z. B. bei Lagerung, Abfüllung, Herstellung oder Verwendung dieser Stoffe (2014: 187 Unfälle), und 391 Unfälle bei deren Beförderung (2014: 353 Unfälle). Die freigesetzte umweltgefährdende Stoffmenge betrug 2 767 Kubikmeter; 2014 waren es 2 344 Kubikmeter gewesen.

Der überwiegende Teil (1 976 Kubikmeter oder 60 Prozent) der im Jahr 2015 freigesetzten wassergefährdenden Stoffe konnte nicht wiedergewonnen werden, sodass das Material einer anschließenden Nutzung oder Verwendung nicht zur Verfügung stand oder einer geordneten Entsorgung zugeführt werden konnte. Die übrigen 792 Kubikmeter (40 Prozent) konnten wiedergewonnen werden und belasten den Wasserhaushalt nicht dauerhaft.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, waren die Hauptunfallursachen in 202 Fällen Fehlverhalten oder menschliches Versagen, in 163 Fällen waren es Materialfehler und 201 Unfälle hatten sonstige (z. B. höhere Gewalt) oder ungeklärte Ursachen. (IT.NRW)

(238 / 16) Düsseldorf, den 12. September 2016

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