NRWs Gesundheitsausgabenquote im Mittelfeld – vergleichende Länderergebnisse zur Gesundheitsökonomie verfügbar

Donnerstag, 12. Dezember 2019

NRWs Gesundheitsausgabenquote im Mittelfeld – vergleichende Länderergebnisse zur Gesundheitsökonomie verfügbar

Im Jahr 2017 beliefen sich die Gesundheitsausgaben in Nordrhein-Westfalen auf 81,8 Milliarden Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 beliefen sich die Gesundheitsausgaben in Nordrhein-Westfalen auf 81,8 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag der relative Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens bei 11,9 Prozent. Damit liegt das Land im unteren Mittelfeld aller Bundesländer und leicht über der Gesundheitsausgabenquote Deutschlands mit 11,5 Prozent.

Die höchsten Gesundheitsausgabenquoten wurden für Mecklenburg-Vorpommern (17,3 Prozent), Brandenburg (17,1) und Sachsen-Anhalt (17,0), die niedrigsten für Bayern (9,7), Bremen (8,2) und Hamburg (6,9 Prozent) ermittelt.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zur Gesundheitsökonomie hat die Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AG GGRdL) zusammengestellt und in einer aktuellen Publikation veröffentlicht. Die Broschüre enthält für alle 16 Bundesländer Deutschlands vergleichende Ergebnisse zur Entwicklung der Gesundheitsökonomie in Jahren von 2008 bis 2017. Neben detaillierten Informationen zum Gesundheitspersonal, zu den Gesundheitsausgaben, zu Wachstums- und Beschäftigungseffekten der Gesundheitswirtschaft stehen auch Informationen zu den Anteilen der verschiedenen Ausgabenträger zur Finanzierung der Gesundheitsausgaben in den einzelnen Ländern zur Verfügung.

Darüber hinaus kann der aktuellen Publikation entnommen werden, welche Bedeutung die Gesundheitswirtschaft in den einzelnen Ländern für Wachstum und Beschäftigung besaß und welche Entwicklung diese im Betrachtungszeitraum genommen hat. Die Veröffentlichung enthält neben zahlreichen Abbildungen und Karten auch einen umfangreichen Tabellenteil. Unter www.ggrdl.de steht die Broschüre zum kostenlosen Download bereit.

Die hier verwendeten Daten zur Gesundheitswirtschaft basieren auf der wirtschaftszweigbezogenen Abgrenzung der Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AG GGRdL) nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige 2008 (WZ 2008). (IT.NRW)

(335 / 19) Düsseldorf, den 12. Dezember 2019

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