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Donnerstag, 5. März 2026

Olympiabewerbung NRW: Mehr als 4 Millionen Menschen bei Bürgerentscheiden im April wahlberechtigt

  • Rund 5,7 Mio. Menschen leben in den 17 Bewerberkommunen – rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes (ca. 18 Mio.).
  • 2025 gab es in den Bewerberkommunen 412 Hotels mit über 79.000 Betten.
  • Mehr als die Hälfte des Bettenbestandes in Köln und Düsseldorf .
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Düsseldorf (IT.NRW). Die NRW-Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 „KölnRheinRuhr” soll am 19. April 2026 einen Schritt weitergehen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, werden bis zu diesem Tag voraussichtlich mehr als 4 Millionen Menschen zu den Bürgerentscheiden in den 17 Bewerberkommunen aufgerufen sein, ihre Stimme für oder gegen eine Bewerbung ihrer Stadt abzugeben. Die sogenannten Ratsbürgerentscheide sollen per Briefwahl stattfinden.

Wahlberechtigte bei den Ratsbürgerentscheiden über eine Olympia-Bewerbung in den 17 Bewerberkommunen

Wahlberechtigt zu den Ratsbürgerentscheiden sind alle Bürgerinnen und Bürger, die auch bei Kommunalwahlen wählen dürfen. Dies sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens 16 Tagen vor dem Entscheid in einer der teilnehmenden 17 Bewerberkommunen wohnen. Bei den zuletzt am 14.9.2025 stattgefundenen Kommunalwahlen waren in diesen Städten insgesamt ca. 4,3 Mio. Menschen wahlberechtigt, bei einer Gesamtbevölkerungszahl der 17 Kommunen von rund 5,7 Mio. (Stand 31.10.2025). Damit lebte etwa jede dritte Einwohnerin bzw. jeder dritte Einwohner aus NRW in einer der Bewerbergemeinden für Olympia.

Düsseldorf und Köln haben die meisten Hotelbetten

In Bezug auf potenzielle Übernachtungsmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher von Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in NRW gab es 2025 in den 17 Bewerberstädten 412 Hotels mit insgesamt knapp 79.000 Betten. Der Großteil der Betten entfiel dabei auf Köln und Düsseldorf. Rund 26.000 Betten gab es in Düsseldorf und gut 23.300 in Köln. Dahinter folgten mit großem Abstand Essen mit knapp 6.200 Betten und Dortmund mit 5.400 Betten in Hotels. Insgesamt boten die knapp 1.800 Hotels in NRW mehr als 166.000 Betten an. Darüber hinaus gab es 2025 in NRW weitere Bettenangebote unter anderem in Pensionen, Gasthöfen und sogenannten Hotels garnis.

Die endgültige Entscheidung für eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele soll am 26. September 2026 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) fallen.

Am 11.3.2026 erscheint die nächste Pressemitteilung von IT.NRW zum Thema Olympia-Bewerbung in NRW dann zu den Themen Sportvereine und sportliche Aktivität der Menschen in NRW.

Hinweise zur Statistik

Die 17 Kommunen, in denen am 19. April 2026 ein sogenannter Ratsbürgerentscheid zur Olympia- und Paralympics-Bewerbung stattfinden soll, sind die Städte Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Mönchengladbach, Gelsenkirchen, Aachen, Krefeld, Oberhausen, Leverkusen, Recklinghausen, Herten, Pulheim und Monheim am Rhein.

Die hier dargestellten Zahlen zu den Hotels und dem Bettenbestand sind der Monatserhebung im Tourismus entnommen. Diese und weitere Bettenangebote sind unter in der Landesdatenbank NRW abrufbar.

Den Angaben zur Bevölkerung liegt die Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022 zugrunde.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(054 / 26) Düsseldorf, den 5. März 2026

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