Produktion der NRW-Industrie im Jahr 2017 um 5,5 Prozent gestiegen

Dienstag, 10. April 2018

Produktion der NRW-Industrie im Jahr 2017 um 5,5 Prozent gestiegen

Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2017 zum Absatz bestimmte Waren im Wert von 293,4 Milliarden Euro hergestellt.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2017 zum Absatz bestimmte Waren im Wert von 293,4 Milliarden Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war der Produktionswert damit um 15,3 Milliarden Euro bzw. 5,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

„Maschinen” waren mit 40,1 Milliarden Euro (+4,6 Prozent gegenüber 2016) die wertmäßig größte Güterabteilung, gefolgt von „Chemischen Erzeugnissen” mit 39,3 Milliarden Euro (+5,6 Prozent). Es folgte die Herstellung von „Metallen” mit 36,4 Milliarden Euro (+16,2 Prozent); im Bereich „Nahrungs- und Futtermittel” wurden Güter im Wert von 30,9 Milliarden Euro (+4,8 Prozent) und „Metallerzeugnisse” für 29,8 Milliarden Euro (+5,1 Prozent) hergestellt.

Die höchste Zunahme des Produktionswertes wurde 2017 mit 20,9 Prozent (auf 8,4 Milliarden Euro) bei „Kokerei- und Mineralölerzeugnissen“ erzielt. Ebenfalls positiv entwickelten sich neben den schon genannten Bereichen „sonstige Fahrzeuge“ (bei denen es sich in NRW insbesondere um Schienen- und Luftfahrzeuge handelt) mit +11,0 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro und „Leder und Lederwaren“ (+10,3 Prozent; 454 Millionen Euro). Den stärksten Rückgang beim Absatzwert ermittelten die Statistiker im Bereich „Kraftwagen und Kraftwagenteile“ (−7,3 Prozent, 19,1 Milliarden Euro).

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

(097/ 18) Düsseldorf, den 10. April 2018

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