Reallöhne in NRW im Jahr 2021 um 0,3 Prozent niedriger als 2020

Mittwoch, 23. März 2022

Reallöhne in NRW im Jahr 2021 um 0,3 Prozent niedriger als 2020

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/-innen in Nordrhein-Westfalen mussten 2021 im zweiten Jahr in Folge einen Rückgang ihrer realen Bruttoverdienste hinnehmen.

Düsseldorf (IT.NRW). Die effektiven Bruttomonatsverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich in Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2021 real – also preisbereinigt – um 0,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, übertraf der Anstieg der Verbraucherpreise (+3,2 Prozent) den Zuwachs der Nominallöhne (+2,9 Prozent). Damit mussten die Vollzeitbeschäftigten in NRW im zweiten Jahr in Folge einen Rückgang ihrer realen Verdienste hinnehmen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Entwicklung der Bruttomonatsverdienste*) vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer/-innen
sowie der Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent
Zeitraum Reallöhne Nominallöhne Verbraucherpreise
Zu- bzw. Abnahme
2012 +0,1 % +2,0 % +1,9 %
2013 −1,2 % +0,4 % +1,7 %
2014 +1,1 % +2,3 % +1,1 %
2015 +1,3 % +1,9 % +0,6 %
2016 +1,8 % +2,3 % +0,5 %
2017 +1,1 % +2,6 % +1,5 %
2018 +0,7 % +2,4 % +1,7 %
2019 +0,5 % +2,0 % +1,5 %
2020 −0,8 % −0,4 % +0,5 %
2021 −0,3 % +2,9 % +3,2 %
*) lfd. Bezüge inkl. Sonderzahlungen

Weitere Ergebnisse der vierteljährlichen Verdiensterhebung für Nordrhein-Westfalen sowie methodische Hinweise stehen im Online-Angebot von IT.NRW bereit. (IT.NRW)

(102 / 22) Düsseldorf, den 23. März 2022

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