Schulische Vorbildung der Azubis wird immer besser - IT.NRW veröffentlicht neue Broschüre zur Berufsbildung in NRW

Freitag, 31. März 2017

Schulische Vorbildung der Azubis wird immer besser - IT.NRW veröffentlicht neue Broschüre zur Berufsbildung in NRW

Im Jahr 2015 besaßen zwei von fünf Auszubildenden im dualen System mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag die Fachhoch- bzw. Hochschulreife.

Düsseldorf (IT.NRW). Die schulische Vorbildung der Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen wird immer besser: Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, besaßen im Jahr 2015 zwei von fünf Auszubildenden (39,8 Prozent) im dualen System mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag die Fachhoch- bzw. Hochschulreife (2007: 27,6 Prozent). Bei den weiblichen Auszubildenden hatte im Jahr 2015 sogar nahezu jede Zweite (48,3 Prozent) die Fachhoch- bzw. Hochschulreife. Das sind nur zwei von vielen weiteren interessanten Informationen zur beruflichen Bildung an Rhein und Ruhr, die der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in seiner neuen Broschüre „NRW (ge-)zählt: Berufsbildung in Nordrhein-Westfalen” vorgelegt hat.

Weiterhin erfährt man in dieser Publikation u. a.:

  • Weibliche Nachwuchskräfte wählten am häufigsten eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement; es folgten die Ausbildungen zur Medizinischen bzw. Zahnmedizinischen Fachangestellten. Männliche Auszubildende begannen am häufigsten eine Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker gefolgt von der Ausbildung zum Industriemechaniker.
  • 89,6 Prozent der Auszubildenden, die 2015 in NRW zur Prüfung antraten, bestanden ihre Abschlussprüfungen; bei den Frauen lag die Erfolgsquote sogar bei 91,9 Prozent. Rund ein Viertel der Ausbildungsverhältnisse (23,8 Prozent) wurde im Jahr 2015 vorzeitig gelöst. Am höchsten war die Vertragslösungsquote im Bereich Handwerk (34,5 Prozent), am niedrigsten im öffentlichen Dienst (6,7 Prozent).
  • Ende 2015 befanden sich 303 681 Personen in NRW in einer dualen Ausbildung. Das war der niedrigste Stand seit dem Beginn der Berufsbildungsstatistik im Jahr 1976.
  • 37,7 Prozent der Auszubildenden waren im Jahr 2015 Frauen.
  • Auszubildende mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren – gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung – mit 6,1 Prozent unterproportional vertreten.
  • 0,4 Prozent aller Auszubildenden absolvierten ihre Ausbildung in Teilzeit; 94,3 Prozent der Teilzeit-Azubis waren Frauen.

(082 / 17) Düsseldorf, den 31. März 2017

Link zur nächsten Pressemitteilung: 083 / 17

Footermap Title