Solingen und Münster verzeichneten 2014 in NRW die höchsten Zuwächse bei der Erwerbstätigenzahl

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Solingen und Münster verzeichneten 2014 in NRW die höchsten Zuwächse bei der Erwerbstätigenzahl

Die Zahl der Erwerbstätigen (am Arbeitsort) war in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2014 mit rund 9,1 Millionen um 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der Erwerbstätigen (am Arbeitsort) war in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2014 mit rund 9,1 Millionen um 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren in 44 der 53 kreisfreien Städte und Kreise des Landes mehr Personen erwerbstätig als 2013. Die höchsten Beschäftigungszahlen wiesen Köln mit 718 400 Erwerbstätigen (+8 500 gegenüber 2013), Düsseldorf (507 500; +2 000) und Essen (325 100; +2 200) auf. Die niedrigsten Erwerbstätigenzahlen wurden für Bottrop (47 400), Remscheid (58 700) und Herne (62 300) ermittelt. Die höchsten Steigerungsraten gegenüber dem Vorjahr verzeichneten Solingen (+1,8 Prozent) und Münster (+1,7 Prozent), die höchsten Rückgänge Herne und Bottrop (jew. −2,4 Prozent).

Die höchsten prozentualen Zuwächse bei den Erwerbstätigenzahlen im Produzierenden Gewerbe ermittelten die Statistiker im Jahr 2014 für den Kreis Euskirchen und den Oberbergischen Kreis (jew. +1,7 Prozent). Der Kreis Unna wies den höchsten Zuwachs (+2,4 Prozent) im Dienstleistungsbereich auf. Im Produzierenden Gewerbe war Herne (–5,8 Prozent) und im Dienstleistungsbereich Bottrop (–2,1 Prozent) am stärksten vom Beschäftigungsrückgang betroffen.

Die Zahl der marginal Beschäftigten (hauptsächlich geringfügig Beschäftigte und Ein-Euro-Jobber) war 2014 mit 1 435 000 um 0,7 Prozent niedriger als 2013. 38 Kreisen und kreisfreien Städten konstatierten die Statistiker hier niedrigere Beschäftigtenzahlen als ein Jahr zuvor. Der höchste prozentuale Rückgang wurde dabei in Hagen (−4,2 Prozent), die höchste Steigerungsrate in Solingen (+4,1 Prozent) beobachtet.

Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder”, dem auch der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen angehört. In die Erwerbstätigenrechnung einbezogen sind, neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, auch Beamte, marginal Beschäftigte sowie Selbstständige und mithelfende Familienangehörige. (IT.NRW)

(114 / 16) Düsseldorf, den 03. Mai 2016

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