Statistische Landesämter legen neuen Bericht mit Umweltindikatoren vor

Mittwoch, 14. August 2019

Statistische Landesämter legen neuen Bericht mit Umweltindikatoren vor

Im Jahr 2017 verursachte jeder Bürger Nordrhein-Westfalens 469 Kilogramm Haushaltsabfälle und lag damit um sieben Kilogramm über dem Bundesdurchschnitt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 verursachte jeder Bürger Nordrhein-Westfalens 469 Kilogramm Haushaltsabfälle und lag damit um sieben Kilogramm über dem Bundesdurchschnitt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verzeichneten Sachsen und Berlin die niedrigsten Pro-Kopf-Werte (339 bzw. 383 Kilogramm), Rheinland- Pfalz und Niedersachsen (527 bzw. 525 Kilogramm) die höchsten. Haus- und Sperrmüll machte in nahezu allen Ländern den größten Teil der Haushaltsabfälle (je nach Land zwischen 31 und 64 Prozent) aus. Die getrennt erfassten Wertstoffe (gemischte Verpackungen, Glas, Papier, Pappe, Karton, Metalle, Holz, Kunststoffe und Textilien) kamen auf Anteile von 27 bis 37 Prozent an allen Haushaltsabfällen. Die Daten erhalten die Statistischen Landesämter von den Entsorgungsunternehmen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Haushaltsabfälle*) 2017
Bundesland Kilogramm je Einwohner Haus- und Sperrmüll Abfälle aus der Biotonne biologisch abbaubare Garten- und Parkabfälle getrennt erfasste Wertstoffe sonstige Abfälle
Anteil in Prozent
*) ohne Elektroaltgeräte
Sachsen 339 kg 44,5 % 11,8 % 6,5 % 36,9 % 0,3 %
Berlin 383 kg 64,5 % 5,5 % 1,0 % 28,7 % 0,3 %
Thüringen 430 kg 42,8 % 7,7 % 18,1 % 31,2 % 0,2 %
Brandenburg 433 kg 49,2 % 2,5 % 15,7 % 32,1 % 0,5 %
Bremen 435 kg 51,7 % 7,8 % 12,0 % 28,3 % 0,0 %
Hamburg 440 kg 60,7 % 8,6 % 3,4 % 26,6 % 0,7 %
Mecklenburg-Vorpommern 441 kg 51,0 % 6,6 % 11,8 % 30,2 % 0,2 %
Baden-Württemberg 443 kg 31,2 % 11,1 % 20,5 % 37,0 % 0,2 %
Hessen 457 kg 38,7 % 19,9 % 10,5 % 30,6 % 0,2 %
Sachsen-Anhalt 462 kg 42,6 % 14,7 % 12,3 % 30,3 % 0,2 %
Deutschland 462 kg 40,7 % 12,8 % 14,1 % 32,0 % 0,4 %
Nordrhein-Westfalen 469 kg 45,2 % 14,9 % 9,6 % 29,9 % 0,2 %
Bayern 481 kg 34,5 % 11,6 % 20,2 % 32,8 % 1,0 %
Saarland 488 kg 38,3 % 12,3 % 17,0 % 32,4 % 0,0 %
Schleswig-Holstein 503 kg 45,3 % 18,3 % 5,8 % 30,6 % 0,2 %
Niedersachsen 525 kg 36,0 % 12,8 % 18,9 % 31,8 % 0,4 %
Rheinland-Pfalz 527 kg 34,3 % 15,4 % 17,5 % 31,9 % 0,9 %

Diese und weitere Ergebnisse sowie eine Trendanalyse verschiedener Umwelt- und Nachhaltigkeitsindikatoren in NRW und den anderen Bundesländern finden Sie im neuen Indikatorenbericht des Arbeitskreises „Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder“. (IT.NRW)

(217 / 19) Düsseldorf, den 14. August 2019

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