Landesbetrieb IT.NRW
Statistik und IT-Dienstleistungen
Modellhaus mit Münzstapel
Dienstag, 7. Oktober 2025

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im August 2025 um 2,7 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu Mai 2025 um 0,3 % gestiegen.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im
August 2025
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
August 2025 gegenüber
August 2024Mai 2025
Wohngebäude131,6+2,7 %+0,3 %
Rohbauarbeiten126,9+2,0 %+0,2 %
Ausbauarbeiten135,4+3,3 %+0,4 %
Bürogebäude133,1+2,9 %+0,5 %
Gewerbliche Betriebsgebäude132,5+2,9 %+0,5 %
Straßenbau145,9+4,7 %+0,8 %
Brücken im Straßenbau131,2+2,1 %+0,7 %
Ortskanäle139,5+4,0 %+0,6 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
133,1+3,3 %+0,6 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen132,7+3,7 %+1,1 %
Außenanlagen für Wohngebäude136,4+4,0 %+0,8 %

Gerüstarbeiten mit stärkstem Preisanstieg von 4,9 % bei den Rohbauarbeiten

Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen August 2024 und August 2025 um 2,0 %. Den stärksten Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Gerüstarbeiten mit 4,9 %, gefolgt von Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 4,5 % und den Dachdeckungsarbeiten, die um 4,3 % stiegen. Abdichtungsarbeiten wurden im August 2025 um 0,2 % günstiger angeboten als ein Jahr zuvor.

Tapezierarbeiten verzeichneten mit 8 % höchsten Preisanstieg bei den Ausbauarbeiten

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im August 2025 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,3 %. Tapezierarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 8,0 % den höchsten Preisanstieg.

Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde bei den Wärmedämm-Verbundsystemen mit 7,4 % festgestellt. Beschlagarbeiten verteuerten sich um 6,4 %. Dagegen erhöhten sich die Preise für Blitzschutz-, Überspannungsschutz- und Erdungsanlagen mit 0,4 % im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich. Einen Preisrückgang gab es bei den Aufzugsanlagen und Fahrtreppen, die 3,3 % günstiger waren als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 4,7 % den höchsten Preisanstieg zwischen August 2024 bis August 2025 auf. Auch die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude und für Ortskanäle legten im gleichen Zeitraum um je 4,0 % zu. Die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung stiegen um 3,7 %.

Methodische Hinweise

Grundlage dieser Pressemitteilung ist die Statistik der Preisindizes für die Bauwirtschaft. Die Indizes für Bauleistungspreise werden vierteljährlich erhoben. Sie stellen die Entwicklung der Preise für den konventionell gefertigten Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Ingenieurbaus sowie für die Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden dar. Für den Ingenieurbau werden die Preisentwicklungen im „Straßenbau”, bei „Brücken im Straßenbau” und bei „Ortskanälen” aufgeführt. Der Preisindex für Außenanlagen für Wohngebäude spiegelt die Preisentwicklung für die Herstellung von Grünanlagen auf dem Grundstück mit Wohnbebauung wider.

Die Preisentwicklung wird einschließlich Umsatzsteuer abgebildet. Die Erhebung findet in den Berichtsmonaten Februar, Mai, August und November eines Jahres statt. Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Das derzeitige Basisjahr ist 2021.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir schaffen Mehrwerte für Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Als Statistisches Landesamt erheben und veröffentlichen wir zuverlässige sowie objektive Daten und begleiten die Digitalisierung in der Landesverwaltung NRW. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Lange Reihen für ausgewählte Baupreisindizes finden Sie auf unserer Statistikseite.

(290 / 25) Düsseldorf, den 7. Oktober 2025

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Modellhaus mit Münzstapel
Dienstag, 12. August 2025

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 wurden in Nordrhein-Westfalen 5.590 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund 9,3 Millionen Quadratmetern und einem Gesamtverkaufswert von 1,7 Mrd. Euro getätigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ergibt sich daraus rechnerisch ein durchschnittlicher Kaufwert von 177,69 Euro je Quadratmeter Bauland. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 16,6 % mehr Baulandgrundstücke veräußert. Im Jahr 2023 lag der durchschnittliche Kaufwert bei 156,87 Euro.

Höchster durchschnittlicher Kaufwert im Regierungsbezirk Köln

Den höchsten Durchschnittspreis verzeichnete mit 230,44 Euro pro Quadratmeter der Regierungsbezirk Köln, gefolgt vom Regierungsbezirk Düsseldorf mit 204,67 Euro. Der niedrigste durchschnittliche Kaufwert in NRW wurde für den Regierungsbezirk Arnsberg mit 136,23 Euro pro Quadratmeter ermittelt.

Wohnbauland: Baureifes Land wurde für durchschnittlich 273 Euro veräußert

Die überwiegende Zahl der Kauffälle entfiel mit 4.572 veräußerten Grundstücken auf das Wohnbauland, das eine Fläche von 4,6 Millionen Quadratmetern umfasste. Es ist für die Errichtung von Wohngebäuden vorgesehen und setzt sich aus baureifem Land und Rohbauland zusammen. Das baureife Land hatte mit 4.477 Kauffällen den größten Anteil. Insgesamt wurde baureifes Land mit einer Fläche von 4,2 Millionen Quadratmetern und einer Kaufsumme von 1,1 Milliarden Euro veräußert. Der durchschnittliche Kaufwert für baureifes Land lag bei 272,59 Euro.

Wohnbauflächen unterscheiden sich in Flächen in offener und geschlossener Bauweise und stellen die tatsächlich bebaubaren Flächen dar, welche zu Wohnzwecken genutzt werden sollen. 2024 wurden in NRW 2.757 Wohnbauflächen mit offener Bauweise veräußert. Der durchschnittliche Kaufwert betrug 234,13 Euro. Wohnbauflächen mit geschlossener Bauweise wurden 1.655-mal verkauft, diese hatten einen durchschnittlichen Kaufwert von 317,28 Euro pro Quadratmeter. Bei geschlossener Bauweise dürfen Gebäude ohne Abstand errichtet werden, die offene Bauweise erfordert einen seitlichen Grenzabstand.

Methodische Hinweise

Die Statistik der Kaufwerte für Bauland basiert auf den Daten der den Gutachterausschüssen der Kommunen gemeldeten Käufe. Dabei werden nur Fälle von unbebauten Grundstücken von mindestens 100 Quadratmetern Größe berücksichtigt, soweit die Grundstücke in den Baugebieten der Gemeinden liegen und somit Baulandeigenschaft besitzen. Bei der Anzahl der Kauffälle, den veräußerten Flächen und den Kaufsummen handelt es sich um summarische Zusammenfassungen, bei den Kaufwerten um flächengewogene Durchschnitte. Die ausgewiesenen Durchschnittswerte sind für den zeitlichen Vergleich nur bedingt verwendbar, da sich das verkaufte Bauland in jedem Berichtsjahr aus anders gearteten Einzelfällen zusammensetzt, sodass sich in den Preisunterschieden verschiedener Berichtszeiträume auch Einflüsse widerspiegeln, die aus Änderungen in der Zusammensetzung der einzelnen Verkaufsobjekte und ihren Besonderheiten resultieren. Die Statistik der Kaufwerte für Bauland hat somit den Charakter einer Grundeigentumswechselstatistik.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

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(229 / 25) Düsseldorf, den 12. August 2025

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Modellhaus mit Münzstapel
Montag, 7. Juli 2025

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2025 um 3,3 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu Februar 2025 um 0,7 % gestiegen.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen
(Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im
Mai 2025
Veränderung gegenüber
Mai 2024Februar 2025
PunkteProzent
Wohngebäude131,2+3,3 %+0,7 %
  Rohbauarbeiten126,6+2,8 %+0,8 %
  Ausbauarbeiten134,8+3,8 %+0,6 %
Bürogebäude132,5+3,4 %+0,7 %
Gewerbliche Betriebsgebäude131,8+3,1 %+0,6 %
Straßenbau144,8+5,5 %+1,2 %
Brücken im Straßenbau130,3+2,0 %+0,9 %
Ortskanäle138,7+4,8 %+1,2 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
132,3+3,7 %+0,7 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen131,2+3,8 %+0,6 %
Außenanlagen für Wohngebäude135,3+5,0 %+1,0 %

Rohbauarbeiten verteuerten sich um 2,8 %; stärkster Anstieg im Bereich Gerüstarbeiten

Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich im Mai 2025 gegenüber Mai 2024 um 2,8 %. Den stärksten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat gab es in diesem Bereich bei Gerüstarbeiten mit 5,7 %, gefolgt von Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 5,2 % und den Dachdeckungsarbeiten, die um 4,3 % stiegen.

Ausbauarbeiten um 3,8 % gestiegen; Wärmedämm-Verbundsysteme mit überdurchschnittlicher Preiserhöhung

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Mai 2025 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,8 %. Betonwerksteinarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 10,7 % den höchsten Preisanstieg. Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung von 8.4 % wurde bei den Wärmedämm-Verbundsystemen festgestellt. Tapezierarbeiten verteuerten sich um 7,9 %. Die Preise für Blitzschutz-, Überspannungsschutz- und Erdungsanlagen stiegen mit 0,5 % im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich. Aufzugsanlagen und Fahrtreppen waren 1,5 % günstiger als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 5,5 % den höchsten Preisanstieg zwischen Mai 2024 bis Mai 2025 auf. Weiter verteuerten sich im genannten Zeitraum auch die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude um 5,0 %. Die Preise für Ortskanäle stiegen um 4,8 % und für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung wurde ein Anstieg um 3,8 % festgestellt.

Methodische Hinweise

Grundlage dieser Pressemitteilung ist die Statistik der Preisindizes für die Bauwirtschaft. Die Indizes für Bauleistungspreise werden vierteljährlich erhoben. Sie stellen die Entwicklung der Preise für den konventionell gefertigten Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Ingenieurbaus sowie für die Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden dar. Für den Ingenieurbau werden die Preisentwicklungen im „Straßenbau”, bei „Brücken im Straßenbau” und bei „Ortskanälen” aufgeführt. Der Preisindex für Außenanlagen für Wohngebäude spiegelt die Preisentwicklung für die Herstellung von Grünanlagen auf dem Grundstück mit Wohnbebauung wider.

Die Preisentwicklung wird einschließlich Umsatzsteuer abgebildet. Die Erhebung findet in den Berichtsmonaten Februar, Mai, August und November eines Jahres statt. Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Das derzeitige Basisjahr ist 2021.

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank NRW

Lange Reihen für ausgewählte Baupreisindizes finden Sie auf unserer Statistikseite.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(195 / 25) Düsseldorf, den 7. Juli 2025

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Modellhaus mit Münzstapel
Montag, 7. April 2025

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Februar 2025 um 3,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu November 2024 um 1,4 Prozent gestiegen.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im
Februar 2025
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
Februar 2025 gegenüber
Februar 2024November 2024
Wohngebäude130,3+3,2 %+1,4 %
  Rohbauarbeiten125,6+2,3 %+1,0 %
  Ausbauarbeiten134,0+4,0 %+1,7 %
Bürogebäude131,6+3,5 %+1,4 %
Gewerbliche Betriebsgebäude131,0+3,2 %+1,3 %
Straßenbau143,1+5,4 %+2,1 %
Brücken im Straßenbau129,2+1,9 %+0,2 %
Ortskanäle137,1+4,5 %+1,9 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
131,4+3,8 %+1,5 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen130,4+3,6 %+1,0 %
Außenanlagen für Wohngebäude133,9+4,6 %+1,5 %

Preise für Rohbauarbeiten um 2,3 Prozent gestiegen

Für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich die Rohbauarbeiten im Februar 2025 gegenüber Februar 2024 um 2,3 Prozent. Den stärksten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat gab es in diesem Bereich bei Gerüstarbeiten mit 6,4 Prozent, gefolgt von Dachdeckungsarbeiten (+4,6 Prozent) und den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+4,1 Prozent).

Preise für Ausbauarbeiten um 4,0 Prozent gestiegen

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Februar 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 Prozent. Betonwerksteinarbeiten verzeichneten in diesem Bereich den höchsten Preisanstieg mit 10,0 Prozent. Überdurchschnittlich mehr musste u. a. auch für Wärmedämm-Verbundsysteme (+9,1 Prozent) und Tapezierarbeiten (+7,3 Prozent) bezahlt werden. Die Preise für Blitzschutz-, Überspannungsschutz- und Erdungsanlagen (+0,2 Prozent) stiegen im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich. Aufzugsanlagen und Fahrtreppen (−2,4 Prozent) waren günstiger als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 5,4 Prozent den höchsten Preisanstieg von Februar 2024 bis Februar 2025 auf. Weiter verteuerten sich im genannten Zeitraum auch die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude (+4,6 Prozent), Ortskanäle (+4,5 Prozent) und Instandhaltung von Wohngebäuden ohne Schönheitsreparaturen (+3,8 Prozent).

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(097 / 25) Düsseldorf, den 7. April 2025

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Modellhaus mit Münzstapel
Mittwoch, 5. März 2025

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2024 um 3,4 Prozent höher als noch im Jahr 2023 (gemessen an den Jahresdurchschnittswerten). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Preissteigerung ein Jahr zuvor (2023 gegenüber 2022) mit 7,6 Prozent noch mehr als doppelt so hoch.

Preisentwicklung von Bauleistungen an Wohngebäuden 2019 bis 2024 in Nordrhein-Westfalen

Ausbauarbeiten: Überdurchschnittliche Preisanstiege bei Wärmedämm-Verbundsystemen und Beschlagarbeiten

Während die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden zwischen 2022 und 2023 noch um 9,5 Prozent gestiegen sind, verzeichneten sie ein Jahr später einen geringeren Anstieg von 4,2 Prozent. Wärmedämm-Verbundsysteme verzeichneten in diesem Bereich den höchsten Preisanstieg mit 8,7 Prozent. Überdurchschnittlich mehr musste u. a. auch für Beschlagarbeiten, z. B. Lieferung und Einbau von Schließanlagen (+7,1 Prozent), Gebäudeautomation (+6,4 Prozent), Tapezierarbeiten (+6,3 Prozent) und Betonwerksteinarbeiten (+6,3 Prozent) bezahlt werden. Die Preise für Aufzugsanlagen und Fahrtreppen (+0,6 Prozent) und Rollladenarbeiten (+0,9 Prozent) stiegen im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich.

Die fünf höchsten Jahresdurchschnittsveränderungsraten von Bauleistungen an Wohngebäuden im Jahr 2024 in Nordrhein-Westfalen
(Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Jahresdurchschnittsveränderung
2023 gegenüber 20222024 gegenüber 2023
Prozent
Wärmedämm-Verbundsysteme10,88,7
Beschlagarbeiten6,67,1
Gebäudeautomation10,56,4
Tapezierarbeiten12,26,3
Betonwerksteinarbeiten20,36,3

Rohbauarbeiten: Stärkster Preisanstieg bei Gerüstarbeiten

Die Preise für Rohbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Jahr 2024 gegenüber dem Jahr 2023 um 2,1 Prozent, ein Jahr zuvor lag die Preissteigerung noch bei 5,1 Prozent. Den stärksten Preisanstieg im Bereich Rohbauarbeiten verzeichneten zwischen 2023 und 2024 die Gerüstarbeiten mit +5,5 Prozent. Am zweitstärksten verteuerten sich Klempnerarbeiten mit 4,2 Prozent, darunter stiegen vor allem die Preise für Metalldachdeckung (+7,7 Prozent) und die für Einfassung auf Dächern (+5,8 Prozent). Der Bereich Betonarbeiten verzeichnete derweil einen unterproportionalen Preisanstieg von 1,0 Prozent. Lediglich bei Stahlbauarbeiten konnte im Vergleich zum Vorjahr einen Preisrückgang beobachtet werden (−2,1 Prozent).

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(059 / 25) Düsseldorf, den 5. März 2025

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Modellhaus mit Münzstapel
Montag, 6. Januar 2025

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im November 2024 um 3,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex im Vergleich zu August 2024 um 0,3 Prozent gestiegen.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken
in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für ...Indexstand im
November 2024
Zu- (+) bzw. Abnahme (–)
November 2024 gegenüber
November 2023August 2024
Wohngebäude128,5+3,6 %+0,3 %
    Rohbauarbeiten124,4+2,7 %-
    Ausbauarbeiten131,8+4,3 %+0,5 %
Bürogebäude129,8+3,8 %+0,4 %
Gewerbliche Betriebsgebäude129,3+3,5 %+0,4 %
Straßenbau140,1+6,2 %+0,5 %
Brücken im Straßenbau128,9+2,5 %+0,3 %
Ortskanäle134,5+4,8 %+0,3 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
129,5+4,1 %+0,5 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen129,1+4,4 %+0,9 %
Außenanlagen für Wohngebäude131,9+5,3 %+0,6 %

Preise für Rohbauarbeiten um 2,7 Prozent gestiegen

Für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich die Rohbauarbeiten im November 2024 gegenüber November 2023 um 2,7 Prozent. Den stärksten Preisanstieg um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gab es in diesem Bereich bei Gerüstarbeiten, gefolgt von Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten, die um 5,2 Prozent teurer wurden. Günstiger als im Jahr zuvor waren Stahlbauarbeiten (−0,6 Prozent).

Preise für Ausbauarbeiten um 4,3 Prozent gestiegen

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im November 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,3 Prozent. Wärmedämm-Verbundsysteme verzeichneten in diesem Bereich den höchsten Preisanstieg mit 9,4 Prozent. Überdurchschnittlich mehr musste u. a. auch für Beschlagarbeiten (+8,5 Prozent) und Betonwerksteinarbeiten (+8,2 Prozent) bezahlt werden. Die Preise für Rolladenarbeiten (+1,0 Prozent), Bodenbelagsarbeiten (+1,3 Prozent) und Naturwerksteinarbeiten (+1,5 Prozent) stiegen im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich. Die Preise für Aufzugsanlagen und Fahrtreppen (−1,5 Prozent) waren leicht rückläufig.

Auch die Preise für Straßenbau, Außenanlagen und Schönheitsreparaturen sind gestiegen

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 6,2 Prozent den höchsten Preisanstieg von November 2023 bis November 2024 auf. Weiter verteuerten sich im genannten Zeitraum auch die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude (+5,3 Prozent), Ortskanäle (+4,8 Prozent) und Schönheitsreparaturen in Wohnungen (+4,4 Prozent).

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden.

(003 / 25) Düsseldorf, den 6. Januar 2025

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Modellhaus mit Münzstapel
Dienstag, 8. Oktober 2024

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im August 2024 um 3,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex im Vergleich zu Mai 2024 um 0,9 Prozent gestiegen.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen
(Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im
August 2024
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
August 2024 gegenüber
August 2023Mai 2024
Wohngebäude128,1+3,8 %+0,9 %
  Rohbauarbeiten124,4+3,2 %+1,0 %
  Ausbauarbeiten131,1+4,4 %+0,9 %
Bürogebäude129,3+3,9 %+0,9 %
Gewerbliche Betriebsgebäude128,8+3,6 %+0,8 %
Straßenbau139,4+7,5 %+1,5 %
Brücken im Straßenbau128,5+2,6 %+0,6 %
Ortskanäle134,1+5,2 %+1,4 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
128,9+4,3 %+1,0 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen128,0+4,3 %+1,3 %
Außenanlagen für Wohngebäude131,1+5,6 %+1,7 %

Preise für Rohbauarbeiten um 3,2 Prozent gestiegen

Für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich die Rohbauarbeiten im August 2024 gegenüber August 2023 um 3,2 Prozent. Den stärksten Preisanstieg um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gab es in diesem Bereich bei Gerüstarbeiten, gefolgt von Abdichtungsarbeiten, die um 5,2 Prozent teurer wurden. Günstiger als im Jahr zuvor waren Stahlbauarbeiten (−3,3 Prozent).

Preise für Ausbauarbeiten um 4,4 Prozent gestiegen

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im August 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,4 Prozent. Wärmedämm-Verbundsysteme verzeichneten in diesem Bereich den höchsten Preisanstieg mit 9,4 Prozent. Überdurchschnittlich mehr musste u. a. auch für Beschlagarbeiten (+8,0 Prozent) und Betonwerksteinarbeiten (+7,8 Prozent) bezahlt werden. Die Preise für Rolladenarbeiten (+0,8 Prozent), Bodenbelagsarbeiten (+1,0 Prozent) und Aufzugsanlagen und Fahrtreppen (+1,1 Prozent) stiegen im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich.

Preise für weitere Bauwerksarten

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 7,5 Prozent den höchsten Preisanstieg von August 2023 bis August 2024 auf. Weiter verteuerten sich im genannten Zeitraum auch die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude (+5,6 Prozent), Ortskanäle (+5,2 Prozent) und Schönheitsreparaturen in Wohnungen (+4,3 Prozent).

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(315 / 24) Düsseldorf, den 8. Oktober 2024

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Modellhaus mit Münzstapel
Donnerstag, 4. Juli 2024

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2024 um 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex im Vergleich zu Februar 2024 um 0,6 Prozent gestiegen.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen
(Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im
Mai 2024
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
Mai 2024 gegenüber
Mai 2023Februar 2024
Wohngebäude127,0+2,9 %+0,6 %
Rohbauarbeiten123,2+1,3 %+0,3 %
Ausbauarbeiten129,9+4,1 %+0,8 %
Bürogebäude128,2+3,1 %+0,8 %
Gewerbliche Betriebsgebäude127,8+3,0 %+0,7 %
Straßenbau137,3+7,0 %+1,1 %
Brücken im Straßenbau127,7+1,4 %+0,7 %
Ortskanäle132,3+4,6 %+0,8 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
127,6+3,9 %+0,8 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen126,4+4,5 %+0,4 %
Außenanlagen für Wohngebäude128,9+4,8 %+0,7 %

Preise für Rohbauarbeiten um 1,3 Prozent gestiegen

Für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich die Rohbauarbeiten im Mai 2024 gegenüber Mai 2023 um 1,3 Prozent. Den stärksten Preisanstieg um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gab es in diesem Bereich bei Klempnerarbeiten, gefolgt von Abdichtungsarbeiten, die um 4,0 Prozent teurer wurden. Günstiger als im Jahr zuvor waren Stahlbauarbeiten (−2,0 Prozent), Zimmer- und Holzbauarbeiten (−0,5 Prozent) sowie Betonarbeiten (−0,2 Prozent).

Preise für Ausbauarbeiten um 4,1 Prozent gestiegen

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Mai 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent. Wärmedämm-Verbundsysteme verzeichneten in diesem Bereich den höchsten Preisanstieg mit 8,2 Prozent. Überdurchschnittlich mehr musste u. a. auch für Beschlagarbeiten (+7,2 Prozent) und Gebäudeautomation (+6,3 Prozent) bezahlt werden. Die Preise für Aufzugsanlagen und Fahrtreppen (+0,7 Prozent), Rollladenarbeiten (+0,8 Prozent) und Bodenbelagarbeiten (+1,5 Prozent) stiegen im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich.

Preise für weitere Bauwerksarten

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 7,0 Prozent den höchsten Preisanstieg von Mai 2023 bis Mai 2024 auf. Weiter verteuerten sich im genannten Zeitraum auch die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude (+4,8 Prozent), Ortskanäle (+4,6 Prozent) und Schönheitsreparaturen in Wohnungen (+4,5 Prozent).

Neue Basis – ab dem Berichtsmonat Mai 2024 verlieren die bisher veröffentlichten Indizes ihre Gültigkeit

Ab dem Berichtsmonat Mai 2024 erfolgt die Berechnung der Preisindizes für die Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen auf der Basis 2021 = 100. Mit dem Berichtsmonat Mai 2024 verlieren die bisher veröffentlichten Indizes auf dem alten Basisjahr (2015 = 100) ihre Gültigkeit und werden durch die neu berechneten Indizes auf der neuen Basis 2021 = 100 ersetzt.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(207 / 24) Düsseldorf, den 4. Juli 2024

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Lange Reihen für ausgewählte Baupreisindizes finden Sie in unserem Internetangebot.

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Modellhaus mit Münzstapel
Montag, 8. April 2024

Düsseldorf (IT.NRW). Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im Februar 2024 um 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Dies ist der niedrigste Preisanstieg seit Februar 2021 (damals +2,3 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte der Baupreisindex einen Wert von 153,7 Punkten (berechnet auf der Basis 2015 = 100).

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2015 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im
Februar 2024
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
Februar 2024 gegenüber
Februar 2023November 2023
Wohngebäude153,7+2,9 %+1,7 %
  Rohbauarbeiten153,1+1,1 %+1,3 %
  Ausbauarbeiten154,1+4,3 %+1,8 %
Bürogebäude156,0+2,7 %+1,6 %
gewerbliche Betriebsgebäude157,3+2,6 %+1,5 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen140,2+6,1 %+1,8 %
Straßenbau174,2+7,6 %+3,0 %

Die höchsten Steigerungsraten bei den Rohbauarbeiten zwischen Februar 2023 und Februar 2024 wurden für Gerüstarbeiten (+5,4 Prozent) und Abdichtungsarbeiten (+5,7 Prozent) gemeldet. Bei den Ausbauarbeiten stiegen die Preise für Arbeiten an der Gebäudeautomation (+7,2 Prozent) sowie an Wärmedämm-Verbundsystemen (+7,9 Prozent) am stärksten. Die Preise für Schönheitsreparaturen an Wohnungen stiegen um 6,1 Prozent. Die höchste Preissteigerung bei den ausgewählten Bauwerken zwischen November 2023 und Februar 2024 wurde für den Straßenbau gemeldet (+3,0 Prozent).

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(101 / 24) Düsseldorf, den 8. April 2024

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Modellhaus mit Münzstapel
Freitag, 5. Januar 2024

Düsseldorf (IT.NRW). Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im November 2023 um 4,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte der Baupreisindex einen Wert von 151,2 Punkten (berechnet auf der Basis 2015 = 100). Die höchsten Steigerungsraten bei Rohbauarbeiten wurden für Klempnerarbeiten (+6,1 Prozent) und Gerüstbauarbeiten (+6,8 Prozent) gemeldet. Bei den Ausbauarbeiten stiegen die Arbeiten an Wärmedämm-Verbundsystemen (+10,3 Prozent) sowie Betonwerksteinarbeiten (+12,4 Prozent) am stärksten. Die Preise für Schönheitsreparaturen an Wohnungen stiegen im Zeitraum November 2022 bis November 2023 um 9,4 Prozent.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen
(Basisjahr 2015 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im November 2023
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
November 2023 gegenüber
November 2022August 2023
Wohngebäude151,2+4,5 %+0,5 %
  Rohbauarbeiten151,1+1,6 %+0,4 %
  Ausbauarbeiten151,4+7,0 %+0,7 %
Bürogebäude153,6+4,1 %+0,5 %
gewerbliche Betriebsgebäude155,0+3,8 %+0,4 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen137,7+9,4 %+0,9 %
Straßenbau169,1+8,3 %+1,7 %

Gegenüber dem August 2023 stiegen die Preise für Bauleistungen am Bauwerk bei Wohngebäuden und bei Bürogebäuden um 0,5 Prozent. Für gewerbliche Betriebsgebäude wurde eine Erhöhung von 0,4 Prozent errechnet. Die Preise für Bauleistungen im Straßenbau stiegen um 1,7 Prozent.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(006 / 24) Düsseldorf, den 5. Januar 2024

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