Landesbetrieb IT.NRW
IT-Dienstleister und Statistik
Freitag, 21. August 2026
Bodenmarkt
Kaufwert
Grundstückspreis
Flächen
Bauland

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 6.558 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund 10 Millionen Quadratmetern getätigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, betrug der Gesamtkaufwert rund 1,9 Milliarden Euro, was rein rechnerisch 193,98 Euro pro Quadratmeter Bauland entspricht. Im Jahr 2024 lag der durchschnittliche Kaufwert noch bei 177,69 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 17,3 % mehr Baugrundstücke veräußert.

Höchster durchschnittlicher Kaufwert im Regierungsbezirk Düsseldorf

Den höchsten Durchschnittspreis verzeichnete der Regierungsbezirk Düsseldorf mit 254,58 Euro je Quadratmeter Bauland, gefolgt vom Regierungsbezirk Köln mit 245,87 Euro. Der niedrigste durchschnittliche Kaufwert wurde 2025 für den Regierungsbezirk Arnsberg mit 129,00 Euro pro Quadratmeter ermittelt.

Veräußerung von Baugrundstücken in NRW im Jahr 2025
Regierungsbezirk veräußerte … Kaufwert
Grundstücke Fläche
in 1.000 Quadratmetern
in 1.000 Euro Euro
je Quadratmeter
Düsseldorf 1.205 1.586 403.787 254,58
Köln 1.720 2.805 689.636 245,87
Münster 1.312 1.798 322.199 179,19
Detmold 1.075 1.426 219.576 153,96
Arnsberg 1.246 2.432 313.714 129,00
Nordrhein-Westfalen 6.558 10.047 1.948.911 193,98

Landwirtschaftliche Flächen im Wert von rund 253 Millionen Euro verkauft

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 1.907 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 3.130 Hektar veräußert. Der Kaufwert lag insgesamt bei rund 253 Millionen Euro. Damit lag der durchschnittliche Kaufwert 2025 bei 80.732 Euro je Hektar bzw. 8,07 Euro je Quadratmeter landwirtschaftlicher Fläche. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 28,6 % mehr landwirtschaftliche Grundstücke veräußert.

Durchschnittlicher Kaufwert für landwirtschaftliche Flächen im Regierungsbezirk Münster am höchsten

Der höchste durchschnittliche Kaufwert für landwirtschaftliche Flächen wurde im Regierungsbezirk Münster mit 121.503 Euro je Hektar registriert; der niedrigste im Regierungsbezirk Arnsberg mit 45.178 Euro.

Veräußerung landwirtschaftlicher Flächen*) in NRW im Jahr 2025
Regierungsbezirk veräußerte … Kaufwert
Grundstücke Fläche
in Hektar
in 1.000 Euro in Euro
je Hektar
Düsseldorf 320 602 61.874 102.842
Köln 578 843 62.667 74.361
Münster 236 543 65.991 121.503
Detmold 513 868 49.760 57.314
Arnsberg 260 274 12.385 45.178
Nordrhein-Westfalen 1.907 3.130 252.676 80.732
*) ohne weitere Gegenstände, Rechte und Pflichten (reine Geldleistung)

Hinweise zur Statistik

Die Statistik der Kaufwerte für Bauland basiert auf den Daten der den Gutachterausschüssen der Kommunen gemeldeten Käufe. Dabei werden nur Fälle von unbebauten Grundstücken mit einer Größe von mindestens 100 Quadratmetern berücksichtigt, soweit die Grundstücke in den Baugebieten der Gemeinden liegen und somit Baulandeigenschaft besitzen.

Im Rahmen der Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke werden Verkäufe von landwirtschaftlichen Flächen ab 0,1 Hektar erfasst, von denen angenommen werden kann, dass sie in absehbarer Zeit weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden. Die Daten werden von der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen an das Statistische Landesamt gemeldet.

Bei der Anzahl der Kauffälle, den veräußerten Flächen und den Kaufsummen handelt es sich um summarische Zusammenfassungen, bei den Kaufwerten um flächengewogene Durchschnitte. Die ausgewiesenen Durchschnittswerte sind für den zeitlichen Vergleich nur bedingt verwendbar, da sich die verkaufte Fläche in jedem Berichtsjahr aus anders gearteten Einzelfällen zusammensetzt, sodass sich in den Preisunterschieden verschiedener Berichtszeiträume auch Einflüsse widerspiegeln, die aus Änderungen in der Zusammensetzung der einzelnen Verkaufsobjekte und ihren Besonderheiten resultieren. Die Statistiken der Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke und Kaufwerte für Bauland haben somit den Charakter einer Eigentumswechselstatistik.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse zur Statistik der Kaufwerte für Bauland finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Weitere Ergebnisse zur Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

(237 / 26) Düsseldorf, den 21. August 2026

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?

Mittwoch, 15. Juli 2026
Straßenbau
Baupreise
Brückenbau
Bauwirtschaft

Düsseldorf (IT.NRW). Die Preise für den Straßenbau in Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2026 um 56,6 % höher als fünf Jahre zuvor (Mai 2021). In diesem Zeitraum stiegen die Preise kontinuierlich an. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der Preisindizes für die Bauwirtschaft mitteilt, sind die Preise für Brücken im Straßenbau im gleichen Zeitraum um 36,7 % gestiegen.

Preisentwicklung nach den Bauwerksarten "Straßenbau" und "Brücken im Straßenbau" in NRW   (Basisjahr 2021 = 100)

Straßenbau: Höchster Preisanstieg für den Verkehrswegebau

Den stärksten Preisanstieg zwischen Mai 2021 und Mai 2026 gab es im Straßenbau für den Bau von Verkehrswegen: Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln wurden in diesem Zeitraum um 74,8 % teurer; Oberbauschichten ohne Bindemittel oder aus Asphalt verteuerten sich jeweils um 63,1 %. Oberbauschichten ohne Bindemittel bestehen aus Gesteinskörnungen wie z. B. Schotter, Splitt oder Kies und werden u. a. als Frostschutz oder zur Entwässerung eingesetzt. Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln, wie z. B. Zement oder Kalk, kommen u. a. als lastverteilende Schichten zum Einsatz, um die Tragfähigkeit von Verkehrsflächen zu erhöhen. Unterdurchschnittlich stiegen die Preise im Straßenbau u. a. für Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie Mauerarbeiten mit jeweils 23,8 %. 

Preisindizes für Bauleistungen im Straßenbau in NRW (Basisjahr 2021)
Preisindex für... Indexstand
im Mai 2026
Veränderung Mai 2026 gegenüber
Mai 21 Mai 25
Punkte %
Straßenbau  154,6 +56,6 +6,8
 - Oberbauschichten ohne Bindemittel im Verkehrswegebau 161,1 +63,1 +7,5
 - Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln
   im Verkehrswegebau
173,6 +74,8 +5,1
 - Oberbauschichten aus Asphalt im Verkehrswegebau 160,5 +63,1 +6,4
 - Pflaster, Platten, Einfassungen im Verkehrswegebau 139,2 +40,7 +5,5
 - Erdarbeiten 151,4 +52,8 +8,0
 - Entwässerungskanalarbeiten 144,2 +47,0 +3,7
 - Mauerarbeiten 122,9 +23,8 +2,8
 - Beton- und Stahlbetonarbeiten 121,1 +23,8 +1,6
 - Metallbauarbeiten 133,9 +36,8 +2,1
 - Maler- und Lackierarbeiten 147,4 +47,8 +5,4

Brückenbau: Geringster Preisanstieg bei Mauerarbeiten mit 24,6 %

Für Brücken im Straßenbau stiegen die Preise für den Verkehrswegebau ebenfalls überdurchschnittlich: Oberbauschichten ohne Bindemittel verteuerten sich hier zwischen Mai 2021 und Mai 2026 um 71,8 %; gefolgt von Oberbauschichten aus Asphalt mit 56,3 %. Abdichtungsarbeiten und Entwässerungskanalarbeiten wurden im gleichen Zeitraum um jeweils 47,2 % teurer. Den geringsten Preisanstieg gab es bei Mauerarbeiten mit 24,6 %.

Bitumen auf Erdölbasis verteuerte sich seit Mai 2021 um 56,3 %

Die Preisanstiege im Straßen- und Brückenbau stehen u. a. in Verbindung mit steigenden Materialkosten. Der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte bildet die Preisentwicklung für Deutschland ab: Bitumen aus Erdöl, das im Straßenbau als Bindemittel eingesetzt wird, war im Mai 2026 um 56,3 % teurer als im Mai 2021. Die Erzeugerpreise für Asphaltmischgut aus natürlichen und/oder industriell hergestellten Gesteinskörnungen und Bitumen stiegen im gleichen Zeitraum um 52,7%.

Hinweise zur Statistik

Grundlage für die genannte Preisentwicklung im „Straßenbau“ und bei „Brücken im Straßenbau“ ist die Statistik der Preisindizes für die Bauwirtschaft, die vierteljährlich erhoben wird. Die Preisentwicklung wird einschließlich Umsatzsteuer abgebildet. Die Erhebung wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Das derzeitige Basisjahr ist 2021.

Die Ergebnisse zu den Erzeugerpreisen stammen aus dem Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte des Statistischen Bundesamtes. Die Daten liegen lediglich auf Bundesebene vor

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse für die Preisindizes „Straßenbau“ und „Brücken im Straßenbau“ finden Sie
 in der Landesdatenbank NRW

(201 / 26) Düsseldorf, den 15. Juli 2026

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?

Freitag, 10. Juli 2026
Bau
Preisindizes
Wohnen
Straßenbau

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2026 um 4,0 % höher als im Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stiegen die Baupreise für Wohngebäude im Vergleich zu Februar 2026 um 1,9 %.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewähltenBauwerken
in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für ...Indexstand
im
Mai 2026
Zu-(+) bzw. Abnahme (–)
Mai 2026 gegenüber
Mai 2025Februar 2026
Wohngebäude136,4%+4,0%+1,9%
  Rohbauarbeiten131,5%+3,9%+2,3%
  Ausbauarbeiten140,3%+4,1%+1,7%
Bürogebäude137,9%+4,1%+1,8%
Gewerbliche Betriebsgebäude137,2%+4,1%+2,0%
Straßenbau154,6%+6,8%+3,0%
Brücken im Straßenbau134,1%+2,9%+1,6%
Ortskanäle145,8%+5,1%+2,4%
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
138,4%+4,6%+1,9%
Schönheitsreparaturen in Wohnungen137,5%+4,8%+1,4%
Außenanlagen für Wohngebäude143,2%+5,8%+2,4%

Preise für Rohbauarbeiten um 3,9 % gestiegen

Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen Mai 2025 und Mai 2026 um 3,9 %. Den stärksten Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Klempnerarbeiten mit6,5 %, gefolgt von Abdichtungsarbeiten mit 5,5 %. Dachdeckungsarbeiten sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten verteuerten sich um jeweils 5,3 %.

Preise für Ausbauarbeiten um 4,1 % gestiegen

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Mai 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 4,1 %. Betonwerksteinarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 8,4 % den höchsten Preisanstieg. Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Beschlagarbeiten mit 7,8 % festgestellt. Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen verteuerten sich um 7,0 %. Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und Förderanlagen wurden im selben Zeitraum um 1,4 % günstiger angeboten als ein Jahr zuvor

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 6,8 %den höchsten Preisanstieg zwischen Mai 2025 und Mai 2026 auf. Dies ist u. a. auf die Preisentwicklung im Energiesektor und steigende Materialkosten wie z. B. von Bitumen, einem Bindemittel für Asphalt, zurückzuführen. Weiter verteuerten sich die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude um 5,8 % und Schönheitsreparaturen in Wohnungen um 4,8 %. 

Informationen zur bundesweiten Entwicklung der Erzeugerpreise von Baumaterialien im Mai 2026 finden Sie in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.

Hinweise zur Statistik

Grundlage dieser Pressemitteilung ist die Statistik der Preisindizes für die Bauwirtschaft. Die Indizes für Bauleistungspreise werden vierteljährlich erhoben. Sie stellen die Entwicklung der Preise für den konventionell gefertigten Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Ingenieurbaus sowie für die Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden dar. Für den Ingenieurbau werden die Preisentwicklungen im "Straßenbau", bei "Brücken im Straßenbau" und bei "Ortskanälen" aufgeführt. Der Preisindex für Außenanlagen für Wohngebäude spiegelt die Preisentwicklung für die Herstellung von Grünanlagen auf dem Grundstück mit Wohnbebauung wider. 

Die Preisentwicklung wird einschließlich Umsatzsteuer abgebildet. Die Erhebung findet in den Berichtsmonaten Februar, Mai, August und November eines Jahres statt. Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Das derzeitige Basisjahr ist 2021.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse zu den Preisindizes für die Bauwirtschaft finden Sie in der Landesdatenbank NRW

Lange Reihen für ausgewählte Baupreisindizes finden Sie in unserer Eckdatentabelle.

(196 / 26) Düsseldorf, den 10. Juli 2026

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?

Freitag, 10. April 2026
Bau
Preise
Wohnen

(IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Februar 2026 um 2,7 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stiegen die Baupreise für Wohngebäude im Vergleich zu November 2025 um 1,2 %.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken
in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für ... Indexstand
im
Februar 2026
Zu- (+) bzw. Abnahme (–)
Februar 2026 gegenüber
Februar 2025 November 2025
Wohngebäude 133,8 +2,7 % +1,2 %
  Rohbauarbeiten 128,5 +2,3 % +0,9 %
  Ausbauarbeiten 138,0 +3,0 % +1,4 %
Bürogebäude 135,4 +2,9 % +1,2 %
Gewerbliche Betriebsgebäude 134,5 +2,7 % +1,1 %
Straßenbau 150,1 +4,9 % +2,2 %
Brücken im Straßenbau 132,0 +2,2 % +0,7 %
Ortskanäle 142,4 +3,9 % +1,6 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
135,8 +3,3 % +1,3 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen 135,6 +4,0 % +1,6 %
Außenanlagen für Wohngebäude 139,8 +4,4 % +2,0 %

Preise für Rohbauarbeiten um 2,3 % gestiegen

Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen Februar 2025 und Februar 2026 um 2,3 %. Den stärksten Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 4,7 %, gefolgt von Klempnerarbeiten mit4,0 % und den Gerüstarbeiten mit 3,8 %. Stahlbauarbeiten waren 0,2 % günstiger als ein Jahr zuvor.

Preise für Ausbauarbeiten um 3,0 % gestiegen

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Februar 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,0 %. Beschlagarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 6,3 % den höchsten Preisanstieg. Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen mit 6,1 % festgestellt. Tapezierarbeiten verteuerten sich um 5,2 %. Die Preise für Bodenbelagsarbeiten stiegen im selben Zeitraum mit 0,5 % unterdurchschnittlich. 

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 4,9 % den höchsten Preisanstieg zwischen Februar 2025 und Februar 2026 auf. Weiter verteuerten sich die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude um 4,4 % und für Schönheitsreparaturen in Wohnungen um 4,0 %. 

Hinweise zur Statistik

Grundlage dieser Pressemitteilung ist die Statistik der Preisindizes für die Bauwirtschaft, für die baugewerbliche Unternehmen in NRW vierteljährlich Daten an das Statistische Landesamt melden. Die Indizes für Bauleistungspreise stellen die Entwicklung der Preise für den konventionell gefertigten Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Ingenieurbaus sowie für die Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden dar. Für den Ingenieurbau werden die Preisentwicklungen im "Straßenbau", bei "Brücken im Straßenbau" und bei "Ortskanälen" aufgeführt. Der Preisindex für Außenanlagen für Wohngebäude spiegelt die Preisentwicklung für die Herstellung von Grünanlagen auf dem Grundstück mit Wohnbebauung wider. 

Die Preisentwicklung wird einschließlich Umsatzsteuer abgebildet. Die Erhebung findet in den Berichtsmonaten Februar, Mai, August und November eines Jahres statt. Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Das derzeitige Basisjahr ist 2021.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse zu den Preisindizes für die Bauwirtschaft finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Lange Reihen für ausgewählte Baupreisindizes finden Sie in unserer Eckdatentabelle.

(091 / 26) Düsseldorf, den 10. April 2026

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?

Freitag, 9. Januar 2026
Bau
Preise
Wohnen
Straßenbau

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im November 2025 um 2,9 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu August 2025 um 0,5 % gestiegen.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im
November 2025
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
November 2025 gegenüber
November 2024August 2025
Wohngebäude132,2+2,9 %+0,5 %
Rohbauarbeiten127,4+2,4 %+0,4 %
Ausbauarbeiten136,1+3,3 %+0,5 %
Bürogebäude133,8+3,1 %+0,5 %
Gewerbliche Betriebsgebäude133,1+2,9 %+0,5 %
Straßenbau146,9+4,9 %+0,7 %
Brücken im Straßenbau131,1+1,7 %−0,1 %
Ortskanäle140,1+4,2 %+0,4 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
134,1+3,6 %+0,8 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen133,4+3,3 %+0,5 %
Außenanlagen für Wohngebäude137,0+3,9 %+0,4 %

Preise für Rohbauarbeiten um 2,4 % gestiegen

Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen November 2024 und November 2025 um 2,4 %. Den stärksten Preisanstieg gab es im Bereich der Dachdeckungsarbeiten und Klempnerarbeiten mit 4,5 %, gefolgt von Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 4,4 % und den Gerüstarbeiten mit 4,1 %.

Preise für Ausbauarbeiten um 3,3 % gestiegen

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im November 2025 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,3 %. Beschlagarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 6,9 % den höchsten Preisanstieg. Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Wärmedämm-Verbundsystemen mit 6,3 % festgestellt. Tapezierarbeiten verteuerten sich um 5,6 %. Die Preise für Putz- und Stuckarbeiten und Rollladenarbeiten stiegen im selben Zeitraum mit je 1,2 % unterdurchschnittlich. Aufzugsanlagen und Fahrtreppen waren 0,6 % günstiger als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 4,9 % den höchsten Preisanstieg zwischen November 2024 und November 2025 auf. Weiter verteuerten sich die Preise für Ortskanäle um 4,2 % und für Außenanlagen für Wohngebäude um 3,9 %.

Methodische Hinweise

Grundlage dieser Pressemitteilung ist die Statistik der Preisindizes für die Bauwirtschaft. Die Indizes für Bauleistungspreise werden vierteljährlich erhoben. Sie stellen die Entwicklung der Preise für den konventionell gefertigten Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Ingenieurbaus sowie für die Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden dar. Für den Ingenieurbau werden die Preisentwicklungen im „Straßenbau”, bei „Brücken im Straßenbau” und bei „Ortskanälen” aufgeführt. Der Preisindex für Außenanlagen für Wohngebäude spiegelt die Preisentwicklung für die Herstellung von Grünanlagen auf dem Grundstück mit Wohnbebauung wider.

Die Preisentwicklung wird einschließlich Umsatzsteuer abgebildet. Die Erhebung findet in den Berichtsmonaten Februar, Mai, August und November eines Jahres statt. Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Das derzeitige Basisjahr ist 2021.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Zeitreihen für ausgewählte Baupreisindizes finden Sie auf unserer Statistikseite.

(007 / 26) Düsseldorf, den 9. Januar 2026

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?

Modellhaus mit Münzstapel
Dienstag, 7. Oktober 2025
Baupreise
Preise
Wohnen

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im August 2025 um 2,7 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu Mai 2025 um 0,3 % gestiegen.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im
August 2025
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
August 2025 gegenüber
August 2024Mai 2025
Wohngebäude131,6+2,7 %+0,3 %
Rohbauarbeiten126,9+2,0 %+0,2 %
Ausbauarbeiten135,4+3,3 %+0,4 %
Bürogebäude133,1+2,9 %+0,5 %
Gewerbliche Betriebsgebäude132,5+2,9 %+0,5 %
Straßenbau145,9+4,7 %+0,8 %
Brücken im Straßenbau131,2+2,1 %+0,7 %
Ortskanäle139,5+4,0 %+0,6 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
133,1+3,3 %+0,6 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen132,7+3,7 %+1,1 %
Außenanlagen für Wohngebäude136,4+4,0 %+0,8 %

Gerüstarbeiten mit stärkstem Preisanstieg von 4,9 % bei den Rohbauarbeiten

Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen August 2024 und August 2025 um 2,0 %. Den stärksten Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Gerüstarbeiten mit 4,9 %, gefolgt von Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 4,5 % und den Dachdeckungsarbeiten, die um 4,3 % stiegen. Abdichtungsarbeiten wurden im August 2025 um 0,2 % günstiger angeboten als ein Jahr zuvor.

Tapezierarbeiten verzeichneten mit 8 % höchsten Preisanstieg bei den Ausbauarbeiten

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im August 2025 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,3 %. Tapezierarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 8,0 % den höchsten Preisanstieg.

Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde bei den Wärmedämm-Verbundsystemen mit 7,4 % festgestellt. Beschlagarbeiten verteuerten sich um 6,4 %. Dagegen erhöhten sich die Preise für Blitzschutz-, Überspannungsschutz- und Erdungsanlagen mit 0,4 % im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich. Einen Preisrückgang gab es bei den Aufzugsanlagen und Fahrtreppen, die 3,3 % günstiger waren als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 4,7 % den höchsten Preisanstieg zwischen August 2024 bis August 2025 auf. Auch die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude und für Ortskanäle legten im gleichen Zeitraum um je 4,0 % zu. Die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung stiegen um 3,7 %.

Methodische Hinweise

Grundlage dieser Pressemitteilung ist die Statistik der Preisindizes für die Bauwirtschaft. Die Indizes für Bauleistungspreise werden vierteljährlich erhoben. Sie stellen die Entwicklung der Preise für den konventionell gefertigten Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Ingenieurbaus sowie für die Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden dar. Für den Ingenieurbau werden die Preisentwicklungen im „Straßenbau”, bei „Brücken im Straßenbau” und bei „Ortskanälen” aufgeführt. Der Preisindex für Außenanlagen für Wohngebäude spiegelt die Preisentwicklung für die Herstellung von Grünanlagen auf dem Grundstück mit Wohnbebauung wider.

Die Preisentwicklung wird einschließlich Umsatzsteuer abgebildet. Die Erhebung findet in den Berichtsmonaten Februar, Mai, August und November eines Jahres statt. Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Das derzeitige Basisjahr ist 2021.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir schaffen Mehrwerte für Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Als Statistisches Landesamt erheben und veröffentlichen wir zuverlässige sowie objektive Daten und begleiten die Digitalisierung in der Landesverwaltung NRW. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Lange Reihen für ausgewählte Baupreisindizes finden Sie auf unserer Statistikseite.

(290 / 25) Düsseldorf, den 7. Oktober 2025

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?

Modellhaus mit Münzstapel
Dienstag, 12. August 2025
Preise
Baupreise
Wohnen

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 wurden in Nordrhein-Westfalen 5.590 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund 9,3 Millionen Quadratmetern und einem Gesamtverkaufswert von 1,7 Mrd. Euro getätigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ergibt sich daraus rechnerisch ein durchschnittlicher Kaufwert von 177,69 Euro je Quadratmeter Bauland. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 16,6 % mehr Baulandgrundstücke veräußert. Im Jahr 2023 lag der durchschnittliche Kaufwert bei 156,87 Euro.

Höchster durchschnittlicher Kaufwert im Regierungsbezirk Köln

Den höchsten Durchschnittspreis verzeichnete mit 230,44 Euro pro Quadratmeter der Regierungsbezirk Köln, gefolgt vom Regierungsbezirk Düsseldorf mit 204,67 Euro. Der niedrigste durchschnittliche Kaufwert in NRW wurde für den Regierungsbezirk Arnsberg mit 136,23 Euro pro Quadratmeter ermittelt.

Wohnbauland: Baureifes Land wurde für durchschnittlich 273 Euro veräußert

Die überwiegende Zahl der Kauffälle entfiel mit 4.572 veräußerten Grundstücken auf das Wohnbauland, das eine Fläche von 4,6 Millionen Quadratmetern umfasste. Es ist für die Errichtung von Wohngebäuden vorgesehen und setzt sich aus baureifem Land und Rohbauland zusammen. Das baureife Land hatte mit 4.477 Kauffällen den größten Anteil. Insgesamt wurde baureifes Land mit einer Fläche von 4,2 Millionen Quadratmetern und einer Kaufsumme von 1,1 Milliarden Euro veräußert. Der durchschnittliche Kaufwert für baureifes Land lag bei 272,59 Euro.

Wohnbauflächen unterscheiden sich in Flächen in offener und geschlossener Bauweise und stellen die tatsächlich bebaubaren Flächen dar, welche zu Wohnzwecken genutzt werden sollen. 2024 wurden in NRW 2.757 Wohnbauflächen mit offener Bauweise veräußert. Der durchschnittliche Kaufwert betrug 234,13 Euro. Wohnbauflächen mit geschlossener Bauweise wurden 1.655-mal verkauft, diese hatten einen durchschnittlichen Kaufwert von 317,28 Euro pro Quadratmeter. Bei geschlossener Bauweise dürfen Gebäude ohne Abstand errichtet werden, die offene Bauweise erfordert einen seitlichen Grenzabstand.

Methodische Hinweise

Die Statistik der Kaufwerte für Bauland basiert auf den Daten der den Gutachterausschüssen der Kommunen gemeldeten Käufe. Dabei werden nur Fälle von unbebauten Grundstücken von mindestens 100 Quadratmetern Größe berücksichtigt, soweit die Grundstücke in den Baugebieten der Gemeinden liegen und somit Baulandeigenschaft besitzen. Bei der Anzahl der Kauffälle, den veräußerten Flächen und den Kaufsummen handelt es sich um summarische Zusammenfassungen, bei den Kaufwerten um flächengewogene Durchschnitte. Die ausgewiesenen Durchschnittswerte sind für den zeitlichen Vergleich nur bedingt verwendbar, da sich das verkaufte Bauland in jedem Berichtsjahr aus anders gearteten Einzelfällen zusammensetzt, sodass sich in den Preisunterschieden verschiedener Berichtszeiträume auch Einflüsse widerspiegeln, die aus Änderungen in der Zusammensetzung der einzelnen Verkaufsobjekte und ihren Besonderheiten resultieren. Die Statistik der Kaufwerte für Bauland hat somit den Charakter einer Grundeigentumswechselstatistik.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

(229 / 25) Düsseldorf, den 12. August 2025

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?

Modellhaus mit Münzstapel
Montag, 7. Juli 2025
Bau
Preise
Wohnen

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2025 um 3,3 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu Februar 2025 um 0,7 % gestiegen.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen
(Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im
Mai 2025
Veränderung gegenüber
Mai 2024Februar 2025
PunkteProzent
Wohngebäude131,2+3,3 %+0,7 %
  Rohbauarbeiten126,6+2,8 %+0,8 %
  Ausbauarbeiten134,8+3,8 %+0,6 %
Bürogebäude132,5+3,4 %+0,7 %
Gewerbliche Betriebsgebäude131,8+3,1 %+0,6 %
Straßenbau144,8+5,5 %+1,2 %
Brücken im Straßenbau130,3+2,0 %+0,9 %
Ortskanäle138,7+4,8 %+1,2 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
132,3+3,7 %+0,7 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen131,2+3,8 %+0,6 %
Außenanlagen für Wohngebäude135,3+5,0 %+1,0 %

Rohbauarbeiten verteuerten sich um 2,8 %; stärkster Anstieg im Bereich Gerüstarbeiten

Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich im Mai 2025 gegenüber Mai 2024 um 2,8 %. Den stärksten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat gab es in diesem Bereich bei Gerüstarbeiten mit 5,7 %, gefolgt von Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 5,2 % und den Dachdeckungsarbeiten, die um 4,3 % stiegen.

Ausbauarbeiten um 3,8 % gestiegen; Wärmedämm-Verbundsysteme mit überdurchschnittlicher Preiserhöhung

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Mai 2025 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,8 %. Betonwerksteinarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 10,7 % den höchsten Preisanstieg. Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung von 8.4 % wurde bei den Wärmedämm-Verbundsystemen festgestellt. Tapezierarbeiten verteuerten sich um 7,9 %. Die Preise für Blitzschutz-, Überspannungsschutz- und Erdungsanlagen stiegen mit 0,5 % im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich. Aufzugsanlagen und Fahrtreppen waren 1,5 % günstiger als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 5,5 % den höchsten Preisanstieg zwischen Mai 2024 bis Mai 2025 auf. Weiter verteuerten sich im genannten Zeitraum auch die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude um 5,0 %. Die Preise für Ortskanäle stiegen um 4,8 % und für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung wurde ein Anstieg um 3,8 % festgestellt.

Methodische Hinweise

Grundlage dieser Pressemitteilung ist die Statistik der Preisindizes für die Bauwirtschaft. Die Indizes für Bauleistungspreise werden vierteljährlich erhoben. Sie stellen die Entwicklung der Preise für den konventionell gefertigten Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Ingenieurbaus sowie für die Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden dar. Für den Ingenieurbau werden die Preisentwicklungen im „Straßenbau”, bei „Brücken im Straßenbau” und bei „Ortskanälen” aufgeführt. Der Preisindex für Außenanlagen für Wohngebäude spiegelt die Preisentwicklung für die Herstellung von Grünanlagen auf dem Grundstück mit Wohnbebauung wider.

Die Preisentwicklung wird einschließlich Umsatzsteuer abgebildet. Die Erhebung findet in den Berichtsmonaten Februar, Mai, August und November eines Jahres statt. Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Das derzeitige Basisjahr ist 2021.

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank NRW

Lange Reihen für ausgewählte Baupreisindizes finden Sie auf unserer Statistikseite.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(195 / 25) Düsseldorf, den 7. Juli 2025

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?

Modellhaus mit Münzstapel
Montag, 7. April 2025
Baupreise
Preise
Wohnen

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Februar 2025 um 3,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu November 2024 um 1,4 Prozent gestiegen.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Indexstand
im
Februar 2025
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
Februar 2025 gegenüber
Februar 2024November 2024
Wohngebäude130,3+3,2 %+1,4 %
  Rohbauarbeiten125,6+2,3 %+1,0 %
  Ausbauarbeiten134,0+4,0 %+1,7 %
Bürogebäude131,6+3,5 %+1,4 %
Gewerbliche Betriebsgebäude131,0+3,2 %+1,3 %
Straßenbau143,1+5,4 %+2,1 %
Brücken im Straßenbau129,2+1,9 %+0,2 %
Ortskanäle137,1+4,5 %+1,9 %
Instandhaltung von Wohngebäuden
ohne Schönheitsreparaturen
131,4+3,8 %+1,5 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen130,4+3,6 %+1,0 %
Außenanlagen für Wohngebäude133,9+4,6 %+1,5 %

Preise für Rohbauarbeiten um 2,3 Prozent gestiegen

Für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich die Rohbauarbeiten im Februar 2025 gegenüber Februar 2024 um 2,3 Prozent. Den stärksten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat gab es in diesem Bereich bei Gerüstarbeiten mit 6,4 Prozent, gefolgt von Dachdeckungsarbeiten (+4,6 Prozent) und den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+4,1 Prozent).

Preise für Ausbauarbeiten um 4,0 Prozent gestiegen

Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Februar 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 Prozent. Betonwerksteinarbeiten verzeichneten in diesem Bereich den höchsten Preisanstieg mit 10,0 Prozent. Überdurchschnittlich mehr musste u. a. auch für Wärmedämm-Verbundsysteme (+9,1 Prozent) und Tapezierarbeiten (+7,3 Prozent) bezahlt werden. Die Preise für Blitzschutz-, Überspannungsschutz- und Erdungsanlagen (+0,2 Prozent) stiegen im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich. Aufzugsanlagen und Fahrtreppen (−2,4 Prozent) waren günstiger als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 5,4 Prozent den höchsten Preisanstieg von Februar 2024 bis Februar 2025 auf. Weiter verteuerten sich im genannten Zeitraum auch die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude (+4,6 Prozent), Ortskanäle (+4,5 Prozent) und Instandhaltung von Wohngebäuden ohne Schönheitsreparaturen (+3,8 Prozent).

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(097 / 25) Düsseldorf, den 7. April 2025

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Lange Reihen für ausgewählte Baupreisindizes.

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?

Modellhaus mit Münzstapel
Mittwoch, 5. März 2025
Baupreise
Preise
Wohnen

Düsseldorf (IT.NRW). Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2024 um 3,4 Prozent höher als noch im Jahr 2023 (gemessen an den Jahresdurchschnittswerten). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Preissteigerung ein Jahr zuvor (2023 gegenüber 2022) mit 7,6 Prozent noch mehr als doppelt so hoch.

Preisentwicklung von Bauleistungen an Wohngebäuden 2019 bis 2024 in Nordrhein-Westfalen

Ausbauarbeiten: Überdurchschnittliche Preisanstiege bei Wärmedämm-Verbundsystemen und Beschlagarbeiten

Während die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden zwischen 2022 und 2023 noch um 9,5 Prozent gestiegen sind, verzeichneten sie ein Jahr später einen geringeren Anstieg von 4,2 Prozent. Wärmedämm-Verbundsysteme verzeichneten in diesem Bereich den höchsten Preisanstieg mit 8,7 Prozent. Überdurchschnittlich mehr musste u. a. auch für Beschlagarbeiten, z. B. Lieferung und Einbau von Schließanlagen (+7,1 Prozent), Gebäudeautomation (+6,4 Prozent), Tapezierarbeiten (+6,3 Prozent) und Betonwerksteinarbeiten (+6,3 Prozent) bezahlt werden. Die Preise für Aufzugsanlagen und Fahrtreppen (+0,6 Prozent) und Rollladenarbeiten (+0,9 Prozent) stiegen im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich.

Die fünf höchsten Jahresdurchschnittsveränderungsraten von Bauleistungen an Wohngebäuden im Jahr 2024 in Nordrhein-Westfalen
(Basisjahr 2021 = 100)
Preisindex für …Jahresdurchschnittsveränderung
2023 gegenüber 20222024 gegenüber 2023
Prozent
Wärmedämm-Verbundsysteme10,88,7
Beschlagarbeiten6,67,1
Gebäudeautomation10,56,4
Tapezierarbeiten12,26,3
Betonwerksteinarbeiten20,36,3

Rohbauarbeiten: Stärkster Preisanstieg bei Gerüstarbeiten

Die Preise für Rohbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Jahr 2024 gegenüber dem Jahr 2023 um 2,1 Prozent, ein Jahr zuvor lag die Preissteigerung noch bei 5,1 Prozent. Den stärksten Preisanstieg im Bereich Rohbauarbeiten verzeichneten zwischen 2023 und 2024 die Gerüstarbeiten mit +5,5 Prozent. Am zweitstärksten verteuerten sich Klempnerarbeiten mit 4,2 Prozent, darunter stiegen vor allem die Preise für Metalldachdeckung (+7,7 Prozent) und die für Einfassung auf Dächern (+5,8 Prozent). Der Bereich Betonarbeiten verzeichnete derweil einen unterproportionalen Preisanstieg von 1,0 Prozent. Lediglich bei Stahlbauarbeiten konnte im Vergleich zum Vorjahr einen Preisrückgang beobachtet werden (−2,1 Prozent).

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(059 / 25) Düsseldorf, den 5. März 2025

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Lange Reihen für ausgewählte Baupreisindizes finden Sie auf unserer Statistikseite

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?