Landesbetrieb IT.NRW
IT-Dienstleister und Statistik
Donnerstag, 16. April 2026
Gesundheit
BMI
Adipositas
Krankenhaus

Düsseldorf (IT.NRW). Mehr als die Hälfte (54,9 %) der Erwachsenen in Nordrhein-Westfalen (ab 18 Jahren) war im Jahr 2025 gemessen am Body-Mass-Index (BMI) übergewichtig. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, war knapp jede fünfte erwachsene Person (19,2 %) adipös; 35,6 % der Erwachsenen waren präadipös.

Die Einordnung erfolgt gemäß den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die bei Erwachsenen ab einem BMI von 25 von Übergewicht spricht. Dabei wird differenziert zwischen einer Vorstufe (Präadipositas: BMI von 25 bis unter 30) und starkem Übergewicht (Adipositas: BMI ab 30).

Bevölkerung ab 18 Jahren in Privathaushalten in NRW 2025

Den höchsten Anteil an Personen mit Übergewicht verzeichnete die Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen mit insgesamt 61,4 %. In dieser Altersgruppe waren knapp zwei Fünftel (38,1 %) präadipös und fast ein Viertel (23,3 %) adipös.

Bei den jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 29 Jahren zeigt sich hingegen ein anderes Bild: Mit 35,9 % ist der Anteil übergewichtiger Personen hier am geringsten. Während knapp ein Viertel (24,6 %) dieser Altersklasse einen BMI von 25 bist unter 30 aufwies, lag der Anteil der Menschen mit Adipositas bei 11,3 %.

Anstieg der vollstationären Behandlungsfälle von Adipositas in Krankenhäusern

Im Jahr 2024 wurden gemäß Diagnosestatistik der Krankenhäuser 11.065 Patientinnen und Patienten aus Nordrhein-Westfalen aufgrund von Adipositas vollstationär in Krankenhäusern behandelt. Das entspricht einem Anstieg von 2,6 % gegenüber 2023. Damit lag die Zahl dieser Behandlungsfälle mehr als zweieinhalbmal so hoch wie zehn Jahre zuvor (2014). Seitdem war die Fallzahl, mit Ausnahme eines Rückgangs um 4,6 % im ersten Jahr der Coronapandemie, stetig angestiegen.

Gut 70 % der im Jahr 2024 wegen Adipositas vollstationär behandelten Personen waren Frauen. Der Anstieg der Fälle in 2024 ist ausschließlich auf die Zunahme der Behandlung von Frauen zurückzuführen: Während sich die Zahl der Behandlungen von Männern um 0,3 % verringerte, stieg sie bei Frauen um 3,8 %.

Die wegen Adipositas in Krankenhäusern behandelten Personen waren größtenteils mittleren Alters: 70,7 % waren zwischen 30 und 59 Jahre alt. Lediglich 1,7 % der Patientinnen und Patienten waren minderjährig.

In Krankenhäusern und Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen behandelte Patientinnen und Patienten aus NRW mit Adipositas-Diagnose

Anstieg stationärer Reha-Behandlungen von Adipositas – Fallzahlen dennoch geringer als zehn Jahre zuvor

Im Jahr 2024 wurden in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen (ab 100 Betten) 3.145 Personen aus NRW mit der Diagnose Adipositas behandelt. Das waren 5,4 % mehr als im Vorjahr. Damit setzte sich der leichte Anstieg der Fallzahlen seit dem Tiefststand in 2020, dem ersten Jahr der Corona-Pandemie, fort. Im Vergleich zu 2014 sind die Fallzahlen um 19 % gesunken.

Männer und Frauen nahmen Reha-Behandlungen von Adipositas dabei nahezu gleich häufig in Anspruch. Wie bei den Krankenhausbehandlungen stieg auch die Zahl der Reha-Behandlungen bei Frauen mit 10,5 % stärker an als bei den Männern mit 0,7 %. Gut ein Fünftel (22,3 %) der Patientinnen und Patienten waren minderjährig.

Hinweise zur Statistik

Der hier zur Definition von Übergewicht herangezogene Body-Mass-Index (BMI) ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße (Gewicht dividiert durch Körpergröße zum Quadrat). Die vorgestellten Ergebnisse zu Personen mit Übergewicht basieren auf einer Unterstichprobe des Mikrozensus. Sie beruhen auf freiwilligen Selbstauskünften volljähriger Personen in privaten Haushalten.

Bei der Diagnosestatistik der Krankenhäuser und Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen handelt es sich um eine jährliche Erhebung von Patienten und Patientinnen, die im Berichtsjahr aus der vollstationären Behandlung eines Krankenhauses oder einer Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtung entlassen wurden. Sie liefert Erkenntnisse über die Hauptdiagnose, Behandlungsdauer und -ort, sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der behandelten Person. Es werden nur Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen ab 100 Betten berücksichtigt.

Als Behandlungsfall werden hier die vollstationären Behandlungsfälle ausgewertet, bei denen eine Hauptdiagnose mit den ICD-10-GM-Kodes E65 (Lokalisierte Adipositas) und E66 (Adipositas) kodiert wurde. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”. Es werden hier alle vollstationären Behandlungsfälle von Personen mit Wohnsitz in NRW – ungeachtet des Behandlungsortes – ausgewertet.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(095 / 26) Düsseldorf, den 16. April 2026

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Donnerstag, 9. April 2026
Olympia
Bevölkerung
Tourismus

Düsseldorf (IT.NRW). Mit rund 5,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern stellt die Region „KölnRheinRuhr“ in NRW mit ihren 17 Bewerberstädten die bevölkerungsreichste Region unter den Bewerbungskandidaten für die aktuell laufende Bewerbungsphase der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 dar. Neben der Region „KölnRheinRuhr“ gehen auch die Hauptstadt Berlin, die Freie und Hansestadt Hamburg und die bayerische Landeshauptstadt München für Deutschland ins Rennen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der Regionaldatenbank Deutschland mitteilt, folgen bei der Bevölkerungszahl hinter der Region „KölnRheinRuhr“ Berlin mit etwa 3,7 Millionen, Hamburg mit rund 1,9 Millionen und München mit 1,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ hat Köln mit etwa einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl.

Bevölkerung in den Olympia-Bewerbungsregionen zu 31.12.2024

Höchste Bevölkerungsdichte in München

Ein anderes Bild zeigt sich mit Blick auf die Bevölkerungsdichte zum 31. Dezember 2024: Hier liegt München mit 4.843,9 Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer an der Spitze, gefolgt von Berlin (4.135,5) und Hamburg (2.466,7). Die Region „KölnRheinRuhr“ liegt mit 2.212,1 Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer auf dem vierten Platz. Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ führen Düsseldorf (2.845,7), Oberhausen (2.771,4) und Essen (2.732,2) bei der Bevölkerungsdichte.

Bevölkerungsdichte in den Olympia-Bewerberregionen zum 31.12.2024

Die meisten Schlafgelegenheiten in Berlin

Mit 986 geöffneten Beherbergungsbetrieben im Jahr 2024 führt die Region „KölnRheinRuhr“ das Feld an. Dahinter folgen Berlin (749), München (470) und Hamburg (403). Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ liegen Köln (252), Düsseldorf (212) und Essen (112) vorn. 

Anzahl an Beherbergungsbetrieben in den Olympia-Bewerberregionen im Jahr 2024

Die Reihenfolge ändert sich, wenn die angebotenen Schlafgelegenheiten betrachtet werden. Hier führt Berlin mit ca. 148.000 Schlafgelegenheiten das Rennen an. Auf dem zweiten Platz folgt die Region „KölnRheinRuhr“ mit ca.128.000 Schlafgelegenheiten und den dritten Platz belegt München mit ca. 98.000 angebotenen Schlafgelegenheiten. Hamburg liegt mit ca. 77.000 Schlafgelegenheiten auf dem vierten Platz. Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ stechen insbesondere Köln (38.096) und Düsseldorf (35.685) hervor. Unter „Schlafgelegenheiten“ versteht man die Anzahl der angebotenen Gästebetten in geöffneten Beherbergungsbetrieben. 

Anzahl der angebotenen Schlafgelegenheiten in den Olympia-Bewerberregionen im Jahr 2024

Am 26.09.2026 entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), welcher der vier Bewerberregionen für Deutschland in das internationale Rennen eintritt.

Hinweise zur Statistik

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus der Regionaldatenbank Deutschland. In dieser Datenbank der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder finden Sie vergleichbare Daten für Kreise, kreisfreie Städte und Gemeinden Deutschlands. Zum Teil liegen aktuellere Ergebnisse für Nordrhein-Westfalen und die anderen Bewerberregionen bei den Statistischen Landesämtern vor. Für die Auswertung der Bewerberstädte „KölnRheinRuhr“ wurden die Ergebnisse der betreffenden Gemeinden zusammengefasst. Dabei handelt es sich um die Städte Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Mönchengladbach, Gelsenkirchen, Aachen, Krefeld, Oberhausen, Leverkusen, Recklinghausen, Herten, Pulheim und Monheim am Rhein. 

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Ergebnisse der Kreise und kreisfreie Städte zu Bevölkerung und Tourismus finden Sie in der Regionaldatenbank Deutschland.

(089 / 26) Düsseldorf, den 9. April 2026

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Montag, 12. Januar 2026
Mikrozensus
Befragung
Haushalte

Bitte beachten Sie den ergänzten 3. Absatz!

Düsseldorf (IT.NRW). Auch in diesem Jahr befragt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt im Rahmen des Mikrozensus rund 80.000 Haushalte in NRW. Diese seit 1957 bundesweit durchgeführte Haushaltsbefragung gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen aus Politik, Wissenschaft und Medien. Hierzu zählen u. a.: Unter welchen Bedingungen leben die Menschen in Nordrhein-Westfalen? Wie ist ihre Bildungs- und Erwerbssituation? Wie viele Familien mit Kindern gibt es in NRW? Wie viele nordrhein-westfälische Mieterhaushalte mit minderjährigen Kindern zahlen mehr als 30 % ihres Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete? Wie hoch ist die Mietbelastung bei Alleinstehenden?

Der Mikrozensus ist die größte jährliche Erhebung der amtlichen Statistik

Der Mikrozensus wird jedes Jahr bei einem Prozent aller Haushalte im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Die Auswahl der Haushalte erfolgt gemäß einer sog. Flächenstichprobe. Demnach werden Straßenzüge bzw. Gebäude nach einem mathematischen Zufallsverfahren ausgewählt und die darin lebenden Haushalte dann innerhalb von fünf aufeinanderfolgenden Kalenderjahren bis zu viermal befragt.

Ergänzung: Die ausgewählten Haushalte werden postalisch zur Datenmeldung aufgefordert. Diese erfolgt vorrangig online über das Meldeverfahren der Statistischen Ämter, welches strengen Sicherheitsvorgaben unterliegt. Sie kann aber auf Wunsch auch telefonisch oder schriftlich erfolgen.

Um die an den ausgewählten Anschriften aktuell lebenden Haushalte zu ermitteln, nutzt das Statistische Landesamt Melderegisterangaben und setzt unterstützend rund 100 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte für Ortsbegehungen ein. Diese nehmen die Namen auf den Klingelanlagen bzw. Briefkästen auf. Die sorgfältig ausgewählten und geschulten Erhebungsbeauftragten sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet und können sich durch einen Ausweis legitimieren.

Befragungen finden das ganze Jahr über statt

Die Befragungen der Haushalte sind gleichmäßig auf alle Wochen des Jahres verteilt. Im Januar 2026 werden beispielsweise in 53 zufällig ausgewählten Essener Auswahlbezirken etwa 480 Haushalte befragt (die durchschnittliche Zahl je Auswahlbezirk liegt bei etwa neun Haushalten).

Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht. Abgefragt werden z. B. persönliche Merkmale wie Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Schulbesuch und Erwerbstätigkeit.

Dank der Auskünfte der Befragten liegt ein solides Datenfundament für belastbare Statistiken über NRW und Deutschland vor.

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(009 / 26) Düsseldorf, den 12. Januar 2026

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Montag, 10. November 2025
Karneval
Geburtstag
Geburtenkalender

Düsseldorf (IT.NRW). In Nordrhein-Westfalen dürfen am kommenden Dienstag schätzungsweise rund 51.500 Menschen nicht nur den Karnevalsauftakt, sondern auch ihren Geburtstag feiern. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Meldungen der Standesämter mitteilt, wurden im letzten Jahr am 11. November 452 Kinder geboren. In den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf und Bonn wurden 24 bzw. 19 und 10 Geburten am 11.11.2024 verzeichnet.

Seit dem Jahr 2000 sind insgesamt rund 10.900 Kinder in NRW zu Beginn der fünften Jahreszeit zur Welt gekommen. Das macht einen Anteil von 0,29 % an allen Geburten in diesem Zeitraum aus.

Mit einem Klick auf den interaktiven Geburtenkalender können Sie für jedes Datum herausfinden, wie viele Kinder seit dem Jahr 2000 in ganz NRW oder den nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten geboren wurden.

Methodische Hinweise

Die Daten zur Statistik der Geburten basieren auf Meldungen der Standesämter. Diese liefern die Angaben zu Neugeborenen und deren Eltern an die Statistischen Landesämter. Für den Geburtenkalender NRW wurden alle Geborenen ab dem Jahr 2000 gezählt, deren Mütter an einem Wohnort in NRW gemeldet waren. Die Zahl der insgesamt am 11.11. Geburtstag feiernden Menschen ist eine Schätzung basierend auf den täglichen Geburten seit dem Jahr 2000, bezogen auf alle 18 Millionen Einwohner.

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(325 / 25) Düsseldorf, den 10. November 2025

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Titelblatt StaKo Bevölkerungsvorausberechnung 2025
Montag, 13. Oktober 2025
Bevölkerungsvorausberechnung

Düsseldorf (IT.NRW). Die Einwohnerzahl in NRW wird von aktuell gut 18 Mio. auf 17,54 Mio. im Jahr 2050 sinken, dies ist ein Rückgang von –2,6 % gegenüber 2023. Bis 2070 wird ein weiteres Absinken auf 16,95 Mio. erwartet (–6,0 % gegenüber 2023). Das sind zentrale Ergebnisse der neuen Bevölkerungsvorausberechnung, die Information und Technik als Statistisches Landesamt im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt hat.

Anstieg des Durchschnittsalters erwartet

Die Bevölkerung in NRW wird in den nächsten Jahrzehnten nicht nur weniger, sondern auch älter: Bis zum Jahr 2050 steigt das Durchschnittsalter auf 46,0 Jahre, ein Plus von 1,6 Jahren gegenüber 2023. Bis 2070 wird das Durchschnittsalter weiter leicht ansteigen auf 46,2 Jahre.

Bevölkerungswachstum in nur 10 von 53 Städten und Kreisen erwartet

Regional sind unterschiedliche Entwicklungen zu erwarten: Für 10 kreisfreie Städte und Kreise des Landes erwarten die Statistikerinnen und Statistiker bis zum Jahr 2050 entgegen dem Landestrend eine Zunahme der Bevölkerungszahl. Der höchste Anstieg wird für den Kreis Heinsberg mit +4,7 % erwartet. Dahinter folgen die kreisfreien Städte Mönchengladbach (+4,3 %) und Bonn (+3,9 %). Auch Münster (+2,4 %) sowie Düsseldorf und der Kreis Kleve (jeweils +1,5 %) erwarten einen Bevölkerungszuwachs. Dem stehen insgesamt 43 kreisfreie Städte und Kreise (einschl. Städteregion Aachen) gegenüber, für die bis 2050 eine rückläufige Einwohnerzahl prognostiziert wird. Der höchste Rückgang zeichnet sich für den Märkischen Kreis mit −12,5 % ab. Darauf folgen der Kreis Olpe mit –12,3 %, der Hochsauerlandkreis (­–9,6 %) sowie die Kreise Höxter (–9,3 %) und Siegen-Wittgenstein (−8,7 %).

Relative Zu- und Abnahme der Bevölkerung in NRW 2050 gegenüber 2023

Weitere regionale Ergebnisse sowie methodische Erläuterungen zur neuen Bevölke-rungsvorausberechnung finden Sie in der neuen Veröffentlichung Statistik kompakt „Bevölkerungsvorausberechnung 2024 – 2050/2070 für NRW“.

Die aktuelle Bevölkerungsvorausberechnung zeigt auch, dass die Bevölkerung in den Kreisen stärker altern wird als im Landesdurchschnitt: Den höchsten Anstieg des Durchschnittsalters bis 2050 erwarten die Statistikerinnen und Statistiker im Kreis Olpe mit +3,5 Jahren. Weiterhin wird in den Kreisen Borken und Paderborn mit jeweils +3,4 Jahren sowie Gütersloh, Steinfurt, Soest und Coesfeld mit jeweils +2,9 Jahren ein Anstieg prognostiziert.

Methodische Hinweise

Die neue Bevölkerungsvorausberechnung zeigt für alle Städte, Gemeinden und Kreise NRWs die zukünftige Bevölkerungsentwicklung nach Alter und Geschlecht für die Jahre 2024 bis 2050 auf; für das Land reichen die Ergebnisse bis 2070. Die Bevölkerungsvorausberechnung hat als Ausgangsbasis die Bevölkerung zum Stichtag 31.12.2023 und nutzt die fortgeschriebenen Zahlen des Zensus 2022. Weitere Informationen zur Methodik und zu den Annahmen stehen in der o. g. Veröffentlichung Statistik kompakt. 

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise sowie kreisangehörige Städte und Gemeinden finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

(298 / 25) Düsseldorf, den 13. Oktober 2025

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Menschen beim Stadtbummel von oben
Donnerstag, 25. September 2025
Bevölkerung
Einwohner
Einwohnerin

Düsseldorf (IT.NRW). Am 30. Juni 2025 lebten in Nordrhein-Westfalen 18.011.826 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um 22.628 (−0,13 %) niedriger als zum Jahresende 2024. Der Rückgang ist vor allem auf einen sog. Sterbeüberschuss zurückzuführen: Im ersten Halbjahr 2025 starben in NRW 42.036 mehr Personen als Menschen geboren wurden. Zwar wurde durch einen positiven Wanderungssaldo von 17.802 mehr Zu- als Fortzügen ein Teil ausgeglichen, dennoch ergab sich insgesamt ein Bevölkerungsrückgang.

Städte-Ranking bleibt unverändert

Das Ranking der größten Städte Nordrhein-Westfalens bleibt unverändert: Die größte Stadt ist weiterhin Köln mit 1.024.210 Einwohnerinnen und Einwohnern, gefolgt von Düsseldorf (618.717), Dortmund (602.386) und Essen (574.387). Kleinste Gemeinde im Land bleibt die Stadt Hallenberg mit einer Einwohnerzahl von 4.336.

Gewinner und Verlierer auf Gemeindeebene

133 Gemeinden in NRW konnten im ersten Halbjahr 2025 einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen. Die größte prozentuale Veränderung gab es dabei in Langenberg (+1,2 %), Straelen (+1,1 %) und Nordkirchen (+0,9 %). Den höchsten Rückgang der Bevölkerung gab es in Nettersheim (−7,5 %), Schöppingen (−3,3 %) und Büren (−2,6 %).

Methodische Hinweise

Die Werte in dieser Pressemitteilung stammen aus der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des letzten Zensus vom 15. Mai 2022.

Bei der Berechnung der Bevölkerungsentwicklung flossen auch Korrekturen mit ein, die hauptsächlich auf sogenannte „Rücknahmen von Zu- bzw. Fortzügen” zurückzuführen sind, die von den Kommunen erst nach Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden (1. Halbjahr 2025: Saldo +1.606). Bitte beachten Sie auch die Erläuterungen zur neuen Basis Zensus 2022 bei der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse für Städte und Gemeinden (2025) finden Sie in der Landesdatenbank NRW.
Ergebnisse für Städte und Gemeinden (1962 –2024) finden Sie als Excel-Datei in der Landesdatenbank NRW.

(281 / 25) Düsseldorf, den 25. September 2025

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Gruppe von Frauen und Männern in einer Teamsitzung
Freitag, 4. Juli 2025
Zensus
Volkszählung
Freiwilligendienst

Düsseldorf (IT.NRW). Zum Zensusstichtag am 15. Mai 2022 leisteten 25.940 Personen in NRW einen Freiwilligendienst. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, absolvierten somit 0,2 % der nordrhein-westfälischen Bevölkerung ein Freiwilliges Soziales Jahr, einen Bundesfreiwilligendienst oder einen Freiwilligen Wehrdienst. Den höchsten Anteil verzeichneten die 19-Jährigen, von denen 4,4 % einen Freiwilligendienst leisteten.

Über 70 % waren zwischen 17 und 20 Jahren alt

Mit 70,3 % waren im Mai 2022 mehr als zwei Drittel der Personen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr, einen Bundesfreiwilligendienst oder einen Freiwilligen Wehrdienst leisteten, zwischen 17 und 20 Jahren alt. 13.370 Personen und somit 51,5 % der Freiwilligendienstleistenden in NRW waren weiblich. Demgegenüber absolvierten 12.570 Männer – also 48,5 % der Personen – einen Freiwilligendienst. In den jüngeren Altersgruppen überwog der Frauenanteil. Bei den 15- bis 16-Jährigen waren 53,2 % der Personen weiblich, bei den 17- bis 20-Jährigen waren es 57,7 %. Wiederum dominierte der Männeranteil mit fast zwei Dritteln in den Altersgruppen ab 21 Jahren: 65,7 % männliche Personen waren es bei den 21- bis 26-Jährigen sowie 62,7 % Männer bei den 27-Jährigen und Älteren.

Freiwilligendienstleistende in NRW 2022

In der Stadt Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis wohnten die meisten „Freiwilligen“

Ausschließlich in der Altersspanne von 17 bis 26 Jahren können sowohl das Freiwillige Soziale Jahr als auch der Bundesfreiwilligendienst und der Freiwillige Wehrdienst absolviert werden. Eine regionale Betrachtung aller 17- bis 26-Jährigen zeigt, dass im Mai 2022 mit einem Anteil von jeweils 2,0 % die meisten Freiwilligendienstleistenden in der Stadt Leverkusen oder im Rheinisch-Bergischen-Kreis wohnten. Zum Vergleich: Im Durchschnitt über alle Kreise und kreisfreien Städte in NRW waren 1,2 % der Personen im Alter zwischen 17 und 26 Jahren Freiwilligendienstleistende.

Im Bereich „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ wurden knapp 60 % und beim Militär fast 18 % der Dienste geleistet

Zum Zensusstichtag 2022 waren mit 58,6 % die meisten der gemäß ILO-Definition erwerbstätigen Freiwilligendienstleistenden in der Berufsklasse „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ tätig. Darunter werden u. a. Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendarbeit oder Gesundheits- und Altenpflege zusammengefasst. Am zweithäufigsten war mit 17,5 % der Tätigkeitsbereich „Militär“ vertreten, da ein Freiwilligendienst auch in Form eines Freiwilligen Wehrdienstes erfolgen kann.

Berufsbereiche der Freiwilligendienstleistenden in NRW 2022

Im Vergleich der Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede: Während mit 67,8 % mehr als zwei Drittel der Personen im Alter von 17 bis 20 Jahren einen Freiwilligendienst im Bereich „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ ausübten, waren in der Altersgruppe der 21- bis 26-Jährigen die beiden Hauptbereiche fast gleich stark vertreten: Im Bereich „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ waren 42,6 % der Freiwilligendienstleistenden tätig, beim Militär 40,6 %. Bei den 27-Jährigen und Älteren wiederum lag ein Freiwilligendienst beim Militär mit 38,6 % auf Platz 1.

Methodische Hinweise

Die Ergebnisse basieren auf der zusätzlichen Befragung (Stichprobenerhebung) im Rahmen des Zensus 2022. Personen in Gemeinschaftsunterkünften, im Ausland tätige Angehörige der Bundeswehr, der Polizeibehörden und des Auswärtigen Dienstes sowie ihre dort ansässigen Familien sind nicht inkludiert. Die ausgewiesenen Zahlen zu den Freiwilligendienstleistenden beruhen auf der Selbsteinschätzung der befragten Personen zu ihrer aktuellen Tätigkeit. Für ein Freiwilliges Soziales Jahr, einen Bundesfreiwilligendienst und einen Freiwilligen Wehrdienst gelten jeweils unterschiedliche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen.

Die Auswertung der Berufe erfolgte gemäß der Berufsbereiche der „Klassifikation der Berufe 2010 – überarbeitete Fassung 2020“ der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Zu beachten ist, dass 28,8 % der Personen, die sich bei der Erhebung des Zensus 2022 selbst als Freiwilligendienstleistende einschätzten, gemäß der ILO als Erwerbslose oder Nichterwerbspersonen gelten. Da für diese Personen keine Angaben zum Berufsbereich vorliegen, wurden sie für die Auswertung der Berufe ausgeschlossen.

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(193 / 25) Düsseldorf, den 4. Juli 2025

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Wohnhaus mit Balkonen
Freitag, 20. Juni 2025
Zensus
Eigentumsquote
Mietquote
Wohnen

Düsseldorf (IT.NRW). Zum Zensusstichtag am 15.05.2022 lebten in NRW 46,8 % der Personen in Wohneigentum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren es beim Zensus 2011 noch 49,8 %. Junge Erwachsene zwischen 24 und 32 lebten besonders häufig in Mietverhältnissen, während ältere Erwachsene ab 49 sowie Seniorinnen und Senioren eher in Wohneigentum wohnten.

Über alle Altersgruppen betrachtet, lag die Mietquote im Alter von 27 mit 76,1 % am höchsten. Die höchste Eigentumsquote, also Personen, die in Wohneigentum lebten, wiesen die 58- und 59-Jährigen mit 56,2 % auf.

Eigentums- und Mietquote Zensus 2022 nach Altersjahren

Personen unter 72 Jahren leben 2022 seltener in Wohneigentum als 2011 – Ältere hingegen häufiger

Ab einem Alter von 49 Jahren lag die Eigentumsquote für Erwachsene höher als die Mietquote. Beim Zensus 2011 war dieser Wendepunkt bereits bei einem Alter von 41 Jahren erreicht. Beim detaillierten Vergleich der Eigentumsquote zwischen dem Zensus 2011 und 2022 ist zu erkennen, dass in fast allen Altersgruppen unter 72 die Wohneigentumsquote gesunken ist. Besonders deutlich wird dies bei Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen mittleren Alters. So lebten 57,2 % der nordrhein-westfälischen Kinder im Alter von 13 Jahren im Jahr 2011 noch in Haushalten, die im Eigentum wohnten. 2022 waren es dagegen nur 49,5 %. Das entspricht einem Rückgang von 7,7 Prozentpunkten. Ähnlich sah es bei Erwachsenen im Alter von 43 Jahren aus: Sie wohnten 2011 noch zu 53,2 % im Eigentum, während 2022 nur 45,8 % dieses Alters in den eigenen vier Wänden lebten (- 7,4 Prozentpunkte). Dagegen hat die Eigentumsquote im hohen Alter zugenommen: Für Personen im Alter von über 72 Jahren hat die Eigentumsquote zwischen 2011 und 2022 zugenommen. Den größten Anstieg über alle Altersjahre hinweg gab es im Alter von 99 und 92 Jahren. Demnach lebten in diesem Alter mit +6,3 bzw. +6,2 Prozentpunkten mehr Menschen in Wohneigentum als 2011.

Veränderung der Eigentumsquote zwischen Zensus 2011 und 2022 in Prozentpunkten

Methodische Hinweise

Für die Auswertung wurden sowohl für den Zensus 2022 als auch für den Zensus 2011 nur Personen betrachtet welche ihren Hauptwohnsitz in einem Wohngebäude (ohne Wohnheime) haben. Im Zensus kann zudem nicht exakt bestimmt werden, welcher Person in einer Wohnung das Eigentum gehört, sondern nur, ob die Person mit der Eigentümerin oder dem Eigentümer zusammen oder zur Miete (inklusive mietfrei überlassenen Wohnungen) wohnt.

Für die Eigentumsquote werden alle Personen berücksichtigt, die in ihrem eigenen oder dem Wohneigentum eines Haushaltsmitglieds leben. Nicht enthalten sind Personen, die zwar Wohneigentum besitzen, selbst aber woanders zur Miete wohnen. Auf die Betrachtung der Eigentums- bzw. Mietquoten nach Altersjahren unterhalb der Landesebene wurde verzichtet, da dies zu keinen zielführenden Erkenntnissen führte.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir schaffen Mehrwerte für Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Als Statistisches Landesamt erheben und veröffentlichen wir zuverlässige sowie objektive Daten und begleiten die Digitalisierung in der Landesverwaltung NRW. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse zum Thema Wohnen finden Sie in unserer Storymap „Zensus 2022: Wie wohnt NRW?“

(173 / 25) Düsseldorf, den 20.06.2025

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Menschenmenge
Mittwoch, 18. Juni 2025
Bevölkerung
Einwohner
Zensus 2022

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2024 lebten in Nordrhein-Westfalen 18.034.454 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl um 16.934 (+0,1 %) höher als zum Jahresende 2023. Obwohl im Jahr 2024 mehr Menschen starben als Personen geboren wurden (sog. Sterbeüberschuss: 67.743), konnte der positive Wanderungssaldo mit 83.872 mehr Zu- als Fortzügen die Bevölkerungszahl im Jahr 2024 über der Marke von 18 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern halten.

Ranking der größten Städte unverändert: Köln auf Platz 1, gefolgt von Düsseldorf und Dortmund

Im Ranking der größten Städte Nordrhein-Westfalens ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen. Die größte Stadt bleibt Köln mit 1.024.621 Einwohnerinnen und Einwohnern, gefolgt von Düsseldorf (618.685), Dortmund (603.462) und Essen (574.682). Kleinste Gemeinde im Land ist nun die Stadt Hallenberg mit einer Einwohnerzahl von 4.367.

218 Gemeinden in NRW konnten im Jahr 2024 einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen. Die größte prozentuale Veränderung gab es dabei in Weeze (+8,1 %), Horstmar (+3,1 %) und Nörvenich (+2,0 %). Einen Rückgang der Bevölkerung gab es in Unna (–2,7 %), Möhnesee (–2,2 %) und Wegberg (–1,3 %).

Große regionale Unterschiede beim Durchschnittsalter der Bevölkerung

Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung lag im Jahr 2024 in Nordrhein-Westfalen bei 44,5 Jahren (Frauen: 45,8 Jahren; Männer: 43,1 Jahren). Die „jüngste“ Gemeinde war Augustdorf im Kreis Lippe mit einem Altersdurchschnitt von 39,1 Jahren, während Bad Sassendorf im Kreis Soest mit 50,3 Jahren die „älteste“ Gemeinde war.

Methodische Hinweise

Die Werte in dieser Pressemitteilung stammen aus der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des letzten Zensus vom 15. Mai 2022. Mit der heutigen Veröffentlichung ist die Umstellung der Bevölkerungsfortschreibung auf den Zensus 2022 abgeschlossen.

Bei der Berechnung der Bevölkerungsentwicklung flossen auch Korrekturen mit ein, die hauptsächlich auf sogenannte „Rücknahmen von Zu- bzw. Fortzügen” zurückzuführen sind, die von den Kommunen erst nach Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden (2024: +805).

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen.  (IT.NRW)

Ergebnisse für Städte und Gemeinden finden Sie als Excel-Datei in der Landesdatenbank NRW

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

(171 / 25) Düsseldorf, den 18. Juni 2025

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Luftaufnahme Siedlung mit Häusern
Montag, 26. Mai 2025
Zensus
Registerzensus
Wohnsitzanalyse

Düsseldorf (IT.NRW). Ab dem 2. Juni 2025 werden im Rahmen der sogenannten „Wohnsitzanalyse“ ausgewählte Personen zu ihren Wohnverhältnissen befragt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erproben die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder damit von Juni bis August 2025 ein neues Verfahren für einen zukünftigen Registerzensus. Stellvertretend für die gesamte Bevölkerung werden in Deutschland 100.000 Personen bzw. 21.000 Personen in Nordrhein-Westfalen befragt. Die Teilnahme an der Befragung ist gesetzlich verpflichtend.

Weniger Datenmeldungen von Bürgerinnen und Bürger durch Nutzung vorhandener Quellen erforderlich

Bei der Durchführung des Zensus im Jahr 2022 in Deutschland wurde die amtliche Bevölkerungszahl mit Daten aus den Melderegistern ermittelt und mit Angaben von Bürgerinnen und Bürgern aus einer Stichprobenerhebung ergänzt. Mit diesem Ansatz lassen sich jedoch perspektivisch die steigenden Anforderungen auf nationaler und europäischer Ebene nicht mehr erfüllen. Daher testen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder derzeit die Methodik eines Registerzensus. Im Unterschied zum bisherigen Zensus sollen die Daten so weit wie möglich aus vorhandenen Quellen der Verwaltung und Statistik gewonnen, automatisiert zusammengeführt sowie aufbereitet werden. Dies ermöglicht zukünftige Einsparungen beim Erhebungsaufwand, da die Anzahl der zu befragenden Bürgerinnen und Bürgerreduziert werden kann. Außerdem können auf diese Weise Ergebnisse des Zensus häufiger, aktueller und tiefer regional untergliedert bereitgestellt werden.

Gemäß dem neuen Verfahren werden Einträge zu Personen aus den Melderegistern mit Einträgen aus mehreren Vergleichsregistern, wie bspw. der Bundesagentur für Arbeit oder der gesetzlichen Rentenversicherung, abgeglichen bzw. zugeordnet. Aus all jenen Personen, bei denen diese Zuordnung nicht eindeutig möglich ist, wird eine Stichprobe für die sogenannte „Wohnsitzanalyse“ gezogen. Diese Personen werden postalisch durch die Statistischen Ämter der Länder kontaktiert und nach ihrer Hauptwohnung zum Stichtag 15. Mai 2022 befragt. Auch wenn sich die Analyse aus statistikinternen, konzeptionellen und technischen Gründen weit in die Vergangenheit richtet, können wertvolle Erkenntnisse zu den bisherigen methodischen Überlegungen gewonnen und überprüft werden.

Beantwortung des Fragebogens dauert circa fünf Minuten

Personen, die zur Meldung für die Wohnsitzanalyse aufgefordert wurden, können dies schnell und bequem online erledigen. Die Beantwortung des Fragebogens dauert circa fünf Minuten. Er enthält Fragen zur Hauptwohnung und ggf. noch weiteren Wohnungen innerhalb Deutschlands.

Datenschutz gewährleistet – keine Rückschlüsse auf einzelne Personen

Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik werden auch bei der Wohnsitzanalyse alle gesetzlichen Datenschutzbestimmungen befolgt. Die gewonnenen Informationen werden anonymisiert weiterverarbeitet und ausschließlich für statistische Zwecke genutzt. Rückschlüsse auf einzelne Personen oder die Weitergabe von Daten an Dritte sind ausgeschlossen.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir schaffen Mehrwerte für Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Als Statistisches Landesamt erheben und veröffentlichen wir zuverlässige sowie objektive Daten und begleiten die Digitalisierung in der Landesverwaltung NRW. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(142 / 25) Düsseldorf, den 26. Mai 2025

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