Landesbetrieb IT.NRW
IT-Dienstleister und Statistik
Dienstag, 4. August 2026
Bruttoinlandsprodukt
Bruttowertschöpfung
Erwerbstätige
Arbeitsvolumen

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2025 lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in NRW bei 909,4 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Jahr 1991 ist das BIP damit um 527,8 Milliarden Euro bzw. in jeweiligen Preisen um 138,3 % gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg das preisbereinigte BIP in NRW im gleichen Zeitraum um 28,5 %.

Das BIP in Deutschland stieg um 180,8 % in jeweiligen Preisen und preisbereinigt um 48,3 %.

Wie ist NRW durch die letzten Jahrzehnte gekommen? Anlässlich des Landesjubiläums am 23. August 2026 wirft IT.NRW einen Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der letzten 35 Jahre, da eine konsistente und vergleichbare Datenbasis auf Landesebene erst ab 1991 vorliegt.

Seit 1991 zeigte sich die reale Entwicklung des BIP in den einzelnen Jahren in NRW tendenziell positiv, aber zumeist etwas schwächer als im gesamten Bundesgebiet. Das jährliche Wirtschaftswachstum lag in den Jahren 1992 bis 2025 bei durchschnittlich 0,8 %, in Deutschland bei 1,2 %.

Entwicklung von Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt, verkettet) in NRW und Deutschland

Die Finanzkrise 2009 und die Corona-Krise 2020 zeigten deutliche Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung: 2009 sank das preisbereinigte BIP in NRW um 5,3 % gegenüber dem Vorjahr; 2020 verringerte es sich um 3,6 %. In Deutschland war die Entwicklung ähnlich, allerdings erholte sich die gesamtdeutsche Wirtschaft schneller von den beiden Krisen.

Erwerbstätigenzahl seit 1991 um 1,8 Millionen gestiegen

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg zwischen 1991 und 2025 von 8,07 Millionen auf 9,84 Millionen. Der Anstieg von 21,9 % fiel somit höher aus als im Bundesdurchschnitt (+18,3 %). Das durchschnittliche jährliche Wachstum betrug 0,6 %. Allein anhand der Erwerbstätigenzahl kann jedoch keine Aussage über den Umfang der geleisteten Arbeitszeit getroffen werden. Hierzu ist das Arbeitsvolumen zu betrachten, also die Zahl der gesamten geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen. Für die Beurteilung der Beschäftigungslage spielt das Arbeitsvolumen aufgrund der zunehmenden Flexibilisierung der Arbeitszeit und der steigenden Bedeutung von Teilzeitarbeit eine immer wichtigere Rolle. Daten hierfür liegen ab 2000 vor. Zwischen 2000 und 2025 betrug das durchschnittliche Wachstum des Arbeitsvolumens in NRW 0,3 %. In den Krisenjahren 2009 und 2020 sank es durch arbeitsmarktpolitische Mittel (z. B. Kurzarbeit) deutlich stärker als die Erwerbstätigenzahl.

Die Arbeitsproduktivität, das preisbereinigte BIP je erwerbstätige Person bzw. je geleistete Arbeitsstunde, ist in NRW gestiegen, jedoch weniger stark als im Bund: Sowohl die Erwerbstätigen als auch deren Arbeitsvolumen sind zwischen 2000 und 2025 in NRW gestiegen, das preisbereinigte BIP nahm jedoch stärker zu. Entsprechend erhöhte sich die Arbeitsproduktivität sowohl je Erwerbstätigen als auch je geleisteter Arbeitsstunde. Aus der Tatsache, dass die Zahl der Erwerbstätigen stärker stieg als die der Arbeitsstunden, resultierte ein Anstieg der Arbeitsproduktivität bezogen auf die Erwerbstätigen um 2,9 % (Bund +11,0 %). Die Arbeitsproduktivität bezogen auf die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg hingegen um 10 % (Bund +22,1 %).

Entwicklung von Erwerbstätigenzahl und geleisteten Arbeitsstunden in NRW

Fast drei Viertel der Bruttowertschöpfung entstehen im Dienstleistungssektor

Die Wirtschaft in NRW wird weiterhin maßgeblich von Dienstleistungen geprägt. 2025 entfielen mit 74,5 % nahezu drei Viertel der Bruttowertschöpfung (BWS) auf diesen Sektor, während das Produzierende Gewerbe 24,8 %, die Land- und Forstwirtschaft und die Fischerei 0,7 % beitrugen. Der Anteil des Produzierenden Gewerbes an der Gesamtwirtschaft hat sich von 38,3 % im Jahr 1991 auf 24,8 % im Jahr 2025 verringert.

Bei den Erwerbstätigen zeigen sich ähnliche Veränderungen: Der Anteil der Erwerbstätigen im Produzierenden Gewerbe sank von 36,9 % im Jahr 1991 auf 21,1 % im Jahr 2025. Gleichzeitig stieg der Anteil im Dienstleistungssektor von 61,7 % auf 78,1 %.

Bruttowertschöpfung in jeweiligen Preisen und erwerbstätige Personen in NRW nach Wirtschaftsbereichen

80 Jahre NRW

Im August 2026 feiern wir 80 Jahre Nordrhein-Westfalen. Die Britische Militärregierung gründete das Bundesland im August 1946. Aus dem nördlichen Teil der preußischen Rheinprovinz mit den Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde das Land Nordrhein-Westfalen gebildet. 1947/1948 wurde zusätzlich das Land Lippe in das Bundesland NRW integriert. Aus diesem Anlass wirft IT.NRW als Statistisches Landesamt einen Blick zurück: Wie sah NRW vor 80 Jahren aus? Was hat sich im Land verändert? In Pressemitteilungen und auf einer Themenseite zeigt das Statistische Landesamt spannende Daten von damals und heute.

Hinweise zur Statistik

Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf Berechnungen der Arbeitskreise „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder” sowie „Erwerbstätigenrechnung der Länder” zum Berechnungsstand August 2025/Februar 2026. Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie im Statistikportal des Bundes und der Länder.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Das interaktive Dashboard »VGR Monitor der Länder« ist im Statistikportal des Bundes und der Länder abrufbar.

Weitere Landesergebnisse zum BIP und zur Bruttowertschöpfung finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Weitere Landesergebnisse zu den Erwerbstätigen finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Weitere Landesergebnisse zum Arbeitsvolumen finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

(221 / 26) Düsseldorf, den 4. August 2026

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Donnerstag, 28. Mai 2026
Bruttowertschöpfung
Erwerbstätige
Gesundheitswirtschaft

Düsseldorf (IT.NRW). Die Bruttowertschöpfung der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft lag im Jahr 2025 bei 90,3 Milliarden Euro. Das waren 11,0 % der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft damit preisbereinigt um 0,9 % höher als 2024. Demnach war das gesundheitswirtschaftliche Wachstum in NRW schwächer als im bundesweiten Durchschnitt (+ 2,1 %). In der NRW-Gesamtwirtschaft fiel die Bruttowertschöpfung um 0,2 % höher aus als ein Jahr zuvor.

Jede(r) siebte Erwerbstätige hatte einen Arbeitsplatz in der Gesundheitswirtschaft

In NRW hatten im Jahresdurchschnitt 2025 mehr als 1,3 Millionen Menschen und damit jede siebte erwerbstätige Person (14,0 %) einen Arbeitsplatz im Gesundheitsbereich. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 2,5 %. Damit setzte sich die kontinuierliche Zunahme der Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft weiter fort. Die Zahl der in der Gesundheitswirtschaft tätigen Personen stieg von 2015 bis 2025 um 18,8 % Prozent, während die Gesamtwirtschaft NRWs im gleichen Zeitraum lediglich ein Plus von 6,3 % Prozent verzeichnen konnte.

Durchschnittliche Arbeitsproduktivität lag bei 65.642 Euro je erwerbstätige Person

Im Jahr 2025 erwirtschaftete jede erwerbstätige Person in der NRW-Gesundheitswirtschaft im Durchschnitt eine Wertschöpfung von 65.642 Euro. Das bedeutet preisbereinigt einen Rückgang der Arbeitsproduktivität um 1,6 % gegenüber dem Vorjahr und ein Ergebnis unter dem bundesweiten Durchschnitt (68.800 Euro).

Hinweise zur Statistik

Diese und weitere interessante Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL) sind konsistent zu den amtlichen Gesamtrechnungsergebnissen der Arbeitskreise „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder” und „Erwerbstätigenrechnung der Länder”. Weitere Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen und weitere Ergebnisse finden Sie im Statistikportal.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(145 / 26) Düsseldorf, den 28. Mai 2026

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Montag, 30. März 2026
Wirtschaft
Wirtschaftsleistung
Bruttoinlandsprodukt
Bruttowertschöpfung
Arbeitsproduktivität

Düsseldorf (IT.NRW). Die Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen ist nach ersten vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2025 preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Wirtschaftsleistung damit nach zwei rückläufigen Jahren wieder leicht an. Der Anstieg der Wirtschaftsleistung fiel in NRW etwas stärker aus als im Bundesdurchschnitt (0,2 %).

Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt 2025 nach Bundesländern

Arbeitsproduktivität um 0,2 % gestiegen

Durchschnittlich hat jede erwerbstätige Person in NRW im Jahr 2025 eine Wirtschaftsleistung in jeweiligen Preisen von 92.426 Euro erzielt. Damit war die Arbeitsproduktivität, die als Verhältnis des Bruttoinlandsprodukts zur Anzahl der erwerbstätigen Personen definiert ist, um 3,2 % höher als 2024. Preisbereinigt war 2025 die Arbeitsproduktivität um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Wachstumsimpulse aus den Dienstleistungsbereichen federn Einbußen in der Industrie ab

Die Entwicklung der preisbereinigten Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2025 in den Wirtschaftssektoren unterschiedlich: Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe sank preisbereinigt um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr. Damit fiel der Rückgang stärker aus als im gesamten Bundesgebiet (−1,1 %). Maßgebliche Beiträge zum Rückgang der Bruttowertschöpfung kamen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, das einen Anteil von 16,5 % der gesamten Bruttowertschöpfung in NRW ausmacht. Der preisbereinigte Wert sank in diesem Bereich um 1,6 %. Lediglich der Rückgang im Baugewerbe fiel stärker aus als im Verarbeitenden Gewerbe. Die hohen Preise im Baugewerbe führten zu einem nominalen Anstieg von 4,6 %. Preisbereinigt war die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe um 2,0 % gesunken. Der Anstieg in den Dienstleistungsbereichen, die einen Anteil von 74,5 % an der gesamten Bruttowertschöpfung umfassen, konnte diese negative Entwicklung ausgleichen. Die Dienstleistungsbereiche verzeichneten einen preisbereinigten Anstieg von 0,7 % und lagen dabei über dem bundesweiten Durchschnitt (+0,6 %). Innerhalb der Dienstleistungsbereiche verzeichnete der Bereich „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal” (+1,1 %) den höchsten Anstieg.

Bruttowertschöpfung 2025*) für NRW nach Wirtschaftsbereichen**)
– Ergebnisse der ersten Fortschreibung –
(Berechnung des "Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder")
Wirtschaftsgliederung in jeweiligen Preisen preisbereinigt, Veränderung gegenüber 2024
in %
in Mrd. Euro Veränderung gegenüber 2024
in %
Anteil an NRW
in %
Insgesamt 822,9 +3,3 100,0 +0,2
davon
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 5,5 −3,4 0,7 +1,7
Produzierendes Gewerbe 204,4 +1,1 24,8 −1,3
Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe 168,2 +0,4 20,4 −1,1
darunter: Verarbeitendes Gewerbe 135,8 +0,3 16,5 −1,6
Baugewerbe 36,2 +4,6 4,4 −2,0
Dienstleistungsbereiche 613,1 +4,0 74,5 +0,7
Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation 182,0 +2,0 22,1 +0,7
Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister; Grundstücks- und Wohnungswesen 217,5 +3,1 26,4 +0,2
Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal 213,6 +6,8 26,0 +1,1
*) Vorläufige Ergebnisse zum Berechnungsstand Februar 2026
**) Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)
Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen

Hinweise zur Statistik

Mit den vorliegenden Daten legt der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder” (VGRdL), dem auch der Landesbetrieb IT.NRW als Statistisches Landesamt angehört, erste vorläufige Ergebnisse zur wirtschaftlichen Entwicklung des vergangenen Jahres in den Bundesländern vor. Diese basieren auf einer noch unvollständigen Datenbasis, da unter anderem noch nicht für alle Branchen länderspezifische Daten vorliegen. Bei der turnusmäßigen Überarbeitung der Ergebnisse wird diese Datenbasis sukzessive ausgeweitet. Änderungen der Ergebnisse sind daher möglich und auf eine verbesserte Datengrundlage zurückzuführen. Wie immer zu diesem Zeitpunkt wurden auch die Ergebnisse der vier Vorjahre überarbeitet (2021 bis 2024). Darüber hinaus wurden zum Berechnungsstand August 2025 für mehrere Aggregate Zeitreihen außerhalb dieses Vier-Jahres-Zeitraums überarbeitet. Eine wesentliche Ursache für die erweiterten Überarbeitungszeiträume ist die enge Bindung der regionalen an die nationalen VGR-Ergebnisse. Die Sommerüberarbeitung 2025 des Statistischen Bundesamts führte zu Revisionen, die in einigen Bereichen auch Berichtsjahre vor 2021 betrafen und damit entsprechende Anpassungen in der Länder- und Kreisrechnung erforderlich machten. Ausführliche Informationen zu den Revisionen auf Bundesebene finden sich im Hintergrundpapier des Statistischen Bundesamts zur Sommerüberarbeitung 2025. Weitere Überarbeitungen fanden unter anderem im Zuge der Analyseergebnisse der Large Cases Unit statt. Die Large Cases Unit analysiert die Geschäftsaktivitäten multinationaler Unternehmensgruppen und korrigiert bei Bedarf fehlerhafte Meldungen in den Wirtschaftserhebungen, die anschließend in die VGR-Berechnungen des Bundes und der Länder eingearbeitet werden. Mehr Informationen zu den Korrekturen und Hintergründen der Überarbeitungen finden Sie im Statistikportal des Bundes und der Länder. Mehr zu den Hintergründen der Berechnungen und weitere Ergebnisse finden Sie im Statistikportal des Bundes und der Länder.

Neue Kachel „Investitionen, Anlagevermögen“ im interaktiven Dashboard „VGR Monitor der Länder“

Ab sofort steht im »VGR Monitor der Länder« eine neue Kachel „Investitionen, Anlagevermögen” zur Verfügung. Der »VGR Monitor der Länder« stellt zentrale Kennzahlen der VGR anschaulich dar und ermöglicht vergleichende Analysen zwischen den Bundesländern. Das interaktive Dashboard zeigt langfristige Entwicklungen anhand ausgewählter gesamtwirtschaftlicher Indikatoren – von 1991 bis heute. Die interaktiven Visualisierungen bieten einen schnellen und übersichtlichen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse der regionalen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.

Das Dashboard ist im Statistikportal des Bundes und der Länder abrufbar.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse zum Bruttoinlandsprodukt und zur Bruttowertschöpfung finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

(079 / 26) Düsseldorf, den 30. März 2026

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Donnerstag, 27. November 2025
Wirtschaftskraft
Wirtschaftsleistung
Bruttowertschöpfung

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2023 ist die Wirtschaftsleistung (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) in fast allen nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Der Wert belief sich auf rund 851 Milliarden Euro; das entspricht einem Anstieg von 5,5 % (in jeweiligen Preisen, d. h. nicht preisbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr. Zur Einordnung wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den dargestellten Kennzahlen um nominale Werte handelt. Die ausgewiesenen Veränderungsraten sind nicht preisbereinigt und bilden somit nicht die realen Entwicklungen ab. Aussagen zur realen wirtschaftlichen Entwicklung können daher aus den nominalen Veränderungsraten nur eingeschränkt abgeleitet werden. Als Anhaltspunkt kann das Ergebnis für NRW insgesamt dienen, das 2023 einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von −1,3 % (nominal 5,5 %) aufwies.

Olpe verzeichnet höchstes Wirtschaftswachstum in NRW

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichten Olpe (+14,2 %), Mülheim an der Ruhr (+11,3 %) und Herne (+9,9 %) die höchsten Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr. Maßgebliche Wachstumsimpulse kamen hier aus dem Produzierenden Gewerbe. Die niedrigste Zuwachsrate in NRW wurde in Bochum (+0,1 %) verzeichnet. Lediglich für Hagen (−0,4 %) und Duisburg (−2,8 %) wurde ein Rückgang ermittelt. Hier trug das Verarbeitende Gewerbe zum negativen Ergebnis bei. Somit gibt es deutliche regionale Unterschiede bei der Wirtschaftsentwicklung im Ruhrgebiet. Insgesamt verzeichnete diese Region einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 4,4 % und liegt damit unter dem Bundeswert von +5,9 %.

Rheinschiene als Spitzenreiter bei der Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person

Mit 109.735 Euro erreichte die Stadt Düsseldorf die höchste Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person in NRW (+6,1 % im Vergleich zum Vorjahr). Auf den weiteren Plätzen folgten Leverkusen mit 107.504 Euro (+6,4 % im Vergleich zum Vorjahr) und Bonn mit 105.175 Euro (+3,6 % im Vergleich zum Vorjahr). Die niedrigsten Werte ergaben sich für Viersen (74.444 Euro), Bottrop (74.064 Euro) und Höxter (72.643 Euro). NRW erzielte einen durchschnittlichen Wert von 86.610 Euro je erwerbstätige Person (+4,9 % im Vergleich zum Vorjahr).

Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen in Euro je erwerbstätige Person  im Jahr 2023

Köln und Düsseldorf trugen ein Sechstel zur NRW Wirtschaftskraft bei

Das Bruttoinlandsprodukt in NRW belief sich im Jahr 2023 auf rund 851 Milliarden Euro, das waren 5,5 % mehr als im Jahr 2022. Köln trug 9,3 % und Düsseldorf 7,4 % zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei – diese beiden Städte stellten damit etwa ein Sechstel der Wirtschaftskraft Nordrhein-Westfalens. Alle angegebenen Werte beziehen sich auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen – sie sind also nicht preisbereinigt.

Methodische Hinweise

Für die Berechnung wurden die vorläufig revidierten Ergebnisse aus der Erwerbstätigenrechnung zum Berechnungsstand August 2024 verwendet.

Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf Berechnungen im Rahmen der Generalrevision 2024. In diesem Zusammenhang wurden die Zeitreihen bis zurück ins Jahr 1991 neu berechnet. Generalrevisionen werden üblicherweise alle fünf Jahre durchgeführt, um neue Konzepte einzubringen, Berechnungsmethoden zu aktualisieren und neue Datenquellen einzubeziehen. Ziel dieser Revisionen ist es, die Qualität und internationale Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu verbessern. Mehr Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen und weitere Ergebnisse des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder”, dem auch der Landesbetrieb IT.NRW als Statistisches Landesamt angehört, finden Sie im Statistikportal des Bundes und der Länder.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie in unserer Landesdatenbank NRW.

(348 / 25) Düsseldorf, den 27. November 2025

Hinweis: In einer früheren Version dieser Pressemitteilung wurde die Stadt Olpe genannt; die abgebildeten Werte beziehen sich jedoch auf den Kreis Olpe.

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Luftaufnahme eines Containerterminals
Mittwoch, 24. September 2025
Wirtschaft
Wirtschaftsleistung
Bruttoinlandsprodukt

Düsseldorf (IT.NRW). Das Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens, also der Wert aller im Lande produzierten Waren und Dienstleistungen, war im ersten Halbjahr 2025 nach ersten Schätzungen preisbereinigt um 0,2 % niedriger als von Januar bis Juni 2024. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in jeweiligen Preisen um 2,4 %.

Veränderung des Bruttoinlandsprodukts*) 2025 gegenüber 2024 (jeweils erstes Halbjahr) in Prozent
Bundeslandin jeweiligen Preisenpreisbereinigt
Baden-Württemberg+1,6−0,8
Bayern+2,0−0,4
Berlin+4,2+1,3
Brandenburg+1,7−1,0
Bremen+5,5+2,9
Hamburg+3,5+1,1
Hessen+2,8+0,0
Mecklenburg-Vorpommern+4,9+2,0
Niedersachsen+3,8+1,0
Nordrhein-Westfalen+2,4−0,2
Rheinland-Pfalz+2,6+0,1
Saarland+0,6−1,9
Sachsen+3,0+0,1
Sachsen-Anhalt+2,3−0,3
Schleswig-Holstein+2,5−0,2
Thüringen+3,5+0,6
Deutschland+2,6−0,0
*) Schätzungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland insgesamt stagnierte gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Methodische Hinweise

Turnusgemäß gibt der „Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder”, dem auch der Landesbetrieb IT.NRW angehört, mit den Veränderungsraten zum Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr 2025 wieder eine erste Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den Ländern bekannt. Die Statistiker weisen darauf hin, dass aufgrund der Datenlage Halbjahresergebnisse mit größeren Unsicherheiten behaftet sind als Jahresergebnisse. Mehr Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen finden Sie im Internet unter www.vgrdl.de.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(279 / 25) Düsseldorf, den 24. September 2025

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Schiffscontainer im Hafen
Mittwoch, 25. Juni 2025
Wirtschaft
Wirtschaftsleistung
Bruttoinlandsprodukt

Düsseldorf (IT.NRW). Die Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen ist nach ersten vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2024 preisbereinigt um 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Insgesamt fiel der Rückgang in NRW stärker aus als im Bundesdurchschnitt (−0,2 %). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Wirtschaftsleistung damit im zweiten Jahr in Folge. Im Zeitverlauf ist zu erkennen: Weder zur Finanzkrise noch zur Coronapandemie war ein Rückgang des BIP über zwei aufeinanderfolgende Jahre zu beobachten.

Screenshot aus dem Dashboard VGR Monitor der Länder

Neues interaktives Dashboard ist online

Ab sofort steht im Statistikportal ein neues interaktives Datenangebot zur Verfügung, das zentrale Kennzahlen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) für alle Bundesländer anschaulich darstellt. Der »VGR Monitor der Länder« ermöglicht vergleichende Analysen zwischen den Ländern und zeigt langfristige Entwicklungen anhand ausgewählter gesamtwirtschaftlicher Indikatoren − von 1991 bis heute. Die interaktiven Visualisierungen bieten einen schnellen und übersichtlichen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse der regionalen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.

Das bedeutet: Zahlen nicht nur sehen – sondern verstehen. Das Dashboard ist im Statistikportal abrufbar.

Zum Start stehen die Themenbereiche „Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung” sowie „Konsum und Sparen” zur Verfügung. Weitere Themenbereiche sind in Planung.

Mehr Informationen zu den Hintergründen und weitere Ergebnisse des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder”, dem auch der Landesbetrieb IT.NRW als Statistisches Landesamt angehört, finden Sie im Statistikportal. (IT.NRW)

(180 / 25) Düsseldorf, den 25. Juni 2025

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Berufstätige Frauen und Männer auf einer Fußgängerbrücke
Dienstag, 3. Juni 2025
Bruttowertschöpfung
Erwerbstätige
Gesundheitswirtschaft

Düsseldorf (IT.NRW). Die Bruttowertschöpfung der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft betrug 89,2 Milliarden Euro im Jahr 2024. Das waren 11,3 % der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft damit preisbereinigt um 2,2 % höher als 2023. Demnach war das gesundheitswirtschaftliche Wachstum in NRW stärker als im bundesweiten Durchschnitt (+1,4 %). In der NRW-Gesamtwirtschaft sank die Bruttowertschöpfung gegenüber 2023 um 0,5 %.

Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft (preisbereinigt) in den Ländern im Jahr 2024

Jede(r) siebte Erwerbstätige hatte einen Arbeitsplatz in der Gesundheitswirtschaft

In NRW hatten im Jahresdurchschnitt 2024 mehr als 1,3 Millionen Menschen und damit jede siebte erwerbstätige Person (13,8 %) einen Arbeitsplatz im Gesundheitsbereich. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 2,3 %. Damit setzte sich die kontinuierliche Zunahme der Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft weiter fort. Die Zahl der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft stieg im Zeitraum 2015 bis 2024 um 17,4 % Prozent, während die Gesamtwirtschaft NRWs lediglich ein Plus von 6,3 % Prozent verzeichnen konnte.

Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in NRW

Methodische Hinweise

Die heute vorgelegten Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder” (AG GGRdL) sind konsistent zu den amtlichen Gesamtrechnungsergebnissen der Arbeitskreise „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder” und „Erwerbstätigenrechnung der Länder” und berücksichtigen die im Zuge der Generalrevision 2024 in beiden Arbeitskreisen revidierten Ergebnisse. Mehr Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen und weitere Ergebnisse finden Sie im Statistikportal.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(153 / 25) Düsseldorf, den 3. Juni 2025

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Schiffscontainer im Hafen
Freitag, 28. März 2025
Wirtschaft
Wirtschaftsleistung
Bruttoinlandsprodukt

Düsseldorf (IT.NRW). Die Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen ist nach ersten vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2024 preisbereinigt um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Wirtschaftsleistung damit im zweiten Jahr in Folge. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung fiel in NRW stärker aus als im Bundesdurchschnitt (−0,2 Prozent).

Bruttoinlandsprodukt 2024 nach Bundesländern

Arbeitsproduktivität um 0,6 Prozent gesunken

Durchschnittlich hat jede erwerbstätige Person in NRW im Jahr 2024 eine Wirtschaftsleistung in jeweiligen Preisen von 88 602 Euro erzielt. Damit war die Arbeitsproduktivität, die als Verhältnis des Bruttoinlandsprodukts zur Anzahl der erwerbstätigen Personen definiert ist, um 2,3 Prozent höher als 2023. Preisbereinigt war 2024 die Arbeitsproduktivität dagegen um 0,6 Prozent niedriger gegenüber dem Vorjahr.

Rückgang in der Industrie, Wachstumsimpulse aus den Dienstleistungsbereichen

Die Entwicklung der preisbereinigten Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2024 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe sank preisbereinigt um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit fiel der Rückgang stärker aus als im gesamten Bundesgebiet (−3,0 Prozent). Maßgebliche Beiträge zum Rückgang der Bruttowertschöpfung kamen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, das einen Anteil von 16,7 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in NRW ausmacht (preisbereinigt −3,3 Prozent). Verstärkt wurde diese Entwicklung innerhalb des Produzierendes Gewerbes durch einen Rückgang im Baugewerbe. Dieser fiel stärker aus als im Verarbeitenden Gewerbe. Die hohen Preise im Baugewerbe führten zu einem nominalen Anstieg von 2,9 Prozent. Preisbereinigt war die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe um 4,7 Prozent gesunken. Der Anstieg in den Dienstleistungsbereichen, die einen Anteil von 73,9 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung umfassen, konnte diese negative Entwicklung nicht ausgleichen. Die Dienstleistungsbereiche verzeichneten einen preisbereinigten Anstieg von 0,7 Prozent und lagen dabei unterhalb des bundesweiten Durchschnitts (+0,9 Prozent). Innerhalb der Dienstleistungsbereiche verzeichnete lediglich der Bereich „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal” (+2,1 Prozent) einen Anstieg.

Bruttowertschöpfung 2024*) für NRW nach Wirtschaftsbereichen**)
– Ergebnisse der ersten Fortschreibung –
(Berechnung des „Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder”)
Wirtschaftsgliederungin jeweiligen Preisenpreisbereinigt,
Veränderung
gegenüber 2023
in Prozent
in Mrd. EuroVeränderung
gegenüber 2023
in Prozent
Anteil an NRW
in Prozent
Insgesamt789,7+1,6100,0−0,5
davon    
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei5,0−0,30,6−0,7
Produzierendes Gewerbe201,5−4,225,5−3,5
Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe163,1−5,720,7−3,3
darunter: Verarbeitendes Gewerbe131,7−1,216,7−3,3
Baugewerbe38,4+2,94,9−4,7
Dienstleistungsbereiche583,2+3,973,9+0,7
Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe,
Information und Kommunikation
173,3+2,021,9−0,0
Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister;
Grundstücks- und Wohnungswesen
206,7+3,026,2−0,2
Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und
Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal
203,2+6,425,7+2,1
*) Vorläufige Ergebnisse zum Berechnungsstand Februar 2025
**) Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)
Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen

Methodische Hinweise

Mit den vorliegenden Daten legt der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder”, dem auch der Landesbetrieb IT.NRW als Statistisches Landesamt angehört, Ergebnisse vorläufiger Berechnungen zur wirtschaftlichen Entwicklung in den Bundesländern vor. Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf Berechnungen im Rahmen der Generalrevision 2024. Im Jahr 2024 wurde in Deutschland eine europaweit harmonisierte, umfassende Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR), einschließlich der Erwerbstätigenrechnung (ETR), durchgeführt. Etwa alle fünf Jahre werden im Rahmen dieser sogenannten Generalrevisionen die VGR-Rechenwerke grundlegend überarbeitet, um neue Konzepte und Klassifikationen zu integrieren, Berechnungsmethoden zu aktualisieren und neue Datenquellen zu berücksichtigen. Ziel dieser Revisionen ist es, die Qualität und internationale Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu verbessern. Mehr Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen und weitere Ergebnisse finden Sie im Statistikportal.

14./15. Mai VGR-Kolloquium erstmals in Düsseldorf

Das Statistische Bundesamt und der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen veranstalten am 14. und 15. Mai 2025 das traditionsreiche VGR-Kolloquium erstmals in Düsseldorf. Im Fokus des diesjährigen Kolloquiums steht das Thema „75 Jahre amtliche Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen in Deutschland”. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie in unserem Internetangebot. (IT.NRW)

(085 / 25) Düsseldorf, den 28. März 2025

Die Daten zum BIP und zur Bruttowertschöpfung finden Sie in der Landesdatenbank NRW

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Luftaufnahme eines Containerterminals
Dienstag, 24. September 2024
Wirtschaft
Wirtschaftsleistung
Bruttoinlandsprodukt

Düsseldorf (IT.NRW). Das Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens, also der Wert aller im Lande produzierten Waren und Dienstleistungen, war im ersten Halbjahr 2024 nach ersten Schätzungen preisbereinigt um 0,1 Prozent höher als von Januar bis Juni 2023. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in jeweiligen Preisen um 3,3 Prozent.

Veränderung des Bruttoinlandsprodukts*)
2024 gegenüber 2023 (jeweils erstes Halbjahr)
in Prozent
Bundeslandin jeweiligen Preisenpreisbereinigt
Baden-Württemberg+3,0−1,3
Bayern+3,6−0,6
Berlin+5,0+0,3
Brandenburg+3,2−0,4
Bremen+3,3−1,0
Hamburg+5,4+2,2
Hessen+3,9+0,2
Mecklenburg-Vorpommern+6,4+3,1
Niedersachsen+3,7+0,0
Nordrhein-Westfalen+3,3+0,1
Rheinland-Pfalz+3,0−0,5
Saarland+3,0−0,4
Sachsen+3,4−0,7
Sachsen-Anhalt+2,4−0,5
Schleswig-Holstein+4,6+1,1
Thüringen+2,6−1,2
Deutschland+3,6−0,2
*) Schätzungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland insgesamt verzeichnete mit −0,2 Prozent (preisbereinigt) einen Rückgang.

Turnusgemäß gibt der „Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder”, dem auch der Landesbetrieb IT.NRW angehört, mit den Veränderungsraten zum Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr 2024 wieder eine erste Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den Ländern bekannt. Die Statistiker weisen darauf hin, dass aufgrund der Datenlage Halbjahresergebnisse mit größeren Unsicherheiten behaftet sind als Jahresergebnisse. Mehr Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen finden Sie im Internet unter www.vgrdl.de. (IT.NRW)

(301 / 24) Düsseldorf, den 24. September 2024

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Rohrleitungen an einem Industriegebäude
Donnerstag, 25. Juli 2024
Wirtschaftskraft
Wirtschaftsleistung
Bruttowertschöpfung

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2022 ist die Wirtschaftsleistung (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) in fast allen nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Der Wert belief sich auf rund 794 Milliarden Euro (+6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichten Duisburg (+12,7 Prozent), Bochum (+12,1 Prozent) und Gelsenkirchen (+11,7 Prozent) die höchsten Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr. Maßgebliche Wachstumsimpulse kamen aus dem Verarbeitenden Gewerbe. Insgesamt verzeichnete das Ruhrgebiet einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um +7,4 Prozent und liegt damit knapp über dem Bundeswert (+7,2 Prozent). Die niedrigsten Zuwachsraten in NRW wurden in Solingen (+1,3 Prozent) und in Krefeld (+0,1 Prozent) verzeichnet. Lediglich für Leverkusen wurde ein Rückgang von 2,8 Prozent ermittelt. Hier trug das Verarbeitende Gewerbe zum negativen Ergebnis bei.

Stadt Bonn Spitzenreiter mit 104 469 Euro je erwerbstätige Person

Die Stadt Bonn erreichte mit 104 469 Euro je erwerbstätige Person den höchsten Wert aller Kreise und kreisfreien Städte des Landes (+5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Auf den weiteren Plätzen folgten Düsseldorf mit 103 369 Euro (+4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und Leverkusen mit 101 533 Euro (−4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die niedrigsten Werte ergaben sich für Hamm (69 405 Euro), Oberhausen (67 629 Euro) und Bottrop (66 707 Euro). Für NRW errechnete das Statistische Landesamt einen durchschnittlichen Wert von 81 605 Euro je erwerbstätige Person (+4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen im Jahr 2022 je erwerbstätige Person in NRW

Allein Köln und Düsseldorf trugen ein Sechstel zur Wirtschaftskraft NRWs bei

Das Bruttoinlandsprodukt in NRW belief sich im Jahr 2022 auf rund 794 Milliarden Euro, das waren 6,3 Prozent mehr als im Jahr 2021. Damit lag das Wachstum jedoch unter dem des Bundesgebiets. Hier lag der Wert bei +7,2 Prozent. Köln trug 9,4 Prozent und Düsseldorf 7,4 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei – diese beiden Städte stellten damit etwa ein Sechstel der Wirtschaftskraft Nordrhein-Westfalens. Alle angegebenen Werte beziehen sich auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen – sie sind also nicht preisbereinigt.

Mehr Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen und weitere Ergebnisse des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder”, dem auch der Landesbetrieb IT.NRW als Statistisches Landesamt angehört, finden Sie im Statistikportal. (IT.NRW)

(234 / 24) Düsseldorf, den 25. Juli 2024

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie in unserer Landesdatenbank NRW.

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