Landesbetrieb IT.NRW
IT-Dienstleister und Statistik
Bericht mit Diagrammen und Pfeil
Mittwoch, 1. Oktober 2025
Konjunktur
Wirtschaft
Unternehmen
Nahrungsmittel

Düsseldorf (IT.NRW). Der preisbereinigte Absatz im Nahrungsmittelhandel lag im Juni 2025 im Durchschnitt mit einer Veränderungsrate von 0,04 % marginal über dem Vorjahreswert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Abschwung im nordrhein-westfälischen Handel mit Nahrungsmitteln gestoppt. Damit zeigt einer der Indikatoren für den privaten Konsum im Juni eine stabilere Lage als noch in den Vorjahren. Die Konsumenten in NRW stellten in etwa gleich viele Waren in den Einkaufswagen wie im letzten Jahr. Bereits im Vormonat Mai 2025 war der Umsatzindex nur noch um 0,5 % gesunken – der bisherige Rückgang der Monatswerte verlangsamte sich somit zusehends.

Durchschnittliche Veränderung von Einzelhandel, Produktion und Importen von Nahrungsmitteln

Abschwung der Produktion gebremst

Auch bei der Produktion von Nahrungsmitteln in NRW sind die früheren Rückgänge überwunden. Die Lage der Zulieferer für den Handel ist damit ebenfalls weniger schlecht als im Vorjahr. Noch im ersten Halbjahr 2024 war der preisbereinigte Produktionsindex im Durchschnitt um bis zu 5,2 % gegenüber dem jeweiligen Vorjahresdurchschnitt gefallen. Im ersten Halbjahr 2025 sank die Produktionsmenge deutlich langsamer. Der Rückstand lag nur noch zwischen minus 0,8 und 0,1 %. Nach einem kurzen Wachstumsimpuls von 0,3 % im Juni ist der Produktionswert im bereits vorliegenden Juli 2025 erneut nur um 0,2 % gefallen.

Importmengen schwanken nur noch wenig

Schließlich nahmen auch die Schwankungen bei den Importmengen von Nahrungsmitteln ab. Das ist zwar noch kein eindeutiger Wachstumstrend: Geringere Schwankungen bedeuten aber, dass die Wareneinkäufer für Industrie und Handel in NRW aktuell wieder mit etwas mehr Sicherheit planen konnten. Im Jahr 2025 hatten sich die durchschnittlichen Warentransporte zwischen minus 0,6 und plus 2,5 % zum Vorjahresmonat verändert. Aktuell liegen die Importmengen um 0,5 % über den Vorjahresdaten.

Nahrungsmittelhandel zwar gefestigt, aber kein Hinweis auf neue Konsumneigung

Insgesamt zeigt sich die Lage in der Nahrungsmittelbranche stabiler: Die Ergebnisse sowohl für Einzelhandel, als auch die vorlaufenden Daten für Produktion und Importe lassen klar erkennen, dass sich der bisherige Abschwung verlangsamt hat. Bislang jedoch stagniert die Entwicklung ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Ein Hinweis auf einen wachsenden Konsum privater Haushalte in NRW ist hier noch nicht zu sehen.

Unser Datenangebot im Konjunkturmonitor NRW

Diese und weitere Informationen zu interessanten Sachverhalten hat das Landesamt für Statistik als „KonjunkturMonitor NRW” veröffentlicht. Als neues Datenangebot enthält der Monitor die gleitenden 3-Monatsdurchschnitte für ausgewählte Indikatoren. Alle Angaben wurden auf Basis dieses Datenangebotes zum Stand 23. September 2025 berechnet. Das interaktive Angebot bündelt konjunkturrelevante Daten zu den verschiedenen Sektoren der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Der KonjunkturMonitor NRW bietet für diverse Indikatoren anschauliche Visualisierungen und Downloads zur weiteren Bearbeitung.

Methodische Hinweise zur Berechnung

Indizes dienen dazu, die Veränderungen von Indikatoren über längere Zeiträume zu beobachten. Produktionsindizes messen das Volumen der preisbereinigten Produktion im Vergleich zum Basisjahr. Der durchschnittliche Indexwert wird für jeden Berichtsmonat mit den jeweiligen zwei Vormonatswerten ermittelt (gleitender Mittelwert). Die hier dargestellten Ergebnisse sind preisbereinigte Indizes, d. h. schwankende Produktionswerte sind eine Folge von veränderten Produktionsmengen (Volumenindex) und nicht von Preisänderungen.

Enthaltene Messgrößen

Der Index des Einzelhandels mit Nahrungsmitteln wird ermittelt aus den Umsätzen aus dem Verkauf von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren in Verkaufsräumen. Verkauft wird an Privatpersonen, so dass die Güter als Konsumgüter zu werten sind. Als Nahrungsmittel zählen hier Obst, Gemüse und Kartoffeln. Ebenso Fleisch- und Fischerzeugnisse, Backwaren, Milcherzeugnisse, Fette und alle weiteren Lebensmittelprodukte zum Angebot in Verkaufsräumen.

Die Produktion von Nahrungsmitteln wird gemessen am voraussichtlichen Absatzwert der Güter zum Meldezeitpunkt. Für bereits weiterverkaufte Produkte zählt der Verkaufspreis. Im Unterschied zum Einzelhandel sind hier zum einen auch Futtermittel für Tiere enthalten. Zum anderen sind Getränke und Tabakwaren ausgeschlossen. Ebenfalls ausgeschlossen sind landwirtschaftliche Erzeugnisse, die ohne wesentliche Bearbeitung im Einzelhandel angeboten werden.

Der Außenhandel mit Nahrungsmitteln enthält dieselben Güter wie der Produktionsindex. Erfasst werden Güter bei Grenzübertritt nach Deutschland und mit Lieferort in NRW. Im Unterschied zu den Indizes werden hier die importierten Mengen dargestellt, da diese auch ohne Preisbereinigung mit den Indexdaten verglichen werden können. Für Importwerte in Euro liegen keine preisbereinigten Ergebnisse vor.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Der „KonjunkturMonitor NRW” ist kostenfrei und ohne Registrierung erreichbar.

Die Daten zu Verbraucherpreisen in NRW finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.

(287 / 25) Düsseldorf, den 1. Oktober 2025

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Kleidungsstücke im Geschäft
Dienstag, 25. Februar 2025
Einzelhändler
Umsatzentwicklung
Beschäftigtenzahl

Düsseldorf (IT.NRW). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist im Jahr 2024 der reale Umsatz im Einzelhandel – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 0,2 Prozent gestiegen. Nominal betrug der Umsatzanstieg 1,6 Prozent. Verglichen mit dem Jahr 2019 stieg der Umsatz um 1,1 Prozent.

Im Jahresverlauf 2024 zeigte sich der Index des Einzelhandels im Februar auf seinem Jahrestiefpunkt von 104,6. Bereits Im März erholte er sich auf einen Index von 116,1. In den darauffolgenden Monaten verlor er erneut und erreichte im September einen Wert von 109,4. Das Ende des Jahres 2024 ist gekennzeichnet von einem Zuwachs bis zum Jahreshoch im Dezember (123,5).

Seit 2021 fällt der Dezemberwert, verglichen mit dem jeweiligen Vorjahr, schwächer aus. Der mehrjährige Abwärtstrend hat sich in diesem Jahr deutlich verlangsamt (2021 = 137,2; 2022 = 129,2; 2023 = 124,8; 2024 = 123,5).

Der Beschäftigtenindex des Einzelhandels sank im Jahr 2024 um 2,5 Prozent.

Reale Umsatzentwicklung im NRW-Einzelhandel

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der reale Umsatzindex im Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (4,4 Prozent), dem Versand- und Internet-Einzelhandel (4,0 Prozent) und dem Einzelhandel mit Kommunikations- und Informationstechnik (2,6 Prozent). Rückläufig war der Umsatz beim Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen (−5,8 Prozent) sowie der Umsatz im Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker und Einrichtungsbedarf (−2,3 Prozent).

Methodische Hinweise

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es in der Corona-Krise zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat August 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt. Frühere Ergebnisse und Daten für weitere Wirtschaftszweige des Einzelhandels stehen in der Landesdatenbank NRW bereit.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(052 / 25) Düsseldorf, den 25. Februar 2025

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Kaffeetasse auf Untersetzer und Schaufensterpuppen bekleidet
Montag, 14. Oktober 2024
Einzelhandel
Umsatzentwicklung

Der Umsatz im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ist in den Monaten Mai bis Juli 2024 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – zurückgegangen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag der preisbereinigte Einzelhandelsumsatz (Stand Berichtsmonat Juli 2024) im Mai um 1,6 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Im Juni 2024 lag der Umsatz um 4,3 Prozent unter dem Wert von Juni 2023. Im Juli gab es einen Umsatzanstieg von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert.

Die Veröffentlichung der Daten zum Einzelhandel wird nun wieder aufgenommen – auch die Daten aus den Bereichen Gastgewerbe, Dienstleistung und Kfz- und Großhandel sind in Kürze wieder verfügbar

Detaillierte Zahlen zu den Berichtsmonaten Mai bis Juli werden in der Landesdatenbank NRW des Statistischen Landesamtes sowie in Statistischen Berichten veröffentlicht. Ursache für die verspätete Bereitstellung dieser Berichte waren Umstellungsarbeiten zur Erfüllung neuer Datenanforderungen der Europäischen Union und dabei aufgetretener IT-Probleme. Auch die Veröffentlichung der Zahlen für die Bereiche Gastgewerbe, Dienstleistung sowie Kfz- und Großhandel wird in den nächsten Wochen wieder aufgenommen.

Die Umstellungen ermöglichen es den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder, Zahlen zu einzelnen Wirtschaftsbereichen künftig noch trennschärfer nach sogenannten Geschäftsfeldern auszuweisen. Die Veröffentlichung erster Ergebnisse dieser neuen Darstellungseinheit ist zeitgleich mit der kommenden Basisjahrumstellung für diesen Winter geplant.

Frühere Ergebnisse und Daten des Einzelhandels für weitere Wirtschaftszweige sind im KonjunkturMonitorNRW veröffentlicht und stehen in der Landesdatenbank NRW bereit.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(321 / 24) Düsseldorf, den 14. Oktober 2024

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Kleidungsstücke im Geschäft
Dienstag, 2. Juli 2024
Konjunktur
Wirtschaft
Unternehmen

Düsseldorf (IT.NRW). Die preisbereinigten Umsätze der Unternehmen im NRW-Einzelhandel sind im ersten Quartal 2024 um durchschnittlich −0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag der Umsatzindex bei einem Wert von durchschnittlich 108,7 Punkten. Der Beschäftigtenindex im Einzelhandel ist ebenfalls zurückgegangen und fiel auf einen Durchschnitt von 104,2 Punkten. Damit unterschritt das Beschäftigungsniveau das Vorjahresergebnis um −2,4 Prozent.

Umsatzindex im Einzelhandel zum siebten Mal in Folge niedriger als das Vorjahresergebnis

Im langfristigen Vergleich zeigt die Geschäftslage im Einzelhandel noch keinen Hinweis für eine Erholung des privaten Konsums in Nordrhein-Westfalen. Im ersten Quartal 2024 ist der vierteljährliche Umsatzindex zum siebten Mal in Folge niedriger als das jeweilige Vorjahresergebnis. Inzwischen liegt er nur noch 3,0 Prozent höher als der Tiefstwert während des Corona-Lockdowns. Der damalige Index im ersten Quartal 2021 betrug 105,5 Punkte.

Umsatzindex im Einzelhandel in NRW

Mehr Produktion, weniger Beschäftigte im Dienstleistungssektor

Bei den Dienstleistungsunternehmen in NRW hat sich auf der einen Seite das saisonbereinigte Produktionsniveau erhöht. Im ersten Quartal 2024 lag es um 2,1 Prozent höher als noch im vierten Quartal 2023. Auf der anderen Seite hat sich die Beschäftigungssituation verschlechtert. Der durchschnittliche Beschäftigtenindex ist zu Jahresbeginn 2024 um −0,3 Prozent gesunken. Dies ist der erste Rückgang der Personalsituation seit dem vierten Quartal 2020.

Produktionsindex um 2,0 Prozent höher als Ende 2023

Der Output der nordrhein-westfälischen Industrie ist im Durchschnitt höher als noch zum Ende des Jahres 2023. Der saisonbereinigte Produktionsindex ist im ersten Quartal 2024 um durchschnittlich 2,0 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2023 gestiegen. Der saisonbereinigte Index der neuen Aufträge sank um −0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

Auftragseingangsindex im Verarbeitenden Gewerbe in NRW

Leichte Erholung im Güterhandel mit ausländischen Märkten

Im Güterhandel mit den ausländischen Märkten zeichnet sich eine leichte Erholung ab. Im aktuellen Ergebnis für das erste Quartal 2024 lagen die Exportmengen um durchschnittlich 3,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Importe in den nordrhein-westfälischen Markt hingegen sanken zu Beginn des Jahres 2024 um −4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt.

Das Statistische Landesamt veröffentlicht künftig vierteljährlich eine Pressemeldung zur Konjunktur in Nordrhein-Westfalen. Diese und weitere Informationen zur Wirtschaftsentwicklung sind auch im „KonjunkturMonitor NRW“ zu finden. Alle Quartalsangaben wurden berechnet auf Basis dieses Datenangebotes zum Stand 24.06.2024. (IT.NRW)

(202 / 24) Düsseldorf, den 2. Juli 2024

Der „KonjunkturMonitor NRW“ ist kostenfrei und ohne Registrierung erreichbar.

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Kaffeetasse auf Untersetzer und Schaufensterpuppen bekleidet
Freitag, 21. Juni 2024
Einzelhändler
Gastgewerbe
Beherbergungen
Gastronomie
Umsatzentwicklung
Beschäftigtenzahl

Düsseldorf (IT.NRW). Der Umsatz im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ist im April 2024 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 2,5 Prozent höher als im April 2023 gewesen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, ist der Umsatz im Vergleich zu April 2019 um 1,6 Prozent gesunken.

Das Gastgewerbe verzeichnete im April 2024 ein reales Umsatzminus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Vergleich zu April 2019 ist der Umsatz um 12,7 Prozent gesunken.

Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik mit höchstem Umsatzanstieg

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Umsatz im Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik im April 2024 um 8,9 Prozent. Einen vergleichbaren Umsatzanstieg konnten Apotheken und der Einzelhandel mit medizinischen Geräten (+8,0 Prozent) sowie der Versand- und Internet-Einzelhandel (+7,1 Prozent) verzeichnen. Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen (−5,1 Prozent) und der Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (−2,8 Prozent) mussten dagegen im Vergleich zum April 2023 Umsatzeinbußen hinnehmen.

Reale Umsatzentwicklung des NRW-Einzelhandels

Insgesamt war der Umsatz für den Einzelhandel im April 2024 nominal um 3,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Beschäftigten sank um 2,5 Prozent.

Umsatzanstieg in der Beherbergung; Gastronomie verlor an Umsatz

In der Beherbergung war der Umsatz im April 2024 real um 5,3 Prozent höher als im April 2023. Sonstige Beherbergungsstätten (Privatquartiere, Wohnheime etc.) steigerten den Umsatz um 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Campingplätze (−15,1 Prozent) und Ferienunterkünfte u. Ä. (−14,9 Prozent) mussten dagegen Umsatzeinbußen hinnehmen.
In der Gastronomie insgesamt sank der reale Umsatz im April 2024 um 2,2 Prozent. Insbesondere Restaurants, Gaststätten und Imbissstuben verloren gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 Prozent. Caterer und sonstige Verpflegungsdienstleister (+8,2 Prozent) und der Ausschank von Getränken (+0,6 Prozent) konnten im April 2024 einen Anstieg ihrer Umsätze erzielen.

Reale Umsatzentwicklung im NRW-Gastgewerbe

Insgesamt ist der Umsatz für das Gastgewerbe nominal um 3,1 Prozent gestiegen. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im April 2024 um 1,6 Prozent über dem Ergebnis von April 2023.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es in der Corona-Krise zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat August 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.

Frühere Ergebnisse und Daten für weitere Wirtschaftszweige des Einzelhandels und des Gastgewerbes stehen in der Landesdatenbank NRW unter Einzelhandel und Gastgewerbe bereit.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung (IT.NRW)

(189 / 24) Düsseldorf, den 21. Juni 2024

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Mittwoch, 22. Mai 2024
Einzelhändler
Gastgewerbe
Beherbergungen
Gastronomie
Umsatzentwicklung
Beschäftigtenzahl

Düsseldorf (IT.NRW). Der Umsatz im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ist im März 2024 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 2,7 Prozent niedriger als im März 2023 gewesen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, ist der Umsatz im Vergleich zu März 2019 um 3,1 Prozent gestiegen.

Das Gastgewerbe verzeichnete im März 2024 ein reales Umsatzminus von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Verglichen mit März 2019 stellt dieser Wert einen Umsatzrückgang von 18,1 Prozent dar.

Tankstellen erzielten mit einem Plus von 2,2 Prozent den höchsten Umsatzanstieg

Eine der größten Umsatzeinbußen gab es im Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf (−8,3 Prozent). Auch der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen verlor 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Umsatzanstiege im März 2024 wurden beim Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) (+2,2 Prozent) und im Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (+1,3 Prozent) verzeichnet.

Reale Umsatzentwicklung des NRW-Einzelhandels

Insgesamt war der Umsatz für den NRW-Einzelhandel im März 2024 nominal um 0,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Beschäftigten sank um 2,6 Prozent.

Deutliche Umsatzrückgänge in der Beherbergung (–10,7 Prozent) und Gastronomie (–0,6 Prozent)

In der Beherbergung war der Umsatz im März 2024 real um 10,7 Prozent niedriger als im März 2023. Campingplätze verloren 31,7 Prozent an Umsatz. Auch die sonstigen Beherbergungsstätten (Privatquartiere, Wohnheime, etc.) mussten Umsatzeinbußen von 22,7 Prozent hinnehmen.

In der Gastronomie insgesamt sank der reale Umsatz im März 2024 um 0,6 Prozent. Insbesondere Caterer und sonstige Verpflegungsdienstleister verzeichneten einen Umsatzrückgang von 4,4 Prozent. Der Ausschank von Getränken (+1,7 Prozent) konnte steigende Umsatzzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen.

Reale Umsatzentwicklung im NRW-Gastgewerbe

Insgesamt ist der Umsatz für das Gastgewerbe nominal um 0,3 Prozent gesunken. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im März 2024 um 2,0 Prozent über dem Ergebnis von März 2023.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es in der Corona-Krise zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat August 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.

Frühere Ergebnisse und Daten für weitere Wirtschaftszweige des Einzelhandels und des Gastgewerbes stehen in der Landesdatenbank NRW bereit.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(149 / 24) Düsseldorf, den 22. Mai 2024

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Kaffeetasse auf Untersetzer und Schaufensterpuppen bekleidet
Montag, 22. April 2024
Einzelhändler
Gastgewerbe
Beherbergungen
Gastronomie
Umsatzentwicklung
Beschäftigtenzahl

Düsseldorf (IT.NRW). Der Umsatz im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ist im Februar 2024 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 1,1 Prozent höher als im Februar 2023 gewesen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, ist der Umsatz im Vergleich zu Februar 2019 um 2,0 Prozent gestiegen.

Das Gastgewerbe verzeichnete im Februar 2024 ein reales Umsatzplus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Verglichen mit Februar 2019 stellt dies jedoch einen Umsatzrückgang von 15,4 Prozent dar.

Umsatzanstieg bei Apotheken und Einzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln und im Versand- und Internet-Einzelhandel

Die höchsten realen Umsatzanstiege im Februar 2024 wurden bei Apotheken und im Einzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln (7,5 Prozent) und im Versand und Internet-Einzelhandel (4,6 Prozent) verzeichnet. Eine der größten Umsatzeinbußen gab es im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen (−7,9 Prozent). Ebenso verlor der Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik im Vergleich zum Vorjahresmonat (−4,4 Prozent).

Reale Umsatzentwicklung des NRW-Einzelhandels

Insgesamt war der Umsatz für den NRW-Einzelhandel im Februar 2024 nominal um 3,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Beschäftigten sank gegenüber Februar 2023 um 2,3 Prozent.

Umsatzanstieg in der Gastronomie (2,1 Prozent) und Umsatzrückgang bei Beherbergungen (-1,8 Prozent)

Insgesamt stieg der reale Umsatz in der Gastronomie im Februar 2024 um 2,1 Prozent. Insbesondere verzeichneten Caterer und sonstige Verpflegungsdienstleister einen Umsatzanstieg von 5,2 Prozent; auch der Ausschank von Getränken legte gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,6 Prozent zu.

In der Beherbergung war der Umsatz real um 1,8 Prozent niedriger als im Februar 2023. Campingplätze verloren 11,5 Prozent an Umsatz im Februar 2024, ebenso sank der Umsatz bei Ferienunterkünften u. Ä. um 5,0 Prozent. Einen Umsatzanstieg verzeichneten sonstige Beherbergungsstätten (Privatquartiere, Wohnheime, etc.) (2,3 Prozent).

Reale Umsatzentwicklung im NRW-Gastgewerbe

Insgesamt ist der Umsatz für das Gastgewerbe nominal um 4,2 Prozent gestiegen. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im Februar 2024 um 2,2 Prozent über dem Ergebnis von Februar 2023.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es in der Corona-Krise zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat August 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.

Frühere Ergebnisse und Daten für weitere Wirtschaftszweige des Einzelhandels und des Gastgewerbes stehen in der Landesdatenbank NRW bereit.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung (IT.NRW)

(112 / 24) Düsseldorf, den 22. April 2024

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Kaffeetasse auf Untersetzer und Schaufensterpuppen bekleidet
Mittwoch, 20. März 2024
Einzelhändler
Gastgewerbe
Beherbergungen
Gastronomie
Umsatzentwicklung
Beschäftigtenzahl
Weihnachtsgeschäft

Düsseldorf (IT.NRW). Der Umsatz im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ist im Januar 2024 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 1,6 Prozent niedriger als im Januar 2023 gewesen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, ist der Umsatz im Vergleich zu Januar 2019 um 0,7 Prozent gesunken.

Dagegen startete das Gastgewerbe im Januar 2024 mit einem realen Umsatzplus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Verglichen mit Januar 2019 stellt dies jedoch einen Umsatzrückgang von 13,7 Prozent dar.

Umsatzrückgang im NRW-Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten und im Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf

Die höchsten realen Umsatzrückgänge im Januar 2024 wurden im Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten (−7,7 Prozent) und im Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf (−7,2 Prozent) verzeichnet. Der Umsatz im Einzelhandel mit Motorkraftstoffen stieg zu Beginn des neuen Jahres um 4,3 Prozent. Ebenso konnte der Versand- und Internet-Einzelhandel ein Plus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat dazugewinnen.

Reale Umsatzentwicklung des NRW-Einzelhandels

Insgesamt war der Umsatz für den Einzelhandel im Januar 2024 nominal um 1,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Beschäftigten sank gegenüber Januar 2023 um 2,6 Prozent.

Umsatzanstieg bei Beherbergungen (6,4 Prozent) und in der Gastronomie (0,7 Prozent) zum Jahresbeginn

In der Beherbergung war der Umsatz real um 6,4 Prozent höher als im Januar 2023. Die Gastronomie verzeichnete im Januar 2024 – verglichen mit dem Vorjahresmonat – einen Umsatzanstieg von 0,7 Prozent.

In der Gastronomie verloren Restaurants, Gaststätten und Imbissstuben im Januar 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat 0,4 Prozent an Umsatz. Einen Umsatzanstieg von 4,8 Prozent gab es bei Caterern und sonstigen Verpflegungsdienstleistern.

Hotels, Gasthöfe und Pensionen konnten im Januar 2024 einen realen Umsatzanstieg von 6,7 Prozent verzeichnen. Auch Campingplätze starteten mit einem Plus von 4,4 Prozent in das neue Jahr.

Reale Umsatzentwicklung im NRW-Gastgewerbe

Insgesamt ist der Umsatz für das Gastgewerbe nominal um 5,0 Prozent gestiegen. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im Januar 2024 um 1,8 Prozent über dem Ergebnis von Januar 2023.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es in der Corona-Krise zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat August 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.

Frühere Ergebnisse und Daten für weitere Wirtschaftszweige des Einzelhandels und des Gastgewerbes stehen in der Landesdatenbank NRW bereit.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung (IT.NRW)

(083 / 24) Düsseldorf, den 20. März 2024

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Kaffeetasse auf Untersetzer und Schaufensterpuppen bekleidet
Dienstag, 20. Februar 2024
Einzelhändler
Gastgewerbe
Beherbergungen
Gastronomie
Umsatzentwicklung
Beschäftigtenzahl

Düsseldorf (IT.NRW). Der nordrhein-westfälische Einzelhandel hat für das Jahr 2023 im Jahresschnitt einen realen Umsatzrückgang – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – von 3,3 Prozent hinnehmen müssen. Nominal wurden 2,3 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet. Für den Monat Dezember 2023 ist der Umsatz real um 3,6 Prozent niedriger als im Dezember 2022 gewesen. Verglichen mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 sank der Umsatz im Dezember 2023 um 2,4 Prozent, jedoch wurde im Jahresschnitt ein Plus von 0,9 Prozent verzeichnet.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, verzeichnete auch das Gastgewerbe für das Jahr 2023 einen realen Umsatzrückgang von 0,2 Prozent; im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz nominal um 7,4 Prozent. Für den Monat Dezember 2023 stieg der reale Umsatz um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gegenüber 2019 sank der Umsatz im Dezember um −1,7 Prozent und im Jahresschnitt um −15,0r Prozent.

2023: Umsatzanstieg im Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) sowie mit Kommunikations- und Informationstechnik

Im Jahr 2023 konnte nur im Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (+2,7 Prozent) und im Einzelhandel mit Kommunikations- und Informationstechnik (+1,4 Prozent) ein Umsatzanstieg verzeichnet werden. Die größten Umsatzeinbußen gab es beim NRW-Einzelhandel an Verkaufsständen und Märkten (−10,1 Prozent) und im Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf (−8,1 Prozent).

Dezember 2023: Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren um 10,2 Prozent gesunken

Im Dezember 2023 stieg der Umsatz im Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) um 4,1 Prozent. Dagegen wurde einer der höchsten realen Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat im Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (−10,2 Prozent) verzeichnet.

Reale Umsatzentwicklung des NRW-Einzelhandels

Nominal konnte 2023 im NRW-Einzelhandel ein Umsatzanstieg von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Die Beschäftigung stieg im Jahresvergleich 2023 zu 2022 um 0,6 Prozent.

Insgesamt war der Umsatz im Einzelhandel im Dezember 2023 nominal um 1,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Beschäftigten sank gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,7 Prozent.

2023: Umsatzrückgang in der NRW-Gastronomie und steigende Umsätze in der Beherbergung

In der Beherbergung wurde 2023 sowohl real (+3,7 Prozent) als auch nominal (+9,9 Prozent) mehr Umsatz gemacht als im Jahr 2022. Der stärkste Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr konnte bei sonstigen Beherbergungsstätten (Privatquatiere, Wohnheime etc.) mit 4,5 Prozent verzeichnet werden. In der Gastronomie gab es einen realen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent. Beim Ausschank von Getränken gab es den größten Umsatzrückgang (−5,9 Prozent).

Dezember 2023: Umsatzrückgang in der Beherbergung; Steigende Umsätze in der Gastronomie

In der Beherbergung war der Umsatz real um 1,1 Prozent niedriger als im Dezember 2022 und 10,7 Prozent unter dem Niveau von Dezember 2019. Die Gastronomie verzeichnete im Dezember 2023 verglichen mit dem Vorjahresmonat einen Umsatzanstieg von 1,2 Prozent; gegenüber Dezember 2019 war dies ein Rückgang um 18,2 Prozent.

Bei Campingplätzen sank der Umsatz um 26,7 Prozent. Einen Umsatzanstieg gab es bei Caterern und sonstigen Verpflegungsdienstleistern (+5,7 Prozent) und dem Getränkeausschank (+3,1 Prozent).

Reale Umsatzentwicklung im NRW-Gastgewerbe

Insgesamt ist der Umsatz für das Gastgewerbe nominal um 5,9 Prozent gestiegen. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im Dezember 2023 um 5,0 Prozent über dem Ergebnis von Dezember 2022. Für das gesamte Jahr 2023 nahm die Beschäftigung im Gastgewerbe 2023 verglichen mit dem Vorjahr um 6,1 Prozent zu.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es in der Corona-Krise zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat August 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.

Frühere Ergebnisse und Daten für weitere Wirtschaftszweige des Einzelhandels und des Gastgewerbes stehen in der Landesdatenbank NRW bereit.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(046 / 24) Düsseldorf, den 20. Februar 2024

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Freitag, 19. Januar 2024
Einzelhändler
Gastgewerbe
Beherbergungen
Gastronomie
Umsatzentwicklung
Beschäftigtenzahl
Weihnachtsgeschäft

Düsseldorf (IT.NRW). Der Umsatz im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ist im November 2023 zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 0,3 Prozent niedriger als im November 2022 gewesen. Im Gastgewerbe wurde ein realer Umsatzrückgang von 1,1 Prozent verzeichnet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war der Umsatz im Gastgewerbe mit −19,7 Prozent weiterhin niedriger als im November 2019. Der Umsatz im Einzelhandel dagegen stieg im Vergleich zu November 2019 um 0,2 Prozent.

Umsatzanstieg im Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik

Der Umsatz im Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,8 Prozent. Dagegen wurden zwei der höchsten realen Umsatzrückgänge im Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten (−7,8 Prozent) und im Einzelhandel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren (−7,0 Prozent) verzeichnet.

Reale Umsatzentwicklung des NRW-Einzelhandels

Insgesamt war der Umsatz für den Einzelhandel im November 2023 nominal um 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Beschäftigten sank im November 2023 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,8 Prozent.

Umsatz auf Campingplätzen sank um 14,2 Prozent; bei Ferienunterkünften u. Ä. und sonstigen Beherbergungsstätten nahm der Umsatz zu

In der Beherbergung war der Umsatz real um 0,9 Prozent höher als im November 2022 und 19,1 Prozent unter dem Niveau von November 2019. Die Gastronomie verzeichnete im November 2023 verglichen mit dem Vorjahresmonat einen Umsatzrückgang von 1,8 Prozent; gegenüber November 2019 war dies ein Rückgang um 18,7 Prozent.

Bei Campingplätzen sank der Umsatz um 14,2 Prozent. Einen Umsatzanstieg gab es bei sonstigen Beherbergungsstätten (Privatquartiere, Wohnheime, etc.) (+9,7 Prozent) und Ferienunterkünften u. Ä. (+8,3 Prozent).

Reale Umsatzentwicklung im NRW-Gastgewerbe

Insgesamt ist der Umsatz für das Gastgewerbe nominal um 4,5 Prozent gestiegen. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im November 2023 um 4,3 Prozent über dem Ergebnis von November 2022.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es in der Corona-Krise zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat August 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.

Frühere Ergebnisse und Daten für weitere Wirtschaftszweige des Einzelhandels und des Gastgewerbes stehen in der Landesdatenbank NRW bereit.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung (IT.NRW)

(017 / 24) Düsseldorf, den 19. Januar 2024

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