Landesbetrieb IT.NRW
Statistik und IT-Dienstleistungen
Luftaufnahme Siedlung mit Häusern
Montag, 4. August 2025

Düsseldorf (IT.NRW). Zum Stichtag 31.12.2024 gibt es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 9,3 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist die Zahl der Wohnungen damit um 0,4 % höher als ein Jahr zuvor (+40.047 Wohnungen).

Die Durchschnittswohnung ist 92,4 qm groß – ein Drittel der Wohnungen hat fünf und mehr Räume

Im Durchschnitt ist eine Wohnung in NRW 92,4 Quadratmeter groß. Jedem Einwohner unseres Bundeslandes stehen durchschnittlich 47,5 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Rein rechnerisch hat jede Wohnung 4,2 Räume (einschließlich Küchen) und wird von 1,9 Personen bewohnt. Rund die Hälfte der Wohnungen hat drei (24,5 %) oder vier (26,8 %) Räume. Rund ein Drittel (34,3 %) aller Wohnungen verfügt über fünf oder mehr Räume. 11,0 % sind Zweiraum- und 3,3 % Einraumwohnungen. Die rein rechnerisch größten Wohnungen des Landes gibt es Ende 2024 in den Gemeinden Hopsten im Kreis Steinfurt (135,8 Quadratmeter), Borgentreich im Kreis Höxter (134,2) und Stemwede im Kreis Minden-Lübbecke (133,8). In den Städten Aachen (76,0 Quadratmeter), in Gelsenkirchen (76,8) sowie in Duisburg und Köln (jeweils 77,3) sind die Wohnungen im Schnitt am kleinsten.

Auch die Wohnfläche, die jeder Einwohner zur Verfügung hat, ist in den Städten Gelsenkirchen (39,4 Quadratmeter) und Duisburg (40,0) sehr gering, wohingegen im Hochsauerlandkreis (54,9) sowie im Kreis Höxter (57,0) deutlich mehr Wohnfläche je Einwohner zur Verfügung steht.

Wohnfläche im Wohn- und Nichtwohnbau je Einwohner am 31.12.2024

Wohnungsbestandsquote liegt je nach Gemeinde zwischen 38,9 und 63,8

Die Wohnungsbestandsquote – die Anzahl der Wohnungen je 100 Einwohner – liegt für NRW bei 51,3. Wenige Wohnungen – gemessen an der Einwohnerzahl – weisen die Gemeinden Schöppingen im Kreis Borken (38,9 Wohnungen je 100 Einwohner) und Horstmar im Kreis Steinfurt (39,0) auf. Eine hohe Wohnungsbestandsquote haben die Gemeinden Winterberg im Hochsauerlandkreis (63,8) und Altena im Märkischen Kreis (58,7) sowie die Stadt Düsseldorf (57,4 Wohnungen je 100 Einwohner).

Wohnungsbestandsquote in den kreisfreien Städten und Gemeinden von NRW am 31.12.2024

Methodische Hinweise

Wie die Statistiker mitteilen, handelt es sich bei den vorgelegten Daten um die Ergebnisse der Fortschreibung des Gebäude- und Wohnungsbestands zum Stichtag 31.12.2024 auf Basis der im Rahmen des Zensus 2022 durchgeführten Gebäude- und Wohnungszählung. Auch die Ergebnisse zum Stand 31. Dezember 2022 und 2023 liegen revidiert auf neuer Fortschreibungsbasis des Zensus 2022 vor.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse der Statistik der Fortschreibung des Gebäude- und Wohnungsbestands finden Sie in der Landesdatenbank NRW

(223 / 25) Düsseldorf, den 4. August 2025

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Dienstag, 6. August 2024

Düsseldorf (IT.NRW). Zum Zensusstichtag am 15. Mai 2022 wurden rund zwei Drittel aller 9 132 252 Wohnungen in NRW mit einer Gasheizung beheizt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, war Gas damit der am weitesten verbreitete Energieträger. Die Spannbreite reichte von 14,7 Prozent in der Stadt Heimbach bis 87,0 Prozent in Gronau.

Regionale Unterschiede in NRW bei der Nutzung von Heizöl und Fernwärme

Für 14,0 Prozent der Wohnungen diente Heizöl als Energielieferant. Fast ein Zehntel der Wohnungen wurde zentral mit Fernwärme beliefert. Auch bei diesen Energieträgern gab es deutliche regionale Unterschiede. Heizöl kam vor allem im Osten und Südwesten NRWs zum Einsatz, Fernwärme hatte den Schwerpunkt tendenziell im westlichen Ruhrgebiet. Die höchsten Anteile an mit Fernwärme beheizten Wohnungen gab es allerdings in Hürth (52,5 Prozent) und Hückelhoven (37,3 Prozent).

Energieträger Gas war auch bei Neubauten mit fast 50 Prozent, die am häufigsten genutzte Energieart in NRW

Während in weniger als drei Prozent der Wohnungen, die vor 2010 errichtet wurden, mit Solar, Geothermie oder Wärmepumpen geheizt wurde, waren es bei den nach 2010 gebauten Wohnungen mehr als jede vierte. Doch auch bei den Neubauten war der Energieträger Gas mit fast 50 Prozent am häufigsten vertreten. Ölheizungen wiederum wurden in Neubauten ab 2010 so gut wie gar nicht mehr als Energielieferant eingesetzt.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zur Wohnlandschaft in Nordrhein-Westfalen sind in der StoryMap Wohnen zu finden. Betrachtet werden die Wohnungen in Wohngebäuden.

Darüber hinaus bieten die abrufbaren Gemeindeblätter Informationen zu jeder NRW-Gemeinde. Pro Gemeinde stehen vier Excel-Dateien zu den Themen Bevölkerung, Haushalte, Gebäude und Wohnungen sowie Wohnsituation zur Verfügung. (IT.NRW)

(246 / 24) Düsseldorf, den 6. August 2024

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Dienstag, 16. Juli 2024

Düsseldorf (IT.NRW). Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter betrug in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai 2022, dem Zensusstichtag, 6,82 Euro pro Quadratmeter. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, war die Miete damit im Mittel etwas günstiger als im bundesweiten Durchschnitt (7,28 Euro).

Mieten entlang der Rheinschiene waren überdurchschnittlich hoch – niedrigste Nettokaltmieten gab es im Kreis Höxter

In Köln, Düsseldorf und Bonn lag die Netto-Quadratmetermiete in Wohnungen im Schnitt bei mehr als neun Euro. Auch in Münster und weiteren Gemeinden entlang der Rheinschiene von Bonn bis Düsseldorf waren die Mieten überdurchschnittlich hoch. Relativ günstig lebte es sich in Ostwestfalen-Lippe: Mit Borgentreich, Nieheim, Beverungen und Marienmünster lagen die vier Gemeinden mit den niedrigsten Nettokaltmieten pro Quadratmeter im Kreis Höxter.

Eigentumsquote in den NRW-Gemeinden liegt zwischen rund 22 und 75 Prozent

In Marienmünster und Borgentreich war der Anteil an Mietwohnungen NRW-weit am geringsten. In rund 75 Prozent der Wohnungen lebten hier die Eigentümerinnen oder die Eigentümer selbst, während es im NRW-Durchschnitt 40 Prozent waren. Den höchsten Anteil an Mietwohnungen gab es in Düsseldorf (78 Prozent).

Bonn, Düsseldorf und Münster hatten die höchsten Nettokaltmieten in Neubauten

Am höchsten war die Nettokaltmiete in Wohnungen, die 2010 und später errichtet wurden: NRW weit betrug die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter in Neubauten 8,91 Euro. Auch hier gehören Bonn, Düsseldorf und Münster mit Nettokaltmieten in Neubauten zwischen 11,93 Euro (Bonn) und 11,16 Euro (Münster) zu den Spitzenreitern. In den Baualtersklassen vor der Jahrtausendwende ist ein relativ konstantes Mietniveau in NRW festzustellen. Allerdings unterschied sich z. B. in Köln und Bonn die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter in Altbauten mit einem Baujahr vor 1919 kaum von der in Neubauten.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zur Wohnlandschaft in Nordrhein-Westfalen sind in der StoryMap Wohnen zu finden. Betrachtet werden die Wohnungen in Wohngebäuden. (IT.NRW)

(220/ 24) Düsseldorf, den 16. Juli 2024

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Mittwoch, 3. Juli 2024

Düsseldorf (IT.NRW). Die Wohnungen in NRW-Wohngebäuden waren am 15. Mai 2022, dem Zensusstichtag, im Schnitt 92,7 Quadratmeter groß und damit 2,4 Quadratmeter größer als beim letzten Zensus 2011 ermittelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, gab es die geringste durchschnittliche Wohnfläche in den Großstädten des Ruhrgebiets und der Rheinschiene, insbesondere in Gelsenkirchen (76,6 qm), Düsseldorf, Duisburg und Köln (jeweils 77,6 qm). In den eher ländlich geprägten Regionen Ostwestfalen-Lippe, dem Münsterland und der Eifel war die durchschnittliche Wohnfläche in NRW am größten.

Großteil der NRW-Wohngebäude sind Einfamilienhäuser

Wie bereits 2011 war der Großteil der Wohngebäude Einfamilienhäuser. Im Mai 2022 betrug deren Wert 63,3 Prozent. Dies entspricht einem Anstieg von 1,8 Prozentpunkten im Vergleich zum letzten Zensus 2011. Besonders westlich des Rheins dominierten die Einfamilienhäuser die Gebäudelandschaft und machten dort in einigen Gemeinden fast 90 Prozent der Wohngebäude aus. Hierzu zählen z. B. die Gemeinden Selfkant (89,4 Prozent), Waldfeucht (85,8 Prozent) und Vettweiß (85,3 Prozent). Gebäude mit sieben bis zwölf Wohnungen standen prozentual am häufigsten in Düsseldorf (21,5 Prozent) und Köln (16,2 Prozent). Als Wohngebäude werden Gebäude bezeichnet, deren Gesamtnutzfläche mindestens zur Hälfte Wohnzwecken dient.

Durchschnittliche NRW-Leerstandsquote bei 1,4 Prozent

Der marktaktive Leerstand – also leerstehende Wohnungen in Wohngebäuden, die dem Wohnungsmarkt unmittelbar oder innerhalb von drei Monaten zur Verfügung stehen – lag im Mai 2022 im Landesdurchschnitt bei 1,4 Prozent. Im Ruhrgebiet war die marktaktive Leerstandsquote insgesamt vergleichsweise hoch; das Maximum von fast drei Prozent wurde in Gelsenkirchen erreicht.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zur Wohnlandschaft in Nordrhein-Westfalen sind ab sofort in der StoryMap Wohnen zu finden. (IT.NRW)

(205 / 24) Düsseldorf, den 3. Juli 2024

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Panorama einer Stadt
Donnerstag, 13. Juli 2023

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 hat es in Nordrhein-Westfalen 9,2 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden gegeben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der Wohnungen damit um 0,5 Prozent (+45 718 Wohnungen) höher als ein Jahr zuvor und um 5,6 Prozent (+487 197 Wohnungen) höher als Ende 2010.

Den stärksten Anstieg der Wohnungszahlen aller 396 Städte und Gemeinden des Landes gegenüber 2010 ermittelte das Statistische Landesamt für die beiden zum Kreis Heinsberg gehörenden Kommunen Gangelt (+21,7 Prozent) und Wassenberg (+20,7 Prozent). In zwei Städten NRWs war die Wohnungsanzahl 2022 niedriger als im Jahr 2010: Altena im Märkischen Kreis (−3,3 Prozent) und Bergneustadt im Oberbergischen Kreis (−0,5 Prozent).

Im Durchschnitt war jede Wohnung 90,7 Quadratmeter groß. Jedem Einwohner NRWs standen durchschnittlich 46,0 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Rein rechnerisch hatte jede Wohnung 4,3 Zimmer (einschließlich Küchen). Knapp die Hälfte der Wohnungen hatte drei (23,5 Prozent) oder vier (25,8 Prozent) Räume. 37,2 Prozent aller Wohnungen verfügten über fünf oder mehr Räume. 10,3 Prozent waren Zweiraum- und 3,2 Prozent Einraumwohnungen.

Die rein rechnerisch größten Wohnungen des Landes gab es Ende 2022 in den beiden zum Kreis Minden-Lübbecke gehörenden Gemeinden Stemwede (130,4 Quadratmeter) und Hille (126,7 Quadratmeter) sowie in Heek (127,0 Quadratmeter) im Kreis Borken und in Selfkant (126,5 Quadratmeter) im Kreis Heinsberg. In Gelsenkirchen (75,2 Quadratmeter), Duisburg (76,0 Quadratmeter) sowie in den Städten Aachen und Düsseldorf (jeweils 76,4 Quadratmeter) waren die Wohnungen im Schnitt landesweit am kleinsten.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, handelt es sich bei den vorgelegten Daten um Ergebnisse der Fortschreibung des Gebäude- und Wohnungsbestands zum Stichtag 31.12.2022 auf Basis der im Rahmen des Zensus 2011 durchgeführten Gebäude- und Wohnungszählung.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(222 / 23) Düsseldorf, den 13. Juli 2023

mit Schriftzug Wie heizt Deutschland?
Donnerstag, 18. August 2022

Düsseldorf (IT.NRW). Mehr als die Hälfte (52,1 Prozent) aller bewohnten Wohnungen in Deutschland wird überwiegend mit Gas beheizt. Wie die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder in einem deutschlandweiten Vergleich auf Basis des Mikrozensus 2018 ermittelten, gibt es regional Unterschiede: Im Nordwesten Deutschlands wird Erdgas vergleichsweise häufig genutzt. Den höchsten Anteil hat Gas als primäre Heizenergie deutschlandweit in der Statistischen Region Weser-Ems (85,2 Prozent), an zweiter Stelle liegt der Regierungsbezirk Arnsberg (68,7 Prozent) und an dritter Stelle die Statistische Region Hannover (67,4 Prozent). Im Süden sind die Anteile von Gas als Heizenergieart in Wohnungen geringer. Den geringsten Anteil hat Gas in den Statistischen Regionen Trier (23,5 Prozent) und Niederbayern (24,5 Prozent).

Betrachtet man die Baufertigstellungen von Wohngebäuden aus der Baufertigstellungsstatistik in den Jahren von 2016 bis 2020, ist Gas in Deutschland mit einem Anteil von 44,9 Prozent auch hier die am häufigsten eingesetzte primäre Heizenergie. Umweltthermie ist bei 32,4 Prozent der neu fertiggestellten Wohngebäude die primäre Heizenergieart und steht damit an zweiter Stelle (nach Gas). Auch bei den neuen Wohngebäuden zeigen sich regionale Unterschiede: Im Nordwesten Deutschlands wird Gas häufiger als primäre Heizenergie eingesetzt als in anderen Regionen. Am höchsten ist der Anteil im Landkreis Aurich mit 91,9 Prozent, gefolgt vom Landkreis Leer mit einem Anteil von 90,9 Prozent und Bremerhaven mit 90,0 Prozent. In NRW hat der Kreis Steinfurt mit 72,2 Prozent den höchsten Anteil. Den geringsten Anteil an den von 2016 bis 2020 fertiggestellten Wohngebäuden hat Gas deutschlandweit in der kreisfreien Stadt Flensburg mit 2,5 Prozent. In NRW ist der Anteil in der kreisfreien Stadt Bottrop mit 23,0 Prozent am geringsten.

Auf der Themenseite „Wie heizt Deutschland?” im Statistikportal stellen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder in interaktiven Karten regionale Ergebnisse für bewohnte Wohnungen auf Basis des Mikrozensus 2018 für die von 2016 bis 2020 fertiggestellten Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden und für den Energieverbrauch der Industrie dar. (IT.NRW)

(350 / 22) Düsseldorf, den 18. August 2022

Luftbildaufnahme der Stadt Bonn mit Stadthaus
Dienstag, 12. Juli 2022

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2021 gab es in Nordrhein-Westfalen 9,2 Millionen Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der Wohnungen um 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 5,1 Prozent höher als Ende 2010.

Den stärksten Anstieg der Wohnungszahlen aller 396 Städte und Gemeinden des Landes gegenüber 2010 ermittelten die Statistiker für die Gemeinde Südlohn (+18,7 Prozent), die Stadt Wassenberg (+18,6 Prozent) und die Gemeinde Gangelt (+18,0 Prozent). In zwei Gemeinden NRWs war die Zahl der Wohnungen Ende 2021 niedriger als Ende 2010 (Altena:−3,4 Prozent; Bergneustadt: −0,7 Prozent).

Die rein rechnerisch größten Wohnungen des Landes gab es Ende 2021 in den Gemeinden Stemwede (130,5 Quadratmeter), Heek (127,0 Quadratmeter), Hille (126,8 Quadratmeter) und Selfkant (126,3 Quadratmeter). In den Städten Gelsenkirchen (75,2 Quadratmeter), Duisburg (76,0 Quadratmeter), Aachen (76,3 Quadratmeter) und Düsseldorf (76,5 Quadratmeter) waren die Wohnungen im Schnitt am kleinsten.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, handelt es sich bei den vorgelegten Daten um fortgeschriebene Ergebnisse auf Basis der im Rahmen des Zensus 2011 durchgeführten Gebäude- und Wohnungszählung.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein- Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(296 / 22) Düsseldorf, den 12. Juli 2022