Landesbetrieb IT.NRW
IT-Dienstleister und Statistik
Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Freitag, 23. August 2024
Hochschulen
Universitäten
Studium

Düsseldorf (IT.NRW). Im Prüfungsjahr 2023 haben 67 511 Personen einen ersten Studienabschluss an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen erworben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Jubiläums der „Bologna-Reform” mitteilt, waren sie bei Bestehen ihres Erststudiums durchschnittlich 24 Jahre alt. Im Jahr 1999, als die „Bologna-Reform” beschlossen wurde, hatte das Durchschnittsalter der Absolventinnen und Absolventen eines Erststudiums noch bei 27 Jahren gelegen. Seitdem ist das Durchschnittsalter kontinuierlich gesunken.

Absolventinnen/Absolventen eines Erststudiums in Nordrhein-Westfalen und ihr Durchschnittsalter (Median)

Ein Erststudium wurde zu fast 90 Prozent mit einem Bachelorabschluss beendet

In Folge der „Bologna-Reform” wurden unter anderem Bachelorstudiengänge eingeführt, die Studierenden einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss ermöglichen. Bachelorstudiengänge sind mit einer kürzeren Studiendauer verbunden als die vormaligen Diplom- und Magisterabschlüsse bzw. Staatsexamina im Lehramtsbereich. Im Prüfungsjahr 2023 machten fast 90 Prozent aller Absolventinnen und Absolventen eines Erststudiums einen Bachelorabschluss (60 419). 1999 waren 43 129 erste Studienabschlüsse erworben worden – damals noch mehrheitlich ein Diplom- oder ein Magisterabschluss (71,7 Prozent). Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass auch die Einführung des verkürzten NRW-Abiturs (G8) im Jahr 2013 einen Einfluss auf das gesunkene Durchschnittsalter der Absolventinnen und Absolventen haben kann.

Absolventinnen und Absolventen der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften waren mit 23 Jahren am jüngsten

Absolventinnen und Absolventen eines Erststudiums in der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften waren im Prüfungsjahr 2023 mit durchschnittlich 23 Jahren am jüngsten – diejenigen in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften waren mit 26 Jahren am ältesten. Das Alter hängt unter anderem von der Regelstudienzeit und dem Studienbeginn ab. Während in den Naturwissenschaften Bachelorstudiengänge mit sechs Semestern Regelstudienzeit dominieren, haben z. B. die (zahn-)medizinischen Staatsexamina eine geplante Studiendauer von elf bzw. 13 Semestern. Die gesundheitswissenschaftlichen Bachelorstudiengänge werden häufig in einem Teilzeit- oder dualen Zeitmodell (mit längerer Studiendauer) angeboten. Zudem beginnen viele Studierende ein medizinisches oder gesundheitswissenschaftliches Studium erst später, etwa weil sie zunächst eine Ausbildung absolvieren.

Ein Masterabschluss ist mit fast 83 Prozent der häufigste weitere Abschluss

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, schlossen im Prüfungsjahr 2023 zusätzlich 43 767 Personen ein weiteres Studium ab, das nicht als Erststudium zählt. Davon absolvierten 36 125 ein Masterstudium (82,5 Prozent). Die Gesamtzahl der Absolventinnen und Absolventen lag bei 111 278 und war damit auf dem Niveau des Vorjahres (Prüfungsjahr 2022: 111 151).

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass ein Prüfungsjahr aus dem Sommersemester und dem davorliegenden Wintersemester besteht. Für das Durchschnittsalter wurde der Median berechnet. Der Median ist der mittlere Wert einer aufsteigend geordneten Datenreihe. Ober- beziehungsweise unterhalb des Medians liegt jeweils die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen. Ab dem Prüfungsjahr 2007 wurde die Methode der Altersberechnung geändert. Eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahren ist dadurch gegebenenfalls eingeschränkt.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(267 / 24) Düsseldorf, den 23. August 2024

Weitere Ergebnisse zur Zahl der Absolvent(inn)en an einzelnen Hochschulen finden Sie in der Landesdatenbank NRW

Eine Analyse der Studierendenstatistik zum Wintersemester 2023/24 finden Sie im Statistik Kompakt „Warum sinkt die Studierendenzahl in NRW?

Weitere aktuelle statistische Ergebnisse zur Fachkräftesituation in NRW finden Sie im Themenschwerpunkt „Fachkräfte

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Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Freitag, 19. Juli 2024
Hochschulen
Universitäten
Studium

Düsseldorf (IT.NRW). Im Wintersemester 2023/24 gab es insgesamt 710 019 Studierende an den Hochschulen in NRW. Das waren rund 32 500 (−4,4 Prozent) weniger als ein Jahr zuvor (Wintersemester 2022/23: 742 506). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis einer aktuellen Kurzanalyse mitteilt, war das der größte Rückgang seit dem Wintersemester 2004/05, als Studiengebühren für Langzeitstudierende eingeführt wurden (damals: −12,1 Prozent).

Die Gesamtstudierendenzahl zum Wintersemester 2023/24 sank trotz steigender Anmeldezahlen von Studienanfängerinnen und Studienanfängern sowohl im Sommersemester 2023 als auch im Wintersemester 2023/24. In diesem sogenannten Studienjahr haben sich 105 684 Personen erstmals für ein Hochschulstudium eingeschrieben, das waren 2,3 Prozent mehr als im Studienjahr 2022 (damals: 103 305).

Studierende und Studienanfänger/-innen an Hochschulen in NRW

Kurzanalyse „Statistik Kompakt“ zeigt überdurchschnittliche Rückgänge im Zweitstudium

Die aktuelle Kurzanalyse „Statistik Kompakt” blickt auf mögliche Gründe wie z. B. Corona, den Fachkräftemangel und die Einführung des 49-Euro-Tickets und zeigt im Detail, dass es zum Wintersemester 2023/24 einen überdurchschnittlichen Rückgang der Studierenden im Zweitstudium gab. Ihre Zahl sank gegenüber dem Vorjahr um 24,3 Prozent auf 49 324 (−15 841 Studierende). Zum Vergleich: Im Erststudium sank die Studierendenzahl lediglich um 2,5 Prozent auf 488 003. In einem Zweitstudium sind Studierende eingeschrieben, die bereits erfolgreich einen Hochschulabschluss erworben haben und nun in einem anderen Studiengang studieren, für den der erste Abschluss keine Zugangsberechtigung ist.

Studierende in NRW nach ausgewählten Arten des Studienganges

Überdurchschnittliche Rückgänge auch bei Studierenden ab dem 15. Semester und in naturwissenschaftlichen Studienfächern

Auch die Zahl der Studierenden in höheren Semestern ist überdurchschnittlich zurückgegangen: Waren im Wintersemester 2022/23 noch 190 214 Personen im 15. oder höheren Hochschulsemester eingeschrieben gewesen, waren es im Wintersemester 2023/24 nur noch 175 846 (−7,6 Prozent).

Von den 20 Studienfächern, die am häufigsten belegt werden, waren im Wintersemester 2023/24 vor allem Physik (−23,3 Prozent), Mathematik (−15,2 Prozent) und Chemie (−13,8 Prozent) von überdurchschnittlichen Rückgängen geprägt. Die Studienfächer Medizin (Allgemeinmedizin) (+1,5 Prozent) und Psychologie (+1,2 Prozent) konnten dagegen Zuwächse gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.

Weitere Ergebnisse zur Entwicklung der Studierendenzahlen liefert das Statistik Kompakt „Warum sinkt die Studierendenzahl in NRW?”, das tiefergehende Auswertungen z. B. auch auf Ebene der Hochschularten, der Nationalitäten und der angestrebten Abschlüsse bereithält und grafisch veranschaulicht.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(225 / 24) Düsseldorf, den 19. Juli 2024

Weitere Ergebnisse für Hochschulen finden Sie in der Landesdatenbank NRW

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Studenten in der Bibliothek
Mittwoch, 24. April 2024
Hochschule
Studierende
Studium

Düsseldorf (IT.NRW). Der Frauenanteil bei den Studierenden in MINT-Fächern ist seit Anfang der 1990er Jahre um rund elf Prozentpunkte gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Girls‘ Day am 25. April mitteilt, waren im Wintersemester 2022/23 dennoch weniger als ein Drittel der MINT-Studierenden weiblich (31,8 Prozent). Im Wintersemester 1992/93 waren es 20,7 Prozent gewesen. Betrachtet wurden die Studierenden der Fächergruppen Mathematik/Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften.

Frauenanteil bei MINT-Studierenden an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen

Auch in den Studienfächern, die nicht dem MINT-Bereich zugeordnet werden, ist der Frauenanteil angestiegen: War das Geschlechterverhältnis Anfang der 1990er Jahre nahezu ausgeglichen, lag der Frauenanteil in diesen Fächern zuletzt bei 60,2 Prozent. Über alle Studienfächer hinweg ist der Anteil der Frauen bei den NRW-Studierenden von 38,4 Prozent (Wintersemester 1992/93) auf 49,1 Prozent (Wintersemester 2022/23) gestiegen.

Niedrigster Anteil mit 5,0 Prozent im Studienfach Fahrzeugtechnik

Unter den 175 Studienfächern, in denen im Wintersemester 2022/23 mindestens 100 Studierende gezählt wurden, wies das Studienfach Fahrzeugtechnik, wie auch im Wintersemester 1992/93 (damals: 1,4 Prozent), mit 5,0 Prozent den niedrigsten Frauenanteil auf. Es folgten die Fächer Mechatronik (8,2 Prozent) und Maschinenbau/-wesen (12,2 Prozent). Im Wintersemester 2022/23 gehörten die 21 Studienfächer mit den niedrigsten Frauenanteilen alle der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften an.

Studienfächer mit den niedrigsten Frauenanteilen im Wintersemester 2022/23

Als MINT-Fächer bezeichnet man die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (z. B. Ingenieurwissenschaften, Fertigung und Bauwesen). In der Studierendenstatistik werden dazu die Fächergruppen Mathematik/Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften betrachtet. Die Zuordnung von Studierenden erfolgt auf Basis ihres ersten Studienfaches. Nebenhörerinnen und Nebenhörer werden nicht berücksichtigt. Zur Wahrung der Geheimhaltung erfolgt für die Veröffentlichung der Merkmalsausprägungen des Dritten Geschlechts („divers” und „ohne Angabe”) seit dem Berichtsjahr 2019 eine Zuordnung per Zufallsprinzip zu den Kategorien „männlich” und „weiblich”.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(115 / 24) Düsseldorf, den 24. April 2024

Ergebnisse zu den Studierenden nach Fächergruppen an den Hochschulen in NRW finden Sie in der Landesdatenbank NRW

Ergebnisse zu den Studierenden nach Studienfächern an den Hochschulen in NRW finden Sie in der Landesdatenbank NRW

Weitere Daten zur Fachkräftesituation in NRW finden Sie in unserem Themenschwerpunkt „Fachkräfte”.

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Professor mit einer Gruppe Studenten
Donnerstag, 25. Januar 2024
Informatik
Hochschulabsolventen
Berufsabschluss

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der Studien- und Berufsabschlüsse im Bereich Informatik ist im Zehnjahresvergleich überdurchschnittlich gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, gab es im Prüfungsjahr 2022 an den Hochschulen in NRW insgesamt 6 619 Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Informatik. Das waren 62,7 Prozent mehr als 2013 (damals: 4 067). Die Gesamtzahl der Absolventinnen und Absolventen an den Hochschulen in NRW ist im gleichen Zeitraum lediglich um 23,7 Prozent gestiegen. Während im Prüfungsjahr 2013 jede 22. Absolventin bzw. Absolvent an den Hochschulen in NRW ein Studium im Bereich Informatik erfolgreich beendet hatte, war es 2022 bereits jede bzw. jeder 17.

Studien- und Berufsabschlüsse in NRW im Bereich Informatik

Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei den Auszubildenden in NRW, die ihre Abschlussprüfung im Bereich Informatik erfolgreich bestanden haben: 4 140 Personen machten 2022 ihren Abschluss in der Berufshauptgruppe „Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufe”. Das war ein Anstieg um 50,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2013 (damals: 2 757). Im Vergleich dazu ist die Gesamtzahl der Auszubildenden mit bestandener Abschlussprüfung gegenüber 2013 um zwölf Prozent zurückgegangen. Von allen bestandenen Abschlussprüfungen in NRW war 2022 jede 21. aus dem Bereich Informatik; 2013 war es lediglich jede 35. gewesen.

Am häufigsten hatten die Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen im Studienbereich Informatik 2022 die Fächer Informatik (51,7 Prozent) und Wirtschaftsinformatik (32,0 Prozent) belegt. Bei den Auszubildenden, die 2022 ihre Abschlussprüfung in der Berufshauptgruppe „Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufe” bestanden haben, war der Beruf der Fachinformatikerin bzw. des Fachinformatikers mit einem Anteil von 81,9 Prozent am häufigsten vertreten.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Daten zu den Auszubildenden aus Datenschutzgründen auf ein Vielfaches von drei gerundet ausgewiesen werden. Bei den Angaben zu den Absolventinnen und Absolventen an den Hochschulen ist zu beachten, dass ein Prüfungsjahr aus dem Sommersemester und dem davorliegenden Wintersemester besteht. Das im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführte Zwei-Stufen-System hat zu einer erhöhten Zahl von Studienabschlüssen geführt: Absolventeninnen und Absolventen eines Bachelorabschlusses können unter Umständen innerhalb von zwei bis drei Jahren einen Masterabschluss erwerben. In diesen Fällen werden beide Abschlüsse statistisch erfasst. Dagegen werden beispielsweise Absolventinnen und Absolventen eines Diplomstudiengangs nur einmal gezählt.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(020 / 24) Düsseldorf, den 25. Januar 2024

Absolventinnen und Absolventen an den Hochschulen in NRW im Studienbereich Informatik in den Prüfungsjahren 2013 bis 2022 (Ergebnisse für einzelne Hochschulen) finden Sie in der Landesdatenbank NRW

Weitere Daten zur Fachkräftesituation in NRW finden Sie in unserem Themenschwerpunkt „Fachkräfte”.

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Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Montag, 27. November 2023
Hochschule
Universität
Studium

Düsseldorf (IT.NRW). Im laufenden Wintersemester 2023/24 sind an den nordrhein-westfälischen Hochschulen rund 711 300 Studierende eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sind das rund 31 200 bzw. 4,2 Prozent weniger Studierende als im Wintersemester 2022/23. Eine niedrigere Studierendenzahl hatte es in NRW zuletzt vor zehn Jahren gegeben (Wintersemester 2013/14: 686 569).

Die Zahl der Studienanfänger/-innen ist dagegen höher als ein Jahr zuvor: Für das laufende Wintersemester haben sich an den nordrhein-westfälischen Hochschulen rund 91 100 Studierende erstmals für ein Studium in Deutschland eingeschrieben. Das sind etwa 2 100 Personen bzw. 2,3 Prozent mehr als im Wintersemester 2022/23.

Studierende und Studienanfänger/-innen in Nordrhein-Westfalen

Die hier genannten Studierendenzahlen sind vorläufig und können von den – voraussichtlich Mitte nächsten Jahres vorliegenden – endgültigen Ergebnissen abweichen. Die Zahl der Studierenden wird vom Statistischen Landesamt jeweils zu Beginn der Wintersemester gezählt. In den o. g. Ergebnissen sind Nebenhörer nicht berücksichtigt; alle Angaben beziehen sich auf Einschreibungen als Haupthörer. (IT.NRW)

(368 / 23) Düsseldorf, den 27. November 2023

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Studentinnen und Studenten gehen über den Uniflur
Freitag, 6. Oktober 2023
Studierende
Universität
Fachhochschulen

Düsseldorf (IT.NRW). An den Universitäten in Nordrhein-Westfalen waren im Wintersemester 2022/23 nahezu doppelt so viele Personen eingeschrieben wie an Fachhochschulen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Semesterbeginns mitteilt, waren im Wintersemester 2022/23 insgesamt 742 506 Studierende an NRW-Hochschulen eingeschrieben. 64,0 Prozent von ihnen studierten an Universitäten (475 528) und 32,2 Prozent an Fachhochschulen (238 772). Weitere 2,8 Prozent der Studierenden besuchten Verwaltungsfachhochschulen (20 550), 1,0 Prozent Kunsthochschulen (7 333) und weniger als 0,1 Prozent theologische Hochschulen (323).

Studierende an Hochschulen in NRW im Wintersemester 2022/23

Im Wintersemester 2012/13 hatte der Anteil der Studierenden an nordrhein-westfälischen Universitäten noch bei 68,9 Prozent gelegen. 28,4 Prozent aller Studierenden waren damals an Fachhochschulen eingeschrieben; die übrigen Hochschularten wurden zusammen von 2,7 Prozent der Studierenden besucht. Die Studierendenzahl insgesamt lag damals bei 636 766.

Während im Wintersemester 2022/23 der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an den Studierenden an Universitäten (14,4 Prozent) und an Fachhochschulen (14,3 Prozent) nahezu identisch war, gab es Unterschiede beim Geschlechterverhältnis: An Universitäten waren 51,1 Prozent der Studierenden weiblich. An Fachhochschulen lag der Frauenanteil bei 44,6 Prozent.

An Universitäten belegten Studierende im Wintersemester 2022/23 am häufigsten die Studienfächer Rechtswissenschaft (7,3 Prozent), Informatik (6,2 Prozent), Wirtschaftswissenschaften (5,4 Prozent), Medizin (Allgemeinmedizin; 4,9 Prozent) und Psychologie (4,5 Prozent). An Fachhochschulen stand das Studienfach Betriebswirtschaftslehre an der Spitze – mehr als jede/-r achte Studierende war hier eingeschrieben (13,3 Prozent). Es folgten die Studienfächer Soziale Arbeit (9,5 Prozent), Informatik (4,8 Prozent), Maschinenbau/-wesen (4,8 Prozent) und Wirtschaftsingenieurwesen mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt (4,2 Prozent).

Studierende an Hochschulen in NRW im Wintersemester 2022/23

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, gab es an den Universitäten im Wintersemester 2022/23 die meisten Studierenden an der Fernuniversität Hagen (60 036), der Universität Köln (49 685) und der Technischen Hochschule Aachen (47 192). Von den Fachhochschulen hatten die NRW-Standorte der FOM Hochschule für Ökonomie und Management (25 735), die Technische Hochschule Köln (24 131) und die FH Münster (15 037) die meisten Studierenden. Diese und weitere interessante Ergebnisse zu den NRW-Hochschulen stehen in der Landesdatenbank NRW zum Abruf bereit. Das Datenangebot zur Studierendenstatistik wurde jetzt erweitert: Es stehen Ergebnisse für einzelne Hochschulen und Zeitreihen ab dem Wintersemester 1992/93 zur Verfügung.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(318 / 23) Düsseldorf, den 6. Oktober 2023

Studierende nach Hochschularten und Geschlecht/Nationalität in der Landesdatenbank NRW

Studierende nach Hochschularten und Hochschulen in der Landesdatenbank NRW

Studierende nach Hochschularten, Hochschulen, Studienfächern, Belegungen und Geschlecht in der Landesdatenbank NRW

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Studentinnen und Studenten gehen über den Uniflur
Freitag, 25. August 2023
Hochschulen
Universitäten
Studium

Düsseldorf (IT.NRW). 13 720 der 111 151 Hochschulabsolventinnen und -absolventen haben im Prüfungsjahr 2022 ihr Studium an privaten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen erfolgreich abgeschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war das fast jede/-r achte Hochschulabsolvent/-in (12,3 Prozent). Der Großteil (86,0 Prozent) der Hochschulabsolvent(inn)en hatte im Prüfungsjahr 2022 an öffentlichen Hochschulen (Bund/Land) studiert; weitere 1,7 Prozent haben ihren Abschluss an kirchlichen Hochschulen erworben.

Noch bis Anfang der 2000er Jahre hatten Absolvent(inn)en an privaten Hochschulen eine unbedeutendere Rolle gespielt: In den 1990er Jahren hatte ihr Anteil an allen Absolvent(inn)en bei unter zwei Prozent gelegen und erst seit 2007 stellten sie mehr als fünf Prozent aller Personen, die ein Hochschulstudium erfolgreich absolviert hatten. Ihr Anteil an den Studienanfänger(inn)en, die erst in einigen Jahren ihr Studium abschließen werden, lag im Studienjahr 2022 bei 13,1 Prozent.

Absolvent(inn)en an Hochschulen in NRW nach Trägerschaft der Hochschule

Mehr als die Hälfte der Absolvent(inn)en an privaten Hochschulen hat mit ihrer Abschlussprüfung ein Studienfach aus dem Studienbereich Wirtschaftswissenschaften (40,4 Prozent) oder Psychologie (12,6 Prozent) abgeschlossen. Diese beiden Studienbereiche hatten an öffentlichen und kirchlichen Hochschulen zusammen nur einen Anteil von 15,8 Prozent. Knapp die Hälfte der Absolvent(inn)en privater Hochschulen hat ihr Studium in Teilzeit (49,5 Prozent) absolviert, weitere 11,4 Prozent studierten dual. 90,1 Prozent der Personen mit erfolgreichem Hochschulabschluss an öffentlichen oder kirchlichen Hochschulen hatten in Vollzeit studiert.

Die privaten Hochschulen mit den meisten Absolvent(inn)en waren die FOM Hochschule für Ökonomie und Management (4 544), die Rheinische Fachhochschule Köln (1 356) und die nordrhein-westfälischen Standorte der Hochschule Fresenius (1 157).

Im Prüfungsjahr 2022 haben insgesamt 111 151 Personen ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Damit lag die Zahl der Hochschulabsolvent(inn)en wieder auf Vor-Corona-Niveau (Prüfungsjahr 2019: 110 687). Im ersten von der Pandemie betroffenen Prüfungsjahr 2020 war die Zahl mit 106 919 Absolvent(inn)en niedriger ausgefallen als zuvor und im anschließenden Prüfungsjahr 2021 auf ein Rekordhoch angestiegen (114 407).

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass ein Prüfungsjahr aus dem Sommersemester und dem davorliegenden Wintersemester besteht. Das im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführte Zwei-Stufen-System hat zu einer erhöhten Zahl von Studienabschlüssen geführt: Absolventen(inn)en eines Bachelorabschlusses können unter Umständen innerhalb von zwei bis drei Jahren einen Masterabschluss erwerben. In diesen Fällen werden beide Abschlüsse statistisch erfasst. Dagegen werden beispielsweise Absolvent(inn)en eines Diplomstudiengangs nur einmal gezählt.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(272 / 23) Düsseldorf, den 25. August 2023

Collage: Junge Frau und junger Mann - Blick in einen Hörsaal
Dienstag, 15. August 2023
Ausbildung
Studium
Hochschule

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der neuen Auszubildenden war in Nordrhein-Westfalen 2022 zum zweiten Mal in Folge wieder höher als die der Studienanfänger/-innen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, standen 105 870 Personen mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag 103 305 Studienanfänger/-innen an Hochschulen in NRW gegenüber. Auf jeweils 10,0 Personen, die eine duale Ausbildung neu begannen, kamen im vergangenen Jahr rechnerisch 9,8 erstmals Eingeschriebene. Bereits 2021 hatte die Zahl der neuen Azubis höher gelegen als die der Studienanfänger/-innen: 105 198  Ausbildungsanfänger/-innen standen 103 699 Studierende im ersten Hochschulsemester gegenüber (Verhältnis 10,0 zu 9,9).

In den Jahren von 2013 bis 2020 hatte es dagegen jeweils mehr Studienanfänger/-innen als neue duale Auszubildende gegeben. Die größte Differenz zu Gunsten der Hochschuleinschreibungen wurde im Jahr 2014 verzeichnet, als auf 115 419 neue Auszubildende 127 175 Studierende im ersten Hochschulsemester kamen. 2014 standen 10,0 neuen Auszubildenden 11,0 Studienanfänger/-innen gegenüber. Hierbei ist zu beachten, dass zu Beginn der 2010er Jahre in NRW und mehreren anderen Bundesländern das Abitur nach der zwölften Jahrgangsstufe (G8) eingeführt wurde und es deshalb doppelte Abiturjahrgänge gab.

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und Studierende im ersten Hochschulsemester in NRW

Von 1978 bis 2012 war – wie in den letzten beiden Jahren – die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge dagegen höher als die der Studienanfänger/-innen. Die größte Differenz gab es 1985, als auf 10,0 Personen mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag 3,0 Studierende im ersten Hochschulsemester kamen. Die Abstände verringerten sich im Zeitverlauf allerdings immer weiter. 1995 hatten 10,0 neuen dualen Auszubildenden 5,5 Studienanfänger/-innen gegenübergestanden; 2005 lag das Verhältnis bei 10,0 Ausbildungsanfänger/-innen zu 7,2 Studierenden im ersten Hochschulsemester. 2012 waren die beiden Gruppen dann fast gleich auf (10,0 Ausbildungs- zu 9,5 Studienanfänger/-innen).

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Zahl der Studierenden im ersten Hochschulsemester von 52 864 im Jahr 1978 auf 103 305 im Jahr 2022 gestiegen ist, das entspricht einem Zuwachs von 95,4 Prozent. Die Zahl der neuen dualen Auszubildenden ging im selben Zeitraum von 168 297 auf 105 870 zurück (−37,1 Prozent). Addiert man beide Gruppen, ist in NRW die Zahl der Anfänger/-innen in Studium und in Ausbildung von 221 161 (1978) um 5,4 Prozent auf 209 175 (2022) zurückgegangen.

Beim Vergleich der Gesamtzahlen der Auszubildenden und Studierenden ergeben sich andere Verhältnisse als bei der Betrachtung der Daten zu den Anfängerinnen und Anfängern, da ein Studium in der Regel länger dauert als eine Ausbildung. Ende Dezember 2022 standen in NRW 274 755 dualen Auszubildenden 742 506 Studierende im Wintersemester 2022/23 gegenüber (Verhältnis 10,0 zu 27,0). Auf 10,0 duale Auszubildende im Jahr 1978 waren 7,5 Studierende im Wintersemester 1978/79 gekommen.

Das Statistische Landesamt weist weiter darauf hin, dass alle Ergebnisse zu den Auszubildenden aus Gründen der Geheimhaltung auf Vielfache von drei gerundet wurden.

Die berufliche Qualifikation der Nachwuchsgeneration ist ein Indikator für die Fachkräftesituation der Zukunft. IT.NRW gibt in dem neuen Themenschwerpunkt „Fachkräfte” einen Überblick über relevante Daten des Statistischen Landesamts NRW zur Erwerbstätigkeit, zur Qualifikation potenzieller Fachkräfte und zur Bevölkerungsentwicklung. Zu finden sind außerdem branchenspezifische Ergebnisse, etwa zur Fachkräftesituation im Gesundheitswesen und im Bildungsbereich.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(259 / 23) Düsseldorf, den 15. August 2023

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise zu den Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Ergebnisse für Hochschulen zu den Studienanfängern/-innen finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Freitag, 21. Juli 2023
Hochschulen
Universitäten
Studium

Düsseldorf (IT.NRW). 103 305 Personen haben sich im Studienjahr 2022 erstmals an einer der NRW-Hochschulen eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 0,4 Prozent weniger als im Studienjahr 2021 (103 699) und 19,3 Prozent weniger als der Höchststand im Studienjahr 2013 (128 033). Niedriger als 2022 war die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger zuletzt im Studienjahr 2010 gewesen (damals: 97 237).

Studienanfänger/-innen im ersten Hochschulsemester an Hochschulen in NRW

Auch im Studienjahr 2022 war der Studienbereich Wirtschaftswissenschaften am beliebtesten. Trotz der Spitzenposition war aber auch hier ein kontinuierlicher Rückgang der Studienanfängerzahlen zu verzeichnen: Im Studienjahr 2014 hatte es hier einen Höchststand gegeben, als sich knapp 28 000 Studienanfängerinnen und -anfänger für ein Fach aus dem Studienbereich Wirtschaftswissenschaften entschieden hatten. Im Studienjahr 2022 lag die Zahl bei rund 16 000 (−42,6 Prozent).

Von den wirtschaftswissenschaftlichen Studienfächern wurde von den neu Eingeschriebenen im Studienjahr 2022 am häufigsten Betriebswirtschaftslehre gewählt (7 789), die auch das am häufigsten gewählte Studienfach insgesamt ist. Auf Platz zwei der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge lag das Studienfach Wirtschaftswissenschaften (3 926), gefolgt von der Internationalen Betriebswirtschaft/Management (2 170).

Top-10-Studienbereiche an Hochschulen in NRW im Studienjahr 2022
Rang Studienbereich Studienanfänger/-innen
1. Wirtschaftswissenschaften 15 996
2. Informatik 8 755
3. Verwaltungswissenschaften 7 097
4. Sozialwesen 5 166
5. Maschinenbau/Verfahrenstechnik 4 880
6. Rechtswissenschaften 4 210
7. Psychologie 3 708
8. Gesundheitswissenschaften allgemein1) 2 946
9. Biologie 2 809
10. Elektrotechnik und Informationstechnik 2 776
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1) ohne Humanmedizin und Zahnmedizin

Nach den Wirtschaftswissenschaften waren im Studienjahr 2022 Informatik (8 755) und Verwaltungswissenschaften (7 097) die von Studienanfängern am häufigsten gewählten Studienbereiche. Verwaltungswissenschaften gehören erst seit 2020 zu den Top 3 der Studienbereiche. Neben Wirtschaftswissenschaften und Informatik, die beide seit 2005 dauerhaft zu den drei beliebtesten Studienbereichen zählen, gehörte bis 2019 Maschinenbau/Verfahrenstechnik zur Top 3. Im Studienjahr 2022 belegte dieser Studienbereich Rang fünf. Anfang der 2000er Jahre war Germanistik noch einer der beliebtesten Studienbereiche gewesen; 2022 rangierte er an 15. Stelle.

Als Studienanfängerinnen und -anfänger gelten Studierende im ersten Hochschulsemester. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Darstellung der Studienanfängerzahlen jeweils Studienjahre betrachtet werden; hierbei werden die Ergebnisse des Sommer- und des Wintersemesters des jeweiligen Jahres addiert.

Die Gesamtzahl der Studierenden wird dagegen je Semester ausgewiesen. Sie lag an NRW-Hochschulen im Wintersemester 2022/23 bei 742 506 Personen; das waren 1,8 Prozent weniger als im Wintersemester 2021/22 (damals: 756 221). Dies war die niedrigste Studierendenzahl seit acht Jahren (Wintersemester 2014/15: 717 858). Die meisten Studierenden gab es im Wintersemester 2022/23 an der Fernuniversität Hagen (60 036), an der Universität Köln (49 685) und an der Technischen Hochschule Aachen (47 192). (IT.NRW)

(231 / 23) Düsseldorf, den 21. Juli 2023

Französische Flagge am Fahnenmast
Mittwoch, 28. Juni 2023
Frankreich
Staatsangehörigkeit
Studierende

Düsseldorf (IT.NRW). In Düsseldorf leben landesweit die meisten Menschen mit französischem Pass. An der Universität Bochum gibt es die höchste Studierendenzahl im Fach Französisch und Gäste aus Frankreich übernachten am häufigsten in Köln. Anlässlich des 60. Jahrestags des Inkrafttretens des Élysée-Vertrags am 2. Juli blickt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Zahlen zur deutsch-französischen Verbindung in Nordrhein-Westfalen.

20 540 Personen hatten Ende 2022 in Nordrhein-Westfalen die französische Staatsangehörigkeit; damit kam auf 154 Ausländerinnen und Ausländer in NRW eine/-r mit französischem Pass. In Düsseldorf (3 650), Köln (2 960) und Bonn (1 270) lebten landesweit die meisten französischen Staatsangehörigen. In diesen Städten besuchten im Schuljahr 2022/23 auch die meisten französischen Kinder und Jugendlichen eine allgemeinbildende Schule – in Köln waren es 120, in Düsseldorf 100 und in Bonn 85. An allen allgemeinbildenden Schulen des Landes wurden 870 Schülerinnen und Schüler mit französischer Staatsangehörigkeit unterrichtet. Dies bedeutet, dass auf 2 260 Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen eine oder einer mit französischem Pass kam. Französische Schülerinnen und Schüler, die neben der französischen auch die deutsche Staatsangehörigkeit haben, wurden hier nicht berücksichtigt.

Einen höheren Anteil an Französinnen und Franzosen gibt es an den Hochschulen in NRW. Im Wintersemester 2021/22 hatte jede/-r 613. Studierende die französische Staatsangehörigkeit. 155 der insgesamt 1 233 französischen Studierenden des Landes waren an der Universität Köln eingeschrieben, 101 an der Universität Bochum und 98 an der Technischen Hochschule Aachen. 2 749 aller an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen Studierenden belegten im Wintersemester 2021/22 das Studienfach Französisch. Die meisten studierten an der Universität Bochum (545), der Universität Münster (424) und der Universität Duisburg-Essen (422). Rund 80 Prozent der Französisch-Studierenden strebten einen Lehramtsabschluss an. In rund 37 500 Unterrichtsstunden werden in NRW pro Woche Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen (ohne Freie Waldorfschulen) im Pflichtfach Französisch unterrichtet.

473 Beschäftigte sind im Jahr 2021 von Frankreich aus zu ihrer Arbeitsstätte nach Nordrhein-Westfalen gependelt. Damit kam jede/-r 65. ausländische Pendelnde aus Frankreich. Die meisten dieser französischen Beschäftigten pendelten nach Düsseldorf (76), Holzwickede im Kreis Unna (74) und Köln (65). Das häufigste Ziel von Übernachtungsgästen aus Frankreich war im Jahr 2022 mit rund einem Viertel der Übernachtungen Köln (87 028), gefolgt von Düsseldorf (57 534) und Aachen (21 683). Personen mit Wohnsitz in Frankreich übernachteten insgesamt 328 935 Mal in den nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetrieben; das war rein rechnerisch jede 145. Übernachtung im Land. (IT.NRW)

(208 / 23) Düsseldorf, den 28. Juni 2023

Daten zu Schüler(inne)n nach Schulform, Geschlecht und ausgewählten Staatsangehörigkeiten finden sie in der Landesdatenbank NRW

Weitere Informationen zum Pendelgeschehen in NRW und Deutschland liefert der Pendleratlas der Länder

Ankünfte, Übernachtungen und durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Gästen mit Herkunftsland Frankreich (Gemeindedaten) finden Sie in der Landesdatenbank NRW