Landesbetrieb IT.NRW
Statistik und IT-Dienstleistungen
Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Montag, 27. November 2023

Düsseldorf (IT.NRW). Im laufenden Wintersemester 2023/24 sind an den nordrhein-westfälischen Hochschulen rund 711 300 Studierende eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sind das rund 31 200 bzw. 4,2 Prozent weniger Studierende als im Wintersemester 2022/23. Eine niedrigere Studierendenzahl hatte es in NRW zuletzt vor zehn Jahren gegeben (Wintersemester 2013/14: 686 569).

Die Zahl der Studienanfänger/-innen ist dagegen höher als ein Jahr zuvor: Für das laufende Wintersemester haben sich an den nordrhein-westfälischen Hochschulen rund 91 100 Studierende erstmals für ein Studium in Deutschland eingeschrieben. Das sind etwa 2 100 Personen bzw. 2,3 Prozent mehr als im Wintersemester 2022/23.

Studierende und Studienanfänger/-innen in Nordrhein-Westfalen

Die hier genannten Studierendenzahlen sind vorläufig und können von den – voraussichtlich Mitte nächsten Jahres vorliegenden – endgültigen Ergebnissen abweichen. Die Zahl der Studierenden wird vom Statistischen Landesamt jeweils zu Beginn der Wintersemester gezählt. In den o. g. Ergebnissen sind Nebenhörer nicht berücksichtigt; alle Angaben beziehen sich auf Einschreibungen als Haupthörer. (IT.NRW)

(368 / 23) Düsseldorf, den 27. November 2023

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Studentinnen und Studenten gehen über den Uniflur
Freitag, 6. Oktober 2023

Düsseldorf (IT.NRW). An den Universitäten in Nordrhein-Westfalen waren im Wintersemester 2022/23 nahezu doppelt so viele Personen eingeschrieben wie an Fachhochschulen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Semesterbeginns mitteilt, waren im Wintersemester 2022/23 insgesamt 742 506 Studierende an NRW-Hochschulen eingeschrieben. 64,0 Prozent von ihnen studierten an Universitäten (475 528) und 32,2 Prozent an Fachhochschulen (238 772). Weitere 2,8 Prozent der Studierenden besuchten Verwaltungsfachhochschulen (20 550), 1,0 Prozent Kunsthochschulen (7 333) und weniger als 0,1 Prozent theologische Hochschulen (323).

Studierende an Hochschulen in NRW im Wintersemester 2022/23

Im Wintersemester 2012/13 hatte der Anteil der Studierenden an nordrhein-westfälischen Universitäten noch bei 68,9 Prozent gelegen. 28,4 Prozent aller Studierenden waren damals an Fachhochschulen eingeschrieben; die übrigen Hochschularten wurden zusammen von 2,7 Prozent der Studierenden besucht. Die Studierendenzahl insgesamt lag damals bei 636 766.

Während im Wintersemester 2022/23 der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an den Studierenden an Universitäten (14,4 Prozent) und an Fachhochschulen (14,3 Prozent) nahezu identisch war, gab es Unterschiede beim Geschlechterverhältnis: An Universitäten waren 51,1 Prozent der Studierenden weiblich. An Fachhochschulen lag der Frauenanteil bei 44,6 Prozent.

An Universitäten belegten Studierende im Wintersemester 2022/23 am häufigsten die Studienfächer Rechtswissenschaft (7,3 Prozent), Informatik (6,2 Prozent), Wirtschaftswissenschaften (5,4 Prozent), Medizin (Allgemeinmedizin; 4,9 Prozent) und Psychologie (4,5 Prozent). An Fachhochschulen stand das Studienfach Betriebswirtschaftslehre an der Spitze – mehr als jede/-r achte Studierende war hier eingeschrieben (13,3 Prozent). Es folgten die Studienfächer Soziale Arbeit (9,5 Prozent), Informatik (4,8 Prozent), Maschinenbau/-wesen (4,8 Prozent) und Wirtschaftsingenieurwesen mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt (4,2 Prozent).

Studierende an Hochschulen in NRW im Wintersemester 2022/23

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, gab es an den Universitäten im Wintersemester 2022/23 die meisten Studierenden an der Fernuniversität Hagen (60 036), der Universität Köln (49 685) und der Technischen Hochschule Aachen (47 192). Von den Fachhochschulen hatten die NRW-Standorte der FOM Hochschule für Ökonomie und Management (25 735), die Technische Hochschule Köln (24 131) und die FH Münster (15 037) die meisten Studierenden. Diese und weitere interessante Ergebnisse zu den NRW-Hochschulen stehen in der Landesdatenbank NRW zum Abruf bereit. Das Datenangebot zur Studierendenstatistik wurde jetzt erweitert: Es stehen Ergebnisse für einzelne Hochschulen und Zeitreihen ab dem Wintersemester 1992/93 zur Verfügung.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(318 / 23) Düsseldorf, den 6. Oktober 2023

Studierende nach Hochschularten und Geschlecht/Nationalität in der Landesdatenbank NRW

Studierende nach Hochschularten und Hochschulen in der Landesdatenbank NRW

Studierende nach Hochschularten, Hochschulen, Studienfächern, Belegungen und Geschlecht in der Landesdatenbank NRW

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Studentinnen und Studenten gehen über den Uniflur
Freitag, 25. August 2023

Düsseldorf (IT.NRW). 13 720 der 111 151 Hochschulabsolventinnen und -absolventen haben im Prüfungsjahr 2022 ihr Studium an privaten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen erfolgreich abgeschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war das fast jede/-r achte Hochschulabsolvent/-in (12,3 Prozent). Der Großteil (86,0 Prozent) der Hochschulabsolvent(inn)en hatte im Prüfungsjahr 2022 an öffentlichen Hochschulen (Bund/Land) studiert; weitere 1,7 Prozent haben ihren Abschluss an kirchlichen Hochschulen erworben.

Noch bis Anfang der 2000er Jahre hatten Absolvent(inn)en an privaten Hochschulen eine unbedeutendere Rolle gespielt: In den 1990er Jahren hatte ihr Anteil an allen Absolvent(inn)en bei unter zwei Prozent gelegen und erst seit 2007 stellten sie mehr als fünf Prozent aller Personen, die ein Hochschulstudium erfolgreich absolviert hatten. Ihr Anteil an den Studienanfänger(inn)en, die erst in einigen Jahren ihr Studium abschließen werden, lag im Studienjahr 2022 bei 13,1 Prozent.

Absolvent(inn)en an Hochschulen in NRW nach Trägerschaft der Hochschule

Mehr als die Hälfte der Absolvent(inn)en an privaten Hochschulen hat mit ihrer Abschlussprüfung ein Studienfach aus dem Studienbereich Wirtschaftswissenschaften (40,4 Prozent) oder Psychologie (12,6 Prozent) abgeschlossen. Diese beiden Studienbereiche hatten an öffentlichen und kirchlichen Hochschulen zusammen nur einen Anteil von 15,8 Prozent. Knapp die Hälfte der Absolvent(inn)en privater Hochschulen hat ihr Studium in Teilzeit (49,5 Prozent) absolviert, weitere 11,4 Prozent studierten dual. 90,1 Prozent der Personen mit erfolgreichem Hochschulabschluss an öffentlichen oder kirchlichen Hochschulen hatten in Vollzeit studiert.

Die privaten Hochschulen mit den meisten Absolvent(inn)en waren die FOM Hochschule für Ökonomie und Management (4 544), die Rheinische Fachhochschule Köln (1 356) und die nordrhein-westfälischen Standorte der Hochschule Fresenius (1 157).

Im Prüfungsjahr 2022 haben insgesamt 111 151 Personen ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Damit lag die Zahl der Hochschulabsolvent(inn)en wieder auf Vor-Corona-Niveau (Prüfungsjahr 2019: 110 687). Im ersten von der Pandemie betroffenen Prüfungsjahr 2020 war die Zahl mit 106 919 Absolvent(inn)en niedriger ausgefallen als zuvor und im anschließenden Prüfungsjahr 2021 auf ein Rekordhoch angestiegen (114 407).

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass ein Prüfungsjahr aus dem Sommersemester und dem davorliegenden Wintersemester besteht. Das im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführte Zwei-Stufen-System hat zu einer erhöhten Zahl von Studienabschlüssen geführt: Absolventen(inn)en eines Bachelorabschlusses können unter Umständen innerhalb von zwei bis drei Jahren einen Masterabschluss erwerben. In diesen Fällen werden beide Abschlüsse statistisch erfasst. Dagegen werden beispielsweise Absolvent(inn)en eines Diplomstudiengangs nur einmal gezählt.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(272 / 23) Düsseldorf, den 25. August 2023

Collage: Junge Frau und junger Mann - Blick in einen Hörsaal
Dienstag, 15. August 2023

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der neuen Auszubildenden war in Nordrhein-Westfalen 2022 zum zweiten Mal in Folge wieder höher als die der Studienanfänger/-innen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, standen 105 870 Personen mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag 103 305 Studienanfänger/-innen an Hochschulen in NRW gegenüber. Auf jeweils 10,0 Personen, die eine duale Ausbildung neu begannen, kamen im vergangenen Jahr rechnerisch 9,8 erstmals Eingeschriebene. Bereits 2021 hatte die Zahl der neuen Azubis höher gelegen als die der Studienanfänger/-innen: 105 198  Ausbildungsanfänger/-innen standen 103 699 Studierende im ersten Hochschulsemester gegenüber (Verhältnis 10,0 zu 9,9).

In den Jahren von 2013 bis 2020 hatte es dagegen jeweils mehr Studienanfänger/-innen als neue duale Auszubildende gegeben. Die größte Differenz zu Gunsten der Hochschuleinschreibungen wurde im Jahr 2014 verzeichnet, als auf 115 419 neue Auszubildende 127 175 Studierende im ersten Hochschulsemester kamen. 2014 standen 10,0 neuen Auszubildenden 11,0 Studienanfänger/-innen gegenüber. Hierbei ist zu beachten, dass zu Beginn der 2010er Jahre in NRW und mehreren anderen Bundesländern das Abitur nach der zwölften Jahrgangsstufe (G8) eingeführt wurde und es deshalb doppelte Abiturjahrgänge gab.

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und Studierende im ersten Hochschulsemester in NRW

Von 1978 bis 2012 war – wie in den letzten beiden Jahren – die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge dagegen höher als die der Studienanfänger/-innen. Die größte Differenz gab es 1985, als auf 10,0 Personen mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag 3,0 Studierende im ersten Hochschulsemester kamen. Die Abstände verringerten sich im Zeitverlauf allerdings immer weiter. 1995 hatten 10,0 neuen dualen Auszubildenden 5,5 Studienanfänger/-innen gegenübergestanden; 2005 lag das Verhältnis bei 10,0 Ausbildungsanfänger/-innen zu 7,2 Studierenden im ersten Hochschulsemester. 2012 waren die beiden Gruppen dann fast gleich auf (10,0 Ausbildungs- zu 9,5 Studienanfänger/-innen).

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Zahl der Studierenden im ersten Hochschulsemester von 52 864 im Jahr 1978 auf 103 305 im Jahr 2022 gestiegen ist, das entspricht einem Zuwachs von 95,4 Prozent. Die Zahl der neuen dualen Auszubildenden ging im selben Zeitraum von 168 297 auf 105 870 zurück (−37,1 Prozent). Addiert man beide Gruppen, ist in NRW die Zahl der Anfänger/-innen in Studium und in Ausbildung von 221 161 (1978) um 5,4 Prozent auf 209 175 (2022) zurückgegangen.

Beim Vergleich der Gesamtzahlen der Auszubildenden und Studierenden ergeben sich andere Verhältnisse als bei der Betrachtung der Daten zu den Anfängerinnen und Anfängern, da ein Studium in der Regel länger dauert als eine Ausbildung. Ende Dezember 2022 standen in NRW 274 755 dualen Auszubildenden 742 506 Studierende im Wintersemester 2022/23 gegenüber (Verhältnis 10,0 zu 27,0). Auf 10,0 duale Auszubildende im Jahr 1978 waren 7,5 Studierende im Wintersemester 1978/79 gekommen.

Das Statistische Landesamt weist weiter darauf hin, dass alle Ergebnisse zu den Auszubildenden aus Gründen der Geheimhaltung auf Vielfache von drei gerundet wurden.

Die berufliche Qualifikation der Nachwuchsgeneration ist ein Indikator für die Fachkräftesituation der Zukunft. IT.NRW gibt in dem neuen Themenschwerpunkt „Fachkräfte” einen Überblick über relevante Daten des Statistischen Landesamts NRW zur Erwerbstätigkeit, zur Qualifikation potenzieller Fachkräfte und zur Bevölkerungsentwicklung. Zu finden sind außerdem branchenspezifische Ergebnisse, etwa zur Fachkräftesituation im Gesundheitswesen und im Bildungsbereich.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(259 / 23) Düsseldorf, den 15. August 2023

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise zu den Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Ergebnisse für Hochschulen zu den Studienanfängern/-innen finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Freitag, 21. Juli 2023

Düsseldorf (IT.NRW). 103 305 Personen haben sich im Studienjahr 2022 erstmals an einer der NRW-Hochschulen eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 0,4 Prozent weniger als im Studienjahr 2021 (103 699) und 19,3 Prozent weniger als der Höchststand im Studienjahr 2013 (128 033). Niedriger als 2022 war die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger zuletzt im Studienjahr 2010 gewesen (damals: 97 237).

Studienanfänger/-innen im ersten Hochschulsemester an Hochschulen in NRW

Auch im Studienjahr 2022 war der Studienbereich Wirtschaftswissenschaften am beliebtesten. Trotz der Spitzenposition war aber auch hier ein kontinuierlicher Rückgang der Studienanfängerzahlen zu verzeichnen: Im Studienjahr 2014 hatte es hier einen Höchststand gegeben, als sich knapp 28 000 Studienanfängerinnen und -anfänger für ein Fach aus dem Studienbereich Wirtschaftswissenschaften entschieden hatten. Im Studienjahr 2022 lag die Zahl bei rund 16 000 (−42,6 Prozent).

Von den wirtschaftswissenschaftlichen Studienfächern wurde von den neu Eingeschriebenen im Studienjahr 2022 am häufigsten Betriebswirtschaftslehre gewählt (7 789), die auch das am häufigsten gewählte Studienfach insgesamt ist. Auf Platz zwei der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge lag das Studienfach Wirtschaftswissenschaften (3 926), gefolgt von der Internationalen Betriebswirtschaft/Management (2 170).

Top-10-Studienbereiche an Hochschulen in NRW im Studienjahr 2022
Rang Studienbereich Studienanfänger/-innen
1. Wirtschaftswissenschaften 15 996
2. Informatik 8 755
3. Verwaltungswissenschaften 7 097
4. Sozialwesen 5 166
5. Maschinenbau/Verfahrenstechnik 4 880
6. Rechtswissenschaften 4 210
7. Psychologie 3 708
8. Gesundheitswissenschaften allgemein1) 2 946
9. Biologie 2 809
10. Elektrotechnik und Informationstechnik 2 776
---
1) ohne Humanmedizin und Zahnmedizin

Nach den Wirtschaftswissenschaften waren im Studienjahr 2022 Informatik (8 755) und Verwaltungswissenschaften (7 097) die von Studienanfängern am häufigsten gewählten Studienbereiche. Verwaltungswissenschaften gehören erst seit 2020 zu den Top 3 der Studienbereiche. Neben Wirtschaftswissenschaften und Informatik, die beide seit 2005 dauerhaft zu den drei beliebtesten Studienbereichen zählen, gehörte bis 2019 Maschinenbau/Verfahrenstechnik zur Top 3. Im Studienjahr 2022 belegte dieser Studienbereich Rang fünf. Anfang der 2000er Jahre war Germanistik noch einer der beliebtesten Studienbereiche gewesen; 2022 rangierte er an 15. Stelle.

Als Studienanfängerinnen und -anfänger gelten Studierende im ersten Hochschulsemester. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Darstellung der Studienanfängerzahlen jeweils Studienjahre betrachtet werden; hierbei werden die Ergebnisse des Sommer- und des Wintersemesters des jeweiligen Jahres addiert.

Die Gesamtzahl der Studierenden wird dagegen je Semester ausgewiesen. Sie lag an NRW-Hochschulen im Wintersemester 2022/23 bei 742 506 Personen; das waren 1,8 Prozent weniger als im Wintersemester 2021/22 (damals: 756 221). Dies war die niedrigste Studierendenzahl seit acht Jahren (Wintersemester 2014/15: 717 858). Die meisten Studierenden gab es im Wintersemester 2022/23 an der Fernuniversität Hagen (60 036), an der Universität Köln (49 685) und an der Technischen Hochschule Aachen (47 192). (IT.NRW)

(231 / 23) Düsseldorf, den 21. Juli 2023

Französische Flagge am Fahnenmast
Mittwoch, 28. Juni 2023

Düsseldorf (IT.NRW). In Düsseldorf leben landesweit die meisten Menschen mit französischem Pass. An der Universität Bochum gibt es die höchste Studierendenzahl im Fach Französisch und Gäste aus Frankreich übernachten am häufigsten in Köln. Anlässlich des 60. Jahrestags des Inkrafttretens des Élysée-Vertrags am 2. Juli blickt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Zahlen zur deutsch-französischen Verbindung in Nordrhein-Westfalen.

20 540 Personen hatten Ende 2022 in Nordrhein-Westfalen die französische Staatsangehörigkeit; damit kam auf 154 Ausländerinnen und Ausländer in NRW eine/-r mit französischem Pass. In Düsseldorf (3 650), Köln (2 960) und Bonn (1 270) lebten landesweit die meisten französischen Staatsangehörigen. In diesen Städten besuchten im Schuljahr 2022/23 auch die meisten französischen Kinder und Jugendlichen eine allgemeinbildende Schule – in Köln waren es 120, in Düsseldorf 100 und in Bonn 85. An allen allgemeinbildenden Schulen des Landes wurden 870 Schülerinnen und Schüler mit französischer Staatsangehörigkeit unterrichtet. Dies bedeutet, dass auf 2 260 Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen eine oder einer mit französischem Pass kam. Französische Schülerinnen und Schüler, die neben der französischen auch die deutsche Staatsangehörigkeit haben, wurden hier nicht berücksichtigt.

Einen höheren Anteil an Französinnen und Franzosen gibt es an den Hochschulen in NRW. Im Wintersemester 2021/22 hatte jede/-r 613. Studierende die französische Staatsangehörigkeit. 155 der insgesamt 1 233 französischen Studierenden des Landes waren an der Universität Köln eingeschrieben, 101 an der Universität Bochum und 98 an der Technischen Hochschule Aachen. 2 749 aller an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen Studierenden belegten im Wintersemester 2021/22 das Studienfach Französisch. Die meisten studierten an der Universität Bochum (545), der Universität Münster (424) und der Universität Duisburg-Essen (422). Rund 80 Prozent der Französisch-Studierenden strebten einen Lehramtsabschluss an. In rund 37 500 Unterrichtsstunden werden in NRW pro Woche Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen (ohne Freie Waldorfschulen) im Pflichtfach Französisch unterrichtet.

473 Beschäftigte sind im Jahr 2021 von Frankreich aus zu ihrer Arbeitsstätte nach Nordrhein-Westfalen gependelt. Damit kam jede/-r 65. ausländische Pendelnde aus Frankreich. Die meisten dieser französischen Beschäftigten pendelten nach Düsseldorf (76), Holzwickede im Kreis Unna (74) und Köln (65). Das häufigste Ziel von Übernachtungsgästen aus Frankreich war im Jahr 2022 mit rund einem Viertel der Übernachtungen Köln (87 028), gefolgt von Düsseldorf (57 534) und Aachen (21 683). Personen mit Wohnsitz in Frankreich übernachteten insgesamt 328 935 Mal in den nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetrieben; das war rein rechnerisch jede 145. Übernachtung im Land. (IT.NRW)

(208 / 23) Düsseldorf, den 28. Juni 2023

Daten zu Schüler(inne)n nach Schulform, Geschlecht und ausgewählten Staatsangehörigkeiten finden sie in der Landesdatenbank NRW

Weitere Informationen zum Pendelgeschehen in NRW und Deutschland liefert der Pendleratlas der Länder

Ankünfte, Übernachtungen und durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Gästen mit Herkunftsland Frankreich (Gemeindedaten) finden Sie in der Landesdatenbank NRW

Hebammen im Kreissaal
Donnerstag, 4. Mai 2023

Düsseldorf (IT.NRW). Im Wintersemester 2020/21 waren an den nordrhein-westfälischen Hochschulen 538 Personen für ein Studium im Fach Hebammenkunde eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des internationalen Hebammentags am 5. Mai 2023 mitteilt, waren das 54,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (Wintersemester 2020/21: 348 Studierende). Im Wintersemester 2011/12 hatten in NRW 67 Personen ein Hebammenstudium belegt.

Bis zum Wintersemester 2019/20 hatte es ausschließlich Vollzeitstudierende gegeben, die das Studium in der Regel nach einer abgeschlossenen Hebammenausbildung als Weiterbildung betrieben. Seitdem kann auch ein duales Studium im Rahmen der Erstausbildung erfolgen. Im Wintersemester 2021/22 belegte mehr als die Hälfte der Studierenden im Fach Hebammenkunde (274) ein praxis- oder ausbildungsintegrierendes duales Studium.

Studierende im Fach Hebammenkunde an Hochshulen in NRW

Regional betrachtet gab es die meisten Studierenden im Fach Hebammenkunde im Wintersemester 2021/22 an der Hochschule für Gesundheit in Bochum (251), an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln (105) und an der Fliedner Fachhochschule in Düsseldorf (61).

Die Zahl der Hebammenschülerinnen und -schüler ist dagegen zurückgegangen: 2022 besuchten 255 Personen eine Schule für Hebammen/Entbindungspfleger, das waren 38,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2021: 415). Im Jahr 2012 waren es 441 Schülerinnen und Schüler gewesen. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass sich die Hebammenausbildung derzeit in einer Übergangsphase befindet. Laut dem 2020 in Kraft getretenen bundesweiten Hebammengesetz werden künftig alle Hebammen ein duales Hebammenstudium, bestehend aus einem berufspraktischen und einem hochschulischen Teil, absolvieren. Eine Ausbildung an Hebammenschulen kann nur noch bis spätestens Ende 2027 abgeschlossen werden.

Im Jahr 2021 haben darüber hinaus 186 Personen in NRW einen Antrag auf Anerkennung einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation als Hebamme bzw. Entbindungspfleger gestellt. Am häufigsten waren dies Personen mit iranischer (45), tunesischer (33) und albanischer Staatsangehörigkeit (24). Die Zahl der Anerkennungsverfahren war 2021 um 35,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor (2020: 138). Zusätzlich gab es 27 Anerkennungsverfahren für den Beruf Hebamme mit Studium; im Jahr 2020 waren es 45 Anerkennungsverfahren gewesen.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Zahlen der Hebammenschülerinnen und -schüler aus Datenschutzgründen seit dem Erhebungsjahr 2019 auf Vielfache von fünf, die der Anerkennungsverfahren auf Vielfache von drei gerundet ausgewiesen werden. Bei der Statistik zu den Schulen des Gesundheitswesens handelt es sich um eine freiwillige Erhebung. Im Jahr 2013 sowie in den Jahren 2019 bis 2021 kann es zu einer geringen Untererfassung von Auszubildenden gekommen sein. (IT.NRW)

(132 / 23) Düsseldorf, den 4. Mai 2023

Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Dienstag, 25. April 2023

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der Lehramtsabsolvent(inn)en ist in Nordrhein-Westfalen von 2011 bis 2021 um 9,0 Prozent zurückgegangen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, haben 6 859 Studierende im Prüfungsjahr 2021 ein Lehramtsstudium (6 813 den Master of Education und 46 das Staatsexamen Lehramt) an einer Hochschule im Land erfolgreich absolviert. Damit haben sie die Befähigung für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) erhalten. Im Prüfungsjahr 2011 waren es noch 7 536 gewesen.

Lehramtsabsolvent(inn)en an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen

Einen überdurchschnittlich hohen Rückgang der Absolventenzahl um 25,5 Prozent gab es beim Lehramtsabschluss für Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen: Im Prüfungsjahr 2021 machten 1 030 Studierende einen Abschluss für diese Schulform (2011: 1 383). Die Zahl der Personen mit einem Lehramtsabschluss für Grundschulen sank im gleichen Zeitraum von 1 544 auf 1 260 (−18,4 Prozent). Mit 3 003 Absolvent(inn)en waren auch im Prüfungsjahr 2021 Gymnasien und Gesamtschulen die am häufigsten angestrebte Schulform; im Vergleich zu 2011 waren dies jedoch 11,6 Prozent weniger (damals: 3 397).

Zuwächse der Zahl der Lehramtsabsolvent(inn)en gab es bei den Schulformen sonderpädagogische Förderung (+43,3 Prozent) und Berufskollegs (+30,0 Prozent). Mit 924 bzw. 642 Absolvent(inn)en wurden diese Abschlüsse 2021 im Vergleich der Schulformen am seltensten gewählt.

Absolvent(inn)en eines Lehramtsstudiums an Hochschulen in NRW nach angestrebter Schulform und Geschlecht

73,0 Prozent der Lehramtsabsolvent(inn)en waren 2021 weiblich und 27,0 Prozent männlich; eine ähnliche Verteilung hatte es zehn Jahre zuvor gegeben (2011: 71,9 Prozent weiblich). Frauen waren 2021 über alle Schulformen hinweg in der Mehrzahl – am geringsten war ihr Anteil noch bei den Lehramtsabschlüssen für Berufskollegs (61,2 Prozent).

Die Universität zu Köln war im Prüfungsjahr 2021 mit 1 396 die Hochschule mit den meisten Lehramtsabsolvent(inn)en. Es folgten die Universitäten Münster (875), Wuppertal (754), Duisburg-Essen (714) und die Technische Universität Dortmund (634). Während die Zahl der Lehramtsabsolvent(inn)en an der Universität Wuppertal um 35,4 Prozent höher ausfiel als 2011, war sie an der Universität Duisburg-Essen um 31,8 Prozent niedriger als zehn Jahre zuvor.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Ergebnisse für ein Prüfungsjahr als Summe der jeweiligen Absolventen des Sommersemesters und dem davorliegenden Wintersemester ermittelt werden. (IT.NRW)

(121 / 23) Düsseldorf, den 25. April 2023

Weitere Informationen zum Thema auf unserer Themenseite „Lehrkräfte“

Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Mittwoch, 8. März 2023

Düsseldorf (IT.NRW). Im Wintersemester 2022/23 ist die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger für ein Lehramt an den NRW-Hochschulen um 1,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sind im laufenden Wintersemester 8 703 Personen im ersten Hochschulsemester in einen Lehramtsstudiengang eingeschrieben. Ein Jahr zuvor waren es 8 826 gewesen.

Studienanfänger/-innen für das Lehramt in Nordrhein-Westfalen

Auch die Zahl aller Studienanfänger/-innen und die Gesamtzahl der Studierenden sind im aktuell laufenden Wintersemester rückläufig. Im Wintersemester 2021/22 waren 89 756 Personen an einer NRW-Hochschule in das erste Hochschulsemester eingeschrieben – aktuell sind es 89 448 (−0,3 Prozent). Insgesamt sind im laufenden Wintersemester nach den vorläufigen Zahlen 750 501 Studierende an den NRW-Hochschulen eingeschrieben. Im Wintersemester 2021/22 waren es 764 565 (−1,8 Prozent) gewesen.

Die hier genannten Studierendenzahlen sind vorläufig und können von den – voraussichtlich Mitte des Jahres vorliegenden – endgültigen Ergebnissen abweichen. Die Zahl der Studierenden wird vom Statistischen Landesamt jeweils zu Beginn der Wintersemester gezählt. In den o. g. Ergebnissen sind Haupt- und Nebenhörer berücksichtigt. (IT.NRW)

(69 / 23) Düsseldorf, den 8. März 2023

Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Donnerstag, 9. Februar 2023

Düsseldorf (IT.NRW). 28,3 Prozent der Professor(inn)en an NRW-Hochschulen sind 2021 Frauen gewesen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft mitteilt, war der Frauenanteil 2021 um 8,3 Prozentpunkte höher als zehn Jahre zuvor (2011: 20,0 Prozent). Ein Anstieg der Frauenquote war auch in der gesamten Gruppe des wissenschaftlich-künstlerischen Personals (ohne studentische Hilfskräfte) zu verzeichnen: Sie erhöhte sich von 37,5 Prozent im Jahr 2011 auf 42,6 Prozent im Jahr 2021 (+5,1 Prozentpunkte). Betrachtet wurde hier jeweils das Personal am Stichtag 1. Dezember.

Frauenanteil bei Studierenden und Beschäftigten an Hochschulen in NRW

Ein nahezu ausgeglichenes Geschlechterverhältnis gab es im Wintersemester 2021/22 bei den Studierenden an den NRW-Hochschulen: 48,7 Prozent waren Frauen und 51,3 Prozent Männer. Im Wintersemester 2011/12 hatte die Frauenquote bei 46,2 Prozent gelegen. Bei den Studienanfänger(innen) im ersten Hochschulsemester gab es zuletzt mehr Frauen als Männer: Im Studienjahr 2021 (Sommersemester und das darauf folgende Wintersemester), lag der Frauenanteil bei 51,6 Prozent (2011: 46,0 Prozent).

Die Frauenquote in Studium und Lehre fiel 2021 je nach Fächergruppe unterschiedlich aus: Bei den Professor(inn)en gab es Anfang Dezember 2021 die höchsten Frauenanteile in den Fächergruppen Geisteswissenschaften (42,9 Prozent) und Kunst/Kunstwissenschaft (37,0 Prozent). Anteilig die wenigsten Professorinnen gab es in den Fächergruppen Mathematik/Naturwissenschaften (21,0 Prozent) und Ingenieurwissenschaften (16,3 Prozent). Bei den Studierenden waren im Wintersemester 2021/22 die Frauenquoten in den Fächergruppen Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (68,1 Prozent) und Geisteswissenschaften (67,2 Prozent) am höchsten. Im Geschlechtervergleich die wenigsten weiblichen Studierenden gab es in den Fächergruppen Sport (37,3 Prozent) und Ingenieurwissenschaften (23,4 Prozent).

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es im Studienjahr 2021 an Hochschulen in NRW insgesamt 103 699 Studienanfänger(innen) gab (2011: 119 799). Die Studierendenzahl lag im Wintersemester 2021/22 bei 756 221 (Wintersemester 2011/12: 590 300). Zum Stichtag 1. Dezember 2021 zählten 90 401 Personen zum wissenschaftlich-künstlerischen Personal (2011: 62 791). Darüber hinaus gab es 10 526 Professor(inn)en (2011: 8 472). (IT.NRW)

(37 / 23) Düsseldorf, den 9. Februar 2023