Landesbetrieb IT.NRW
Statistik und IT-Dienstleistungen
Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Donnerstag, 9. Februar 2023

Düsseldorf (IT.NRW). 28,3 Prozent der Professor(inn)en an NRW-Hochschulen sind 2021 Frauen gewesen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft mitteilt, war der Frauenanteil 2021 um 8,3 Prozentpunkte höher als zehn Jahre zuvor (2011: 20,0 Prozent). Ein Anstieg der Frauenquote war auch in der gesamten Gruppe des wissenschaftlich-künstlerischen Personals (ohne studentische Hilfskräfte) zu verzeichnen: Sie erhöhte sich von 37,5 Prozent im Jahr 2011 auf 42,6 Prozent im Jahr 2021 (+5,1 Prozentpunkte). Betrachtet wurde hier jeweils das Personal am Stichtag 1. Dezember.

Frauenanteil bei Studierenden und Beschäftigten an Hochschulen in NRW

Ein nahezu ausgeglichenes Geschlechterverhältnis gab es im Wintersemester 2021/22 bei den Studierenden an den NRW-Hochschulen: 48,7 Prozent waren Frauen und 51,3 Prozent Männer. Im Wintersemester 2011/12 hatte die Frauenquote bei 46,2 Prozent gelegen. Bei den Studienanfänger(innen) im ersten Hochschulsemester gab es zuletzt mehr Frauen als Männer: Im Studienjahr 2021 (Sommersemester und das darauf folgende Wintersemester), lag der Frauenanteil bei 51,6 Prozent (2011: 46,0 Prozent).

Die Frauenquote in Studium und Lehre fiel 2021 je nach Fächergruppe unterschiedlich aus: Bei den Professor(inn)en gab es Anfang Dezember 2021 die höchsten Frauenanteile in den Fächergruppen Geisteswissenschaften (42,9 Prozent) und Kunst/Kunstwissenschaft (37,0 Prozent). Anteilig die wenigsten Professorinnen gab es in den Fächergruppen Mathematik/Naturwissenschaften (21,0 Prozent) und Ingenieurwissenschaften (16,3 Prozent). Bei den Studierenden waren im Wintersemester 2021/22 die Frauenquoten in den Fächergruppen Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (68,1 Prozent) und Geisteswissenschaften (67,2 Prozent) am höchsten. Im Geschlechtervergleich die wenigsten weiblichen Studierenden gab es in den Fächergruppen Sport (37,3 Prozent) und Ingenieurwissenschaften (23,4 Prozent).

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es im Studienjahr 2021 an Hochschulen in NRW insgesamt 103 699 Studienanfänger(innen) gab (2011: 119 799). Die Studierendenzahl lag im Wintersemester 2021/22 bei 756 221 (Wintersemester 2011/12: 590 300). Zum Stichtag 1. Dezember 2021 zählten 90 401 Personen zum wissenschaftlich-künstlerischen Personal (2011: 62 791). Darüber hinaus gab es 10 526 Professor(inn)en (2011: 8 472). (IT.NRW)

(37 / 23) Düsseldorf, den 9. Februar 2023

Vorlesung in einem vollbesetzten Hörsaal
Montag, 6. Februar 2023

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der Medizinstudierenden an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen ist im Zehnjahresvergleich um 23,0 Prozent gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, strebten 18 115 Personen im Wintersemester 2021/22 das erste Staatsexamen im Studienfach Medizin (ohne Zahnmedizin) an. Im Wintersemester 2011/12 waren es 14 728 gewesen. 64,2 Prozent der Medizinstudierenden im Wintersemester 2021/22 waren Frauen (Wintersemester 2011/12: 61,6 Prozent).

Die landesweit meisten im Studienfach Medizin Eingeschriebenen gab es im Wintersemester 2021/22 mit 3 098 Personen an der Universität Düsseldorf (+17,9 Prozent gegenüber dem Wintersemester 2011/12). Weitere 2 916 Personen waren an der Universität Köln eingeschrieben (+19,8 Prozent). Mit 2 401 Medizinstudierenden verzeichnete die Universität Bochum 22,3 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.

Studierende im Fach Medizin an Hochschulen in NRW

Im Vergleich zur Gesamtzahl der Studierenden fiel der Zuwachs bei den neu Eingeschriebenen im ersten Fachsemester Medizin geringer aus: 2 517 Personen begannen im Studienjahr 2021 ein Medizinstudium, das waren 12,8 Prozent mehr als im Studienjahr 2011 (damals: 2 231). Die Gesamtzahl aller Studienanfänger(innen) an Hochschulen in NRW im ersten Fachsemester stieg im Zehnjahresvergleich um 2,6 Prozent. Das Studienjahr umfasst jeweils das Sommersemester und das darauffolgende Wintersemester.

Die Zahl der Absolvent(inn)en erhöhte sich im Zehnjahresvergleich um 9,4 Prozent. 1 981 Personen legten im Prüfungsjahr 2021 ihr erstes Staatsexamen im Fach Medizin ab (Prüfungsjahr 2011: 1 811). Das Prüfungsjahr bezieht sich auf das Sommersemester und das davorliegende Wintersemester. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Regelstudienzeit im Fach Medizin 13 Semester beträgt. (IT.NRW)

(33 / 23) Düsseldorf, den 6. Februar 2023

Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Dienstag, 29. November 2022

Düsseldorf (IT.NRW). Im laufenden Wintersemester 2022/23 sind an den nordrhein-westfälischen Hochschulen rund 743 400 Studierende eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sind das rund 12 800 bzw. 1,7 Prozent weniger Studierende als im Wintersemester 2021/22.

Auch die Zahl der Studienanfänger/-innen ist niedriger als ein Jahr zuvor: Für das laufende Wintersemester haben sich an den nordrhein-westfälischen Hochschulen rund 88 900 Studierende erstmals für ein Studium in Deutschland eingeschrieben. Das sind 500 Personen bzw. 0,6 Prozent weniger als im Wintersemester 2021/22.

Die hier genannten Studierendenzahlen sind vorläufig und können von den – voraussichtlich Mitte nächsten Jahres vorliegenden – endgültigen Ergebnissen abweichen. Die Zahl der Studierenden wird vom Statistischen Landesamt jeweils zu Beginn der Wintersemester gezählt. In den o. g. Ergebnissen sind Nebenhörer nicht berücksichtigt; alle Angaben beziehen sich auf Einschreibungen als Haupthörer. (IT.NRW)

(479 / 22) Düsseldorf, den 29. November 2022

Leeres Klassenzimmer
Mittwoch, 5. Oktober 2022

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2021 lag der Anteil der hochqualifizierten Frauen an der weiblichen Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren in Nordrhein-Westfalen bei 25,5 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Beginns des Wintersemesters 2022/2023 mitteilt, war dieser Anteil um 4,3 Prozentpunkte niedriger als der der gleichaltrigen Männer (29,8 Prozent). Als hochqualifiziert gelten Personen, die über einen tertiären Bildungsabschluss verfügen – also über einen Meister-, Fachhochschul- oder Universitätsabschluss bis hin zu einer erworbenen Forschungsqualifikation, z. B. durch eine Promotion.

In der Altersgruppe der 55- bis 64-jährigen Frauen war der Anteil der Hochqualifizierten in NRW im Jahr 2021 mit 18,0 Prozent am geringsten. Bei den 25- bis 34-Jährigen hatten 33,3 Prozent der Frauen einen tertiären Bildungsabschluss. Bei Männern gab es dagegen kaum Unterschiede bei den Anteilen der Hochqualifizierten in den Altersgruppen: Sie lagen zwischen 29,2 Prozent (45- bis 54-Jährige) und 31,6 Prozent (35- bis 44-Jährige).

Mit durchschnittlich 25,5 Prozent hochqualifizierter Frauen im Alter von 25 bis 64 Jahren lag NRW 3,5 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt von 29,0 Prozent. Den deutschlandweit höchsten Anteil von Frauen mit Abschluss im Tertiärbereich gab es in Berlin mit 46,8 Prozent; den geringsten Anteil hatten hier Frauen im Saarland (23,4 Prozent). Auch bei der männlichen Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren lag NRW mit 29,8 Prozent unter dem bundesweiten Wert von 33,2 Prozent. Die Anteile männlicher Hochqualifizierter variierten zwischen 21,5 Prozent in Sachsen-Anhalt und 43,7 Prozent in Berlin.

Diese und weitere Ergebnisse finden Sie in der neuen Ausgabe der Publikation „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich”, die im Webshop von IT.NRW zum kostenlosen Download zur Verfügung steht. Die Publikation knüpft direkt an den am 3. Oktober 2022 von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichten Datenreport „Bildung auf einen Blick” an. Die Darstellung der Daten in dieser Veröffentlichung basiert auf der internationalen Bildungsklassifikation ISCED (International Standard Classification of Education). Als hochqualifiziert gilt eine Person, wenn ihr Bildungsstand der ISCED-Stufe 5 oder höher entspricht.

Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf dem Mikrozensus, einer jährlich bei einem Prozent der Bevölkerung durchgeführten Befragung privater Haushalte. Der Mikrozensus wurde 2020 methodisch neugestaltet. Die Ergebnisse für die Jahre 2020 und 2021 sind deshalb nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar. Weitere Informationen zu diesen methodischen Änderungen und den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf den Mikrozensus 2020 und 2021.

Ergebnisse zum Hochqualifiziertenanteil im regionalen NRW- und Bundesvergleich für das Jahr 2019 wird das Statistische Landesamt im Rahmen einer Pressemitteilung in Kürze veröffentlichen. (IT.NRW)

(409 / 22) Düsseldorf, den 5. Oktober 2022

Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Freitag, 2. September 2022

Düsseldorf (IT.NRW). An den 76 Hochschulen und acht Hochschulkliniken in Nordrhein-Westfalen waren Anfang Dezember letzten Jahres 60 016 Personen (ohne studentische Hilfskräfte) hauptberuflich wissenschaftlich oder künstlerisch tätig. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,0 Prozent mehr als Ende 2020 (damals: 58 250). Gegenüber 2011 stieg die Zahl der Beschäftigten um 35,1 Prozent (damals: 44 433). Zum hauptberuflichen wissenschaftlich-künstlerischen Personal zählen Professor(inn)en, wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter(innen), Dozent(inn)en und Assistent(inn)en sowie Lehrkräfte für besondere Aufgaben.

Mit 20 891 hatten 35 Prozent dieser Beschäftigten Ende 2021 einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Der Anteil war damit um sechs Prozentpunkte höher als zehn Jahre zuvor. Während Anfang Dezember 2021 gut 88 Prozent der Professor(inn)en unbefristet beschäftigt waren, lag der Anteil bei den wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter(inne)n bei 21 Prozent. Ein Zuwachs dieses Anteils von 24,1 Prozent gegenüber 2011 war bei den dauerhaft beschäftigten Lehrkräften für besondere Aufgaben zu verzeichnen.

Insgesamt waren Anfang Dezember letzten Jahres 160 232 Personen (ohne studentische Hilfskräfte) und damit 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr an den Hochschulen und Hochschulkliniken in NRW tätig. Dazu zählten neben den 60 016 hauptberuflichen weitere 30 385 nebenberufliche Beschäftige des wissenschaftlich-künstlerischen Personals (z. B. Lehrbeauftragte). 69 831 Personen arbeiteten zudem in der Verwaltung, den Bibliotheken, im technischen Dienst der Hochschulen oder als Pflegepersonal an Hochschulkliniken. (IT.NRW)

(368 / 22) Düsseldorf, den 2. September 2022

Vorlesung in einem vollbesetzten Hörsaal
Donnerstag, 25. August 2022

Düsseldorf (IT.NRW). Im Prüfungsjahr 2021 haben 114 407 Absolventinnen und Absolventen ihr Studium in Nordrhein-Westfalen erfolgreich abgeschlossen, davon waren 61 275 weiblich (53,6 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war nach einem Rückgang im ersten von der Corona-Pandemie betroffenen Prüfungsjahr 2020 wieder ein Anstieg der Absolventenzahl zu verzeichnen: Damit fiel die Absolventenzahl 2021 um 7,0 Prozent höher aus als im Vorjahr (2020: 106 919). Im Prüfungsjahr 2019 hatte die Zahl der Absolventen bei 110 687 gelegen.

Mit einem Plus von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr stieg 2021 insbesondere die Zahl der Bachelorabsolventen an; 65 402 Personen legten diese Prüfung ab (2020: 59 101). Im Jahr 2019 hatte dieser Wert bei 62 038 gelegen. Geringere Zuwächse gegenüber dem Vorjahr gab es 2021 mit 36 348 Absolventen im Master (+2,2 Prozent) und mit 12 657 Absolventen bei den sonstigen Prüfungen (z. B. Promotionen oder Staatsexamen; +3,4 Prozent).

Die durchschnittliche Studiendauer der Bachelorabsolventen lag im Prüfungsjahr 2021 bei 8,7 Semestern; sie war damit höher als im Vorjahr (2020: 8,5 Semester). Für einen Masterabschluss waren 5,9 Semester nötig (2020: 5,8 Semester). In den letzten fünf Jahren hat sich die durchschnittliche Studiendauer bis zum erfolgreichen Abschluss stetig erhöht: Sie fiel 2021 fast ein halbes Semester höher aus als 2017 (damals: Bachelor 8,3 Semester; Master 5,5 Semester). Im Durchschnitt erlangten weibliche Studierende im Prüfungsjahr 2021 ihren Hochschulabschluss schneller als männliche Studierende: Im Bachelor betrug der Unterschied zwischen den Geschlechtern fast ein Semester (weiblich: 8,3 Semester; männlich: 9,2). Im Master waren es 0,3 Semester (weiblich: 5,7 Semester; männlich: 6,0).

Die Statistiker weisen darauf hin, dass ein Prüfungsjahr aus dem Sommersemester und dem davorliegenden Wintersemester besteht. Das im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführte Zwei-Stufen-System hat zu einer erhöhten Zahl von Studienabschlüssen geführt: Absolventen eines Bachelorabschlusses können unter Umständen innerhalb von zwei bis drei Jahren einen Masterabschluss erwerben. In diesen Fällen werden beide Abschlüsse statistisch erfasst. Dagegen werden beispielsweise Absolventen eines Diplomstudiengangs nur einmal gezählt. (IT.NRW)

(357 / 22) Düsseldorf, den 25. August 2022

Aufzeigende Schülerinnen und Schüler
Dienstag, 9. August 2022

Düsseldorf (IT.NRW). Durchschnittlich 23,5 Grundschülerinnen und Grundschüler lernten im Schuljahr 2021/22 gemeinsam in einer Klasse. Die sog. Klassenfrequenz lag damit auf dem Niveau des Schuljahres 2020/21. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Schulanfangs in NRW mitteilt, kamen an Grundschulen im Schnitt jeweils 15,7 Schülerinnen und Schüler auf eine Lehrkraft (Vollzeitlehrereinheit); im Schuljahr davor hatte dieser Wert bei 15,8 gelegen.

Die landesweit niedrigsten Klassengrößen an Grundschulen gab es im Schuljahr 2021/22 in Hallenberg (19,1) im Hochsauerlandkreis, in Kall (19,3) im Kreis Euskirchen und in Horstmar (19,4) im Kreis Steinfurt. Die höchsten Grundschulkassengrößen wurden für Datteln (26,1) im Kreis Recklinghausen, Monheim am Rhein (25,9) im Kreis Mettmann und Herne (25,9) errechnet.

Insgesamt lag die durchschnittliche Schülerzahl je Klasse an den allgemeinbildenden Schulen in NRW (ohne Weiterbildungskollegs und ohne die Jahrgangsstufen der Sekundarstufe II) im Schuljahr 2021/22 bei 23,4 Schülern. An Gesamtschulen und Gymnasien waren die Klassenfrequenzen mit jeweils durchschnittlich 26,8 Schülern am höchsten. Die niedrigsten Klassengrößen wurden für Förderschulen (11,0 im Bereich der Grund-/Hauptschulen; 9,9 im Bereich Realschule/Gymnasium) ermittelt.

Die durchschnittliche Schülerzahl je Lehrer-Vollzeitäquivalent lag an den allgemeinbildenden Schulen (ohne Weiterbildungskollegs) bei 13,0. Den höchsten Wert weist die Volksschule mit 18,2 Schüler/-innen pro Vollzeitlehrereinheit auf; Grund- und Realschulen folgen hier mit durchschnittlich 15,7 bzw. 15,3 Schülern auf den Plätzen zwei bzw. drei. An Förderschulen (im Bereich Realschule/Gymnasium) kamen im Schnitt 4,4 Schüler auf ein Lehrer-Vollzeitäquivalent (im Bereich Grund-/Hauptschule: 5,5).

Methodische Erläuterungen und Information zur Rundung aufgrund datenschutzrechtlicher Vorgaben. (IT.NRW)

(340 / 22) Düsseldorf, den 9. August 2022

Eine interaktive Schulkarte des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Infografiken mit Kernergebnissen der amtlichen Schulstatistik

Weitere Ergebnisse der Schulstatistik in der Landesdatenbank NRW

Studentinnen und Studenten in einem Hörsaal
Donnerstag, 21. Juli 2022

Düsseldorf (IT.NRW). Im Studienjahr 2021 haben sich an NRW- Hochschulen 103 699 Personen neu eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 7,8 Prozent weniger als im Studienjahr 2020 (112 422) und 12,7 Prozent weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019 (118 848).

Die Zahl der Studienanfänger/-innen mit deutscher Staatsangehörigkeit ging in NRW im Jahr 2021 um 10,4 Prozent auf 82 812 zurück. Auch bei den sog. Bildungsinländern war ein Rückgang (−4,8 Prozent auf 3 480) gegenüber dem Jahr 2020 zu verzeichnen. Dagegen erhöhte sich die Zahl der neu Eingeschriebenen bei den Bildungsausländern um 6,2 Prozent auf 17 407 Personen. Damit lag deren Zahl aber noch unter dem Vor- Corona-Niveau (2019: 21 062 Personen). Als Bildungsausländer werden Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bezeichnet, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland bzw. an einem Studienkolleg in Deutschland erworben haben. Als Bildungsinländer bezeichnet man ausländische Studierende mit in Deutschland erlangter Studienberechtigung.

Im Studienjahr 2021 kamen an den NRW-Hochschulen 42,2 Prozent der neu eingeschriebenen Bildungsausländer aus Europa (7 338); das waren 29,8 Prozent mehr als im Jahr 2020 (5 653), aber 6,2 Prozent weniger als im Jahr 2019 (7 823). Dagegen war die Zahl der Bildungsausländer aus Asien und Afrika weiter rückläufig: Mit 6 326 Einschreibungen in das 1. Hochschulsemester war die Zahl der asiatischen Studienanfänger um 7,7 Prozent niedriger als 2020 und um 28,1 Prozent niedriger als 2019. Mit 1 624 war die Zahl der neu Immatrikulierten aus Afrika um 14,1 Prozent niedriger als 2020 und um 15,4 Prozent niedriger als 2019.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei der Darstellung der Studienanfängerzahlen jeweils Studienjahre betrachtet werden; hierbei werden die Ergebnisse des Sommer- und des Wintersemesters des jeweiligen Jahres addiert.

Die Gesamtzahl der Studierenden wird dagegen je Semester ausgewiesen. Sie lag an NRW-Hochschulen im Wintersemester 2021/22 bei 756 221 Personen; das waren 1,8 Prozent weniger als im Wintersemester 2020/21 (770 434) und 1,5 Prozent weniger als im Wintersemester 2019/20 (767 617). (IT.NRW)

(310 / 22) Düsseldorf, den 21. Juli 2022

Mann zeigt auf eine Digitale Wand
Montag, 14. März 2022

Düsseldorf (IT.NRW). Die Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (FDZ) treiben die Digitalisierung ihrer Serviceleistungen weiter voran: Die Buchung von Terminen und Plätzen zur Analyse anonymisierter amtlicher Mikrodaten wurde mit der Einführung eines Online-Buchungssystems maßgeblich vereinfacht. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab sofort online nach verfügbaren Terminen für die sog. Gastwissenschaftsarbeitsplätze (GWAP) an allen 24 deutschen FDZ-Standorten suchen, diese verbindlich reservieren und die Termine einfach und bequem verwalten. Als Schnittstelle zwischen der Wissenschaft und den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder bieten die Forschungsdatenzentren zweckgebunden für Forschungsvorhaben anonymisierte Mikrodaten der amtlichen Statistik über standardisierte Zugangswege an.

Das den Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung entsprechende Buchungssystem ist Bestandteil der Modernisierungsinitiative der FDZ und trägt zur technischen Weiterentwicklung der Infrastruktur der FDZ bei. Die von IT.NRW entwickelte Anwendung, die bereits erfolgreich von verschiedenen nordrhein-westfälischen Landesministerien zur Raumbuchung eingesetzt wird, wurde mit diesem Projekt an die spezifischen Bedarfe der FDZ angepasst.

Weitere Informationen und die Nutzungsbedingungen des Online-Buchungssystems für Gastwissenschaftsarbeitsplätze finden Sie auf der Webseite der Forschungsdatenzentren. Einen kompletten Überblick über das aktuelle Datenangebot und die möglichen Zugangswege bietet die Webseite der FDZ der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. (IT.NRW)

(87 / 22) Düsseldorf, den 14. März 2022

Grundschulklasse sitzt mit einem Lehrer um einen Globus
Freitag, 11. März 2022

Düsseldorf (IT.NRW). 3 242 Studierende haben im Prüfungsjahr 2020 eine Lehramtsprüfung mit mindestens einem MINT-Fach (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) abgelegt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war dies rund die Hälfte aller Studierenden, die an den nordrhein-westfälischen Hochschulen einen Master of Education oder das Staatsexamen Lehramt absolviert haben (6 794).

Gegenüber dem Prüfungsjahr 2010 hat sich damit die absolute Zahl der Lehramtsabsolvent(inn)en mit mindestens einem MINT-Fach kaum verändert (damals: 3 221). Der Frauenanteil unter den Lehramtsabsolventen im MINT-Bereich lag – fast wie bei allen Lehramtsabschlüssen – bei 73,1 Prozent und ist damit im Zehn-Jahres-Vergleich um 1,6 Prozentpunkte angestiegen (2010: 71,5).

Auf den ersten drei Plätzen lagen der „Lernbereich Naturwissenschaft/Sachunterricht”, Mathematik und Biologie. Bei den am häufigsten an Hochschulen in NRW absolvierten MINT-Fächern im Lehramtsbereich waren nur marginale Unterschiede zwischen den Geschlechtern erkennbar: Bei Männern belegte Mathematik den ersten Platz. Der „Lernbereich Naturwissenschaft/Sachunterricht” wurde 2020 am häufigsten von Frauen und ausschließlich im Master Grundschule und im Master für sonderpädagogische Förderung belegt.

Um als Lehrerin oder Lehrer unterrichten zu können, müssen während des Lehramtsstudiums in der Regel mindestens zwei Fächer belegt werden. 966 Lehramtsabsolvent(inn)en haben mit ihrer bestandenen Prüfung gleich zwei MINT-Fächer abgeschlossen. Bei der Darstellung der Fächer sind Mehrfachzählungen derselben Personen daher möglich. (IT.NRW)

(84 / 22) Düsseldorf, den 11. März 2022

Weitere Information zu Lehramtsabsolvent(inn)en auf unserer Themenseite Bildung