Landesbetrieb IT.NRW
IT-Dienstleister und Statistik
Freitag, 6. Februar 2026
Alkoholmissbrauch
Abhängigkeit
Alkoholkonsum

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 sind 63.151 Menschen aus Nordrhein-Westfalen aufgrund der Folgen übermäßigen Alkoholkonsums vollstationär im Krankenhaus behandelt worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,4 % weniger als ein Jahr zuvor. Zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hatte es einen deutlichen Rückgang der Fallzahlen um 12,9 % gegenüber dem Vorjahr gegeben. Seitdem gingen die alkoholbedingten Krankenhausbehandlungen um weitere 5,1 % zurück. Im Jahr 2014 wurden noch 37,1 % mehr Menschen mit diesen Diagnosen vollstationär behandelt. Gegenüber 2004 verringerten sich die Fallzahlen um 13,9 %.

Aufgrund von übermäßigem Alkoholkonsum vollstationär im Krankenhaus Behandelte aus NRW

Häufigste Diagnose: „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol”

In 82,6 % der Fälle und damit am häufigsten wurden bei den alkoholbedingten Behandlungsfällen des Jahres 2024 Diagnosen des Bereichs „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol”, wie beispielsweise Abhängigkeit, akute Intoxikation (Alkoholvergiftung) oder Entzug festgestellt. Weitere 16,7 % der Patientinnen und Patienten wurden wegen alkoholbedingter Schäden am Verdauungssystem (Leber, Magen oder Bauchspeicheldrüse) behandelt.

Männer deutlich häufiger in stationärer Behandlung als Frauen

Mit 47,1 % war fast die Hälfte der 2024 wegen übermäßigen Alkoholkonsums vollstationär Behandelten 35 bis 54 Jahre alt. Ein Drittel der Patientinnen und Patienten bzw. 34,0 % gehörte der Altersgruppe der 55- bis unter 75-Jährigen an. 18- bis 34-Jährige stellten 14,2 % der alkoholbedingten Behandlungsfälle. Mit einem Anteil von 72,6 % wurden Männer deutlich häufiger aufgrund ihres Alkoholkonsums stationär behandelt als Frauen.

Alkoholbedingte Sterberate 6,4 % niedriger als vor zehn Jahren

2.693 Menschen starben im Jahr 2024 in Nordrhein-Westfalen an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums, davon waren 72,7 % Männer. Die geringste Fallzahl seit 2020 hatte es im Jahr 2021 mit 2.316 Sterbefällen gegeben; damals waren 16,3 % weniger Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums gestorben als 2024.

Die alkoholbedingten Sterbefälle machten 1,2 % aller Sterbefälle mit Wohnsitz in NRW aus. Umgerechnet starben rund 15 Personen je 100.000 Einwohnerinnen- und Einwohner an Alkohol. Damit war die alkoholbedingte Sterberate 2024 um 4,2 % niedriger als ein Jahr zuvor und um 6,4 % niedriger als vor zehn Jahren. Im Vergleich zum Jahr 2004 lag die alkoholbedingte Sterberate um 3 % niedriger.

Alkoholbedingte Sterbefälle nach Geschlecht in NRW

Durchschnittliches Sterbealter aufgrund von Alkohol 16,2 Jahre niedriger

Mit 53,0 % war gut die Hälfte der alkoholbedingten Todesfälle 2024 auf alkoholbedingte Schäden am Verdauungssystem (Leber, Magen oder Bauchspeicheldrüse) zurückzuführen. Bei weiteren 43,5 % waren Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol ursächlich für den Tod. Das durchschnittliche Sterbealter der aufgrund von Alkohol Gestorbenen war mit 63,3 Jahren um rund 16,2 Jahre niedriger als das Durchschnittsalter aller Gestorbenen.

Hinweise zur Statistik

Bei der Krankenhausdiagnosestatistik handelt es sich um eine jährliche Vollerhebung von Patientinnen und Patienten, die im Berichtsjahr aus der vollstationären Behandlung eines Krankenhauses entlassen wurden. Sie liefert Erkenntnisse über die Hauptdiagnose, Behandlungsdauer und -ort, sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der behandelten Person. Es werden hier alle vollstationären Behandlungsfälle von Personen mit Wohnsitz in NRW – ungeachtet des Behandlungsortes – ausgewertet.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Klassifizierung der Diagnosen und Todesursachen nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) erfolgt. Zu den alkoholbedingen Sterbe- und Behandlungsfällen wurden folgende Krankheiten bzw. Todesursachen gezählt: Alkoholinduziertes Pseudo-Cushing-Syndrom, Niazinmangel (Pellagra), psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol, Degeneration des Nervensystems durch Alkohol, Alkohol-Polyneuropathie, Alkoholmyopathie, alkoholische Kardiomyopathie, Alkoholgastritis, alkoholische Leberkrankheit, alkoholinduzierte akute Pankreatitis, alkoholinduzierte chronische Pankreatitis, Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) Schädigung des Fetus durch Alkohol, Schädigung des Fetus und Neugeborenen durch Alkoholkonsum der Mutter, Alkohol-Embryopathie (mit Dysmorphien), Nachweis von Alkohol im Blut, toxische Wirkung: Äthanol, toxische Wirkung: Alkohol, nicht näher bezeichnet.

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt.

Bei den vorliegenden Daten zu den Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Zum Thema Alkohol im Straßenverkehr gibt es eine Pressemitteilung zu Unfällen durch Alkoholeinfluss im Straßenverkehr und eine zu Verurteilungen wegen Trunkenheit im Verkehr.

(031 / 26) Düsseldorf, den 6. Februar 2026

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Montag, 2. Februar 2026
Weltkrebstag
Todesursachen
Krebs

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 starben insgesamt 51.183 Personen aus Nordrhein-Westfalen, darunter 27.059 Männer und 24.124 Frauen, an einer Krebserkrankung (bösartige Neubildungen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2026 mitteilt, war Krebs damit die Ursache für 23,2 % aller Todesfälle in Nordrhein-Westfalen. Während die Fallzahl der krebsbedingten Sterbefälle gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert blieb, stieg ihr Anteil an allen Sterbefällen um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (2023: 22,6 %). Im Zehnjahresvergleich sank dieser Anteil um 3,5 Prozentpunkte (2014: 26,7 %).

Das durchschnittliche Sterbealter der an einer Krebserkrankung Verstorbenen lag 2024 bei 75,3 Jahren. Damit lag es um 4,2 Jahre unter dem durchschnittlichen Sterbealter aller Verstorbenen von 79,4 Jahren.

Krebserkrankungen der Verdauungsorgane erneut häufigste krebsbedingte Todesursache

Unter den krebsbedingten Todesfällen stellten Krebserkrankungen der Verdauungsorgane im Jahr 2024 erneut die häufigste Todesursache dar. Der Anteil betrug 30,0 % bei den Männern und 27,2 % bei Frauen. Auf Rang zwei folgten bösartige Neubildungen der Atmungsorgane und sonstiger intrathorakaler Organe mit Anteilen von 25,2 % bei den Männern und 20,7 % bei den Frauen.

Die dritthäufigste Form krebsbedingter Todesfälle unterscheidet sich bei Männern und Frauen: Bei den Männern lagen bösartige Neubildungen der männlichen Genitalorgane mit einem Anteil von 12,0 % an allen krebsbedingten Todesfällen auf Rang drei, bei den Frauen war es Brustkrebs mit einem Anteil von 16,5 %.

An bösartigen Neubildungen in Nordrhein-Westfalen gestorbene Männer im Jahr 2024
An bösartigen Neubildungen in Nordrhein-Westfalen gestorbene Frauen im Jahr 2024

Geringste krebsbedingte Sterberate in Bonn

Die kreisfreie Stadt mit der geringsten krebsbedingten Sterberate war im Jahr 2024 die Stadt Bonn mit 218 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die höchste Rate wurde mit 345 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für Herne verzeichnet. Landesweit ergab sich eine krebsbedingte Sterberate von 284 Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Jahr 2014 waren es noch 293 Fälle.

Hinweise zur Statistik

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt.

Als Todesfälle aufgrund einer Krebserkrankung werden hier Sterbefälle ausgewertet, bei denen die ICD-10 Codes C00-C97 (bösartige Neubildungen) als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurden. Bei den einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. Dies kann insbesondere bei äußeren Ursachen zu einem Anstieg geführt haben.

ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Krebsbedingte Sterbefallzahlen für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.

(026 / 26) Düsseldorf, den 02. Februar 2026

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Montag, 26. Januar 2026
Kohlenmonoxid-Vergiftung
Krankenhausbehandlungen
Sterbefälle

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 sind 513 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär im Krankenhaus behandelt worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 8,2 % mehr als 2023. Im Jahr 2014 hatte es noch 923 solcher Behandlungsfälle gegeben. Damit ist die Zahl dieser Behandlungen in den letzten zehn Jahren um 44,2 % zurückgegangen. Das Durchschnittsalter der behandelten Personen lag 2024 bei 42 Jahren. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Ursachen für Kohlenmonoxid-Vergiftungen können unter anderem defekte Öfen, Heizungen und Schornsteinanlagen, Wohnungsbrände oder Grillen in Innenräumen sein.

Vollstationär im Krankenhaus aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung behandelte Patientinnen und Patienten aus NRW

Höchster Anteil an Behandlungsfällen in Bottrop

Die höchste Zahl an Behandlungsfällen aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner hat es mit 7,6 Fällen 2024 in Bottrop gegeben, gefolgt von Solingen mit 6,6 Fällen und Bochum mit 6,4 Fällen. Landesweit gab es 2,8 Behandlungsfälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Aus Mülheim an der Ruhr wurden keine Personen mit Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär behandelt. Gering war die Quote auch im Kreis Unna mit 0,5 Fällen und in Leverkusen mit 0,6 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Zahl der Todesfälle aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gegenüber 2014 fast halbiert

Im Jahr 2024 starben 81 Menschen aus Nordrhein-Westfalen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Damit hat sich die Anzahl der aus diesem Grund Gestorbenen gegenüber 2014 mit einem Rückgang von 47,7 % nahezu halbiert. In den letzten Jahren ist Zahl der Todesfälle jedoch wieder gestiegen: im Vergleich zum Vorjahr um 11,0 %. Mehr als drei Viertel bzw. 76,5 % der Sterbefälle durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung waren Suizide.

Aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung Gestorbene aus NRW

Hinweise zur Statistik

Bei der Krankenhausdiagnosestatistik handelt es sich um eine jährliche Vollerhebung von Patienten und Patientinnen, die im Berichtsjahr aus der vollstationären Behandlung eines Krankenhauses entlassen wurden. Sie liefert Erkenntnisse über die Hauptdiagnose, Behandlungsdauer und -ort, sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der behandelten Person. Als Behandlungsfall werden hier die vollstationären Behandlungsfälle ausgewertet, bei denen eine Hauptdiagnose mit dem ICD-10-GM-Kode T58 (Toxische Wirkung von Kohlenmonoxid) kodiert wurden. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”. Es werden hier alle vollstationären Behandlungsfälle von Personen mit Wohnsitz in NRW – ungeachtet des Behandlungsortes – ausgewertet.

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt. Als Todesfälle werden hier Sterbefälle ausgewertet, bei denen der ICD-10 Code T58 (Toxische Wirkung von Kohlenmonoxid) als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurde.

Bei den vorliegenden Daten zu den Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen.

Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. Dies kann insbesondere bei äußeren Ursachen zu einem Anstieg geführt haben.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(019 / 26) Düsseldorf, den 26. Januar 2026

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Donnerstag, 4. Dezember 2025
Todesursachen
Unfallstatistik
Suizid

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 verstarben laut Todesbescheinigung insgesamt 10.145 Personen in Nordrhein-Westfalen aufgrund einer nicht-natürlichen Todesursache. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand der Todesursachenstatistik mitteilt, machten die Todesfälle mit nicht-natürlicher Todesursache 4,6 % aller Sterbefälle des Jahres 2024 aus. Gegenüber 2023 blieb dieser Anteil gleich. Rund 70 % der nicht-natürlichen Todesfälle in 2024 waren auf einen Unfall zurückzuführen, weitere 9,4 % auf Folgezustände nach länger zurückliegenden Unfällen. Neben den unfallbedingten Todesursachen nahmen Suizide mit 18,1 % den zweitgrößten Anteil unter den nicht natürlichen Todesursachen ein.

Nichtnatürliche Todesfälle in NRW 2024

Todesfälle durch Sturz im Vergleich zu 2014 mehr als verdoppelt

Mehr als zwei Drittel (67,1 %) der todesursächlichen Unfälle resultierten 2024 aus einem Sturz. Insgesamt 4.782 Personen, darunter 2.456 Frauen und 2.326 Männer, kamen durch einen Sturz zu Tode. Davon ereigneten sich knapp zwei Drittel im häuslichen Umfeld mit einem Durchschnittsalter der Betroffenen von 84 Jahren. Die Anzahl der Stürze mit Todesfolge hat sich im Vergleich zu 2014 mehr als verdoppelt (2014: 2.122 Fälle). Im Vergleich zu 2023 fiel der Anstieg mit 0,5 % bzw. 22 Fällen geringer aus als in den Jahren davor.

Verstorbene aufgrund von Sturz und Suizid mit Wohnsitz in NRW

Anstieg der Suizide um 12,5 % gegenüber 2023

Im Jahr 2024 begingen laut Todesbescheinigung 1.835 Menschen Suizid. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der freiwilligen Selbsttötungen um 12,5 % und liegt somit auf gleicher Höhe wie vor zehn Jahren. Beinahe drei Viertel (73,0 %) der Suizidopfer waren männlich. Das durchschnittliche Sterbealter aller Suizidfälle lag bei 60 Jahren. In 125 Fällen (83 Frauen; 42 Männer) handelte es sich laut Todesbescheinigung um einen ärztlich assistierten Suizid. Dies macht unter allen Personen, die einen Suizid begingen, einen Anteil von 6,8 % aus. Das durchschnittliche Sterbealter dieser Personen lag bei 77 Jahren.

Methodische Hinweise

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt.

Bei den vorliegenden Daten zu den einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Beispielsweise ist das Vorliegen eines Suizids bei Ausstellung der Todesbescheinigung oft unklar. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen.

Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. Dies kann insbesondere bei äußeren Ursachen zu einem Anstieg geführt haben.

ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise nach Geschlecht finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise nach Altersgruppen finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.

Daten zu den häufigsten Todesursachen in NRW finden Sie in unserer Pressemitteilung „NRW: Kreislauferkrankungen mit fast 30 % häufigste Todesursache in 2024” .

(359 / 25) Düsseldorf, den 4. Dezember 2025

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Freitag, 28. November 2025
Todesursachen
HIV
Welt-AIDS-Tag

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 sind in Nordrhein-Westfalen 70 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion (Humanes Immundefizienz-Virus) gestorben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember 2025 mitteilt, hat sich die Zahl der HIV-bezogenen Sterbefälle damit gegenüber dem Jahr 2023 um 3 Personen bzw. 4,5 % erhöht. Sie war aber um 51 Personen bzw. 42,1 % niedriger als 10 Jahre zuvor (2014: 121 Personen). Im Jahr 2024 waren 55 Personen und damit 78,6 % der an HIV-Infektionen Gestorbenen Männer.

An den Folgen einer HIV-Infektion gestorbene Personen in Nordrhein-Westfalen

10-Jahres-Vergleich: Sterbealter nach Anstieg in den letzten Jahren nun wieder gesunken

Das durchschnittliche Sterbealter aller infolge einer HIV-Infektion Gestorbenen lag 2024 bei 57,1 Jahren (Männer: 57,8 Jahre; Frauen: 54,2 Jahre). Zehn Jahre zuvor hatte es mit 53,8 Jahren (Männer: 53,6 Jahre; Frauen: 54,5 Jahre) um gut drei Jahre niedriger gelegen. Im Jahr 2021 lag das Sterbealter mit 60,0 Jahren fast drei Jahre über dem aktuellen Wert.

Methodische Hinweise

Als Todesfälle aufgrund einer HIV-Erkrankung (Humane Immundefizienz-Viruskrankheit) werden hier Sterbefälle ausgewertet, bei denen eine HIV-Erkrankung mit den ICD-10-WHO-Kodes B20-B24 als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurde. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten und an das Statistische Landesamt übermittelten Todesbescheinigungen basiert. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Weitere Ergebnisse mit einem 10-Jahresvergleich finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW. 

(349 / 25) Düsseldorf, den 28. November 2025

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Vier Frauen in pinken T-Shirts
Freitag, 24. Oktober 2025
Todesursachen
Brustkrebs
Pinktober

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 starben in Nordrhein-Westfalen 4.037 Menschen an Brustkrebs; 98,9 % davon waren Frauen. Der Brustkrebsmonat Oktober bzw. Pinktober gibt jährlich internationalen Anlass, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen anlässlich des Pinktobers mitteilt, war Brustkrebs bei Frauen mit 3.992 Fällen die zweithäufigste Krebserkrankung mit Todesfolge – nach Lungen- und Bronchialkrebs mit 4.890 Todesfällen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl, der an Brustkrebs Gestorbenen um 4,2 %. Der Anteil der Brustkrebstoten an allen Gestorbenen lag 2024 bei 1,8 %; im Jahr 2000 betrug dieser noch 2,3 %. Seit 2020 liegt der Anteil der an Brustkrebs gestorbenen Menschen durchgehend unter 2 %.

Anteil der an Brustkrebs Gestorbenen an allen Sterbefällen in NRW

Durchschnittsalter der an Brustkrebs Gestorbenen war 3,8 Jahre niedriger als das aller Gestorbenen

Das Durchschnittsalter der aufgrund von Brustkrebs Gestorbenen lag bei 75,6 Jahren und war damit 3,8 Jahre niedriger als das durchschnittliche Sterbealter aller Gestorbenen. Über zwei Drittel der Brustkrebstoten waren 70 Jahre und älter, gut ein Viertel zwischen 50 und 70 Jahre und 5,3 % jünger als 50 Jahre.

Stadt Düsseldorf verzeichnet die niedrigste Brustkrebs-Sterberate

Die kreisfreie Stadt Düsseldorf verzeichnete 2024 die niedrigste Sterberate aufgrund von Brustkrebs mit 15 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Ennepe-Ruhr-Kreis hatte es die höchste Sterberate mit 32 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gegeben. Im Landesmittel starben 23 Personen von jeweils 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern aufgrund einer Brustkrebserkrankung.

Methodische Hinweise

Als Todesfälle aufgrund von Brustkrebs werden hier Sterbefälle ausgewertet, bei denen eine Brustkrebserkrankung mit dem ICD-10-WHO-Kode C50 als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurde. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten und an das Statistische Landesamt übermittelten Todesbescheinigungen basiert. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.

(310 / 25) Düsseldorf, den 24. Oktober 2025

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Brennende Kerzen
Montag, 20. Oktober 2025
Gesundheit
Todesursachen

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 starben laut Todesbescheinigung in Nordrhein-Westfalen 64.785 Menschen an einer Krankheit des Kreislaufsystems. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren Kreislauferkrankungen damit – trotz eines geringfügigen Anteilsrückgangs um 0,1 Prozentpunkte auf 29,4 % – weiterhin die meistverbreitete Todesursache. Die häufigsten Krankheitsgruppen unter den Kreislauferkrankungen waren mit 30,7 % ischämische Herzkrankheiten und mit 31,1 % die Gruppe der Sonstigen Formen der Herzkrankheit. Zu den ischämischen Herzkrankheiten zählen bspw. Krankheitsbilder wie die chronisch ischämische Herzkrankheit mit 13.804 gestorbenen Menschen oder der akute Myokardinfarkt mit 5.817 Gestorbenen. Häufigste sonstige Formen der Herzkrankheit waren die Herzinsuffizienz mit 7.591 Todesfällen sowie Vorhofflimmern und Vorhofflattern mit 4.640 gestorbenen Menschen.

Gestorbene in Nordrhein-Westfalen nach ausgewählten Todesursachen

Anteil der an bösartigen Neubildungen Verstorbenen leicht gestiegen

Zweithäufigste Todesursache waren bösartige Neubildungen mit 51.183 Todesfällen. Der Anteil der Gestorbenen aufgrund dieser Todesursache stieg gegenüber 2023 um 0,6 Prozentpunkte auf 23,2 %. Die drei häufigsten Krebserkrankungen mit Todesfolge waren Bronchien-/Lungenkrebs mit 11.410 Verstorbenen, Brustkrebs mit 4.037 gestorbenen Personen und Bauchspeicheldrüsenkrebs mit 3.953 Todesfällen.

In 18.028 Fällen bzw. bei 8,2 % der Gestorbenen waren Krankheiten des Atmungssystems todesursächlich. Gegenüber dem Vorjahr entsprach dies einer Zunahme um 0,5 Prozentpunkte. Mehr als die Hälfte (53,1 %) davon entfielen auf chronische Krankheiten der unteren Atemwege. Bei 28,9 % der Todesfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen wurden Pneumonien bzw. Lungenentzündungen (4.676 Fälle) oder Grippe (537 Fälle) als Todesursache erfasst.

Demenzerkrankungen häufigste Todesursache der an Psychischen und Verhaltensstörungen Verstorbenen

Der Anteil der aufgrund von Psychischen und Verhaltensstörungen Gestorbenen lag 2024 bei 7,5 % und stieg damit gegenüber 2023 um 0,2 Prozentpunkte. Insgesamt wurden 16.543 Verstorbene dieser Todesursache zugeordnet. Rund 85 % dieser Todesfälle (13.982) waren auf Demenzerkrankungen zurückzuführen. Weitere 7,1 % waren durch Alkohol bedingt.

Die Anzahl der laut Todesbescheinigung an COVID-19 Gestorbenen betrug 2.545 Fälle und hat sich gegenüber 2023 anteilsmäßig von 2,4 % auf 1,2 % etwa halbiert.

Durchschnittliches Sterbealter blieb unverändert

Das durchschnittliche Sterbealter der 220.432 Gestorbenen im Jahr 2024 lag in NRW bei 79,4 Jahren und blieb damit unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Männer starben im Schnitt mit 76,9 Jahren, Frauen mit 81,9 Jahren und damit durchschnittlich 5,1 Jahre später als Männer.

Methodische Hinweise

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten und an das Statistische Landesamt übermittelten Todesbescheinigungen basiert. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

(303 / 25) Düsseldorf, den 20. Oktober 2025

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Brennende Kerzen
Mittwoch, 25. Juni 2025
Todesursachen
Drogenmissbrauch
Vergiftungen

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2023 sind in Nordrhein-Westfalen laut Angaben auf den Todesbescheinigungen insgesamt 398 Menschen infolge von Drogenmissbrauch gestorben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel am 26. Juni 2025 mitteilt, ist die Zahl dieser Todesfälle im Vergleich zum Vorjahr um 52,5 % gestiegen. Mit 53,0 Jahren war das durchschnittliche Sterbealter um 26,4 Jahre geringer als das aller Gestorbenen.

Anstieg bei Todesfällen durch psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

270 Personen (219 Männer und 51 Frauen) starben 2023 an psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen – ohne Berücksichtigung von Alkohol und Tabak. Darunter fallen Personen, die an den Folgen ihrer Drogensucht und daraus entstehenden Erkrankungen sterben. Mehr als zwei Drittel (70,7 %) der Betroffenen verstarb infolge multiplen Substanzgebrauchs, weitere 16,3 % durch den Konsum von Opioiden. Gegenüber dem Vorjahr war die Zahl dieser Todesfälle um 75,3 % gestiegen und lag damit etwa auf dem Niveau des Jahres 2016. Der Anteil der Todesfälle aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen an allen Sterbefällen stieg ebenfalls von 0,07 % im Jahr 2022 auf 0,12 % in 2023. Todesfälle durch psychische und Verhaltensstörungen aufgrund von Alkoholkonsum machten mit 0,54 % einen gut 4-mal größeren Anteil an allen Sterbefällen aus.

Durch Drogenkonsum Gestorbene in Nordrhein-Westfalen

128 Todesfälle aufgrund von Vergiftungen durch Drogenmissbrauch – rund die Hälfte vorsätzlich

Die Zahl der Todesfälle durch Vergiftungen mit Betäubungsmitteln, Halluzinogenen, Antiepileptika, Sedativa, Hypnotika, Antiparkinsonmitteln, Psychostimulanzien mit Missbrauchspotenzial sowie sonstigen psychotropen Substanzen stieg im Jahr 2023 um 19,6 % auf 128 gemeldete Fälle. Darunter waren 80 Männer und 48 Frauen. Der Anteil dieser Todesfälle an allen Sterbefällen lag 2023 bei 0,06 % und damit in etwa so hoch wie ein Jahr zuvor (damals: 0,05 %). In 67 Fällen (38 Männer und 29 Frauen) handelte es sich laut Todesbescheinigungen um eine vorsätzliche Selbstvergiftung. Das entspricht 52,3 % der Todesfälle der durch Drogenmissbrauch verursachten Vergiftungen.

Methodische Hinweise

Als Todesfälle aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (ohne Alkohol und Tabak) werden hier die Sterbefälle ausgewertet, bei denen ICD-10-WHO-Kodes aus dem Bereich F11 – F16 und F18 – F19 als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurden. Zudem wurden die ICD-10-WHO-Kodes T40, T42, T43.6. T43.8 und T43.9 zur Gruppe der durch Drogenmissbrauch verursachten Vergiftungen gezählt. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass für die Todesursachenstatistik laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache ist. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten und an das Statistische Landesamt übermittelten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem von der WHO vorgegebenen Algorithmus ermittelt.

Im Jahr 2023 wurde für 1,3 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00-R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 6,3 % der Todesfälle auf diese Rubrik.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir schaffen Mehrwerte für Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Als Statistisches Landesamt erheben und veröffentlichen wir zuverlässige sowie objektive Daten und begleiten die Digitalisierung in der Landesverwaltung NRW. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(179 / 25) Düsseldorf, den 25. Juni 2025

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Freitag, 9. Mai 2025
Todesursachen
Schlaganfall
Stroke
Apoplex

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen 3,8 % weniger Todesfälle durch einen Schlaganfall und dessen Folgen als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zu 2013 lag der Rückgang sogar bei 17,9 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2025 mitteilt, waren 9.958 Personen im Jahr 2023 an Schlaganfällen oder deren Folgen gestorben. Mit 55,5 % war etwas mehr als die Hälfte der Gestorbenen Frauen (4.435 Männer und 5.523 Frauen).

An Schlaganfall und dessen Folgen Gestorbene in NRW

Auch der Anteil der Sterbefälle durch einen Schlaganfall an allen Gestorbenen hat sich in den vergangenen Jahren weiterhin verringert: Im Jahr 2013 wurde in NRW noch bei 6,1 % der Todesfälle ein Schlaganfall als Todesursache festgestellt; im Jahr 2023 lag dieser Anteil wie auch schon im Jahr 2022 bei 4,4 %.

Zwei Drittel der an Schlaganfällen gestorbenen Menschen waren 80 Jahre oder älter

Schlaganfälle mit Todesfolge traten in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2023 häufiger bei älteren als bei jüngeren Menschen auf. Knapp zwei Drittel bzw. 65,7 % waren 80 Jahre oder älter und nur 5,2 % waren noch keine 60 Jahre alt. 20,1 % der an Schlaganfall gestorbenen Männer waren unter 70 Jahre alt, bei den Frauen betrug dieser Anteil 10,3 %. Das durchschnittliche Sterbealter der an einem Schlaganfall Gestorbenen lag im Jahr 2023 bei 81,5 Jahren (Männer: 78,9 Jahre, Frauen: 83,6 Jahre).

Anteil durch Schlaganfall Gestorbene nach Altersgruppen aus NRW 2023

Niedrigste durch Schlaganfall bedingte Sterberate verzeichnete die Stadt Köln

Die kreisfreie Stadt Köln verzeichnete 2023 die niedrigste Sterberate mit 41 Sterbefällen durch Schlaganfall je 100.000 Einwohner. In Remscheid und Münster hatte es 42 und 43 Sterbefälle durch Schlaganfall je 100.000 Einwohner gegeben. Die höchste Rate wurde mit 74 Sterbefällen je 100.000 Einwohner für den Kreis Herford ermittelt. Es folgten Mönchengladbach und Krefeld mit 73 und 70 schlaganfallbedingten Sterbefällen je 100.000 Einwohner. Landesweit starben 55 Personen von jeweils 100.000 Einwohnern an einem Schlaganfall oder dessen Folgen.

Methodische Hinweise

Als Todesfälle durch Schlaganfall werden hier die Sterbefälle ausgewertet, bei denen ein Schlaganfall mit einem der ICD-10-WHO-Kodes aus dem Bereich I60 – I64 und I69.0 – I69.4 als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurden. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass für die Todesursachenstatistik laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache ist. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten und an das Statistische Landesamt übermittelten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem von der WHO vorgegebenen Algorithmus ermittelt.

Im Jahr 2023 wurde für 1,3 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00-R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 6,3 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Jahr 2022 wurden für 2,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigungen übermittelt.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir schaffen Mehrwerte für Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Als Statistisches Landesamt erheben und veröffentlichen wir zuverlässige sowie objektive Daten und begleiten die Digitalisierung in der Landesverwaltung NRW. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(129 / 25) Düsseldorf, den 9. Mai 2025

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Mittwoch, 9. April 2025
Todesursachen
Parkinson
Welt-Parkinson-Tag

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2023 sind 2 950 Menschen aus Nordrhein-Westfalen an einer Parkinsonerkrankung gestorben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April 2025 mitteilt, sind die Sterbefälle aufgrund einer Parkinsonerkrankung in den letzten zehn Jahren um 66,3 Prozent gestiegen (2013: 1 774 Fälle). Der Männeranteil bei den an dieser Todesursache Gestorbenen lag bei 60 Prozent. Im Jahr 2013 hatte dieser noch bei 54,2 Prozent gelegen.

Anteil der Sterbefälle durch Parkinson steigt weiter

Auch der Anteil von Sterbefällen durch Parkinson an allen Gestorbenen in NRW hat sich in diesem Zeitraum erhöht: Wurde im Jahr 2013 noch bei 0,9 Prozent der Todesfälle Parkinson als Todesursache festgestellt, so lag dieser Anteil im Jahr 2023 bereits bei 1,3 Prozent. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 226 034 Todesfälle.

An Parkinson Gestorbene in NRW

Fast drei Viertel waren 80 Jahre oder älter

Eine Parkinsonerkrankung mit Todesfolge trat in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 vorrangig bei älteren Menschen auf: Fast drei Viertel (73,3 Prozent) waren 80 Jahre oder älter. Das durchschnittliche Sterbealter der an Parkinson Gestorbenen lag mit 83,2 Jahren um 3,8 Jahre höher als das aller Gestorbenen.

Herne hatte den höchsten Anteil an Sterbefällen durch Parkinson

Die höchsten Anteile parkinsonbedingter Sterbefälle wiesen 2023 Herne (2,0 Prozent), der Rheinisch-Bergische Kreis (1,9 Prozent) und Münster (1,8 Prozent) auf. Die niedrigsten Anteile wurden für Bottrop (0,7 Prozent), den Kreis Siegen-Wittgenstein (0,7 Prozent) und Hamm (0,8 Prozent) ermittelt.

Methodische Hinweise

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten und an das Statistische Landesamt übermittelten Todesbescheinigungen basiert. Im Jahr 2023 wurde für 1,3 Prozent der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00-R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 6,3 Prozent der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2022 konnten mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden (2022: 2,0 Prozent fehlende Todesbescheinigungen). ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(100 / 25) Düsseldorf, den 9. April 2025

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