Landesbetrieb IT.NRW
IT-Dienstleister und Statistik
Montag, 22. Juni 2026
Todesursachen
Drogenmissbrauch
Vergiftungen
Überdosis

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 sind in Nordrhein-Westfalen laut Angaben auf den Todesbescheinigungen insgesamt 441 Menschen infolge von Drogenmissbrauch gestorben. Das waren 11 % mehr als im Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel am 26. Juni 2026 mitteilt, war das die zweithöchste Zahl dieser Todesfälle seit 2000. Der Höchstwert lag im Jahr 2008 bei 444 Fällen. Das durchschnittliche Sterbealter bei infolge von Drogenmissbrauch Gestorbenen war mit 50 Jahren um 30 Jahre geringer als das aller Gestorbenen.

16 % mehr Todesfällen aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

Mit 71 % lag bei den meisten Todesfällen infolge von Drogenmissbrauch eine psychische und Verhaltensstörung durch psychotrope Substanzen – ohne Alkohol und Tabak – zugrunde. Darunter fallen Personen, die an den Folgen ihrer Drogensucht und daraus entstehenden Erkrankungen sterben. Im Jahr 2024 waren das in NRW 314 Personen (255 Männer und 59 Frauen). Gegenüber dem Vorjahr war die Zahl dieser Todesfälle um 16 % gestiegen. Mehr als zwei Drittel (71 %) der Betroffenen verstarb infolge multiplen Substanzgebrauchs, weitere 17 % durch den Konsum von Opioiden.

Der Anteil der Todesfälle aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen an allen Sterbefällen stieg ebenfalls von 0,12 % im Jahr 2023 auf 0,14 % in 2024. Todesfälle durch psychische und Verhaltensstörungen aufgrund von Alkoholkonsum machten mit 0,53 % allerdings einen beinahe 4-mal größeren Anteil an allen Sterbefällen aus.

Durch Drogenkonsum Gestorbene in Nordrhein-Westfalen

Todesfälle aufgrund von Vergiftungen durch Drogenmissbrauch auf Vorjahresniveau – rund die Hälfte vorsätzlich

Die Zahl der Todesfälle durch Vergiftungen mit Betäubungsmitteln, Halluzinogenen, Antiepileptika, Sedativa, Hypnotika, Antiparkinsonmitteln, Psychostimulanzien mit Missbrauchspotenzial sowie sonstigen psychotropen Substanzen lag im Jahr 2024 mit 127 gemeldeten Fälle auf Vorjahresniveau (128 Fälle). Darunter waren 79 Männer und 48 Frauen. Mit 0,06 % blieb der Anteil der Todesfälle aufgrund von Vergiftungen durch Drogenmissbrauch an allen Sterbefällen gegenüber dem Vorjahr unverändert.

In 58 Fällen (31 Männer und 27 Frauen) handelte es sich laut Todesbescheinigung um eine vorsätzliche Selbstvergiftung. Das entspricht 46 % der Todesfälle der durch Drogenmissbrauch verursachten Vergiftungen.

Hinweise zur Statistik

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt.

Als Todesfälle aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (ohne Alkohol und Tabak) werden hier die Sterbefälle ausgewertet, bei denen ICD-10-WHO-Kodes aus dem Bereich F11 – F16 und F18 – F19 als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurden. Zudem wurden die ICD-10-WHO-Kodes T40, T42, T43.6. T43.8 und T43.9 zur Gruppe der durch Drogenmissbrauch verursachten Vergiftungen gezählt.

Bei den einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Zusätzlich entfielen 5 % der Todesfälle auf Grundlage der Todesbescheinigung auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden.

ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(175 / 26) Düsseldorf, den 22. Juni 2026

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Donnerstag, 28. Mai 2026
Todesursachen
Lungenkrebs
Bronchialkrebs
Welt-Nichtrauchertag
Gesundheit

Düsseldorf (IT.NRW). Lungen- und Bronchialkrebs war 2024 – wie im Vorjahr – die häufigste Todesursache unter den krebsbedingten Sterbefällen und mit einem Anteil von 5,2 % an allen Sterbefällen die dritthäufigste Todesursache unter den Einzeldiagnosen in Nordrhein-Westfalen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2026 mitteilt, stieg damit der Anteil der an Lungen- und Bronchialkrebs Verstorbenen an allen Sterbefällen gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte leicht an. Im Zehnjahresvergleich sank dieser Anteil jedoch um einen Prozentpunkt (2014: 6,2 %). 2024 starben insgesamt 11.410 Menschen aus NRW an Lungen- oder Bronchialkrebs. 

Anteil der an Lungen- oder Brochialkrebs Gestorbenen an allen Sterbefällen aus NRW in Prozent

Rückgang lungenkrebsbedingter Sterbefälle bei Männern, Stagnation bei Frauen

Während der Anteil lungen- oder bronchialkrebsbedingter Sterbefälle bei Männern von 8,2 % im Jahr 2014 auf 6,0 % im Jahr 2024 sank, blieb er bei Frauen auf einem konstanteren Niveau. Zuletzt lag er 2024 bei 4,4 % und damit weiterhin niedriger als bei den Männern. Insgesamt waren 57 % der an Lungen- oder Bronchialkrebs Gestorbenen Männer.

Das durchschnittliche Sterbealter der 2024 an Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen aus Nordrhein-Westfalen war mit 72,6 Jahren um rund sieben Jahre niedriger als das aller Gestorbenen.

Den höchsten Anteil an durch Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen hatte Oberhausen mit 6,6 %, der niedrigste Anteil mit 3,8 % lag im Oberbergischen Kreis vor.

2025 rauchte in NRW knapp ein Fünftel der Bevölkerung ab 15 Jahren

Zu den Risikofaktoren für Lungenkrebs zählt unter anderem das Rauchen. Laut Erstergebnissen des Mikrozensus rauchte in 2025 mit 19,4 % knapp ein Fünftel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung ab 15 Jahren. Von den Raucherinnen und Rauchern gaben 83,7 % an, überwiegend Zigaretten zu rauchen, 10,2 % griffen primär zur E-Zigarette.

Zu den Nichtrauchern zählten insgesamt gut vier Fünftel (80,6 %) der Bevölkerung ab 15 Jahren. Von diesen gaben 23,1 % an, früher einmal geraucht zu haben.

Fast jeder vierte Mann und jede sechste Frau gaben an, zu rauchen

Unter Männern ist das Rauchen stärker verbreitet als unter Frauen. In NRW rauchte 2025 fast jeder vierte Mann (22,7 %), während es bei den Frauen gut jede Sechste (16,1 %) war. Besonders ausgeprägt ist dieser Unterschied in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen, in der 29,1 % der Männer, aber nur 16,3 % der Frauen rauchten.

Anteile der Raucherinnen und Raucher in NRW 2025 nach Geschlecht und Altersgruppen in Prozent

Generell ist der Anteil der Rauchenden in den mittleren Altersgruppen am höchsten. 2025 lag er bei den 35- bis 54-Jährigen bei über 24 Prozent. Im Gegensatz dazu fällt der Anteil in der älteren Generation deutlich geringer aus: In der Altersgruppe ab 65 Jahren war die Raucherquote mit 12,2 Prozent nur etwa halb so hoch wie in den mittleren Altersgruppen. 

Hinweise zur Statistik

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt.

Als Todesfälle aufgrund von Lungen- und Bronchialkrebs werden hier Sterbefälle mit Wohnort in NRW ausgewertet, bei denen der ICD-10 Code C34 als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurde.

Bei den einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Zusätzlich entfielen 4,7 % der Todesfälle auf Grundlage der Todesbescheinigung auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden.

ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Die dargestellten Ergebnisse zum Rauchverhalten basieren auf einer Unterstichprobe des Mikrozensus. Sie beruhen auf freiwilligen Selbstauskünften von Personen ab 15 Jahren in privaten Haushalten.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse zu den an Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen nach Geschlecht für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie als Excel-Datei in der Landesdatenbank NRW.

Ergebnisse zu den an Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen nach Altersgruppen für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie als Excel-Datei in der Landesdatenbank NRW.

(143 / 26) Düsseldorf, den 28. Mai 2026

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Mittwoch, 27. Mai 2026
Hantavirus
Hämorrhagisches Fieber
Infektionen

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 wurden insgesamt 53 Menschen aus NRW wegen einer Hantavirus-Infektion in deutschen Krankenhäusern vollstationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der aktuellen Berichterstattung zu Hantavirus-Infektionen mitteilt, schwankten die Krankenhausbehandlungen seit 2005 zwischen 12 und 210 Fällen pro Jahr. Hantaviren werden durch Nagetiere bzw. deren Ausscheidungen oder Bisse auf Menschen übertragen. In Jahren mit hoher Dichte der Nagetierpopulationen steigt die Übertragungswahrscheinlichkeit und damit auch die Fallzahl. 

Heimischer Virus-Typ ursächlich für die meisten Krankenhausbehandlungen

Der überwiegende Teil der Krankenhausbehandlungen betraf Fälle von hämorrhagischem Fieber mit Nierenschädigung. Dieser Symptomkomplex aus Fieber, Nierenschädigung und erhöhter Blutungsneigung ist typisch für die in Deutschland vorkommende Virus-Spezies. Im Jahr 2024 traf dies auf alle Krankenhausbehandlungen wegen Hantavirus-Infektionen zu, im Jahr 2023 auf 95 %. Die Zahl der Fälle von Krankenhausbehandlungen aufgrund von Hantavirus- (Herz-) Lungensyndrom, dem typischen Krankheitsbild für südamerikanische Hantaviren, war seit 2005 entsprechend gering – die höchste Fallzahl gab es 2017 mit 8 Fällen. 

Seit 2005 gab es in NRW 3 Sterbefälle mit Todesursache Hantavirus-Infektion.

Hinweise zur Statistik

Bei der Krankenhausdiagnosestatistik handelt es sich um eine jährliche Vollerhebung von Patienten und Patientinnen, die im Berichtsjahr aus der vollstationären Behandlung eines Krankenhauses entlassen wurden. Sie liefert Erkenntnisse über die Hauptdiagnose, Behandlungsdauer und -ort, sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der behandelten Person. Als Behandlungsfall werden hier die vollstationären Behandlungsfälle ausgewertet, bei denen eine Hauptdiagnose mit dem ICD-10-GM-Kode A98.5 (Hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom) oder B33.4 (Hantavirus- (Herz-) Lungensyndrom) kodiert wurden. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten“. Es werden hier alle vollstationären Behandlungsfälle von Personen mit Wohnsitz in NRW – ungeachtet des Behandlungsortes - ausgewertet.

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt. 

Bei den vorliegenden Daten zu den Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(142 / 26) Düsseldorf, den 27. Mai 2026

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Donnerstag, 7. Mai 2026
Todesursachen
Schlaganfall
Stroke
Apoplex

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 gab es in Nordrhein-Westfalen knapp 2 % weniger Todesfälle durch einen Schlaganfall und dessen Folgen als ein Jahr zuvor. Im Zehnjahresvergleich lag der Rückgang sogar bei 11,1 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2026 mitteilt, starben 9.789 Personen aus NRW im Jahr 2024 an einem Schlaganfall oder an dessen Folgen. Mit 55,3 % war etwas mehr als die Hälfte der Gestorbenen weiblich (4.375 Männer und 5.414 Frauen).

An einem Schlaganfall und dessen Folgen Gestorbene aus NRW

Auch der Anteil der Sterbefälle durch einen Schlaganfall an allen Gestorbenen hat sich in den vergangenen Jahren weiterhin verringert: Im Jahr 2014 wurde in NRW bei 5,7 % aller Todesfälle ein Schlaganfall als Todesursache festgestellt. Im Jahr 2024 lag dieser Anteil, wie auch schon in den beiden Vorjahren, bei 4,4 %. 

Zwei Drittel der an Schlaganfällen gestorbenen Menschen waren 80 Jahre oder älter

Schlaganfälle mit Todesfolge traten in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2024 häufiger bei älteren als bei jüngeren Menschen auf. Zwei Drittel waren 80 Jahre oder älter und nur 4,9 % waren noch keine 60 Jahre alt. Das durchschnittliche Sterbealter der an einem Schlaganfall Gestorbenen lag im Jahr 2024 bei 81,7 Jahren (Männer: 79,0 Jahre, Frauen: 83,8 Jahre).

An einem Schlaganfall Gestorbene aus NRW nach Altersgruppen 2024 in Prozent

Kreis Höxter mit niedrigster durch Schlaganfall bedingten Sterberate

Der Kreis Höxter verzeichnete 2024 die niedrigste Sterberate mit 42 Sterbefällen durch einen Schlaganfall je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. In Köln waren es 43 und in Bochum 44. Die höchste Rate wurde mit 73 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Kreis Lippe ermittelt. Es folgten der Kreis Viersen und Herne mit Raten von 72 und 69. Landesweit starben 54 von 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an einem Schlaganfall oder an dessen Folgen.

Hinweise zur Statistik

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. 

Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt. 

Als Todesfälle durch Schlaganfall werden hier die Sterbefälle ausgewertet, bei denen ein Schlaganfall mit einem der ICD-10-WHO-Kodes aus dem Bereich I60 – I64 und I69.0 – I69.4 als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurde. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten“.

Bei den Fallzahlen zu einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Zusätzlich entfielen 4,7 % der Todesfälle auf Grundlage der Todesbescheinigung auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. 

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(118 / 26) Düsseldorf, den 07. Mai 2026

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Mittwoch, 15. April 2026
Todesursachen
Demenz

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 starben 13.982 Personen aus Nordrhein-Westfalen laut Todesbescheinigung an einer Demenzerkrankung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag das durchschnittliche Sterbealter der an einer Demenz verstorbenen Person mit 88 Jahren rund 9 Jahre über dem durchschnittlichen Sterbealter aller Verstorbenen (79 Jahre). Unter den Menschen, die im Alter von 80 oder mehr Jahren verstarben, war die nicht näher bezeichnete Demenz die häufigste Todesursache mit einem Anteil von 9,6 % an allen Verstorbenen dieses Alters. Auf Platz zwei lag die chronische ischämische Herzkrankheit mit 7,9 %.

Anteile der an Demenz Gestorbenen an den insgesamt Gestorbenen in %

Zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen waren Frauen

Mit 9.313 Fällen waren zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen Frauen. Damit ist Demenz seit Jahren eine der häufigsten Todesursachen bei Frauen: Im Jahr 2024 starben 8,3 % der weiblichen Gestorbenen daran. Bei den Männern waren es 4,3 %. Ein Grund für den hohen Frauenanteil könnte unter anderem die höhere Lebenserwartung bei den Frauen sein. Der Anteil der an Demenz Gestorbenen an allen Sterbefällen war 2024 bei Männern um das 3-fache und bei Frauen um das 2,5-fache höher als 2014. Insgesamt war Demenz 2024 die Ursache für 6,3 % aller Todesfälle in Nordrhein-Westfalen. Zehn Jahre zuvor hatte dieser Anteil bei 2,4 % gelegen und 2004 bei lediglich 0,4 %.

Niedrigste demenzbedingte Sterberate in Gelsenkirchen, die höchste im Ennepe-Ruhr-Kreis

Die geringste demenzbedingte Sterberate hatte im Jahr 2024 Gelsenkirchen mit 53 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die höchste Rate wurde mit 116 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Ennepe-Ruhr-Kreis verzeichnet. Landesweit ergab sich eine demenzbedingte Sterberate von 78 Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Jahr 2014 lag sie noch bei 27.

Hinweise zur Statistik

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt. 

Als Todesfälle aufgrund einer Demenzerkrankung werden hier Sterbefälle mit Wohnort in NRW ausgewertet, bei denen die ICD-10 Codes F00-F03 (Demenz) als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurden. Eine über die Zeit zunehmende Verbesserung der Diagnosemöglichkeiten und allgemeine Bekanntheit der Erkrankung tragen dazu bei, dass sie häufiger erkannt und als Todesursache vermerkt werden kann.

Bei den einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Zusätzlich entfielen 4,7 % der Todesfälle auf Grundlage der Todesbescheinigung auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. 

ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

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Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(094 / 26) Düsseldorf, den 15. April 2026

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Freitag, 6. Februar 2026
Alkoholmissbrauch
Abhängigkeit
Alkoholkonsum

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 sind 63.151 Menschen aus Nordrhein-Westfalen aufgrund der Folgen übermäßigen Alkoholkonsums vollstationär im Krankenhaus behandelt worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,4 % weniger als ein Jahr zuvor. Zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hatte es einen deutlichen Rückgang der Fallzahlen um 12,9 % gegenüber dem Vorjahr gegeben. Seitdem gingen die alkoholbedingten Krankenhausbehandlungen um weitere 5,1 % zurück. Im Jahr 2014 wurden noch 37,1 % mehr Menschen mit diesen Diagnosen vollstationär behandelt. Gegenüber 2004 verringerten sich die Fallzahlen um 13,9 %.

Aufgrund von übermäßigem Alkoholkonsum vollstationär im Krankenhaus Behandelte aus NRW

Häufigste Diagnose: „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol”

In 82,6 % der Fälle und damit am häufigsten wurden bei den alkoholbedingten Behandlungsfällen des Jahres 2024 Diagnosen des Bereichs „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol”, wie beispielsweise Abhängigkeit, akute Intoxikation (Alkoholvergiftung) oder Entzug festgestellt. Weitere 16,7 % der Patientinnen und Patienten wurden wegen alkoholbedingter Schäden am Verdauungssystem (Leber, Magen oder Bauchspeicheldrüse) behandelt.

Männer deutlich häufiger in stationärer Behandlung als Frauen

Mit 47,1 % war fast die Hälfte der 2024 wegen übermäßigen Alkoholkonsums vollstationär Behandelten 35 bis 54 Jahre alt. Ein Drittel der Patientinnen und Patienten bzw. 34,0 % gehörte der Altersgruppe der 55- bis unter 75-Jährigen an. 18- bis 34-Jährige stellten 14,2 % der alkoholbedingten Behandlungsfälle. Mit einem Anteil von 72,6 % wurden Männer deutlich häufiger aufgrund ihres Alkoholkonsums stationär behandelt als Frauen.

Alkoholbedingte Sterberate 6,4 % niedriger als vor zehn Jahren

2.693 Menschen starben im Jahr 2024 in Nordrhein-Westfalen an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums, davon waren 72,7 % Männer. Die geringste Fallzahl seit 2020 hatte es im Jahr 2021 mit 2.316 Sterbefällen gegeben; damals waren 16,3 % weniger Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums gestorben als 2024.

Die alkoholbedingten Sterbefälle machten 1,2 % aller Sterbefälle mit Wohnsitz in NRW aus. Umgerechnet starben rund 15 Personen je 100.000 Einwohnerinnen- und Einwohner an Alkohol. Damit war die alkoholbedingte Sterberate 2024 um 4,2 % niedriger als ein Jahr zuvor und um 6,4 % niedriger als vor zehn Jahren. Im Vergleich zum Jahr 2004 lag die alkoholbedingte Sterberate um 3 % niedriger.

Alkoholbedingte Sterbefälle nach Geschlecht in NRW

Durchschnittliches Sterbealter aufgrund von Alkohol 16,2 Jahre niedriger

Mit 53,0 % war gut die Hälfte der alkoholbedingten Todesfälle 2024 auf alkoholbedingte Schäden am Verdauungssystem (Leber, Magen oder Bauchspeicheldrüse) zurückzuführen. Bei weiteren 43,5 % waren Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol ursächlich für den Tod. Das durchschnittliche Sterbealter der aufgrund von Alkohol Gestorbenen war mit 63,3 Jahren um rund 16,2 Jahre niedriger als das Durchschnittsalter aller Gestorbenen.

Hinweise zur Statistik

Bei der Krankenhausdiagnosestatistik handelt es sich um eine jährliche Vollerhebung von Patientinnen und Patienten, die im Berichtsjahr aus der vollstationären Behandlung eines Krankenhauses entlassen wurden. Sie liefert Erkenntnisse über die Hauptdiagnose, Behandlungsdauer und -ort, sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der behandelten Person. Es werden hier alle vollstationären Behandlungsfälle von Personen mit Wohnsitz in NRW – ungeachtet des Behandlungsortes – ausgewertet.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Klassifizierung der Diagnosen und Todesursachen nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) erfolgt. Zu den alkoholbedingen Sterbe- und Behandlungsfällen wurden folgende Krankheiten bzw. Todesursachen gezählt: Alkoholinduziertes Pseudo-Cushing-Syndrom, Niazinmangel (Pellagra), psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol, Degeneration des Nervensystems durch Alkohol, Alkohol-Polyneuropathie, Alkoholmyopathie, alkoholische Kardiomyopathie, Alkoholgastritis, alkoholische Leberkrankheit, alkoholinduzierte akute Pankreatitis, alkoholinduzierte chronische Pankreatitis, Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) Schädigung des Fetus durch Alkohol, Schädigung des Fetus und Neugeborenen durch Alkoholkonsum der Mutter, Alkohol-Embryopathie (mit Dysmorphien), Nachweis von Alkohol im Blut, toxische Wirkung: Äthanol, toxische Wirkung: Alkohol, nicht näher bezeichnet.

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt.

Bei den vorliegenden Daten zu den Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Zum Thema Alkohol im Straßenverkehr gibt es eine Pressemitteilung zu Unfällen durch Alkoholeinfluss im Straßenverkehr und eine zu Verurteilungen wegen Trunkenheit im Verkehr.

(031 / 26) Düsseldorf, den 6. Februar 2026

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Montag, 2. Februar 2026
Weltkrebstag
Todesursachen
Krebs

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 starben insgesamt 51.183 Personen aus Nordrhein-Westfalen, darunter 27.059 Männer und 24.124 Frauen, an einer Krebserkrankung (bösartige Neubildungen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2026 mitteilt, war Krebs damit die Ursache für 23,2 % aller Todesfälle in Nordrhein-Westfalen. Während die Fallzahl der krebsbedingten Sterbefälle gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert blieb, stieg ihr Anteil an allen Sterbefällen um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (2023: 22,6 %). Im Zehnjahresvergleich sank dieser Anteil um 3,5 Prozentpunkte (2014: 26,7 %).

Das durchschnittliche Sterbealter der an einer Krebserkrankung Verstorbenen lag 2024 bei 75,3 Jahren. Damit lag es um 4,2 Jahre unter dem durchschnittlichen Sterbealter aller Verstorbenen von 79,4 Jahren.

Krebserkrankungen der Verdauungsorgane erneut häufigste krebsbedingte Todesursache

Unter den krebsbedingten Todesfällen stellten Krebserkrankungen der Verdauungsorgane im Jahr 2024 erneut die häufigste Todesursache dar. Der Anteil betrug 30,0 % bei den Männern und 27,2 % bei Frauen. Auf Rang zwei folgten bösartige Neubildungen der Atmungsorgane und sonstiger intrathorakaler Organe mit Anteilen von 25,2 % bei den Männern und 20,7 % bei den Frauen.

Die dritthäufigste Form krebsbedingter Todesfälle unterscheidet sich bei Männern und Frauen: Bei den Männern lagen bösartige Neubildungen der männlichen Genitalorgane mit einem Anteil von 12,0 % an allen krebsbedingten Todesfällen auf Rang drei, bei den Frauen war es Brustkrebs mit einem Anteil von 16,5 %.

An bösartigen Neubildungen in Nordrhein-Westfalen gestorbene Männer im Jahr 2024
An bösartigen Neubildungen in Nordrhein-Westfalen gestorbene Frauen im Jahr 2024

Geringste krebsbedingte Sterberate in Bonn

Die kreisfreie Stadt mit der geringsten krebsbedingten Sterberate war im Jahr 2024 die Stadt Bonn mit 218 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die höchste Rate wurde mit 345 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für Herne verzeichnet. Landesweit ergab sich eine krebsbedingte Sterberate von 284 Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Jahr 2014 waren es noch 293 Fälle.

Hinweise zur Statistik

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt.

Als Todesfälle aufgrund einer Krebserkrankung werden hier Sterbefälle ausgewertet, bei denen die ICD-10 Codes C00-C97 (bösartige Neubildungen) als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurden. Bei den einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. Dies kann insbesondere bei äußeren Ursachen zu einem Anstieg geführt haben.

ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Krebsbedingte Sterbefallzahlen für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.

(026 / 26) Düsseldorf, den 02. Februar 2026

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Montag, 26. Januar 2026
Kohlenmonoxid-Vergiftung
Krankenhausbehandlungen
Sterbefälle

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 sind 513 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär im Krankenhaus behandelt worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 8,2 % mehr als 2023. Im Jahr 2014 hatte es noch 923 solcher Behandlungsfälle gegeben. Damit ist die Zahl dieser Behandlungen in den letzten zehn Jahren um 44,2 % zurückgegangen. Das Durchschnittsalter der behandelten Personen lag 2024 bei 42 Jahren. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Ursachen für Kohlenmonoxid-Vergiftungen können unter anderem defekte Öfen, Heizungen und Schornsteinanlagen, Wohnungsbrände oder Grillen in Innenräumen sein.

Vollstationär im Krankenhaus aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung behandelte Patientinnen und Patienten aus NRW

Höchster Anteil an Behandlungsfällen in Bottrop

Die höchste Zahl an Behandlungsfällen aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner hat es mit 7,6 Fällen 2024 in Bottrop gegeben, gefolgt von Solingen mit 6,6 Fällen und Bochum mit 6,4 Fällen. Landesweit gab es 2,8 Behandlungsfälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Aus Mülheim an der Ruhr wurden keine Personen mit Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär behandelt. Gering war die Quote auch im Kreis Unna mit 0,5 Fällen und in Leverkusen mit 0,6 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Zahl der Todesfälle aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gegenüber 2014 fast halbiert

Im Jahr 2024 starben 81 Menschen aus Nordrhein-Westfalen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Damit hat sich die Anzahl der aus diesem Grund Gestorbenen gegenüber 2014 mit einem Rückgang von 47,7 % nahezu halbiert. In den letzten Jahren ist Zahl der Todesfälle jedoch wieder gestiegen: im Vergleich zum Vorjahr um 11,0 %. Mehr als drei Viertel bzw. 76,5 % der Sterbefälle durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung waren Suizide.

Aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung Gestorbene aus NRW

Hinweise zur Statistik

Bei der Krankenhausdiagnosestatistik handelt es sich um eine jährliche Vollerhebung von Patienten und Patientinnen, die im Berichtsjahr aus der vollstationären Behandlung eines Krankenhauses entlassen wurden. Sie liefert Erkenntnisse über die Hauptdiagnose, Behandlungsdauer und -ort, sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der behandelten Person. Als Behandlungsfall werden hier die vollstationären Behandlungsfälle ausgewertet, bei denen eine Hauptdiagnose mit dem ICD-10-GM-Kode T58 (Toxische Wirkung von Kohlenmonoxid) kodiert wurden. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”. Es werden hier alle vollstationären Behandlungsfälle von Personen mit Wohnsitz in NRW – ungeachtet des Behandlungsortes – ausgewertet.

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt. Als Todesfälle werden hier Sterbefälle ausgewertet, bei denen der ICD-10 Code T58 (Toxische Wirkung von Kohlenmonoxid) als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurde.

Bei den vorliegenden Daten zu den Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen.

Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. Dies kann insbesondere bei äußeren Ursachen zu einem Anstieg geführt haben.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

(019 / 26) Düsseldorf, den 26. Januar 2026

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Donnerstag, 4. Dezember 2025
Todesursachen
Unfallstatistik
Suizid

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 verstarben laut Todesbescheinigung insgesamt 10.145 Personen in Nordrhein-Westfalen aufgrund einer nicht-natürlichen Todesursache. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand der Todesursachenstatistik mitteilt, machten die Todesfälle mit nicht-natürlicher Todesursache 4,6 % aller Sterbefälle des Jahres 2024 aus. Gegenüber 2023 blieb dieser Anteil gleich. Rund 70 % der nicht-natürlichen Todesfälle in 2024 waren auf einen Unfall zurückzuführen, weitere 9,4 % auf Folgezustände nach länger zurückliegenden Unfällen. Neben den unfallbedingten Todesursachen nahmen Suizide mit 18,1 % den zweitgrößten Anteil unter den nicht natürlichen Todesursachen ein.

Nichtnatürliche Todesfälle in NRW 2024

Todesfälle durch Sturz im Vergleich zu 2014 mehr als verdoppelt

Mehr als zwei Drittel (67,1 %) der todesursächlichen Unfälle resultierten 2024 aus einem Sturz. Insgesamt 4.782 Personen, darunter 2.456 Frauen und 2.326 Männer, kamen durch einen Sturz zu Tode. Davon ereigneten sich knapp zwei Drittel im häuslichen Umfeld mit einem Durchschnittsalter der Betroffenen von 84 Jahren. Die Anzahl der Stürze mit Todesfolge hat sich im Vergleich zu 2014 mehr als verdoppelt (2014: 2.122 Fälle). Im Vergleich zu 2023 fiel der Anstieg mit 0,5 % bzw. 22 Fällen geringer aus als in den Jahren davor.

Verstorbene aufgrund von Sturz und Suizid mit Wohnsitz in NRW

Anstieg der Suizide um 12,5 % gegenüber 2023

Im Jahr 2024 begingen laut Todesbescheinigung 1.835 Menschen Suizid. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der freiwilligen Selbsttötungen um 12,5 % und liegt somit auf gleicher Höhe wie vor zehn Jahren. Beinahe drei Viertel (73,0 %) der Suizidopfer waren männlich. Das durchschnittliche Sterbealter aller Suizidfälle lag bei 60 Jahren. In 125 Fällen (83 Frauen; 42 Männer) handelte es sich laut Todesbescheinigung um einen ärztlich assistierten Suizid. Dies macht unter allen Personen, die einen Suizid begingen, einen Anteil von 6,8 % aus. Das durchschnittliche Sterbealter dieser Personen lag bei 77 Jahren.

Methodische Hinweise

Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt.

Bei den vorliegenden Daten zu den einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Beispielsweise ist das Vorliegen eines Suizids bei Ausstellung der Todesbescheinigung oft unklar. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen.

Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. Dies kann insbesondere bei äußeren Ursachen zu einem Anstieg geführt haben.

ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise nach Geschlecht finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise nach Altersgruppen finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.

Daten zu den häufigsten Todesursachen in NRW finden Sie in unserer Pressemitteilung „NRW: Kreislauferkrankungen mit fast 30 % häufigste Todesursache in 2024” .

(359 / 25) Düsseldorf, den 4. Dezember 2025

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Freitag, 28. November 2025
Todesursachen
HIV
Welt-AIDS-Tag

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 sind in Nordrhein-Westfalen 70 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion (Humanes Immundefizienz-Virus) gestorben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember 2025 mitteilt, hat sich die Zahl der HIV-bezogenen Sterbefälle damit gegenüber dem Jahr 2023 um 3 Personen bzw. 4,5 % erhöht. Sie war aber um 51 Personen bzw. 42,1 % niedriger als 10 Jahre zuvor (2014: 121 Personen). Im Jahr 2024 waren 55 Personen und damit 78,6 % der an HIV-Infektionen Gestorbenen Männer.

An den Folgen einer HIV-Infektion gestorbene Personen in Nordrhein-Westfalen

10-Jahres-Vergleich: Sterbealter nach Anstieg in den letzten Jahren nun wieder gesunken

Das durchschnittliche Sterbealter aller infolge einer HIV-Infektion Gestorbenen lag 2024 bei 57,1 Jahren (Männer: 57,8 Jahre; Frauen: 54,2 Jahre). Zehn Jahre zuvor hatte es mit 53,8 Jahren (Männer: 53,6 Jahre; Frauen: 54,5 Jahre) um gut drei Jahre niedriger gelegen. Im Jahr 2021 lag das Sterbealter mit 60,0 Jahren fast drei Jahre über dem aktuellen Wert.

Methodische Hinweise

Als Todesfälle aufgrund einer HIV-Erkrankung (Humane Immundefizienz-Viruskrankheit) werden hier Sterbefälle ausgewertet, bei denen eine HIV-Erkrankung mit den ICD-10-WHO-Kodes B20-B24 als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurde. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten und an das Statistische Landesamt übermittelten Todesbescheinigungen basiert. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet. Insgesamt entfielen 5,7 % der Todesfälle auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten”.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Weitere Ergebnisse mit einem 10-Jahresvergleich finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW. 

(349 / 25) Düsseldorf, den 28. November 2025

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