Über 42 Prozent der NRW-Einwohner sind katholisch

Dienstag, 5. November 2013

Über 42 Prozent der NRW-Einwohner sind katholisch

Am 9. Mai 2011 waren 42,4 Prozent der Einwohner Nordrhein-Westfalens römisch-katholisch. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen des Zensus 2011 mitteilt, waren 7 431 730 der 17,5 Millionen Menschen an Rhein und Ruhr katholisch.

Düsseldorf (IT.NRW). Am 9. Mai 2011 waren 42,4 Prozent der Einwohner Nordrhein-Westfalens römisch-katholisch. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen des Zensus 2011 mitteilt, waren 7 431 730 der 17,5 Millionen Menschen an Rhein und Ruhr katholisch. Damit leben in NRW 828 565 Katholiken weniger als bei der letzten Volkszählung im Jahr 1987; damals waren es 8 260 295 (49,4 Prozent) gewesen.

Auch die Anzahl der Protestanten hat sich verringert: Während im Jahr 1987 noch 5 879 579 Personen (35,2 Prozent) der evangelischen Kirche angehörten, waren es 2011 mit 4 971 860 (28,3 Prozent) 907 719 weniger als ein Vierteljahrhundert zuvor.

Den höchsten Einwohneranteil mit katholischer Konfession hatte 2011 der Kreis Borken mit 72,6 Prozent. Die beiden Kreisgemeinden Heek (84,7 Prozent) und Vreden (81,7 Prozent) hatten zusammen mit Rosendahl (83,7 Prozent, Kreis Coesfeld) die landesweit höchsten Quoten. Die niedrigsten Anteile an Katholiken gab es mit jeweils 5,6 Prozent in Hille und Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke). Der Kreis Minden-Lübbecke weist dafür den höchsten Anteil an Personen (62,9 Prozent) auf, die der evangelischen Kirche angehören. Hille mit 78,1 Prozent, Bad Laasphe (Kreis Siegen-Wittgenstein) mit 76,0 Prozent und Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) mit 75,5 Prozent liegen mit den höchsten Anteilen an Protestanten an der Spitze.

Beim Zensus 2011 wurde bei der Religionszugehörigkeit nur nach den Merkmalen „römisch-katholisch”, „evangelisch” und „sonstige” gefragt. Unter „sonstige" sind alle Personen zusammengefasst, die keiner oder einer anderen (öffentlich-rechtlichen) Religionsgesellschaft als der römisch-katholischen bzw. der evangelischen Kirche angehörten, bzw. die keine Angaben zu dieser Frage gemacht haben. (IT.NRW)

(274 / 13) Düsseldorf, den 5. November 2013

Footermap Title