Umsätze der NRW-Industrie im ersten Quartal 2022 um 16,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Mittwoch, 18. Mai 2022

Umsätze der NRW-Industrie im ersten Quartal 2022 um 16,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Die Auslandsumsätze der nordrhein-westfälischen Industriebetriebe waren im ersten Quartal 2022 um 15,7 Prozent und die Inlandsumsätze um 17,3r Prozent höher als im ersten Quartal 2021.

Düsseldorf (IT. NRW). Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Umsatz von 91,4 Milliarden Euro; das waren 16,6 Prozent mehr als im ersten Quartal 2021. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stiegen dabei sowohl die Auslands- (+15,7 Prozent) als auch die Inlandsumsätze (+17,3r Prozent) im zweistelligen Prozentbereich.

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte im ersten Quartal 2022 die Chemische Industrie mit 14,3r Milliarden Euro Umsatz (+27,1 gegenüber 2021), gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung (12,3 Mrd. Euro; +31,8 Prozent) und vom Maschinenbau (10,6 Mrd. Euro; +4,4 Prozent). Weitere wichtige Wirtschaftszweige in Nordrhein-Westfalen waren die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (8,3 Mrd. Euro; +11,7 Prozent), der Automobilbau (7,8 Mrd. Euro; +10,1 Prozent) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (7,8 Mrd. Euro; +12,3 Prozent).

In den ersten drei Monaten des Jahres beschäftigten die 4 941 in der Statistik erfassten Industriebetriebe in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 1 060 011 tätige Personen (+0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau (173 303 Personen; ±0,0 Prozent). Weitere 132 837 Personen (−0,5 Prozent) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 97 254 (+2,0 Prozent) in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen beschäftigt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 und mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe werden nur einmal jährlich befragt. (IT.NRW)

(202 / 22) Düsseldorf, den 18. Mai 2022

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