Umsatz der NRW-Betriebe mit Produkten und Dienstleistungen für den Umweltschutz lag 2016 auf Vorjahresniveau

Mittwoch, 4. Juli 2018

Umsatz der NRW-Betriebe mit Produkten und Dienstleistungen für den Umweltschutz lag 2016 auf Vorjahresniveau

630 Betriebe des Produzierenden und des Dienstleistungsgewerbes in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2016 rund 6,1 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung von Waren und mit Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz.

Düsseldorf (IT.NRW). 630 Betriebe des Produzierenden und des Dienstleistungsgewerbes in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2016 rund 6,1 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung von Waren und mit Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, lagen die Umsätze damit auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2015. Damit wurde in NRW ein Viertel (24,8 Prozent) des gesamten Jahresumsatzes (einschl. nicht für den Umweltschutz relevanter Umsätze) der in dieser Statistik befragten Betriebe im Jahr 2016 im Zusammenhang mit dem Umweltschutz erzielt.

3,0 Milliarden Euro des erzielten Umsatzes entfielen im Jahr 2016 auf Produkte und Dienstleistungen für den Klimaschutz. Im Bereich der Abwasserwirtschaft wurden 946 Millionen Euro, in der Luftreinhaltung 840 Millionen Euro und im Zusammenhang mit der Abfallwirtschaft 701 Millionen Euro erwirtschaftet. Weitere umweltschutzbezogene Umsätze wurden beim Schutz und bei der Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser (261 Millionen Euro), bei den umweltschutzübergreifenden Bereichen (169 Millionen Euro), beim Schutz der Lärmbekämpfung (115 Millionen Euro) sowie beim Arten- und Landschaftsschutz (16,7 Millionen Euro) erzielt.

In diese Statistik fließen die Ergebnisse von Betrieben, Körperschaften und Einrichtungen ein, die Waren, Bau- oder Dienstleistungen für den Umweltschutz herstellen bzw. erbringen. Die Ergebnisse liefern Informationen über die angebotsseitige Struktur der Umweltschutzwirtschaft sowie über den „Öko-Markt” als Beschäftigungsfaktor. Befragt werden Betriebe des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden, des Verarbeitenden Gewerbes und des Baugewerbes, die Waren herstellen und Bauleistungen durchführen, die dem Umweltschutz dienen, sowie Architektur- und Ingenieurbüros, Institute und Einrichtungen, die technische, physikalische und chemische Untersuchungen, Beratungen und andere Dienstleistungen für den Umweltschutz erbringen. (IT.NRW)

(190 / 18) Düsseldorf, den 4. Juli 2018

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