Umsatz der NRW-Betriebe mit Produkten und Dienstleistungen für den Umweltschutz lag 2017 unter dem Vorjahresergebnis

Freitag, 24. Mai 2019

Umsatz der NRW-Betriebe mit Produkten und Dienstleistungen für den Umweltschutz lag 2017 unter dem Vorjahresergebnis

537 Betriebe des Produzierenden und des Dienstleistungsgewerbes in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2017 rund 6,0 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung von Waren und mit Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz.

Düsseldorf (IT.NRW). 537 Betriebe des Produzierenden und des Dienstleistungsgewerbes in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2017 rund 6,0 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung von Waren und mit Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren die Umsätze damit um 1,4 Prozent niedriger als im Jahr 2016.

3,6 Milliarden Euro des erzielten Umsatzes entfielen im Jahr 2017 auf Produkte und Dienstleistungen für den Klimaschutz. Im Bereich der Abwasserwirtschaft wurden 843 Millionen Euro, in der Luftreinhaltung 646 Millionen Euro und im Zusammenhang mit der Abfallwirtschaft 478 Millionen Euro erwirtschaftet. Weitere umweltschutzbezogene Umsätze wurden bei den umweltschutzübergreifenden Bereichen (37 Millionen Euro), beim Schutz und bei der Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser (228 Millionen Euro), bei der Lärmbekämpfung (114 Millionen Euro) sowie beim Arten- und Landschaftsschutz (13,3 Millionen Euro), erzielt.

23,1 Prozent des gesamten Jahresumsatzes (einschl. nicht für den Umweltschutz relevanter Umsätze) der in dieser Statistik befragten Betriebe wurde in NRW im Jahr 2017 im Zusammenhang mit dem Umweltschutz erzielt. In diese Statistik fließen die Ergebnisse von Betrieben, Körperschaften und Einrichtungen ein, die Waren, Bau- oder Dienstleistungen für den Umweltschutz herstellen bzw. erbringen. Die Ergebnisse liefern Informationen über die angebotsseitige Struktur der Umweltschutzwirtschaft sowie über den „Öko-Markt” als Beschäftigungsfaktor. Befragt werden Betriebe des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden, des Verarbeitenden Gewerbes und des Baugewerbes, die Waren herstellen und Bauleistungen durchführen, die dem Umweltschutz dienen, sowie Architektur- und Ingenieurbüros, Institute und Einrichtungen, die technische, physikalische und chemische Untersuchungen, Beratungen und andere Dienstleistungen für den Umweltschutz erbringen. (IT.NRW)

(125 / 19) Düsseldorf, den 24. Mai 2019

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