Umsatz der NRW-Industrie im ersten Quartal 2019 um 0,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Mittwoch, 15. Mai 2019

Umsatz der NRW-Industrie im ersten Quartal 2019 um 0,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von 81,2 Milliarden Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von 81,2 Milliarden Euro. Das waren 0,8 Prozent weniger als im ersten Quartal 2018. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich dabei der Auslandsumsatz (−1,3 Prozent) stärker als der Inlandsumsatz (−0,5 Prozent).

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte im ersten Quartal der Maschinenbau mit 11,0 Milliarden Euro Umsatz (+4,9 Prozent gegenüber 2018), gefolgt von der Chemischen Industrie (10,5 Mrd. Euro; −5,2 Prozent) und von der Metallerzeugung und -bearbeitung (10,1 Mrd. Euro; −6,4 Prozent). Weitere wichtige Wirtschaftszweige in Nordrhein-Westfalen waren der Automobilbau (8,4 Mrd. Euro; −2,1 Prozent), die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (7,7 Mrd. Euro; −0,7 Prozent) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (7,2 Mrd. Euro; +0,7 Prozent).

In den ersten drei Monaten des Jahres beschäftigten die 5 174 erfassten Industriebetriebe in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 1 100 693 tätige Personen, das waren rund 21 000 mehr (+2,0 Prozent) als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau (184 831 Personen, +2,0 Prozent). Weitere 143 793 Personen (+2,9 Prozent) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 105 251 (+2,1 Prozent) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 oder mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe werden nur einmal jährlich befragt. (IT.NRW)

(113 / 19) Düsseldorf, den 15. Mai 2019

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