Umweltökologische Kennziffern für Nordrhein-Westfalen im Zeitvergleich

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Umweltökologische Kennziffern für Nordrhein-Westfalen im Zeitvergleich

Das Haus- und Sperrmüllaufkommen war in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 mit 211,4 Kilogramm pro Einwohner um 19 Kilogramm niedriger als 2005.

Düsseldorf (IT.NRW). Das Haus- und Sperrmüllaufkommen war in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 mit 211,4 Kilogramm pro Einwohner um 19 Kilogramm niedriger als 2005. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, hat sich der Rohstoffverbrauch im selben Zeitraum von 21,6 Tonnen je Einwohner auf 20,5 Tonnen verringert. Wie die nachfolgende Grafik zeigt, gab es auch bei weiteren umweltökologischen Kennziffern, wie z. B. Treibhausgasemissionen oder Endenergieverbrauch privater Haushalte, Rückgänge. Von 2005 bis 2015 erhöhte sich in NRW die Wirtschaftsleistung (preisbereinigtes, verkettetes Bruttoinlandsprodukt) je Einwohner um zwölf Prozent, während die Einwohnerzahl im selben Zeitraum fast unverändert (−0,5 Prozent) blieb.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Umweltökologische Kennziffern für Nordrhein–Westfalen
Sachverhalt 2005 2015
je Einwohner
*) Ergebnisse für das Jahr 2014 – **) Ergebnisse für das Jahr 2006
Rohstoffverbrauch 21,6 t 20,5 t
CO2–Emissionen des Verkehrs 1,77 t 1,82 t*)
Treibhausgasemissionen (CO2–Äquivalente) 17,4 t 15,83 t*)
Endenergieverbrauch privater Haushalte 29,2 GJ 27,1 GJ*)
Erholungs– und Friedhofsflächen in Großstädten 36,1 m2 40,8 m2
Haus– und Sperrmüllaufkommen 230,4 kg 211,4 kg
Primärenergieverbrauch 225,7 GJ 243,0 GJ*)
Kraftfahrzeuge 0,643 Kfz**) 0,627 Kfz

Diese und weitere Ergebnisse zur Umweltbeanspruchung in Nordrhein-Westfalen und den anderen Bundesländern finden Sie in der aktuellen Veröffentlichung des Arbeitskreises „Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder” (Band 1 - Indikatoren und Kennzahlen). Diese Publikation steht ab sofort auf der Internetseite des Arbeitskreises zum kostenlosen Download bereit. (IT.NRW)

(299 / 17) Düsseldorf, den 26. Oktober 2017

Footermap Title