Verdienste im Gesundheitswesen waren 2017 in NRW überdurchschnittlich hoch

Dienstag, 25. September 2018

Verdienste im Gesundheitswesen waren 2017 in NRW überdurchschnittlich hoch

Im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen erzielten Vollzeitbeschäftigte im Jahr 2017 einen durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 55 557 Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen erzielten Vollzeitbeschäftigte im Jahr 2017 einen durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 55 557 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich der vom 26. bis 29. September 2018 in Düsseldorf stattfindenden Messe „REHACARE International” mitteilt, lagen damit die Verdienste in Krankenhäusern sowie Arzt- und Zahnarztpraxen um 11,8 Prozent über dem Durchschnittswert des Dienstleistungsbereiches (49 686 Euro) und um 9,7 Prozent über dem der Gesamtwirtschaft (50 665 Euro).

Durchschnittliche Bruttojahresverdienste*) in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2017
Wirtschaftsabschnitte (WZ 2008) Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte geringfügig Beschäftigte
  Gesundheits- und Sozialwesen 50 184 € 25 930 € 4 374 €
    Gesundheitswesen 55 557 € 29 086 € 4 179 €
    Heime 45 618 € 24 132 € 4 626 €
    Sozialwesen 42 371 € 23 137 € 4 355 €
  Dienstleistungen 49 686 € 24 663 € 4 052 €
Gesamtwirtschaft 50 665 € 24 930 € 4 067 €
*) laufende Bezüge inkl. Sonderzahlungen

Auch im Vergleich zu den beiden anderen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens verzeichneten die Beschäftigten des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen höhere Einkommen: Vollzeitbeschäftigte, die Kinder, Kranke, Pflegebedürftige oder ältere Menschen in Heimen betreuen, erzielten 2017 ein Durchschnittseinkommen von 45 618 Euro pro Jahr; im Sozialwesen waren es 42 371 Euro und damit nahezu ein Viertel (23,7 Prozent) weniger als im Gesundheitswesen. Teilzeitbeschäftige im Gesundheitswesen verdienten mit 29 086 Euro im Schnitt mehr als ihre Kolleginnen und Kollegen in Heimen oder im Sozialwesen. Geringfügig Beschäftigte im Gesundheitswesen erzielten hingegen mit jährlich 4 179 Euro niedrigere Einkommen als geringfügig Beschäftige in Heimen oder im Sozialwesen. (IT.NRW)

(281 / 18) Düsseldorf, den 25. September 2018

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 280 / 18

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