Verdienste im NRW-Gesundheitswesen waren im Jahr 2021 um 14,4 Prozent höher als im gesamten Dienstleistungsbereich

Montag, 12. September 2022

Verdienste im NRW-Gesundheitswesen waren im Jahr 2021 um 14,4 Prozent höher als im gesamten Dienstleistungsbereich

Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst lag im Jahr 2021 in NRW-Krankenhäusern, Arzt- und Zahnarztpraxen bei 61 667 Euro und war damit um 13,0 Prozent höher als in der Gesamtwirtschaft (54 559).

Düsseldorf (IT.NRW). Im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen erzielten Vollzeitbeschäftigte im Jahr 2021 einen durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 61 667 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der vom 14. bis 17. September 2022 in Düsseldorf stattfindenden Messe „REHACARE International” mitteilt, lagen die Verdienste damit in Krankenhäusern, Arzt- und Zahnarztpraxen um 14,4 Prozent über dem Durchschnittswert des gesamten Dienstleistungsbereiches (53 884 Euro) und um 13,0 Prozent über dem der Gesamtwirtschaft (54 559 Euro).

Durchschnittliche Bruttojahresverdienste*) in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2021
Wirtschaftsabschnitte
(WZ 2008)
Vollzeit-
beschäftigte
Teilzeit-
beschäftigte
geringfügig
Beschäftigte
  Gesundheits- und Sozialwesen 55 333 € 29 720 € 4 697 €
    Gesundheitswesen 61 667 € 34 501 € 4 502 €
    Heime 48 579 € 27 695 € (5 199 €)
    Sozialwesen 46 432 € 25 660 € 4 634 €
  Dienstleistungen 53 884 € 27 808 € 4 118 €
Gesamtwirtschaft 54 559 € 28 123 € 4 164 €
*) laufende Bezüge inkl. Sonderzahlungen
Zeichenerklärung: () Aussage eingeschränkt, da der Wert Fehler aufweisen kann

Auch im Vergleich zu den beiden anderen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens verzeichneten die Beschäftigten des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen höhere Einkommen: Vollzeitbeschäftigte, die Kinder, Kranke, Pflegebedürftige oder ältere Menschen in Heimen betreuen, erzielten 2021 einen Durchschnittsverdienst von 48 579 Euro pro Jahr; im Sozialwesen war es mit 46 432 Euro nahezu ein Viertel (24,7 Prozent) weniger als im Gesundheitswesen. Teilzeitbeschäftige im Gesundheitswesen verdienten mit 34 501 Euro im Schnitt mehr als ihre Kolleginnen und Kollegen in Heimen oder im Sozialwesen. Geringfügig Beschäftigte im Gesundheitswesen erzielten hingegen mit jährlich 4 502 Euro niedrigere Verdienste als geringfügig Beschäftige in Heimen oder im Sozialwesen.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(379 / 22) Düsseldorf, den 12. September 2022

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