Wirtschaftswachstum in NRW 2015 in etwa auf Vorjahresniveau

Mittwoch, 30. März 2016

Wirtschaftswachstum in NRW 2015 in etwa auf Vorjahresniveau

In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2015 Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 646 Milliarden Euro erzeugt.

Düsseldorf (IT.NRW). In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2015 Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 646 Milliarden Euro erzeugt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, lag das Bruttoinlandsprodukt damit preisbereinigt auf dem Niveau des Jahres 2014. Deutschlandweit war 2015 ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent zu verzeichnen.

2015 erwirtschaftete jeder der rund 9,2 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch 70 314 Euro. Dieser Wert entspricht nahezu dem Ergebnis, das im bundesdeutschen Durchschnitt (70 317 Euro je Erwerbstätigen) erzielt wurde.

Die wirtschaftliche Entwicklung im nordrhein-westfälischen Dienstleistungssektor entsprach 2015 in etwa dem Vorjahresergebnis (+0,1 Prozent; Deutschland: +1,5 Prozent). Im Verarbeitenden Gewerbe (−2,1 Prozent) NRWs fiel das Wirtschaftswachstum hingegen niedriger aus als im bundesweiten Durchschnitt (+1,7 Prozent).

Die vorliegenden Daten zum Bruttoinlandsprodukt beruhen auf Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder”, dem auch der Landesbetrieb IT.NRW angehört. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier. (IT.NRW)

Bruttoinlandsprodukt 2015 nach Bundesländern
– Ergebnisse der ersten Fortschreibung –
(Berechnung des "Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder")
Bundesland Bruttoinlandsprodukt 2015
in jeweiligen Preisen preisbereinigt
in  Milliarden Euro Veränderung gegenüber 2014 in Prozent
Baden-Württemberg 460,7 +5,4 +3,1
Bayern 549,2 +4,3 +2,1
Berlin 124,2 +5,4 +3,0
Brandenburg 65,3 +4,7 +2,7
Bremen 31,6 +4,9 +2,7
Hamburg 109,3 +3,9 +1,9
Hessen 263,4 +3,8 +1,7
Mecklenburg-Vorpommern 39,9 +3,9 +1,9
Niedersachsen 258,5 +4,0 +2,1
Nordrhein-Westfalen 645,6 +2,0 +0,0
Rheinland-Pfalz 132,0 +3,4 +1,4
Saarland 35,0 +4,6 +2,4
Sachsen 112,7 +3,7 +1,5
Sachsen-Anhalt 56,2 +2,0 +0,1
Schleswig-Holstein 85,6 +3,4 +1,4
Thüringen 56,8 +3,3 +1,1
Deutschland 3 025,9 +3,8 +1,7

(080 / 16) Düsseldorf, den 30. März 2016

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