Witterungsbedingt wurden 2021 in NRW 34,2 Prozent weniger Erdbeeren im Freiland geerntet als im Vorjahr

Mittwoch, 21. Juli 2021

Witterungsbedingt wurden 2021 in NRW 34,2 Prozent weniger Erdbeeren im Freiland geerntet als im Vorjahr

Die nordrhein-westfälischen Erdbeerbetriebe produzierten in diesem Jahr auf 1 930 Hektar (−7,4 Prozent) Anbaufläche im Freiland 17 347 Tonnen Erdbeeren.

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälischen Erdbeerbetriebe produzierten in diesem Jahr auf 1 930 Hektar (−7,4 Prozent) Anbaufläche im Freiland 17 347 Tonnen Erdbeeren. Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen (einschließlich Gewächshäusern) wurden auf 439 Hektar (+0,9 Prozent) weitere 7 410 Tonnen Erdbeeren geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, war die Erntemenge im Freiland um 34,2 Prozent und die Menge der unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen geernteten Erdbeeren um 17,4 Prozent niedriger als im Vorjahr. Maßgeblich für den Rückgang war neben der reduzierten Anbaufläche der durch das kalte, nasse und sonnenarme Frühjahr verzögert Erntebeginn. Darüber hinaus führten die überdurchschnittlich hohen Temperaturen im Juni mit anschließenden Unwettern zu Einbußen sowohl bei der Quantität als auch bei der Qualität der Erdbeeren im Freiland.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden im Jahr 2021 in Nordrhein-Westfalen auf einer gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent reduzierten Anbaufläche 3 774 Hektar Spargel angebaut. Die insgesamt geerntete Menge an Spargel war mit 18 696 Tonnen um 5,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. (IT.NRW)

(279 / 21) Düsseldorf, den 21. Juli 2021

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