Zahl der Adoptionen in NRW im Jahr 2015 um 9,1 Prozent gestiegen

Freitag, 15. Juli 2016

Zahl der Adoptionen in NRW im Jahr 2015 um 9,1 Prozent gestiegen

2015 wurden in Nordrhein-Westfalen 946 Kinder und Jugendliche adoptiert; damit wurden 9,1 Prozent mehr Kinder und Jugendliche adoptiert als im Jahr 2014.

Düsseldorf (IT.NRW). 2015 wurden in Nordrhein-Westfalen 946 Kinder und Jugendliche adoptiert (472 Jungen und 474 Mädchen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, wurden damit 79 oder 9,1 Prozent mehr Kinder und Jugendliche adoptiert als im Jahr 2014 (damals: 867 Adoptionen). 353 (37,3 Prozent) adoptierte Kinder waren im vergangenen Jahr jünger als drei Jahre und 363 (38,4 Prozent) waren zwischen drei und elf Jahren alt.

Nahezu zwei Drittel (63,5 Prozent) aller Adoptionen erfolgten durch einen neuen Partner (Stiefvater/Stiefmutter) des leiblichen Elternteils. 22 Kinder wurden von Verwandten und 323 Kinder von nicht verwandten Personen angenommen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Adoptionen in Nordrhein–Westfalen
Jahr insgesamt davon
Deutsche Nichtdeutsche
1996  1 856    1 446     410  
1997  1 769    1 340     429  
1998  1 777    1 355     422  
1999  1 679    1 193     486  
2000  1 745    1 212     533  
2001  1 455    1 079     376  
2002  1 366     938     428  
2003  1 297     899     398  
2004  1 224     852     372  
2005  1 127     821     306  
2006  1 181     868     313  
2007  1 032     732     300  
2008   970     719     251  
2009   870     640     230  
2010   953     746     207  
2011   929     746     183  
2012   916     745     171  
2013   919     765     154  
2014   867     769     98  
2015   946     823     123  

Ende 2015 waren in Nordrhein-Westfalen 245 Mädchen und Jungen zur Adoption vorgemerkt; dem gegenüber standen zum gleichen Zeitpunkt 1 617 bei den Adoptionsvermittlungsstellen gemeldete Bewerber, die ein Kind adoptieren wollten. Ende des vergangenen Jahres befanden sich 494 junge Menschen in der sog. „Adoptionspflege”; diese bietet den zukünftigen Eltern und dem Kind die Möglichkeit einer gegenseitigen Probephase. (IT.NRW)

(185 / 16) Düsseldorf, den 15. Juli 2016

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